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** Gemüsenudeln mit Bolognese

Und noch ein Abendessen, welches mit wenig Kohlenhydraten auskommt. Auch wieder aus der Mai 2015 Ausgabe von Lecker.

Zucchini-Spaghetti hatte ich ja schon einmal in der carbonara-Version getestet und war damals nicht wirklich vom Sättigungsvermögen überzeugt. Deshalb habe ich hier auch gegenüber den Rezeptvorgaben das Verhältnis von Zucchini zu Karotten umgedreht und mehr Soße gekocht:

Gemüsenudeln mit Bolognese

Gemüse-"Nudeln":
  • Etwa 750 g Möhren sowie
  • 300 g Zucchini mit einem Spiralschneider oder einem Messer in schmale Streifen schneiden und in einem großen Topf Salzwasser circa 3-5 min al dente kochen. Anschließend abschrecken.
Bolognese:
  • 1 Zwiebel, 
  • ein Bund Suppengrün (oder entsprechend TK Kräuter) sowie 
  • 2 Knoblauchzehen klein hacken.
  • 250 g Rinderhackfleisch in etwas Olivenöl krümmelig braten. Das kleingeschnitte Würzgemüse kuz mitdünsten.
  • 2 EL Tomatenmark einrühren, dann das ganze mit
  • 1 EL Mehl bestäuben. Kurz anschwitzenlassen, anschließend mit
  • 400 ml Wasser ablöschen. Alles aufkochen lassen und
  • 1 TL Gemüsebrühe einrühren. 7-8 Minuten köcheln lassen.
  • Die Soße mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Die blanchierten Gemüsestreifen mit der Hackfleischsoße in der Pfanne gut vermischen, gegenbenenfalls nochmal etwas erwärmen und anschließend auf dem Teller mit Parmesanhobeln bestreuen.




Fazit: Die "Nudeln" haben mich dieses Mal viel mehr überzeugt (auch noch nach dem Essen), als beim ersten Mal. Nur die Hackfleischsoße fand ich so lala. War ok, aber unsere schmeckt mir besser. Die wird mit ordentlich Rotwein und Dosentomaten gekocht. Ich bin aber allgemein kein Fan von Mehlschwitzen.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zucchini-Schnitzel-Pfanne mit Feta

Und noch ein kohlenhydratarmes Abendessen. Diesmal stammt das Rezept ais der Mai 2015 Ausgabe von Lecker. Geht auch recht fix, selbst das Kleinschneiden in der Vorbereitung:

Zucchini-Schnitzel-Pfanne mit Feta

Vorbereitungen:
  • 500 g Schweineschnitzel in Streifen,
  • 1 Gemüsezwiebel ebenfalls in Streifen und
  • 300 g Zucchini in Viertelscheiben schneiden.
  • 1 Knoblauchzehe würfeln. 

  • Das Fleisch mit
  • 2 EL Öl und
  • 1 TL Kreuzkümmel sowie den
  • Zwiebelstreifen vermischen und in einer heißen Pfanne ohne weiteres Fett kräftig anbraten, anschließend herausnehmen.
  • Einen weiteren EL Öl in die Pfanne geben und erst
  • die Zucchinischeiben und dann
  • den Knoblauch kurz anbraten.
  • 1 Dose stückige Tomaten hinzufügen, alles 2-3 Minuten köcheln lassen und mit Pfeffer & Salz abschmecken.
Das Fleisch unter die heiße Soße rühren, noch etwas Petersilie dazu geben und mit zerkürmelten Feta als Topping servieren. Wenn doch noch eine Sättigungsbeilage gewünscht ist, passt knuspriges Fladenbrot dazu.



Fazit: Schnell gemacht und sehr lecker. Durch den Kreuzkümmel schmeckt das Gericht leicht orientalisch. :-) Die Gemüsezwiebel hatte ich vergessen, ging aber auch so.


Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Zucchinisalat mit Brokkolipesto

Nachdem ich letztens das Zucchinipesto so lecker fand, hat mich dieser Salat auch sofort gereizt (Lecker Juni 2013). Bis die Gelegenheit da war, hat es zwar etwas gedauert aber nun war es soweit:

Zucchinisalat mit Brokkolipesto
  • 1 Zucchini mit einem Sparschäler in schmale Streifen schneiden und mit
  • etwa 30 g grob zerkleinerten Rucola vermischen.
  • 250 g Brokkoli zerteilen, kurz (2 min) in etwas Salzwasser garen und anschließend in einem Mixer mit
  • 50 g Mandeln ohne Haut,
  • 1 Knoblauchzehe,
  • 25 g Parmesan und
  • einem Schuß gutem Olivenöl vermixen.
Das Pesto noch mit Salz & Pfeffer kräftig abschmecken und anschließend zum Zucchinisalat geben. Vorsichtig vermengen.



Fazit: An sich ist die Geschmackskombination schon sehr lecker, aber leider war es viel zu viel Pesto für das bißchen Salat und dann ist es auch noch zu musig geworden (vielleicht lag es an meinem aufgetauten TK-Brokkoli).
Dadurch wurde der Salat viel zu matschig. :-/ Ich bin mir auch nicht sicher, ob es ich noch einmal testen möchte, vielleicht mit einem herkömmlichen Pesto wie z.B. welches mit Bärlauch. Das könnte ich mir gut zu den Zucchinis vorstellen.


Bewertung

Der Salat bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Linguine mit Zucchinipesto

Ich habe mal wieder ein neues Pesto getestet. Mein Klassiker hier ist ja eigentlich das Joghurtpesto und ich wollte gern wieder etwas ähnlich Leichtes haben. Das Rezept stammt aus der Mai 2014 Ausgabe von Lecker und war dort Teil eines Pasta mista-Ensembles.

Zucchinipesto
  • 4 EL Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, anschließend auskühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit 1-2 Zucchini (ca. 250-300 g) waschen und grob reiben.
  • In einem Mixer die abgekühlten Walnüsse,
  • ca. 40 g Parmesan vom Stück,
  • 2 EL Olivenöl,
  • 1-2 Knoblauchzehen (habe ich hinzu gefügt) und
  • den Saft einer Zitrone fein mixen.
Zucchini und Käse-Zitronenmischung gut miteinander vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Ich habe ca. 250-300 g Linguine in gut gesalztem Wasser gekocht und unter das Pesto gemischt.



Fazit: Deliziös!! ^^ Zucchini und Walnuss ist eine wunderbare Kombination. Ich habe vorher Zucchini noch nie roh probiert, bin aber gleich überzeugt worden. Das werde ich jetzt öfter machen, geht ja auch so schön schnell.


Bewertung

Das Pastagericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Zucchini-Spaghetti alla carbonara

Ich wollte schon lange mal die Low-Carb Spaghettis von Attila Hildmann auspropieren. Sein ursprünglich veganes Rezept habe ich allerdings spontan abgeändert, da ich zwar einen Rest Zucchini und Mandelmus da hatte, aber keinen Tofu, stattdessen relativ klassich eben doch Schinken.

Zucchini-Spaghetti alla carbonara (Zutaten für 2 Personen)
  • 100 g Mandelmus + 240 ml warmen Wasser verquirlen.
  • 5 (1 kg) Zucchini mit einem Spiralschneider in lange Streifen schneiden.
  • In einer größeren Pfanne 160 g Schinkenwürfel (oder Räuchertofu) mit etwas Olivenöl knusprig anbraten.
  • 1 gewürfelte Zwiebel sowie
  • 2 zerkleinerte Knoblauchzehen dazu geben und kurz mit andünsten.
  • Mit dem Mandelwasser ablöschen, aufkochen und kurz andicken lassen.
  • Die Soße mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale + -saft (1/2 Zitrone) und optional etwas Petersilie würzen.
Die Zucchini sollen nach Rezept noch mit etwas Olivenöl und Salz vermengt werden, ich habe sie aber einfach gleich in die Soße gegeben. Gut vermengen und kurz darin aufwärmen lassen. Nach Geschmack noch auf den Tellern mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle nachwürzen.



Fazit: Also lecker wars schon, aber ich habe außer meinem großen Teller auch Appetit auf anderes Essen gehabt. Für mich war es eher eine leckere Gemüsebeilage vom Gefühl her. Wirklich Pasta kann ich damit jedenfalls nicht ersetzen, ich bin wohl doch zu gefrässig. ^^° Aber weiterempfehlen kann ich das Gericht schon!

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Schneller Zucchini-Crumble mit Pute

Dieses "Crumble" ist ein schön schnelles unkompliziertes Abendbrot. Entdeckt habe ich das Rezept in der Juli/August 2014 Ausgabe von Lecker:

Zucchini-Crumble mit Pute

Zuerst den Ofen auf 200 Grad vorheizen, danach
  • 600 g Zucchini in Viertelscheiben schneiden,
  • 400 g Putenschnitzel würfeln,
  • 2 Knoblauchzehen fein hacken,
  • die Blätter von 3 Stielen Thymian zupfen.
Das Fleisch in einer großen Pfanne in etwas Olivenöl kurz anbraten. Die Zucchini und den Knoblauch dazu geben und mitbraten (insgesamt nur wenige Minuten). Vom Herd nehmen und mit dem Thymian, frisch gemahlenem Pfeffer und Rosmarinsalz würzen. Alles in eine feuerfeste Auflaufform füllen. Oben drauf kommt eine Mischung aus
  • 4 Zwiebäcken,
  • 70 g Parmesan (beides im Mixer zerkleinert).
Das Crumble im Ofen 10-15 min goldbraun überbacken.




Fazit: Wenig Zutaten, unkompliziert zuzubereiten und ein sehr sehr leckeres Ergebnis, was will man mehr? :-) Die Zucchini ist schön knackig geblieben und die Zwiebackkruste passt auch wunderbar dazu.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen (à la Tom Ga Gung)

Ich esse sehr gern thailändische Kokosnussuppen und wollte mich heute mal selbst an einer probieren. Die Zutaten habe ich mir aber einfach nach eigenen Vorlieben zusammen gesucht, so dass es nicht wirklich eine echte "Tom Ga Gung" geworden ist:

Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen


Zuerst habe ich in einem Mixer die Würzpaste zusammengemixt:
  • 1 geschälte große Kartoffel
  • 1 geschälte Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • jeweils ein wenig Curry, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Kurkuma & Kaffernlimettenblätter
  • etwas Sesamöl
Die Paste mit etwas Öl kurz in einem Topf anschwitzen und mit ca. 500 ml Kokosmilch ablöschen. Weitere 500 ml Wasser dazugeben. Wer mag kann noch mit einem Stabmixer ganz fein pürieren, dann wird die Suppe schön homogen.

Alles aufkochen und 10 min weiterköcheln lassen. In der Zwischenzeit kann schon mal das Gemüse vorbereitet werden:
  • 2 Tomaten häuten und in Achtel schneiden,
  • 1 Karotte schälen und in schmale Streifen schneiden,
  • 1 Zuchini ebenfalls in schmale Streifen schneiden und
  • eine Handvoll Champingnons achteln.
Das Streifenschneiden geht mit einem Spiralschneider super schnell. alternativ kann man auch einfach schmale Scheiben schneiden.

Nun 500 g aufgetaute Garnelen in die Suppe geben und weitere 5 min kochen lassen. Die Champingnons dazu geben und nach weiteren 5 min das restliche Gemüse.

Mit Zitronensaft, Zitronenschale, Sojasoße/Salz und gegenbenenfalls noch dem ein oder anderen Gewürz (z.B. Curry oder Chili) abschmecken.

Zum Schluß kann noch Sesam darüber gestreut werden.


Fazit: Eine leckere Suppe, aber wie erwartet keine Tom Ga. Macht aber nichts, dafür kann man von dieser hier richtig satt werden. Noch mehr, wenn man den Kartoffelanteil erhöht, dann wird sie noch sämiger.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Cremige Zucchini-Mango-Suppe

Ich mag diese Suppe sehr, sie ist schnell gemacht und sehr fein vom Geschmack, dabei braucht man gar nicht viele Zutaten:

Zucchini-Mango-Suppe
  • 3 Zucchini in grobe Stücke schneiden und in einen Topf geben.
  • 1 frische Mango schälen und das Fruchtfleisch würfeln und dazugeben (alternativ und für die ganz fixe Variante: eine Packung TK-Mangowürfel ^^ ) .
  • Die Obst-/Gemüsestücke nun mit Milch aufgießen bis sie zu 2/3 bedeckt sind und kurz weich köcheln lassen (ca. 10 min).
  • 1/2 Becher Schmand,
  • großzügig Salz und geriebene Muskatnuss dazugeben und mit einem Pürierstab alles schön durchmixen. Das wars schon! :-)


Ursprünglich bekam die Zucchini Karotten- oder Kürbisstücke zur Abrundung dazugesellt, aber ich mag die Variante mit der Mango lieber, weil es die Sache frischer macht.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Rinderfilet mit *** Bratkartoffeln und *** Gemüsepfanne

Ich hatte heute total großen Appetit auf ein richtig schön saftiges Stück Fleisch mit Bratkartofflen. Und eigentlich ist ja klar, wenn es um Fleischbatzen geht ist Oni immer mit dabei. ^^ Wir haben es dann gleich richtig aufgezogen und Rinderfilet vom Fleischer geholt. Unser Ziel war ein Garpunkt um medium herum, aber eher in Richtung durch als roh. Es ist etwas durcher geworden als gehofft, aber nichtsdestotrotz noch super. Das Fleisch war butterzart und innen noch schön rosa. Es ist natürlich um einiges teurer als unser sonstiges Mittagessen, aber ich denke wir werden das bald mal wiederholen. =)
Dazu gab es Bratkartoffeln, die super knusprig waren und einfach nur genial schmeckten, wie bei meiner Omi früher, so wie ich sie liebe. Ebenfalls total lecker war die Gemüsebeilage ala Oni, auch wenn die bei der Konkurenz etwas unterging.

Rinderfilet

Zutaten

  • 2 150g Rinderfilets
  • 1/2EL Butterschmalz
  • Salz + Pfeffer

Anleitung

  • Pfanne STARK ERHITZEN, es muss wirklich krass heiß sein!
  • Butterschmalz REIN
  • Filets auf einer Seite WÜRZEN und in die Pfanne
  • ca 4mins BRATEN dann WENDEN und andere Seite WÜRZEN
  • BRATEN bis die Druckprobe den gewünschten Gargrad zeigt (http://youtu.be/ET6FQrx4jE4)

Bratkartoffeln

Zutaten

  • 400g Kartoffeln
  • 1EL Butterschmalz
  • Salz + Pfeffer
  • 3 Schalotten

Anleitung

  • Kartoffeln SCHÄLEN, Scheiben SCHNEIDEN
  • in Salzwasser KOCHEN (bis durch)
  • Pfanne stark ERHITZEN
  • Butterschmalz REIN, Kartoffeln DAZU
  • 4mins BRATEN ohne WENDEN!, dann WENDEN und Hitze REDUZIEREN
  • nach weiteren 3mins gewürfelte Schalotten DAZU
  • WÜRZEN

Gemüsepfanne

Zutaten

  • 1 rote Paprika
  • 1/2 Knolle Fenchel
  • 1/2 große Zucchini (oder eine Kleine) 
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2EL weißer Balsamico
  • 1EL Olivenöl
  • italienische Kräuter

Anleitung

  • Gemüse SCHNEIDEN
  • Öl leicht ERHITZEN
  • Fenchel DAZU
  • immer mal RÜHREN
  • nach 5mins Paprika DAZU
  • nach 5 weiteren mins Rest, außer Balsamico, DAZU
  • nach 5 weiteren mins Balsamico + Pfeffer + Salz DAZU

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 620kcal

Bewertung

Das Filet bekommt von mir ***.
Die Bratkartoffeln bekommen von mir ***.
Die Gemüsepfanne bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Rotes Kokosmilch-Curry

Seit der Kokosmilch-Suppe letztens stand noch der Rest Kokosmilch der angebrochenen Packung bei uns im Kühlschrank. Einige Zentimeter daneben stand ein kleines Gläschen, welches ich mal spontan zum Testen beim Einkaufen mitgenommen hatte: Rote-Thai-Curry-Paste von Alnatura.

Also hab ich einfach noch ordentlich Frischkrams dazugekauft und dann konnte es losgehen:

Rotes Kokosmilch-Curry

Zuerst kommt das Schnippeln:
  • 1 Zucchini in Viertelscheiben schneiden, 
  • 2 Karotten schälen in lange Scheiben schneiden,
  • 2 Tomaten (eigentlich etwas mehr, aber ich hatte vergessen noch welche nachzukaufen) häuten und achteln,
  • 1 Handvoll Champingnons vierteln,
  • 1 Handvoll chinesiche Morchenln in heißem Wasser einweichen lassen und in mundgerechnete schneiden,
  • ca. 300 g Schweinefleisch und ca. 300 g Hühnchenfleisch in Streifen schneiden,
  • 1 große Knoblauchzehe, eine Zwiebel und ein 3 cm großes Ingwerstück schälen und mit etwas Fischsoße und Sesamöl im Mixer fein zerkleinern.
Außerdem noch
  • 250 g Garnelen auftauen und abtropfen lassen (mit Küchenkrepp trocknen), 
  • eine kleine Packung Mungosprossen, 
  • Sojasoße, 
  • Rote-Thai-Curry-Paste (oder alternativ einmal quer durch die asiatischen Gewürze im Gewürzregal ^^ ) und 
  • ca. 300 ml Kokosmilch breitstellen. 
Ach ja und natürlich nebenher einen Topf Basmatireis kochen.


Einen Wok mit etwas Öl kräftig anheizen. Das Fleisch und die Garnelen kurz einzeln abraten und jeweils wieder herausnehmen. Dann die Knoblauch-Zwiebel-Ingwer-Mischung anraten und mit der Kokosmilch ablöschen. Jetzt 1/2 Glas Rote-Thai-Curry-Paste und etwas Sojasoße dazugeben und umrühren.

Wenn die Kokosmilch kocht, das Fleisch, die Garnelen und die Morcheln (wieder) in den Wok geben und bei mittlerer Hitze und zugedeckt kurz durchziehen lassen. Wenn der Reis schon soweit ist, als erstes die Champingnons, dann die Zucchini und die Karotten ein paar Minuten mitkochen - nicht zu lange!

Dann die Herd ausschalten bzw. bei E-Herden den Wok von der Platte nehmen und die Tomaten im Curry kurz heiß werden lassen. Direkt vorm Servieren kommen noch die Sprossen dazu.


Ich habe mir auch noch ein paar Cashewkerne drüber getreut, mögen meine Kinder leider nicht so, sonst hätte ich sie gleich ins Curry gegeben. Wobei sie dadurch auch schön knackig bleiben, was auch ganz schön ist.




Fazit: Es hat super geschmeckt und das sogar den Kindern, womit ich fast nicht mehr gerechnetet hatte (zuviele Zutaten auf einen Haufen schrecken sie sonst ab).

Ob man nun diese Curry-Paste braucht? Naja keine Ahnung, ehrlich gesgat. Schnell geht so ein Curry eh nicht, weil man soviel Vorarbeit hat und wenn man die Gewürze da hat, kann man diese auch einfach verwenden. Wirklich rot war das Curry auch nicht, wie man sieht, aber besser so als mit Farbstoffen. Lecker war es ja wie gesagt. :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Thaisuppe mit Pelmeni

Diese Suppe mache ich sehr oft. Anfangs habe ich mich mehrfach vergeblich daran versucht eine Wantansuppe nachzukochen (und dabei schon die Pelmenis als Wantan Ersatz benutzt - man muss im Alltagsessen halt auch zeitlich sehen, das es passt).

Nach etlichen Veruschen gab ich auf, und benutzte als Grundlage die Thai-Suppe von Erasco als Grundlage, verdünnte sie und peppte sie Gemüse auf. Ja ich weiß, Wantan-Suppe ist nicht aus Thailand, aber ich ignoriere das jetzt mal, so schmeckte es jedenfalls. ^^

Nachdem ich nun aber seit Weihnachten Besitzer der tollen Kaffir-Limettenblätter bin (danke, Sky :-) ), wollte ich nochmal einen Versuch wagen. Richtlinie war hierfür dieser Blogeintrag, der auf einem Rezept von Jamie Oliver beruht. Ich hatte dann aber leider nicht alles da, deswegen ein paar Änderungen:

Thaisuppe mit Pelmeni
  • In etwas Sesamöl
  • Knoblauch und Ingwer andünsten.
  • Etwas braunen Zucker dazu geben und mit
  • Hühnerbrühe aufgießen.
  • Die köchelnde Brühe mit Kaffir-Limettenblättern,
  • abgeriebener Zitronenschale,
  • Zitronensaft,
  • Fischsoße und
  • geriebenen Chilieschoten würzen.
Während die Brühe vor sich hin köchelt kann schonmal das Gemüse geschnitten werden:
  • eine kleine Zucchini (Viertel)
  • eine Karotte (längliche Scheiben)
  • eine Handvoll Chamignons (Scheiben)
  • 2 Tomaten (Achtel)
Die Brühe abseihen, um Ingwer und Co rauszufischen. Danach das Gemüse dazu geben und kurz köcheln lassen, aber nur kurz, damit das Gemüse noch knackig ist.

Die Pelmeni werden nebenher einfach in kcohendem Wasser gekocht, bis sie hochsteigen und dann mit einem Schaumlöffel herausgenommen. Zum Servieren 4-5 Pelmeni auf einem tiefen Teller geben und mit der Suppe übergießen.


Fazit: Oh man ist das Abschmecken schwer, ich weiß wieder, warum ich auf das Convenience-Zeug umgeschwenkt war. Es schmeckte aber trotzdem gut. Nächste Mal sollte ich mir mal mehr Zeit nehmen und nicht soviel parallel machen, dann wird sicher noch besser. Die Suppe an sich liebe ich aber sehr. Teigtaschen in klarer Brühe mit knackigem Gemüse (leider heute etwas weniger als sonst, weil ich abgelenkt war) sind wunderbar!

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Lecker Lieblings-Risotto

Ich mach mal weiter mit erprobten Lieblingsrezepten. Nach dem langen Sushi-Post vom letzten Mal ist diesmal ein weiteres Lieblingsgericht von mir an der Reihe. Auch wieder mit Reis, was aber reiner Zufall ist, eigentlich bin ich eher der Nudel- und Kartoffel-Typ.

Hier ist es also mein allerliebstes

Zucchini-Champion-Risotto

Auf eine Packung Risottoreis kommen bei mir:
  • eine 400-500 g Packung Champions,



  • 2 mittelgroße Zucchini,
  • Weißwein,
  • 2 Knoblauchzehen,
  • Zwiebel nach Geschmack,
  • Butter,
  • Brühe (ich nehme Gemüsebrühe),
  • Öl zum Anbraten des Gemüses und
  • Parmesan nach Geschmack.

  • Zuerst wird alles schön geschnippelt: Knoblauch und Zwiebel schön fein, das Gemüse in Scheiben (wobei ich bei den Zucchini Viertelscheiben vorziehe). Das Gemüse wird einzeln in der Pfanne angebraten (gern auch nacheinander in der gleichen).

    Nun in einer schön großen Pfanne die Butter schmelzen lassen und darin die Zwiebeln und den Knoblauch kurz anschwitzen lassen, dann den Risottoreis dazugeben. Jetzt gut rühren und die Reiskörner in der Butter glasig braten.

    Jetzt alles mit den Weißwein ablöschen, ich nehme immer so etwa eine halbe Flasche. Diesen anschließend reduzieren lassen. Jetzt kommt die Brühe dran. Puristen würden sie mit dem Wein im Wechsel dazugeben und alles immer nacheinander reduzieren lassen.

    Ich vereinfache mir die Sache etwas und gieße gleich eine ordentliche Portion dazu. Man braucht gut einen Liter und sollte immer noch etwas neben dem Herd stehen haben, falls das Wasser schon verdampft ist, aber der Reis noch nicht gut. Diesen muss man immer mal wieder kosten. Er sollte nicht mehr zu hart sein und das Risotto eine leicht cremige Konsistenz haben.

    Ist alles fertig, gibt man nur noch etwas Parmesan dazu, wobei man diesen nicht zu großzüig dosieren muss, man kann ich sich auf dem Teller dann nach persönlich Geschmack auch gut nachdosieren. Jetzt nur noch das vorher angebratene Gemüse unterheben und fertig ist das Risotto.

    Für etwa 3-4 Esser wäre das ein schönes Hauptgericht. Will man nur eine Beilage, macht man weniger oder läd mehr Leute ein. ^^ Das schöne an Riosotto ist auch, dass man es ganz einfach modifizieren kann: welches Gemüse und ob überhaupt welches, kann man ja am Ende ganz einfach selbst bestimmen, ohne das sich was an der Zubereitung ändern würde.