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DIY: Geldpizza

Hier eine kleine schnell gemachte Idee, wenn man Geld nicht in einem schnöden Umschlag verschenken möchte. Man benötigt nur einen leeren Pizzakarton (einfach in der Pizzeria um die Ecke danach fragen) und nun ja Geld. ;-)




Der Effekt bei Öffnen war klasse! :-)

*** Nougatstern

Diesen Stern hatte ich schon in der Adventszeit irgendwo entdeckt, dann aber doch nicht geschafft nach zu backen. Nun bot sich endlich die Gelegenheit, da ich einen schönen Geburtstagskuchen zum Verschenken backen wollte.

Nougatstern

Den Hefeteig habe ich schon sehr oft gebacken (zum Beispiel hier + hier + hier) und "never change a winning team" - also kam er auch für den Nougatstern zum Einsatz:
  • 320 ml Milch abmessen und 6 EL davon etwas aufwärmen, um darin einen Würfel Frischhefe aufzulösen.
  • Die restliche Milch mit 100 g Butter,
  • 60 g braunen Zucker und
  • 1 geh. TL Salz soweit erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  • Alles zusammen mit 700 g Mehl und
  • zwei Eiern zu einem Hefeteig verkneten, dabei die aufgelöste Hefe zum Schluß dazu geben.
Nach einiger Zeit sollte sich beim Rühren der klassiche Hefeteigball gebildet haben. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 min gehen lassen.

Den Teig kurz durchkneten, noch kurz einige Minuten nachruhen lassen und anschließend in vier gleich große Portionen teilen. Diese jeweils zu einem Kreis ausrollen, welche möglichst gleich groß geraten sollten.

250 bis 300 g Haselnuss-Schoko-Creme erwärmen, bis diese streichfähig ist. Ein Drittel davon auf den ersten Hefekreis streichen, dabei etwa 2 cm am Rand frei lassen. Diesen Rand mit etwas Eiermilch (ein mit etwas Milch verqirltes Ei) bepinseln.

Ebenso mit zwei weiteren Hefekreisen verfahren, der letzte Kreis wird nur obenauf gesetzt. Jetzt kann man gut noch etwas nachkorrigieren, etwas ziehen und schubsen, bis alles schön aufeinander sitzt.


In die Mitte ein etwa 7-8 cm großes Glas setzten und etwas eindrücken. Rundrum die aufgeschichteten Hefeschichten mit einem sehr scharfen Messer in 16 Tortenstücke schneiden.


Jedes Tortenstück jetzt zweimal drehen. Dannach jeweils zwei am Ende zusammendrücken, damit die Spitzen des Sterns entstehen. Das Glass abnehmen und den Stern noch weitere 25-30 min gehen lassen.


Den Ofen auf 160 grad vorheizen und vor dem Reinschieben den Teig noch mit der restlichen Eiermilch bepinseln. Nach 25-30 min Backzeit sollte der Stern dann etwa so aussehen:




Fazit: Ich selber bin ja nicht der große Hefekuchen-Fan, aber selbst mir hat mein Kostestück gut geschmeckt. Auch bei den anderen kam er super an! :-)

Bewertung

Der Stern bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Winzig kleine Häschen-Brötchen

Noch eine kleine Pinterestentdeckung, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Als Basis nahm ich einfach meinen bewährten Hefeteig, aber so ganz die richtige Entscheidung war das nicht...

Häschen-Brötchen
  • 160 ml Milch abmessen und 3 EL davon etwas aufwärmen, um darin einen halben Würfel Frischhefe aufzulösen.
  • Die restliche Milch mit 50 g Butter,
  • 30 g braunen Zucker und
  • 1 TL Salz soweit erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  • Alles zusammen mit 350 g Mehl und
  • einem Ei zu einem Hefeteig verkneten, dabei die aufgelöste Hefe zum Schluß dazu geben.
Nach einiger Zeit sollte sich beim Rühren der klassiche Hefeteigball gebildet haben. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 min gehen lassen.

Den Ofen auf 160 grad vorheizen und den Teig noch einmal kurz durchkneten. Walnussgroße Portionen abteilen, leicht oval formen und mit einer großen Haushaltsschere kleine Öhrchen einschneiden. Mit einem Schischlikspieß aus Holz zwei Augen in das Hefeteilchen stechen.

Im Ofen brauchen diese kleinen Brötchen nur 10 Minuten bis sie fertig gebacken sind.




Ja, das Ergebnis ist durchaus als ausbauwürdig zu beurteilen. Ich hatte ganz vergessen die Ohren abzurunden. Aber auch sonst ist der klassische Hefeteig wohl ein bisßchen zuviel des Guten, dafür waren sie innen aber schön fluffig. Und zumindest meine Tester hier zu Hause fanden die kleinen Viecher trotzdem sehr süß! :-)

Aus dem restlichen Teig habe ich dann noch einen weiteren Versuch gestartet, der aber noch "lustiger" wurde, als die Häschen: kleine Kücken, deren Köpfe aber leider zu groß geraten waren, da gab es dann gewissen Probleme mit der Schwerkraft. ^^° Da sie mit Haselnusscreme gefüllt waren, gab es aber trotzdem keine Beschwerden...



Bewertung

Die Brötchen bekommen von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

DIY: Osterliches Origami

Bevor die traditionelle Schlemmerei zum Osterfest losgeht hier noch ein kleiner Beitrag ganz ohne Kalorien zum Dekorieren oder Verschenken.

Kleines Täubchen im Ei

Auf Pinterest sah ich diese niedliche Idee mit einem Nest im Ei. Dort allerdings mit einem kleinen Wachtelei im Hühnerei. Da ich aber keines hatte, habe ich kurzerhand ein kleines Vögelchen aus einem 7,5 x 7,5 cm Origamiblättchen gefaltet:



Mit einem kleinen Ei darin sieht es auch ganz niedlich aus:



Da ich schon einmal dabei war, habe ich mich an einem kleinen Hasen versucht (dieses Mal aus einem 15 x 15 cm Blatt). Dieser lässt sich leichter in der Höhe variieren, als das Häschen zum Befüllen vom letzten Jahr:

Aus einem wurden dann ganz schnell mehr:

Und so sieht das Ganze dann als kleines Osterdeko-Geschenkset aus:



*** Weißer saftig leckerer Schokoladenkuchen als kleines Vogelnest

Im Kindergarten wurde jetzt schon mal das Osterfest vorgefeiert. Nachdem es von mir schon einmal ein kleines Karottenfeld gab, wollte ich dieses Jahr ein kleines Vogelnest backen (die Idee dazu hatte ich irgendwann mal in einem Lecker-Heft gesehen). Fehlte nur noch das passende Rezept für den Kuchen an sich. Fündig bin ich hierfür mal wieder auf dieser tollen Seite geworden: Tortentante.

Weißer Schokoladenkuchen
  • 250 g Butter in einem kleinen Topf zusammen mit
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 200 g weißer Schokolade und
  • 1/2 geriebenen Tonkabohne (alternativ etwas Vanille oder 2 TL geriebene Zitronenschale) schmelzen und anschließend wieder etwas abkühlen lassen.
Nun den Ofen auf 160 Grad vorheizen und eine Spring- bzw. runde Auflaufform mit Backpapier auskleiden.
  • 260 g Mehl in einer großen Rührschüssel mit
  • 40 g Vanille-Puddingpulver oder Speisestärke sowie
  • 1 Päckchen Backpulver erst trocken und dann mit der nur noch lauwarmen Schokoladenbutter verrühren.
Zum Schluß noch zügig
  • 100 g Quark und
  • 5 Eier mit dem Teig vermixen, dabei nicht zu lange rühren.
Den leicht flüssigen Teig in die vorbereitete Form füllen und gut 40-50 min backen, unbedingt eine Stäbchenprobe machen um festzustellen, ob der Kuchen schon durch ist.





 




Fazit: Boah! Der Kuchen ist sooo lecker. Er sieht ja so schön unschuldig schlicht aus, aber super saftig, aromatisch und überhaupt! :-) Man kann ihn durch die Wahl der Gewürze auch super variieren und er passt sicher auch als Tortenboden hervorragend! Durch die Tonkabohne kommt es einem fast so vor, als sei Marzipan mit im Teig.


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

DIY: Origami-Stempel

Zu Weihnachten habe ich ein tolles Set bekommen, mit dessen Hilfe man seine eigenen Stempel herstellen kann. Man könnte zwar auch mit einem anderen Schneidwerkzeug an einem Radiergummi rumschnippeln, aber mit so einem tollen Linolschnittwerkzeug in verschiedenen Größen und ordentlicher Stempelgummi funktioniert das Ganze natürlich wesentlich reibungsloser.

Außerdem habe ich benutzt:
  • eine doppelt klebende Moosgummimatte,
  • eine Pinzette,
  • Durchschlagpapier + Bleistift (dies funktionierte auf dem Gummi aber nicht sehr gut) sowie
  • einen Kugelschreiber zum Vorzeichnen.

Ich habe mich für den Anfang an Origami-Motiven, wegen ihrer klaren Struktur, versucht und natürlich weil ich sie sehr schön finde. Solche Graphiken findet man leicht im Netz und kann sie sich einfach in Wunschgröße ausdrucken. Ein passendes Washi-Tape habe ich mir auch gleich mal gegönnt. :-)



Und hier sind meine ersten Versuche: zwei Kraniche, die ich auf alte Bausteine und einen kleinen Flieger, welchen ich auf eine Spielfigur geklebt habe.



 

Einen Kranich und den kleinen Flieger habe ich gleich mal verschenkt. Die entsprechende Origamifigur passt gut dazu und verpackt wurden die Stempel in kleinen selbstschließenden Boxen.


Einen Stempel wenigstens habe ich für mich selbst gemacht ud der erste Stempelversuch damit offenbarte noch zuviel Material um die Figur drum herum, da musste dann noch ein wenig nachgearbeitet werden. Dank der Stempelfarbe sieht man aber sehr schön, was alles noch weg muss.

Beim Flieger später hatte ich dann einfach rigoros alles weggenommen, was nicht zur Figur gehörte.




Ich möchte mich dann demnächst mal an Schrift versuchen, was wohl schwieriger wird, wegen der Spiegelung der Buchstaben vor allem.

DIY: Ilex-Adventskranz mit Origamistern

Die letzten Jahre war unser Advents"kranz" kein Kranz, sondern etwas wild zusammen gewürfelt. Dieses Jahr hatte ich aber Lust auf etwas Schlichteres. Da ich die roten Ilexbeeren so mag, habe ich mich zum ersten Mal an das Binden eines Kranzes gemacht:

Für so einen Adventskranz wird benötigt:
  • einen neutralen Teller oder ein Brett als Basis
  • einige neutrale Zweige (z.B von einem Spierstrauch)
  • einige Zweiglein von einem Ilexast (diese werden einzeln für um die 2 Euro verkauft)
  • etwas neutrales zum Binden, hier ist es dunkle dünne Angelsehne
  • 4 Teelichtgläser (aus der Drogerie)
  • 4 Teelichter (mit Maskingtape umwickelt)
Für den Stern habe ich eine alte Buchseite vorsichtig rausgetrennt, ein Quadrat zugeschnitten und dann nach diesen Anleitungen erst ein Pentagramm und dann einen Origamistern gefaltet.






Das kleine leuchtende Glas hinter dem Kranz ist übrigens ein einwaches Weckglas mit einem LED-Teelicht und Kandiszucker drum herum. Fanden meine Kinder ganz toll! Durch das Flackern des Teelichts wirkt es sehr anheimelnd.


Sushi aus Süßigkeiten

Schon etwas her, ich habe es gerade erst wieder beim Jahresrückblick ( = Kalender für nächstes Jahr zusammen basteln) in den Fotos wieder entdeckt:

Sushi aus Süßigkeiten

Die Idee hier ist nicht neu, wir hatten vor einigen Jahren diese Art der "Sushi" geschenkt bekommen und es seitdem hin und wieder nachgebastelt. Man braucht dafür einfach
  • Marshmallows
  • bunten Süßkram zum Füllen z.B. Pico-Balla von Haribo
  • breite Bänder zum Ummanteln der "Makis"
  • verschiedenste Gummitierchen für die "Nigiris"
  • Lackritzschnecken
Und schon kann man einfach drauf los kombinieren.


Wie man sieht, war das Ganze ein Teil eines Geburtstagstisches. Auf dem Teller des Geburtstagskindes gab es auch noch zwei Teilchen:


Und es wolte dann gern auch noch selber mit seinem Freund etwas eigenes Sushi basteln, wobei das eher in eine Süßigkeitenschlacht ausartete ^^ :




Drachentorte

Der letzte Kindergeburtstag in diesem Jahr wurde endlich nachgefeiert (mit nur guten zwei Monaten Verspätung ^^°) und es wurde eine Smaug-Torte gewünscht. Nun gut, wozu gibt es die wunderbaren Weiten des Internets... Also dann los gehts:

Zuerst einmal habe ich in einer runden Backform (ok, eigentlich ist es ein Brottopf) den Eierlikörkuchen, aber ohne Eierlikör (sondern mit Sahne-Eigelb-Zucker-Ersatz) gebacken. Diesen Kuchen kann man gut einen Tag vorher backen, er bleibt lange frisch und saftig.


Für die Drachenhaut habe ich diese Ganache angemischt und zwar die doppfelte Menge, das war aber sehr reichlich. Die 1,5 fache Menge hätte es sicher auch getan. Aufgeschlagen habe ich sie aber erst kurz vorm Zusammensetzen der Torte.



Am nächsten Tag ging es dann los: zuerst den Kuchen einmal in der Mitte in zwei Böden teilen. Dafür nehme ich am liebsten Angelsehne, die ich in eine Rille einmal außen rum lege und fest zu ziehe.

Der obere Boden wird einmal geteilt und mit etwas Ganach dazwischen als Rücken des Drachens aufgestellt.


Aus dem unteren Boden wird nun der ganze Rest "geschnitzt". Die Anleitung hierfür aus dem Rezept:
Die Teile sind natürlich etwas bausteinförmig, ein wenig gleicht später die Ganache aus, man darf sich aber gern auch noch mit dem Messer austoben und besonders den Kopf etwas abrunden, damit der Drachen einen Tick echter aussieht.

Aus den Schnittresten habe ich dann auch noch zwei Augenknubbel gebastelt. Wenn alles passt, werden dann die einzelnen Körperteile mit Ganache "angeklebt":



Nun nur noch die Außenhaut:


Mit einem schmalen Löffel kann man noch die Drachenschuppen immitieren. Nun nur noch ein bißchen Deko drauf und drum rum. Der Arkenstein (Hustenbonbon ^^) darf natürlich auch nicht fehlen:




Das wars. Ich hatte es mir deutlich schwerer vorgestellt. 
Die Anatomie stimmt nicht wirklich, aber das Kind war voll zufrieden gestellt. :-)