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*** Eiweißbrot

Seit ich neulich mal Eiweißbrot aus dem Kaufhaus ausprobiert hatte, war ich schwer angetan. Dann hab ich das Rezept hier entdeckt: "Maras Wunderland - Eiweiß-Dinkelbrot" und musste es natürlich mal ausprobieren und ja ich bin begeistert! Es schmeckt wie ich es erwartet hatte und auch die Konsistenz ist super! Mein Brot ist etwas flach, weil cih nur die halbe Menge gemacht habe, bei gleichen Formgröße. Es waren einfach zu wenig Eier im Haus... Und auch sonst habe ich einiges ersetzt, weils nicht vorrätig war. Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan.
Das Brot geht total schnell und einfach und ich mag es sehr, daher wird es auf jeden Fall wieder gebacken! =D
Es gibt nur einen Nachteil am Brot - ich weiß nicht was ich mit den ganzen Eigelben machen soll...

Zutaten

  • 50g gemahlene Mandeln
  • 50g Sesamsamen
  • 6EL Haferflocken
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 150g Speisequark (10%)
  • 4 Eiweiß
  • 2EL Sonnenblumenkerne
  • 1 Prise Mehl

Anleitung

  • Kastenform WÄSSERN, mit Mehl AUSKLEIDEN
  • Haferflocken MÖRSERN
  • Mandeln + Sesam + Haferflocken + Backpulver + Salz MISCHEN
  • Quark + Eiweiß EINKNETEN
  • in Form GIEßEN
  • mit Sonnenblumen BESTREUEN
  • bei 175°C für 60mins BACKEN 

Nährwert

  • Menge: 1 flaches Brot
  • insgesamt: 949kcal 

Bewertung

Das Brot bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Supersofter Orangengugelhupf

Ich hatte vor einer ganzen Weile schonmal einen ähnlichen Orangenkuchen mit ganzen gekochten Orangen im Teig gebacken (genauer: einen Libanesischen Orangenkuchen) und obwohl dieser lecker war, hat es mich bisher nicht gereizt ihn wieder zu backen, ich glaub wegen dem Aufwand und auch die Konsistenz war nicht ganz 100 % meins.

Nun lief mir in der März 2014 Lecker-Ausgabe wieder solch ein Kuchen über den Weg und ich wollte es nochmal auf einen Versuch ankommen lassen (vielleicht auch, weil die zwei kleinen Orangen in meinem Kühlschrank nicht mehr ganz so taufrisch aussahen und nach einer Restverwertung "verlangten" ;-) ). Ich war etwas skeptisch, weil der Fett- und Mehlpart komplett von den Mandeln übernommen werden, aber zu Unrecht:

Saftiger Orangengugelhupf
  • 1 bzw. 2 kleine Orangen in einem Topf mit Wasser bedecken und 1,5 h köcheln. Anschließend etwas abkühlen lassen, halbieren und die Kerne entfernen. Nun in gröbere Stücke schneiden und im Mixer fein pürieren.
  • 3 Eier cremig aufschlagen,
  • die Orangenmasse unterrühren.
  • Nun noch 125 g Zucker,
  • eine Priese Vanillepulver,
  • etwas Salz,
  • 1/3 Pk. Backpulver und
  • 125 g gemahlene Mandeln nach und nach dazugeben.
Den relativ dünnflüssigen Teig in eine gebutterte und bemehlte Guggelhupfform füllen und ca. 30 min bei 175 Grad durchbacken. Anschließend in der Form auskühlen lassen, stürzen und mit 50 g (oder mehr ;-) ) geschmolzener Zartbitterkuvertüre überziehen.




Ich hatte leider eine Silikonform benutzt und den Kuche zwar herausbekommen, aber die gesamte Außenschicht verblieb in der Form, deshalb sieht er so "nackig" aus. Also hier doch besser klassische Formen wählen, wenn man den Kuchen ganz haben möchte...

Fazit: Super lecker! Ich hatte ihn wegen der Schokolade in den Kühlschrank getan und das war genau das Richtige - er schmeckt herrlich frisch und ist ganz wunderbar in der Struktur: saftig, locker und weich und die Zartbitterschokolade passt herrlich zum Orangenaroma!

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Schwedische Mandeltorte

Endlich mal wieder ein Anlass, um einen leckeren Kuchen zu verschenken. ^^ Zum Geburtstag bekam heute jemand also eine schwedische Mandeltorte. Das Rezept habe ich auf Lecker.de gefunden.

Ich mag sie sehr gern und habe sie schon öfter gebacken. Bei der Buttercreme braucht man etwas Geduld, aber wenn man weiß, wie es geht, ist die Torte schnell gemacht und macht zudem immer einen guten Eindruck. Hab dafür jedenfalls schon schöne Komplimente bekommen.

Schwedische Mandeltorte
  • 200 g Schlagsahne mit
  • 180 g Zucker kurz aufkochen und vom Herd nehmen.
  • 8 Eigelb unterrühren und dann bei schwacher Hitze rührend 5 min stocken lassen (nicht kochen!). Manchmal dauert es auch etwas länger, jedenfalls sollte die Masse dabei eindicken, sonst bekommt man die Creme später nicht fest.
  • Die Masse im Topf mit Frischhaltefolie gut abdecken und abkühlen lassen (am besten am offenen Fenster, dann geht es schneller).
  • Aus den übrig gebliebenden 8 Eiweiß einen steifen Eischnee schlagen,
  • 280 g Puderzucker einrieseld unterschlagen und zum Schluss
  • 300 g gemahlene Mandeln (mit Schale)unterheben.
  • Die Baisermasse in eine flache Auflaufform füllen und bei 175 Grad etwa 20-25 min backen.
  • Nun noch ca. 20 g Mandeln (Blättchen/Stifte/gehackt) in einer Pfanne goldgelb rösten und wie die anderen Bestandteile abkühlen lassen.
Wenn alles kühl geworden ist, in einem schmalen Rührgefäß 130 g weiche Butter cremig schlagen und anschließend in die Eiermasse rühren. Die entstandene Buttercreme auf dem Mandeltortenboden glatt streichen und mit den gerösteten Mandeln betreuen, im Kühlschrank noch fest werden lassen. Fertig! :-)


Und weil sonst der fehlende Anschnitt bemängelt werden würde, habe ich noch eine kleine Minitorte nebenher gemacht:



Fazit: Lecker! Ja, sie ist süß, wie das bei skandinavischen Süßspeisen üblich zu sein scheint, aber bei solchen gekühlten Torten merkt man das nicht so stark. Ich hatte den Zucker bereits etwas reduziert, aber da geht noch was. ;-)

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Der superduper Notfallkuchen - Teil 2 (Saftiger Nusskuchen)

Heute stand wieder ein Kuchenbasar auf dem Programm, den ich auch wieder einmal viel zu spät auf dem Schirm hatte - die Gelegenheit für die erneute Anwendung der Kategorie Notfallkuchen. Diesmal waren genug Eier im Haus und auch viele Haselnüsse, deshalb fiel die Wahl auf dieses schnelle und unkomplizierte Nusskuchenrezept:

4 Eier werden mit 150 g Zucker und einem halben Tütchen Bourbon-Vanilliezucker richtig schön fluffig aufgeschlagen. Die Masse sollte schön hell geworden sein und ihr Volumen verdoppelt bis verdreifacht haben.

Anschließend einen gut gehäuften TL Backpulver sowie einen gut gehäuften EL Semmelbrösel dazugeben und natürlich viele Nüsse: 135 g gemahlene Haselnüsse und die gleiche Menge nochmal gehackt, wenn man ein bißchen Biss im Kuchen haben möchte, ansonsten kann man auch die ganze Menge fein mahlen. Besonders lecker ist es, wenn man die Haselnüsse vor dem Mahlen kurz in der Pfanne anröstet.


Ja, das wars schon. Im Grunde ist es ein überdimensionales Haselnuss-Baiser, aber viel leckerer und schön locker fluffig.


Während der Dauer des Backens (ach ja: bei etwa 160 Grad waren es hier 25 min) hab ich mir einen Milchkaffee und Müsli gegönnt. Schaut mal, trotz schlichtem Ineinanderkippens, hat sich von ganz allein ein kleines dekoratives Muster gebildet. ♥


Nach dem Abkühlen gabs noch etwas dunkle Schokolade drüber, vor allem weil ich endlich mal mein Schneeflocken-Esspapier ausprobieren wollte und das ja irgendwie halten muss. Da da, fertig ist der schicke Winterkuchen.



Edit: Auf ganz speziellen Wunsch einer einzelnen Person, hier noch der Anschnitt:


Bewertung

Der Nusskuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)