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*** Erdbeertorte mit Biskuitboden in Form eines Pokéballs

Zum Minecraft/Pokémon Geburtstag gabs nicht nur Grasblöcke, sondern auch die alljährliche Erdbeertorte - dieses mal mit einem leichten Biskuitboden und rund. Ich habe den runden Boden erst nachträglich aus einem Viereck ausgeschnitten (die Reste wurden ebenfalls zu Erdbeertorte verarbeitet, kamen nur nicht mit aufs Foto, sondern schon gestern in den Bauch ^^ ). Aus diesem Grund sind die Mengenangaben auf ein Blech ausgerichtet.

Erdbeertorte mit Biskuitboden

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  • 4 Eier mit
  • 160 g Zucker,
  • etwas Vanille und
  • 1 Prise Salz dick cremig aufschlagen (die Menge sollte sich danach vervielfacht haben).
  • 120 g Mehl vorsichtig unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpier ausgelegtes Backblech streichen und zwischen 10 bis 15 min goldraun backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Für den Pudding
  • Von 500 ml Milch einige EL abnehmen und mit
  • 40 g Speisestärke und
  • 40 g Zucker gut verrühren.
Die restliche Milch zum Kochen bringen, den angerührten Mix mit einem Schneebesen einrühren, kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. In einem kalten Wassrbad in der Spüle den Pudding auskühlen lassen und immer wieder rühren, damit sich keine Haut bildet.

Aus dem Biskuit mit Hilfe eines Tortenringes und eines Messers einen runden Kreis ausschneiden. Jetzt den gesamten Biskuit mit dem Pudding bestreichen und ca. 1 bis 1,5 Kilo Erdbeeren "bestücken". Dabei den Tortenring um den runden Biskuit belassen.

Für den Pokéball habe ich den Kuchen auf einer Seite mit größeren Erdbeeren belegt (auf die kleineren Beeren kommt später die Sahne) und danach diese Grenze noch mit einem Stück Alufolie gesichert.

In einem Topf nun nach Packungsanleitung zwei Packungen roten Tortenguß anrühren und aufkochen. Gleichmäig auf die Beeren verteilen. Beim Pokéball auch hier: die höheren Beeren bekommen mehr Guß, damit später eine Stufe entsteht.

Ist der Guß fest geworden, die Alufolie entfernen. Einen Becher Sahne mit etwas Zucker aufschlagen und die niedrigere Seite damit möglichst eben einstreichen, ein kleiner Halbkreis kommt auch auf die rote Seite. Nun nur noch ein wenig dunkle Schokolade schmelzen, in eine kleine Tüte füllen, Spitze abschneiden und die Kante zwischen den Seiten sowie den Kreis "nachmalen".Im Kühlschrank fest werden lassen und den Tortenring erst kurz vor dem Servieren entfernen.



Fazit: So wird Erdbeertorte hier geliebt, viel abweichen "darf" ich von dem Klassiker eh nicht, aber der Pokéball kam richtig gut an und passte auch super zu den dazugehörigen Geburtstagsgeschenken. :-)
Die restlichen Stücke hatten wesentlich weniger Tortenguß abbekommen, aber dieses Detail war egal, beides wurde gleichermaßen schnell vernichtet.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Angel Food Cake

Ok, was macht man mit einem Haufen Eiweiß? Einen Eiweißkuchen! Den gibt es sogar als amerikanischen "Klassiker": den Angel Food Cake. Beim Rezept habe ich mich an der Variante von Enie orientiert, allerdings mit dünner Blaubeermarmeladee anstatt Erdbeerpüree.

Angel Food Cake
  • 70 g Mehl zusammen mit
  • 100 g Puderzucker und
  • 1 gest. TL Weinsteinbackpulver gut mehrmals durchsieben, die Masse soll ganz fein werden.
  • 7 Eiweiße mit einer Priese Salz fast steif schlagen.
  • 140 g Zucker einrieseln lassen und dabei weiter richtig steig schlagen.
Mit einem Löffel die Mehl-Puderzuckermasse vorsichtig unterheben und das ganze in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (fetten geht natürlich auch) füllen und bei 180 Grad etwa 40 min backen. Die erste halbe Stunde nicht die Tür öffnen, damit der Kuchen nicht zusammmen fällt.

Nach dem Auskühlen habe den Kuchen noch mit Blaubeermarmeladensoße gefüllt und Marshmallow-Creme überzogen.



Fazit: Leider habe ich den Kuchen einen Tick zu früh rausgenommen, denn so ein bißchen feucht war er schon noch. Trotzdem war die Konsitenz schon mal toll: ganz ganz weich, megafluffiger Biskuit. :-)

Nur das mit der Füllung und dem Topping war dann etwas viel des Guten. Sahne (wie im Rezept) wäre das aber glaube ich auch. Ich werde da nochmal eine andere Kombi testen.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Gemüsepfannkuchen vom Blech

Heute mal ein herrlich unkompliziertes Abendbrot, welches schnell von der Hand geht. Mich hat an dem Rezept gereizt, nicht ewig mit der Pfanne einen Pfannkuchen nach dem anderen fabrizieren zu müssen und die dann irgendwie warm zu halten, bis man mal essen kann (und außerdem die Butter einzusparen ;-) ).

Es ist übrigens schon wieder ein Rezept aus der Lecker 12/2014 - irgendwie sind da so viele Sachen drin, die ich unbedingt mal testen muss.

Gemüsepfannkuchen vom Blech

Den Ofen zusammen mit einer Fettpfanne auf 200 Grad vorheizen.

Teig:
  • 125 g Mehl zusammen mit
  • 1 TL Backpulver,
  • 5 Eiern,
  • 100 ml Mineralwasser,
  • 100 ml Milch und 
  • 1 Priese Salz zu einem dünnflüssigen Teig verquirlen.
Das Ganze einige Minuten quellen lassen und in der Zwischenzeit den Belag vorbereiten:
  • Etwa 300-400 g Gemüse putzen und in feine Streifen oder Ringe schneiden (im Rezept: 250 g Möhren, 1 Paprika, 1 Bund Lauchzwiebeln - ich nahm 2 Möhren, eine Paprika, 1/2 Bund Lauchzwiebeln, 4 Champignons).
  • 200 g Feta zerkrümeln.
Nun ein Backpapier vorsichtig in die heiße Fettpfanne legen, mit etwas Öl bepinseln, den Teig einfüllen und das Gemüse sowie den Käse gleichmäßig verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im Ofen etwa 15-20 min backen. Anschließend das Backpapier auf ein Brett ziehen, kurz auskühlen lassen und den Gemüsepfannkuchen von der kurzen Seite her aufrollen und gleichzeitig das Backpapier abziehen. Zum Schluß noch die Rolle in große Stücke schneiden.

Dazu paßt Kräuterschmand oder wie bei mir eine Mischung aus Frischkäse, Joghurt und Schnittlauch.



Fazit: Ich hatte die doppelte Menge Teig gemacht um für die lieben Kleinen auch noch welche ohne Gemüse machen zu können. Dabei hatte ich mich mit den Flüssigkeitsmengen vertan, weshalb mein Teig sehr flüssig war. Tat dem Pfannkuchen aber keinen Abbruch, ich fand ihn wunderbar fluffig und schmackhaft! :-) So kann man ganz einfach Gemüsereste äußerst lecker verwerten.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Mandeltorte - oder auch Hochzeitstorte

Diese Torte haben wir auf der Hochzeit eines Freundes Gegessen. Seine Tante macht diese Torte wohl zu jeder Hochzeit, weswegen sie inzwischen unter dem Namen "Hochzeitstorte" läuft. Jedenfalls fanden wir sie so extrem lecker, dass wir um das Rezept gebeten haben und als es gestern kam, hab ich sie sofort nachgebacken! Allerdings mit ein paar Änderungen. Ich habe zum Beispiel kein Bittermandelaroma und kein Rumaroma und kein fertiges Puddingpulver. Und Biskuit braucht kein Backpulver, das habe cih auch weggelassen. Sie ist aber (trotzdem) toll geworden! Nur das schöne Marzipanaroma, was wir auf der Hochzeit geschmeckt hatten, fehlt irgendwie bei mir. Beim nächsten Mal mach ich noch ein paar Änderungen mehr. =)
Danke nochmal fürs Rezept! :D

Zutaten

Teig
  • 3 Eier
  • 4 EL warmes Wasser
  • 100g Zucker
  • 100g Mehl
Füllung
  • 60g Zucker (beim nächsten Mal 100g)
  • 1/2l Milch (3,5%)
  • 5 EL Stärke
  • 50g Butter
  • 60g gemahlene Haselnüsse
  • 100g gemahlene Mandeln
    (die  kommen eigentlich in den Teig, aber da hab ich sie vergessen...)
  • 5EL Glühweingelee (beim nächsten Mal ne Schicht Marzipan)
Guss
  • 200g Puderzucker (beim nächsten Mal nur 100g)
  • 3EL Rum

Anleitung

Teig
  • Eier TRENNEN
  • Eiweiß sehr steif SCHLAGEN
  • Eigelb + Wasser + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Mehl DARAUF, 1/3 Eischnee DAZU, UNTERHEBEN
  • Resteischnee UNTERHEBEN
  • bei 180°C für 20mins BACKEN
  • ABKÜHLEN lassen, HALBIEREN
Füllung
  • Milch AUFKOCHEN
  • 5 EL ABNEHMEN, Zucker + Stärke DAZU
  • zurück in die Milch GEBEN
  • erneut AUFKOCHEN
  • Nüsse + Mandeln + Butter UNTERRÜHREN
  • Pudding auf Bodenteigplatte VERTEILEN
  • Gelee auf Deckenteigplatte VERTEILEN
  • Teigplatten ZUSAMMENKLAPPEN
Guss
  • MISCHEN
  • auf Torte VERTEILEN

Nährwert

  • Menge: 16 Stück
  • pro Stück: 250kcal

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Mandarinen-Quark-Torte

Nach gefühlt ewiger Abstinenz, mal wieder was von mir! =) Irgendwie war in letzter Zeit der Wurm drin. Entweder hatte ich keine Lust zum Backen, oder war krank, oder es ist grandios schief gegangen... >_> Aber jetzt doch mal wieder etwas, das geklappt hat. Da Besuch kam, hatte der Kuchen nicht so viel Zeit zum Abkühlen wie er haben wollte und war noch dezent wabberig beim Anschneiden. Am nächsten Tag, war er dann schnittfest und stabil. Das Foto habe ich aber schon direkt nach dem Anschneiden gemacht, aus Angst er könnte komplett vernichtet werden. (Bis auf 2 Stücke war er auch tatsächlich alle...!)
Geschmeckt hat sie auch sehr gut und der Biskuit war auch toll, mir nur etwas zu fest, könnte nen Tick fluffiger. Und der Belag schmeckte halt wie Quark mit Mandarinen, irgendwie fehlte mir da der Pfiff um 3 Sterne zu vergeben.
Das Rezept stammt von hier: "MaLus Köstlichkeiten - In unserer Familie geht's nicht ohne sie - Die allseits beliebte Quark-Mandarinen-Torte".

Zeit für schöne Fotos gab's auch nicht. T_T

Zutaten

Teig
  • 4 Eier
  • 135g Zucker
  • 50g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
Belag
  • 500g Magerquark
  • 125g Zucker
  • Zitronensaft nach Geschmack
  • 5 Blatt Gelatine
  • 200ml Sahne 
  • 2 Dosen Mandarinen

Anleitung

Teig
  • Eier TRENNEN
  • Eiweiß SCHLAGEN, dabei Zucker EINRIESELN LASSEN
  • Eigelb UNTERHEBEN
  • Backpulver + Mehl + Stärke UNTERHEBEN
  • bei 180°C für 25mins BACKEN
  • ABKÜHLEN LASSEN, dann horizontal HALBIEREN
Belag
  • Gelatine in kaltem Wasser EINWEICHEN
  • Quark + Zucker + Zitronensaft MISCHEN
  • Gelatine AUSWRINGEN und bei schwacher Hitze SCHMELZEN
  • 2 EL Quark DAZU
  • Gelatine in den Quark GEBEN
  • Sahne SCHLAGEN und DAZU
  • Mandarinen DAZU
  • mit Tortenring auf einer Teighälfte VERTEILEN
  • zweite Teighälte DARAUF

Nährwert

  • Menge: 12 Stück
  • pro Portion: ... ergänze ich später =)

Bewertung

Die Torte bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Frischkäsebiskuitrolle und Fototests ^^°

Sonst fange ich meine Posts immer mit einem Foto an, aber heute doch mal lieber ein paar einleitende Worte. Die Parmesanbiskuitrolle von Yana hat mich so sehr angesprochen, dass ich sie direkt nachgekocht habe! Gleichzeitig versuche ich gerade meine Fotos zu verbessern. Daher poste ich das Gericht hier nochmal (mit neuer Präsentation) und verbinde es mit einigen Fototests.
Keine Sorge das viele Fotografieren wird bald wieder nachlassen!

Geschmeckt hat uns die Rolle unglaublich gut! Auch wenn sie nicht so hübsch braun geworden sind wie bei Yana. Sie schmecken total leicht und fluffig und die Tomaten und der Frischkäse harmonisieren wunderbar. Die machen wir definitiv wieder. =)
Es gab natürlich Pannen - ich hatte ein Ei zu wenig und statt Schmand nur saure Sahne da.
Weil ich zu spät gelesen hatte, dass man sie ewig kalt stellen muss (ich lese Rezepte immer von oben nach unten wenn ich sie koche und entscheide sonst nur nach Optik des Gerichts) und ich aber schon angefangen hatte und Hunger hatte gestern, habe ich mir noch eine Alternative überlegt, wie man das essen kann. Als Schichttörtchen quasi. ^^

Die löffelt man dann direkt aus der Form - lecker! Ich hatte die selbe Menge gemacht wie Yana und so kamen mehrere Auflaufformgrößen heraus...

Und, was ich besonders schön fand war, wie der Parmesan auf dem Biskuit geschmolzen ist.

So, da hab ich schon fast alle Fotos untergebracht, die restlichen kommen jetzt hier noch als Impressionen. Über Kommentare, welche am besten gelungen sind oder am appetitlichsten aussehen, am meisten zum Nachmachen anregen oder gar nicht ansprechend sind, würde ich mich freuen!
Achso, ich habe die Rollen nochmal etwas nachgebacken für das Essen heute abend, daher gibt es sie in 2 unterschiedlichen Färbungen!




Zutaten

Teig

  • 40 g Butter
  • 60 g Mehl
  • 280 ml Milch
  • 3 Eier
  • 60 g Parmesan
Creme
  • Salz + Pfeffer + Kräuter
  • 85 g Frischkäse
  • 115 g saure Sahne
  • 175g eigelegte Tomaten

Anleitung

Teig
  • Butter SCHMELZEN
  • Mehl + Milch DAZU, RÜHREN bis es andickt
  • AUFKOCHEN, vom Herd NEHMEN
  • Eigelbe DAZU
  • Salz + Pfeffer DAZU
  • Eiweiße SCHLAGEN, UNTERHEBEN
  • in Formen/Förmchen GIEßEN
  • bei 200°C für 15mins BACKEN
Creme
  • Tomaten klein SCHNEIDEN
  • Frischkäse + Sahne + Tomaten + Kräuter MISCHEN
  • zum Sofortessen Creme auf Teig in Förmchen VERTEILEN und ESSEN
  • für die Rolle weniger Creme auf abgekühlten Teig VERTEILEN
  • weiter ABKÜHLEN, AUFROLLEN
  • in Frischhaltefolie WICKELN
  • komplett ABKÜHLEN, in Scheiben SCHNEIDEN

Nährwert

  • Menge: 16 Scheiben
  • pro Scheibe: 90kcal (pro Mahlzeit haben wir ca 4 Scheiben gegessen)

Bewertung

Die Rolle bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Locker saftige Parmesan-Biskuitrolle

Wieder eines dieser Rezepte, die mich sofort neugierig gemacht haben: herzhafter Biskuit? Und dann noch mit Parmesan, lecker oder doch eher nicht? Also testen! Das Rezept stammt aus der März 2012 Ausgabe von Lecker und war für 6 Personen angegeben. Ich habe die Menge von 7 auf 4 Eier runtergerechnet:

Parmesan-Biskuitrolle
  • 40 g Butter in einem (nicht zu kleinen) Topf schmelzen und
  • 60 g Mehl einrühren. Mit
  • 280 ml Milch einrühren und aufkochen. Das Mehl dickt nun die Masse kräftig an. Vom Herd nehmen und nach und nach
  • 4 Eigelbe einrühren. Mit
  • Salz & Pfeffer würzen und zum Schluß
  • Eischnee von 4 Eiweißen vorsichtig unterheben.
Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegten Auflaufform glatt streichen.
  • 60 g Parmesan grob raspeln und 1/4 davon über den Teig streuen.
Bei 200 Grad etwa 15 min goldbraun backen. Eventuell zwischendurch mit einem Holzstäbchen einstechen, da sich leicht Blasen bilden.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Hierfür
  • 85 g Frischkäse mit
  • 115 g Schmand verrühren und 
  • den Rest vom Parmesan unterrühren. Außerdem
  • 1/2 Glas getrocknete, eigelegte Tomaten in Streifen streichen.

Den heißen Biskuit kurz auskühlen lassen und anschließend mit der Käse-Füllung bestreichen, die Tomaten darüber streuen. Vorsichtig von der Seite her aufrollen und noch etwas weiter auskühlen lassen. Anschließend fest in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 4 h im Kühlschrank runter kühlen.

Da ich die Rolle schon am Morgen für das Abendessen zubereitet habe, ließ ich die Biskuitrolle erst einmal weiter bei Raumtemperatur abkühlen und legte sie erst später in den Kühlschrank.


Zum Schluß werden die Rollenstücke noachmals kurz gebacken: hierfür den Ofen wieder auf 200 Grad vorheizen und die Rolle in ca 2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein Backblech legen und in 15 min fertig backen.



Fazit: Im ursprünglichen Rezept war die Biskuitrolle eine Beilage zu einem kräftigen Gulasch. Das finde ich jetzt, nachdem ich sie probiert habe, eher ungünstig. Sie ist nämlich sehr sehr lecker, aber schon eine eigene "Persönlichkeit", kein so ein "nur dazu", finde ich.

Wir hatten sie heute zu einem Salat dazu und das passte gut. Auch als Buffetbeitrag finde ich sie eine gute Idee. Sie schmeckt locker und durch den Käse braucht sie auch keine Soße oder so um schon komplett zu sein. Sehr weiter zu empfehlen jedenfalls und ich kann mir auch einige Varianten damit vorstellen.

Bewertung

Die Rolle bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Fruchtig frische Apfelmus-Schnitten

Dies ist einer der beliebtesten Kuchen hier und wird immer wieder von Familienmitglieder und auch von Gästen gewünscht. Ursprünglich habe ich das Rezept bei Chefkoch.de gefunden, ich habe die Mengenangaben an eine normal große Auflaufform angepasst.

Fruchtig frische Apfelmus-Schnitten
  • 80 g Zucker mit
  • 2 Eiern und
  • einer Priese Salt cremig aufschlagen, bis sich die Menge vervielfacht hat und schön weiß ist.
  • 40 ml Öl und
  • 40 ml Wasser hinzufügen und weiterrühren. Anschließend
  • 100 g Mehl und
  • ca. 3 g Backpulver hinzufügen.
In eine flache mit Backpapier ausgelegte Auflaufform füllen und bei ca. 180 Grad 10 bis 15 min backen.


Während der Kuchenboden auskühlt
  • 2-3 Äpfel entkernen, etwas klein schneiden und in einem Zerkleinerer feinraspeln.

  • In einer größeren Tasse 50 g Stärke, 
  • etwas Salz,
  • Vanillepulver/-extrakt/-mark und
  • 40 g Zucker vermengen. 
  • 350 ml Apfelsaft abmessen und mit einen kleinen Teil davon die Stärke anrühren, den Rest zum Kochen bringen.
Jetzt einfach die angerührte Stärke einrühren, kurz rührend köcheln lassen. Wenn sich ein Apfelsaftpudding gebildet hat, den Topf vom Herd nehmen und die geraspelten Äpfel unterrühren. Kurz andicken lassen und auf dem Kuchenboden verteilen.


Wenn die Apfelmasse ausgekühlt ist, 1,5 bis 2 Becher Schlagsahne aufschlagen und als Topping auf den Kuchen streichen. Nach Lust und Laune kann der Kuchen auch noch mit Kakao oder Zimt bestreut werden, hier wird er aber am liebsten so gegessen.



Am besten schmecken die Schnitten leicht gekühlt - grad jetzt im Sommer herrlich frisch und lecker! :-)

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Erdbeerkuchen

Auf entsprechenden Wunsch hin gab es einen kleinen Geburtstagskuchen. Für nuen geht nichts über Erdbeerkuchen mit Vanillepudding auf Biskuitboden und daher hab ich ihr einen ganz eigenen gebacken. ^^ Die Erdbeeren waren leider noch nicht so richtig erdbeerig, aber man kann sich ja nicht aussuchen wann man Geburtstag hat.
Besonders stolz bin ich, dass alles an dem Kuchen selbst gemacht ist. =D

 

Zutaten

  • 1,5 Eier
  • 45g Mehl
  • 35g Zucker
  • 8g Vanillezucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 325g Erdbeeren
  • 200ml Milch
  • 16g Speisestärke
  • 5ml Erdbeersirup
  • 3 Blatt Gelatine
  • 1/4 l Wasser

Anleitung

  • Eier TRENNEN
  • Eigelb + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Eiweiß + Salz steif SCHLAGEN
  • 1/3 Eiweiß + Mehl + Backpulver zum Eigelb DAZU
  • Rest-Eiweiß DAZU
  • für 25mins bei 180°C BACKEN
  • 2 EL Milch + Stärke MISCHEN
  • Rest-Milch + Vanillezucker AUFKOCHEN
  • Stärke DAZU
  • auf fertigem Boden VERTEILEN
  • Erdbeeren HALBIEREN, auf Pudding VERTEILEN
  • Gelatine EINWEICHEN
  • Sirup + Wasser AUFKOCHEN dann ABKÜHLEN
  • Gelatine EINRÜHREN
  • auf Kuchen GIEßEN 

Nährwert

  • Menge: 12 Stücke
  • pro Stück: 61kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Rhabarber-Bananen-Kuchen

Ich hatte noch Rhabarber übrig vom Sirup- und Marmeladekochen und dachte mir, daraus mach ich noch einen Kuchen! Der Rhabarber vom Sirupkochen hatte so gut wie keine Flüssigkeit mehr, daher hab ich ihn kurzerhand in den Teig eingearbeitet. Die restlichen Rhabarberstängelchen sind mit einer Banane oben drauf gelandet.
Schmecken tut der Kuchen gut, die Kombi Banane-Rhabarber ist super, aber der Biskuitboden ist oben nicht so recht fertig, sondern noch sehr matschig. Ansonsten wären es 3 Sterne geworden. ^^

 

Zutaten

  • 60g Zucker
  • 60g Mehl
  • 2 Eier
  • 3 Rhabarberstangen
  • 1 Prise Salz
  • ausgedrückter Rhabarberrest
  • 1 Banane
  • 2TL Zucker

Anleitung

  • Eier TRENNEN
  • Eigelb + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Eiweiß + Salz steif SCHLAGEN
  • Eiweiß + Mehl UNTERHEBEN
  • Rhabarberreste UNTERHEBEN
  • in Form FÜLLEN
  • Rhabarber + Banane + 2TL Zucker MISCHEN, etwas STEHEN LASSEN
  • über Teig VERTEILEN
  • 40mins bei 180°C BACKEN

Nährwert

  • Menge: 8 kleine Stücke
  • pro Stück: 98kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Erdbeer-Clafoutis

Letztens gabs diesen Auflauf schon einmal in klein mit Rhababer und ich war so begeistert, dass ich ihn nochmal mit Erdbeeren versuchen wollte, schon allein weil die kleinen Menschen hier den herrlich sauren Stängeln mit Misstrauen begneteten.

Erdbeer-Clafoutis
    • 4 Eiweiß steif schlagen und etwa 50 g Zucker einrieseln lassen.
    • In einer weiteren Schüssel 4 Eigelb mit
    • 50 g Zucker,
    • Vanillepulver und 
    • etwas Salz schaumig schlagen. Anschließend
    • 6 EL Sahne und
    • etwa 125 g Mehl unterrühren.
    Nun die Hälfte des Eischnees unterühren und die andere Hälfte vorsichtig unterheben, damit der Teig möglichst fluffig bleibt. In eine gebutterten Auflaufform etwa 250 g gefrorene TK Erdbeeren legen, dann den Teig und zum Schluß nochmal 200 g Erdbeeren obenauf plazieren.


    Bei etwa 160 Grad brauchte der Auflauf hier etwa 40 min. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.



    Fazit: Auch mit Erdbeeren sehr lecker! Der Auflauf kam auch beim Geburtstagsbesuch sehr gut an. Mir persönlich gefällt aber die Rhababer Variante besser, da ich das leicht säuerliche sehr mag.

    Bewertung

    Das Rezept bekommt von mir ***.
    (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

    *** Rhabarber-Auflauf

    Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber...!!! Endlich gibt es ihn wieder! Ich hab so lange drauf gewartet und deshalb sofort zugegriffen als die ersten Stangen im Supermarkt im Gemüseregal lagen. =D Mein Lieblingsgemüse! Schmeckt wie saures Obst hat aber Kalorien wie Gemüse. x)
    Es stand schon lange auf meiner Nachbackliste und zusätzlich hat Jana neulich das selbe Rezept gepostet, daher kam ich nicht umhin endlicha uch einen leckeren Rhabarbaerauflauf zu machen! Wir haben es als süßes Mittagessen gegessen, aber es funktioniert auch wunderbar als Dessert. Man kann es sich als ganz luftigen Biskuitteig vorstellen mit einem wunderbar saftigen säuerlichem Rhabarberkern.

    Zutaten

    • 120g Rhabarber
    • 1 Ei
    • 25g Zucker
    • 30g Schlagsahne
    • 30g Mehl
    • 1 Prise Salz

    Anleitung

    • Rhabarber PUTZEN in Form LEGEN
    • 10g Zucker darüber STREUEN
    • Ei TRENNEN
    • Eigelb cremig SCHLAGEN
    • Sahne + Mehl DAZU
    • Eiweiß + Zucker + Salz steif SCHLAGEN
    • Eischnee UNTERHEBEN
    • alles über Rhabarber VERTEILEN
    • bei 170°C für 15 bis 20mins BACKEN

    Nährwert

    • Menge: 2 Portionen
    • pro Portion: 200kcal

    Bewertung

    Der Auflauf bekommt von mir ***.
    (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

    *** Spontanes Testbacken eines leckeren Rhabarber-Clafoutis

    Dieses Rezept habe ich heute mal interessiert angesehen, da ich noch auf der Suche für ein schönes Rezept für das kommende Besucherwochenende bin. Beim Einkaufen entdeckte ich dann tatsächlich Rhabarber (ja ich weiß, noch ein bißchen früh) und so ist quasi fast von allein eine einzelne Teststange in meinen Arm gewandert.

    Zu Hause stellte ich fest, dass das Rezept 450 g Rhabarberstücke haben möchte, meine Waage zeigte mir aber standhaft lediglich 150 g an. Naja, wozu hat man kleine Auflaufformen? Also hier mal ganz Bescheiden das reduzierte Rezept für

    Rhabarber-Clafoutis
    • 150 g Rhabarber in Stücke schneiden, mit
    • 1 TL Zucker verrühren und ziehen lassen.
    • 1 Eiweiß steif schlagen und etwa 12 g Zucker einrieseln lassen.
    • In einer weiteren Schüssel 1 Eigelb mit
    • 12 g Zucker,
    • etwas Vanillepulver und 
    • etwas Salz schaumig schlagen. Anschließend
    • 3 TL Sahne und
    • etwa 30 g Mehl unterrühren.
    Nun die Hälfte des Eischnees unterühren und die andere Hälfte vorsichtig unterheben, damit der Teig möglichst fluffig bleibt. In einer gebutterten kleinen Auflaufform erst eine Hälfte des Rhabarbers, dann den Teig und zum Schluß den Rest Obst oben auf geben.


    Bei etwa 160 Grad brauchte die kleine Form hier etwa 20 min. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.





    Fazit: Tolles Rezept! Man braucht wenig, es geht fix und es schmeckt super - egal ob warm oder kalt! Schön fruchtig. Es war mit den Rharbarber auch nicht zu süß. Bei anderen Früchten braucht man sicher kein Zucker zum ziehen vorher nutzen. Ich kann es mir auch toll mit TK-Früchten, wie Erd- oder Himbeeren vorstellen! :-)

    Bewertung

    Das Rezept bekommt von mir ***.
    (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

    *** Obstküchlein

    Zu einem gelungenen Studiumsabschluss habe ich als kleine Anerkennung Obstküchlein gebacken, die man auf keinen Fall teilen will (weil man sonst eine Kombination verpasst). Außerdem hatte ich noch Apfeltaschen gemacht, damit auch alle anderen was davon haben. ^^
    Den Biskuitteig habe ich aus meinem GU Backbuch, ich find ihn wahnsinnig lecker, sehr soft und sanft. Für die Puddingschicht hat Oni 3 Cremes gemacht: Vanillepudding, weiße Schokoladencreme und Joghurtcreme. Leider leider leider sind der Pudding und die Schokocreme nicht fest geworden... T_T Beim nächsten Mal muss wohl mehr Stärke rein vllt sogar Gelatine...

    Ich hab mir natürlich Testtörtchen gebacken, um zu wissen, was ich da verschenke. Die konnte ich dann auch aufschneiden. =D

     

    Zutaten

    Teig
    • 3 Eier
    • 90g Zucker
    • 90g Mehl
    • 3EL warmes Wasser
    • 1 Prise Salz
     Vanillepudding
    •  300ml Milch
    • 100ml Sahne
    • 1EL Vanillezucker
    • 2EL Vanilleextrakt
    • 2EL Speisestärke (beim nächsten Mal mehr!)
    weiße Schokocreme
    • Hälfte vom Vanillepudding
    • 50g weiße Kuvertüre
    Joghurtcreme
    • 200g Joghurt (1,5%)
    • 1EL Vanillezucker
    • 2 Blatt Gelatine
    • 20ml Apfelsaft
    • 1EL Zitronensaft
    Belag
    • diverse Früchte und Beeren

    Anleitung

    Teig
    • Formen FETTEN
    • Eier TRENNEN
    • Eigelbe + Wasser + Zucker + Salz  cremig SCHLAGEN
    • Mehl darüber SIEBEN
    • Eiweiße steif SCHLAGEN
    • Teil davon unter die Eigelbmasse HEBEN
    • Rest EBENFALLS
    • bei 180°C für 10mins (abhängig von der Formgröße) BACKEN
    Vanillepudding
    • Stärke + etwas Milch MISCHEN
    • Rest MISCHEN und AUFKOCHEN
    • Stärke DAZU
    weiße Schokocreme
    • Hälfte vom eben gekochten Pudding ABNEHMEN
    • Kuvertüre UNTERRÜHREN und AUFLÖSEN
    Joghurtcreme
    • Gelatine in Apfelsaft EINWEICHEN
    • Zucker + Zitronensaft + Gelatinensaft ERWÄRMEN bis Gelatine aufgelöst ist
    • Joghurt DAZU
    Belag
    • eine der Cremes auf den Teig GEBEN
    • Früchte darauf VERTEILEN

    Nährwert

    • Menge: 24 Miniküchlein
    • pro Küchlein: 35kcal

    Bewertung

    Die Küchlein bekommen von mir ***.
    (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)