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*** Zweifarbige Joghurttorte mit Knusperboden

Jeden Morgen gibt es bei mir Müsli: selbst gemischt, unter anderem mit ein wenig Schoko-Knusper-Müsli. Dazu immer Joghurt, Heidel- und Himbeeren. Da mir diese Kombination so sehr schmeckt, gab es sie nun auch mal in der Tortenversion. Inspiration hierzu war ein Bild in einer Lecker-Ausgabe, ich habe mich bei der Zubereitung aber an meiner erprobten Joghurttorte orientiert.

Zweifarbige Joghurttorte mit Knusperboden

Boden
  • 150 g nicht so süße Kekse (hier sehr fad schmeckende "Frühstückskekse") zusammen mit
  • 100 g Schoko-Knusper-Müsli ("Crunchy") zerbröseln oder leicht anmixen.
  • 50 g Zartbitterschokolade zusammen mit
  • 75 g Butter schmelzen und unter die Brösel rühren. 
Einen großen Tortenteller mit etwas Öl bepinseln, einen Tortenring (ca. 23 cm) aufsetzen und die Bröselmasse hinein- und fest drücken. Im Kühlschrank kühlen lassen.

Heidelbeercreme
  • 250 g Heidelbeeren waschen bzw. auftauen lassen, in
  • 500 g 3,5 % Joghurt rühren und die Creme mit
  • 50 g Zucker süßen. Noch
  • einen kleinen Schuß Zitronensaft unterrühren.
  • 5 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen lassen, anschließend vorsichtig erwärmen, bis sie sich auflöst. Einige Löffel der Joghurtcreme unterrühren und dann das Ganze zügig zur restlichen Creme geben.
Die Heidelbeercreme auf dem Knusperboden geben und eine Stunde kühl stellen.

Himbeercreme
  • 350 g Himbeeren waschen bzw. auftauen lassen, in
  • 500 g 3,5 % Joghurt rühren und die Creme mit
  • 90 g Zucker süßen.
  • 5 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen lassen, anschließend vorsichtig erwärmen, bis sie sich auflöst. Einige Löffel der Joghurtcreme unterrühren und dann das Ganze zügig zur restlichen Creme geben.
Die Himbeercreme ebenfalls in den Tortenring geben und eine weitere Stunde kühlen. Zum Schluß noch nach Wunsch mit etwas Konfitüre und tiefgekühlten Himbeeren dekorieren.



Fazit: Ich hatte die Torte schon einen Abend vorher gemacht und hat sich in dieser Zeit einiges vom Fruchtsaft auf den Weg gemacht. Auch hat die Sabilität darunter etwas gelitten. Weshalb ich beim nächsten Mal mehr Gelantinie oder etwas Festeres als Joghurt in die Creme geben werden, vielleicht Mascarpone. Ich habe aber auch aufgetaute Früchte verwendet, mit frischen dürfte es also so passen.

Der Boden ist diesmal übrigens richtig toll geworden! An dem hatte ich ja bei den Vorgängertorten lange rumprobiert.


Edit:

Es gab die Torte jetzt noch einmal nur einfarbig mit frischen Heidelbeeren - einfach püriert und mit dem Joghurt vermengt. Zum Schluß aufgeschlagene Sahne darunter gehoben.

Es fehlte ein wenig die Farbe - wobei pastell ja auch seine Berechtigung hat. ^^  Dafür blieb das Durchsuppen diesmal komplett aus. Oben drauf hatte ich Buchstaben und Geburtstagszahl als weiße Schokoladenaufleger (einfach vorher auf Alufolie gemalt):



Bewertung

Die Torte bekommt dennoch von mir ***, denn sie war super lecker!
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Herrlich fluffige Milchmädchentorte

Der nächste Geburtstag... nach der obligatrischen Erdbeertorte wurde vom Geburtstagskind ausdrücklich endlich mal wieder eine Milchmädchentorte gewünscht.

Die namensgebende Zutat ist gezuckerte Kondensmilch, die oft unter dem Namen "Milchmädchen" verkauft wird. Ich habe allerdings eine Dose russische Kondensmilch verwendet:


Milchmädchentorte

Den Backofen auf etwa 190 Grad vorheizen und auf zwei Backpapierblättern den gewünschten Tortenumriss aufzeichnen. Die Form ist quasi frei wählbar - ich nehme einfach die Form, in der ich die Torte später hineinstapeln möchte, es ginge aber auch Herz, Kreis, Raute...
  • 2 Eier mit
  • 1 Dose Kondensmilch leicht cremig aufschlagen.
  • 200 g Mehl und
  • 1/2 Pk. Backpulber unterrühren.
Den Teig mit einem Löffel auf dem ersten Backpapier inerhalb des aufgezeichneten Umrisses ganz dünn auftragen. Auf ein Backblech geben und ca. 5 min backen bis die Ränder leicht braun werden. In dieser Zeit kann das zweite Backpapier ebenso vorbereitet werden.

Danach sofort stürzen und das Papier heiß abziehen, kurz danach wenden und ganz auskühlen lassen. Nach und nach den ganzen Teig so "wegbacken". Wird dieser zu fest, kann er mit einigen Teelöffeln Wasser wieder etwas geschmeidiger gerührt werden.

Sind die Böden ausgekühlt, kann die Sahne vorbereitet werden:
  • 600 g Sahne aufschlagen, dabei
  • 2-3 Pk. Sahnssteif unterrühren. Mit
  • etwas Puderzucker nach Wahl süßen. Außerdem können noch
  • 3 EL Weingelee untergezogen werden. (Ich koche hierfür immer 120 ml weißen Traubensaft mit 50 g Gelierzucker 3:1 auf, 4 minuten köcheln, danach auskühlen und fest werden lassen.)
Die Tortenböden und die Sahne abwechselnd aufstapeln und dann unbedingt mindestens einen Tag lang durchziehen lassen. Die lederartig festen Böden werden in dieser Zeit butterweich und fluffig. :-)

Wenn man mag, kann noch ganz oben etwas Backkakao drüber, dann hat die Torte einen leichten Tiramisu-Touch.





Fazit: Ich liebe die Konsistenz und den feinen Geschmack der Torte sehr. Sie kam bei jedem bisher auch sehr gut an! Mächtig ist sie natürlich schon, leider... Vielleicht könnte ich mal versuchen die Sahne mit einer Joghurtcreme zu ersetzen...


Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Erdbeertorte mit Mascarponecreme und Schokoboden

Gestern gab es wieder mal mit einem Fest einen schönen Anlass zum Tortenbacken. Trotz schwächelndem Sommer habe ich mich für eine fruchtig-frische Erdbeertorte entschieden (Inspiration hierfür war ein Bild aus dem aktuellen Edekaheft "Mit Liebe"):


Erdbeertorte mit Mascarponecreme und Schokoboden

Boden (ein leicht abgewandelter Eierlikörkuchen)

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  • 6 Eier (zimmerwarm, Größe M) mit
  • 250 g Puderzucker
  • 2 Pk. echten Vanillezucker und
  • 1 gr. Prise Salz schön dickcremig aufschlagen (mehrere Minuten lang).
  • 200 ml Sahne mit
  • 1 EL Zucker und 
  • 2 Eigelben glatt rühren und kurz unter den Teig mixen. Außerdem noch
  • 1/8 l Öl dazugeben, wieder kurz weiterrühren.
  • 200 g Mehl mit
  • 1 Pk. Backpulver und
  • 50 g Backkakao vermischen und vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse rühren.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgeleges Backblech streichen und circa 15-20 min backen.


Mascarponecreme
  • 250 g Mascarpone mit
  • 200 g Naturjoghurt (1,5 %),
  • etwas Vanille und
  • ca. 2 EL Zucker glattrühren.
  • 200 ml Sahne mit
  • 1 Prise Salz steifschlagen und anschließend unterheben.

Die Creme auf den ausgekühlten Boden streichen und alles mit etwa 1,5 kg frischen gewaschenen und entstielten Erdbeeren belegen - je nach Größe der Erdbeeren mit ganzen oder halbierten/geviertelten Früchten.

Der besseren Händelbarkeit (auf einem Fahrrad) habe ich Boden, Creme und Erdbeeren getrennt transportiert und erst vor Ort zusammengesetzt (mit kleinen Helfern dabei), was wunderbar funktioniert hat.


Fazit: Ein besseres Foto war auf die schnell nicht möglich. Da die Torte aber so lecker, fluffig und cremig geschmeckt hat, gibt es davon devinitiv noch eine Wiederholung und ich reiche dann noch Bilder nach.

Schön fand ich auch, dass das Ersetzen des Eierlikörs super funktioniert hat, damit ist der Kuchenteig nun auch wirklich kindertauglich.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Erdbeertorte mit Biskuitboden in Form eines Pokéballs

Zum Minecraft/Pokémon Geburtstag gabs nicht nur Grasblöcke, sondern auch die alljährliche Erdbeertorte - dieses mal mit einem leichten Biskuitboden und rund. Ich habe den runden Boden erst nachträglich aus einem Viereck ausgeschnitten (die Reste wurden ebenfalls zu Erdbeertorte verarbeitet, kamen nur nicht mit aufs Foto, sondern schon gestern in den Bauch ^^ ). Aus diesem Grund sind die Mengenangaben auf ein Blech ausgerichtet.

Erdbeertorte mit Biskuitboden

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  • 4 Eier mit
  • 160 g Zucker,
  • etwas Vanille und
  • 1 Prise Salz dick cremig aufschlagen (die Menge sollte sich danach vervielfacht haben).
  • 120 g Mehl vorsichtig unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpier ausgelegtes Backblech streichen und zwischen 10 bis 15 min goldraun backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Für den Pudding
  • Von 500 ml Milch einige EL abnehmen und mit
  • 40 g Speisestärke und
  • 40 g Zucker gut verrühren.
Die restliche Milch zum Kochen bringen, den angerührten Mix mit einem Schneebesen einrühren, kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. In einem kalten Wassrbad in der Spüle den Pudding auskühlen lassen und immer wieder rühren, damit sich keine Haut bildet.

Aus dem Biskuit mit Hilfe eines Tortenringes und eines Messers einen runden Kreis ausschneiden. Jetzt den gesamten Biskuit mit dem Pudding bestreichen und ca. 1 bis 1,5 Kilo Erdbeeren "bestücken". Dabei den Tortenring um den runden Biskuit belassen.

Für den Pokéball habe ich den Kuchen auf einer Seite mit größeren Erdbeeren belegt (auf die kleineren Beeren kommt später die Sahne) und danach diese Grenze noch mit einem Stück Alufolie gesichert.

In einem Topf nun nach Packungsanleitung zwei Packungen roten Tortenguß anrühren und aufkochen. Gleichmäig auf die Beeren verteilen. Beim Pokéball auch hier: die höheren Beeren bekommen mehr Guß, damit später eine Stufe entsteht.

Ist der Guß fest geworden, die Alufolie entfernen. Einen Becher Sahne mit etwas Zucker aufschlagen und die niedrigere Seite damit möglichst eben einstreichen, ein kleiner Halbkreis kommt auch auf die rote Seite. Nun nur noch ein wenig dunkle Schokolade schmelzen, in eine kleine Tüte füllen, Spitze abschneiden und die Kante zwischen den Seiten sowie den Kreis "nachmalen".Im Kühlschrank fest werden lassen und den Tortenring erst kurz vor dem Servieren entfernen.



Fazit: So wird Erdbeertorte hier geliebt, viel abweichen "darf" ich von dem Klassiker eh nicht, aber der Pokéball kam richtig gut an und passte auch super zu den dazugehörigen Geburtstagsgeschenken. :-)
Die restlichen Stücke hatten wesentlich weniger Tortenguß abbekommen, aber dieses Detail war egal, beides wurde gleichermaßen schnell vernichtet.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Luftig frischer Zitronen-Brause-Kuchen

Meine Kinder sind ja der Meinung, dass ich viel zu selten für sie backe (immer nur für andere!) und da sie außerdem Zitronenkuchen sehr zugetan sind, heute also mal ganz exklusiv für die Bande ein neues Zitronenkuchenrezept aus der März 2015 Ausgabe von Lecker:


Zitronen-Brause-Kuchen

Den Ofen auf 150 Grad aufheizen und eine Fettpfanne oder ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • 5 Eier Gr. M mit
  • 300 g Zucker,
  • 1 Pk. Vanillezucker und 
  • 1 Pr. Salz cremig weiß aufschlagen.
  • 350 g Mehl und
  • 1 Pk. Weinstein-Backpulver kurz unterrühren.
  • 1/8 l neutrales Öl sowie
  • 175 ml Zitronenbrause dazugeben und auch nur noch kurz verrühren.
Den Teig in die Fettpfanne bzw. auf das Backblech gießen und im heißen Ofen etwa 20 min backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Für die Creme
  • 1 kg Mascarpone mit
  • 250 g Zucker,
  • 3 Pk. Sahnefestiger sowie
  • der abgeriebenen Schale und dem Saft von 3 Zitronen glatt rühren.
  • 600 g Schlagsahne in zwei Portionen steif schlagen und unterziehen.
-> Ich habe noch Reste vom Osterfest da gehabt und deshalb die Zutatenmengen verändert: beim halben Kuchenrezept sind in unsere Creme 250 g Mascarpone und 2,5 Becher Schlagsahne gewandert.

Die Creme auf dem Boden glatt streichen und im Kühlschrank noch einige Zeit fest werden lassen. Die einzelne Stücke können mit Zitronenspalten und kleinen Strohhalmen verziert werden.

 

Fazit: Das ist ein Kuchen, der sich wegzischen lässt! ^^ Ziel wurde jedenfalls erreicht, hier waren alle glücklich auf Grund dieses wunderbar frischen, fluffigen Kuchens!

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir *** - einer wollte sogar 4 Sterne geben ^^.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Schokoladentarte

Hier der Grund für das viel Eiweiß, welches ich über hatte. Dieses Rezept verlangt nämlich äußerst viel Eigelb. Es stammt aus der Zeitschrift Schrot & Korn (Ausgabe 11/2014). Das darin nicht nur gesunde und vollwertige Rezepte veröffentlicht werden, beweist diese Tarte allerdings sehr deutlich:

Schokoladentarte
(für eine Form mit 24 cm Durchmesser, bei einer großen Tartenform das Rezept auf 300 g Schokoladen hochrechnen)

Mürbeteig:
  • 150 g Mehl mit
  • 20 g Kakao,
  • 1 Msp. Backpulver,
  • 80 g weiche Butter
  • 40 g braunen Zucker und
  • 1 Eigelb zu einem homogenen Teig verarbeiten und in Folie verpackt eine halbe Stunde kühlen.
Danach zwischen Backpapier ausrollen, eine Tartenform damit auskleiden (vorher fetten oder das Backpapier einlegen) und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit dem zweiten Backpapier auslegen und getrocknete Bohnen oder Erbsen zum Blindbacken darauf verteilen. Bei 200 Grad ca. 15-20 min backen.

Schokoladenfüllung:
  • 135 g Butter mit
  • 120 g Zucker und
  • 1 Pr. Zimt aufschlagen.
  • 4 große oder 5 kleine Eigelbe sowie
  • 200 g geschmolzene dunkle Schokolade unterarbeiten. Zum Schluß noch
  • 45 g Mehl unterrühren und die gesamte Masse auf den vorgebackenen Tartenboden streichen. Mit Schokospilttern oder etwas Backkakao bestreuen und weitere 15-20 min fertig backen.
Dazu passen laut Rezeptangaben Vanilleeis und Himbeersoße.

Leider verunfallte meine schöne Tarte beim "Umbetten" nach dem Auskühlen und so gibt es hier nur Bilder der kleinen Minitorte, die ich zum Anschneiden mitgebacken habe, da die große ein Geschenk wurde (nach etwas kitten mit weißer Schokolade):




Fazit: Praktisch ein überdimensionierter Keks! ^^ Ja, das sieht man auch schon am Rezept aber es schmeckt wirklich so und kam trotz des Unfalls gut an! :-)


Edit:

Nochmals gebacken und diesmal ist sie dank neuer Form beim Herausnehmen (zum Backpapier entfernen) ganz geblieben, so dass ich ein Foto von der großen Torte machen konnte:



Bewertung

Die Tarte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Geburtstagstorte: Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

Vor kurzem bin ich auf den "berühmten" Red Velvet Cake gestoßen. Einen Klassiker aus Amerika, der -und das ist das was mich sofort gereizt hat, es mal auszuprobieren- aufgrund einer chemischen Reaktion rot werden soll. Bei Wikipedia ist das ganz gut kurz erklärt und auch, dass die meisten heutigen Red Velvet Kuchen nur dank exorbitanter Farbstoffzugabe so leuchtend rot sind. Aber außer der Farbe hat mich die Haptik interessiert, die ja auch ganz besonders samtig sein soll.

Die Frischkäse-Frostings in den meisten Red Velvet Cake Rezepten fand ich allerdings so gar nicht ansprechend. Da ich aber schon länger ein Auge auf dieses Rezept geworfen habe, war das die Gelegenheit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

-alle Teigzutaten sollten zimmerwarm sein-
  • 115 g Butter mit
  • 200 g (eigentlich 300 g) Zucker aufschlagen.
  • 2 gr. Eier,
  • 1/2 TL Salz und
  • 1 TL Vanillepulver/Mark unterrühren. 
  • Nun 250 g Mehl,
  • 2 EL Backkakao sowie
  • 240 ml Buttermilch dazu geben.
  • 1 TL Natron seperat mit
  • 1 TL Essig vermischen (Achtung, das schäumt!) und schnell unter den Teig rühren.
Das Ganze habe ich dann in eine gefettete 18er Springform und drei Muffinförmchen gefüllt. Bei etwa 160 Grad in den Ofen und dann immer mal wieder geschaut, ob der Kuchen schon durch ist. Da er in der kleinen Form so hoch wurde, hat das ein Weilchen gedauert.

Damit er sich besser schneiden läßt, habe ich den Kuchen schon einen Tag eher gemacht. Nach der Ruhezeit dann einfach mit einer Angelsehne drei gleichmäßig hohe Böden abgetrennt. Die Kappe oben auf konnte ich dann schon mal wegnaschen und tatsächlich hat der Kuchen eine sehr angenehme samtige Struktur.

Nun zur Creme: Ich hatte gegenüber dem Originalrezept den Sahneanteil etwas erhöht, weil ich Bedenken hatte, die Creme wäre sonst zu fest für die Torte, es handelt sich ja eigentlich um Dessert zum Löffeln. Diese waren aber unbegründet, deswegen lasse ich es hier mal bei den ursprünglichen Angaben.
  • 100 g weiße Schokolade vorsichtig schmelzen lassen.
  • 1,5 Blatt weiße Gelantinie 5 min in kaltem Wasser einweichen lassen.
  • 40 g Pistazien fein zermahlen.
  • 250 g Schlagsahne aufschlagen und mit 
  • etwas Vanille würzen.
  • 75 g Naturjoghurt unterrühren.
Nun 2-3 EL der Sahnemischung in einen kleinen Topf geben und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig leicht erhitzen. Wenn alles homogen geworden ist, den Topfinhalt in die restliche Sahne rühren. Noch fix die geschmolzene Schokolade und die Pistazien dazugeben.

Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden lang festwerden lassen. Ich habe dann die Tort erst am Zielort zusammengebaut. Leider hat die Creme mir den Transport etwas übel genommen (auch aufgrund des erhöhten Sahneanteils). Aber so halbswegs ging es dann doch. Hier ein Foto aus dem WG Kühlschrank:


Die restliche Pistaziencreme machte dann aus den Red Velvet Muffins kleine Red Velvet Cupcakes.. ;-)



Fazit: Rot ist er, wie man sieht, nun nicht wirklich geworden. Die Chemie zwischen Kakao und Säure aus Buttermilch/Essig hat scheinbar nicht ganz gestimmt. ^^ Trotzdem lohnt sich der Kuchen. Mir hat er gut geschmeckt und ich werde ihn bald nochmal ohne Zwischentransport probieren.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Mandeltorte - oder auch Hochzeitstorte

Diese Torte haben wir auf der Hochzeit eines Freundes Gegessen. Seine Tante macht diese Torte wohl zu jeder Hochzeit, weswegen sie inzwischen unter dem Namen "Hochzeitstorte" läuft. Jedenfalls fanden wir sie so extrem lecker, dass wir um das Rezept gebeten haben und als es gestern kam, hab ich sie sofort nachgebacken! Allerdings mit ein paar Änderungen. Ich habe zum Beispiel kein Bittermandelaroma und kein Rumaroma und kein fertiges Puddingpulver. Und Biskuit braucht kein Backpulver, das habe cih auch weggelassen. Sie ist aber (trotzdem) toll geworden! Nur das schöne Marzipanaroma, was wir auf der Hochzeit geschmeckt hatten, fehlt irgendwie bei mir. Beim nächsten Mal mach ich noch ein paar Änderungen mehr. =)
Danke nochmal fürs Rezept! :D

Zutaten

Teig
  • 3 Eier
  • 4 EL warmes Wasser
  • 100g Zucker
  • 100g Mehl
Füllung
  • 60g Zucker (beim nächsten Mal 100g)
  • 1/2l Milch (3,5%)
  • 5 EL Stärke
  • 50g Butter
  • 60g gemahlene Haselnüsse
  • 100g gemahlene Mandeln
    (die  kommen eigentlich in den Teig, aber da hab ich sie vergessen...)
  • 5EL Glühweingelee (beim nächsten Mal ne Schicht Marzipan)
Guss
  • 200g Puderzucker (beim nächsten Mal nur 100g)
  • 3EL Rum

Anleitung

Teig
  • Eier TRENNEN
  • Eiweiß sehr steif SCHLAGEN
  • Eigelb + Wasser + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Mehl DARAUF, 1/3 Eischnee DAZU, UNTERHEBEN
  • Resteischnee UNTERHEBEN
  • bei 180°C für 20mins BACKEN
  • ABKÜHLEN lassen, HALBIEREN
Füllung
  • Milch AUFKOCHEN
  • 5 EL ABNEHMEN, Zucker + Stärke DAZU
  • zurück in die Milch GEBEN
  • erneut AUFKOCHEN
  • Nüsse + Mandeln + Butter UNTERRÜHREN
  • Pudding auf Bodenteigplatte VERTEILEN
  • Gelee auf Deckenteigplatte VERTEILEN
  • Teigplatten ZUSAMMENKLAPPEN
Guss
  • MISCHEN
  • auf Torte VERTEILEN

Nährwert

  • Menge: 16 Stück
  • pro Stück: 250kcal

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Mandarinen-Quark-Torte

Nach gefühlt ewiger Abstinenz, mal wieder was von mir! =) Irgendwie war in letzter Zeit der Wurm drin. Entweder hatte ich keine Lust zum Backen, oder war krank, oder es ist grandios schief gegangen... >_> Aber jetzt doch mal wieder etwas, das geklappt hat. Da Besuch kam, hatte der Kuchen nicht so viel Zeit zum Abkühlen wie er haben wollte und war noch dezent wabberig beim Anschneiden. Am nächsten Tag, war er dann schnittfest und stabil. Das Foto habe ich aber schon direkt nach dem Anschneiden gemacht, aus Angst er könnte komplett vernichtet werden. (Bis auf 2 Stücke war er auch tatsächlich alle...!)
Geschmeckt hat sie auch sehr gut und der Biskuit war auch toll, mir nur etwas zu fest, könnte nen Tick fluffiger. Und der Belag schmeckte halt wie Quark mit Mandarinen, irgendwie fehlte mir da der Pfiff um 3 Sterne zu vergeben.
Das Rezept stammt von hier: "MaLus Köstlichkeiten - In unserer Familie geht's nicht ohne sie - Die allseits beliebte Quark-Mandarinen-Torte".

Zeit für schöne Fotos gab's auch nicht. T_T

Zutaten

Teig
  • 4 Eier
  • 135g Zucker
  • 50g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
Belag
  • 500g Magerquark
  • 125g Zucker
  • Zitronensaft nach Geschmack
  • 5 Blatt Gelatine
  • 200ml Sahne 
  • 2 Dosen Mandarinen

Anleitung

Teig
  • Eier TRENNEN
  • Eiweiß SCHLAGEN, dabei Zucker EINRIESELN LASSEN
  • Eigelb UNTERHEBEN
  • Backpulver + Mehl + Stärke UNTERHEBEN
  • bei 180°C für 25mins BACKEN
  • ABKÜHLEN LASSEN, dann horizontal HALBIEREN
Belag
  • Gelatine in kaltem Wasser EINWEICHEN
  • Quark + Zucker + Zitronensaft MISCHEN
  • Gelatine AUSWRINGEN und bei schwacher Hitze SCHMELZEN
  • 2 EL Quark DAZU
  • Gelatine in den Quark GEBEN
  • Sahne SCHLAGEN und DAZU
  • Mandarinen DAZU
  • mit Tortenring auf einer Teighälfte VERTEILEN
  • zweite Teighälte DARAUF

Nährwert

  • Menge: 12 Stück
  • pro Portion: ... ergänze ich später =)

Bewertung

Die Torte bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Nach etlichen (und auch sehr leckeren) Versuchen seit meiner ersten Joghurttorte bin ich heute endlich endlich zufrieden mit dem Boden gewesen! :-) Das ist doch glatt einen neues Beitrag wert:

Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Zuerst das Topping: Hier habe ich selbstgemachte Blaubeerkonfitüre verwendet. Damit sie nicht zu fest und zu süß ist, etwas dünner als normal:
  • 250 g aufgetaute Blaubeeren mit
  • 50 g Gelierzucker 1:3 verrühren, aufkochen und 3 min rührend weiter kochen lassen.
Zwischendurch mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Konfitüre in ein heiß ausgespültes Schraubglas abfüllen und abkühlen lassen, dementsprechend schon im Vorfeld zubereiten.

Jetzt zum Boden:
  • 25 g Sahne kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und darin
  • 75 g dunkle Schokolade schmelzen lassen.
  • 25 g ungesüßte Cornflakes mit
  • 50 g Kekse (hier: "Hobbits") vermixen und unter die Ganache (Sahne mit Schokolade) mischen.
Eine kleine glatte Tortenplatte mit etwas Öl einreiben und einen Tortenrand darauf stellen (18 cm Durchmesser). Die Keksschokolade darin verteilen, leicht festdrücken und im Kühlschrank kalt stellen.

Fehlt nur noch die Joghurtcreme:
  • 1 kg Joghurt (hier: türkischer mit 3,5 % Fett) mit
  • 4 EL Zucker und
  • 2 TL Lavendelzucker süßen.
  • 10 Blätter Gelantine in kaltem Wasser 5 min einweichen.
  • 3 EL vom Joghurt abnehmen und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig erwärmen bis sich die Gelantine aufgelöst hat. Sofort in den restlichen Joghurt einrühren.
Etwa 10-15 min im Kühlschrank andicken lassen, anschließend in den Tortenring geben und glatt streichen. Darauf wird die vorbereitete Blaubeerkonfitüre in kleinen Kleksen auf der Oberfläche verteilt. Mit einer Gabel vorsichtig verteilen, gern auch noch einen zweiten Durchgang. Jetzt die Torte im Kühlschrank mindestens 4 h fest werden lassen.




Fazit: Geschmeckt hat die Torte ja, wie schon geschrieben, jedes Mal. Am meisten hat mich an den bisherigen Böden gestört, dass sie zu spröde waren und meist zerbröselten, beim Versuch ein Stück vom Tortenteller zu nehmen. Auch war der Boden öfter zu stark hervorschmeckend, so dass es insgesamt nicht so harmonierte.

Beides ist hier anders: Durch die Sahne ist der Boden wesentlich anwendungsfreundlicher und anstatt Amarettinis oder Trockenfrüchte habe ich relativ neutral schmeckende Krümelware verwendet. Die Schokolade passt sehr gut zum frischen Joghurt.

Nur leider war ich noch etwas zu zögerlich mit dem Lavendelzucker. Den habe ich nicht sehr hervorgeschmeckt. Allerdings geht mir das bei Vanille auch oft so, ich bin wohl nicht Gourmet genug. ^^°

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Waldbeer-Joghurtcreme-Torte

Hier kommt mal wieder ein Mix-Rezept. Ich habe mir aus verschiedenen Einzelrezepten ein neues im Baukastenprinzip zusammengesetzt: Idee und Boden stammen von der Kleinen Panna-cotta-Torte mit Rote Grütze Wirbel aus der Lecker-Ausgabe 7/8 2013, die Joghurtcreme hatte ich schon einmal als Aprikosen-Joghurtcreme getestet und hier lediglich die Aprikosen gegen Vanille getauscht und das Fruchttopping gab es schonmal bei der Mascarpone-Waldbeer-Torte - zusammen macht das eine

Waldbeer-Joghurtcreme-Torte

Boden
  • 250 g Amarettinis fein zerbröseln und mit
  • 120 g flüssiger Butter mischen.
Die Masse auf den Boden einer Springform oder auf eine Totenplatte mit Tortenring drücken (ich hatte 24 cm Umfang genommen, dafür war es aber etwas zuviel Bodenmasse, besser wäre hier mehr Umfang oder weniger Amerettinis gewesen). Im Kühlschrank abkühlen lassen.


Joghurtcreme
  • 9 Blätter Gelantine einweichen lassen
  • 700 g Joghurt nach Geschmack süßen und mit
  • Vanillepulver oder -zucker vermischen.
2-3 Esslöfel vom Joghurt abnehmen und mit der Gelantine erwärmen bis diese sich auflöst (am besten mit dem Finger rühren, dann merkt man, wann es zu heiß wird). Sofort in unter die restliche Creme rühren und dann für 15 min im Kühlschrank kühlen.
  • 200 g Sahne mit etwas Salz steif schlagen und unter den gelierenden Joghurt heben.
Die Joghurtcreme auf dem Tortenboden glatt streichen.


Waldfruchtmus
  • 300 g TK Waldfrüchte antauen lassen und mit
  • 50 g Gelierzucker 3:1 auf und 3 min weiterkochen.
Mit dem Mixstab fein zermusen und am besten in ein Schraubglas abfüllen. So kann man es auch schon einige Tage vor der Torte herstellen und eventuelle Reste noch für Eis, Griesbrei, Joghurt, Quark usw. weiterverwenden.


Das Fruchtmus in Kleksen auf der Joghurtmasse verteilen und mit einer Gabel etwas verwirbeln.



Fazit: Sehr lecker! Nur leider etwas süß geraten, ich wusste nicht, dass Amarettinis so süß sind. Beim nächsten Mal würde ich die Hälfte der Krümel für den Boden aus ungezuckerten Kornflakes oder Zwieback herstellen (und wie oben geschrieben auch weniger nehmen).

Ich hätte gern auch eine höhere Torte gehabt, also Umfang weniger oder noch mehr Creme (an Gelantineblättern dabei einfach 1 Blatt pro 100 g Cremezutat nehmen).

Ansonsten die ideale Sommertorte! :-)



Edit:

So heute nochmal ein neuer Versuch mit neuen Boden: auf ca. 22-23 cm Durchmesser kamen 70 g Amarettinis & 70 g ungesüßte Kornflakes/Vollkornbutterkekse (Kornflakes waren alle uns es musste noch aufgefüllt werden) mit 75 g flüssiger Butter. Die Creme bestand aus 1 kg Joghurt und 200 g Sahne:

 
 
 

Also geschmacklich war es die Kombination super: nicht zu süß, frisch, fruchtig - toll! :-) Leider leider war der Boden aber nicht mehr so stabil wie beim letzten Mal. Man bekam ihn nur schwer als Stück heraus, er zerkrümmelte. Zum Glück war die Joghurtcreme schön stabil. Da muss ich also noch weiter probieren.


Das Probieren geht weiter...

Nachdem ich von der Möglichkeit gelesen habe einen "Boden ohne Backen" auch mit Datteln und Cashewkernen herzustellen, dachte ich natürlich gleich an diese tolle Joghurttorte, die ja nur noch den perfekten Boden sucht. Nach den Versuchen mit Butter und Schokolade, diesmal also Trockenfrüchte. Weil ich keine Datteln da hatte, sind es Feigen und Aprikosen geworden:
  • 25 g geröstete Cashewkerne mit
  • 25 g ungesüßten Cornflakes sowie
  • 100 g Trockenfrüchten vermixen. 
Den dadurch entstandenen Teig wie oben beschrieben in einen verstellbaren Tortenring (kleinste Einstellung) drücken und im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Joghurt habe ich diesmal nur spärlich gesüßt, da ja Trockenfrüchte schon genug Süße geben und ich zudem schon vorhandene selbst gekochte Himbeer-Erdbeermarmelade verwendet habe, die ja auch etwas süßer ist.




Die Torte war lecker wie immer, aber der Boden leider furchbar instabil und mir hat der doch etwas schwere Geschmack der Trockenfrüchte zu der leichten Joghurttorte nicht ganz so gut gefallen. Das hat den anderen scheinbar weniger Schwierigkeiten bereitet, ich hab nur ein kleines Stückchen abbekommen. ;-)

Die Suche geht also weiter...


Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

***/** Probepacken: Froschtorte/-kuchen

Es wurde heute nicht nur für das Abendessen des kommenden Kindergeburtstages probegekocht, sondern auch probegebacken. Ein Froschkuchen soll es werden. Da er mit in den Kindergarten soll und da eigentlich Schokokuchen immer am besten ankommen, war das endlich mal ein Anlass ein neues Rezept hierfür zu testen (Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Schokokuchen, der so schmeckt, wie der, den ich mal in einem winzig kleinen Torten-und Kuchencafé gekostet habe.)

Das Rezept stammt von diesem Tortenblog:

Leckerer schokoladig vollmundiger Schokoladenkuchen
  • In einem kleinen Topf 250 g Butter mit
  • 200 g dunkler Kuvertüre,
  • 150 ml Espresso (aus 2 TL Espressopulver),
  • 1/2 geriebender Tonkabohne und
  • 150 g braunen Zucker schmelzen.
  • In einer großen Rührschüssel 250 g Mehl mit
  • 50 g Kakao und
  • 1 Pk. Weinsteinbackpulver verrühren.
  • Nun noch 100 g Quark und anschließend nach und nach
  • 5 Eier unterrühren (nicht zu lange rühren).
Den Teig in einer gebutterten+ausgestreuten (oder halt mit Backpapier ausgelegten) Form bei 160 Grad etwa 45 min backen. In einer 24er Springform wird der Kuchen etwa 6 cm hoch.

Ich habe heute auch noch eine kleine eckige Form befüllt, da ich zwei verschiedene Versionen testen wollte. Zum einem eine Torte die sich von der Füllung an der leckeren Mascarpone-Waldbeer-Torte von neulich orientiert und einen schlichten Schokokuchen mit einer weißen Ganache (weiße Kuvertüre mit Sahne - die hatte ich noch im Tiefkühler).

Außerdem wollte ich zwei Varianten für einen Guß testen, in denen die Frösche sitzen sollten (solche Torten sind als "Schwimmbadtorten" im Netz zu finden). Zum einen einen mit Gelantine und Minze als grün färbendes Element und einem einfachen grün gefärbten Tortenguß.

Das Probebacken hat sich jedenfalls schon gelohnt, ich habe einiges an Fehlern bemerkt und kann die Sache jetzt beim nächsten Mal hoffentlich besser machen.

So, nun zu den Resultaten. Hier der kleine Minikuchen:

 
Wie sie sehen, sehen sie nichts. ^^ Ich hatte mich für den Guß/das Gelee an einem Rezept orientiert, welches eine Limetten-Joghurtcreme mit einem Minzgelee krönte. Nur leider wurde aus dem herrlich grünen Minz-Apfel-Honig-Wasser aus meinem Mixer im Kochtopf ein blaßgrünes etwas, was ich dann leider auch noch viel zu früh auf den Kuchen kippte. :-( So ist der Kuchen jetzt von einer zarten Minzschicht eingehüllt - auch nicht schlecht, aber die Frösche sitze so natürlich nicht im Tümpel...

Naja geschmeckt hat es trotzdem - das Küchlein ist schon vernichtet. Der Schokokuchen selbst ist übrigens sehr lecker und kommt schon ziemlich nah an den gesuchten heran! :-) Ich werde ihn wie den fraglichen Kandidaten demnächst mal mit eingebackenen Himbeeren testen. Die Ganache passt auch dazu, also alles dann doch noch halbswegs gut geworden.


Nun zur Torte: Der Teig in der Springform kam so hoch, dass ich problemlos 3 Böden daraus machen konnte. Diese wurden in einem Tortenring im Wechsel mit selbstgemachten Fruchtmarmeladen und einer kaum gesüßten Mascarpone-Quark-Sahnecreme gestapelt. Drum rum kamen Löffelbiskuit (der "Schilfgürtel").






Auch dieser Guß sieht recht blassgrün aus, das liegt aber daran, dass er abgehauen ist. Ich muss einfach mehr Geduld aufbringen. 15 Minuten hab ich den Tortenguß abkühlen lassen und trotzdem war er noch zu flüssig. Übrigens habe ich mit Pulverfarbe gefärbt (in gelb und blau), was wirklich super geht. Lieber wäre mir aber eine wirklich selbstgemachte Variante, mal sehen.

Angeschnitten wird sie erst morgen, heute waren alle schon satt.

Edit: Und da ist er, der Anschnitt.



Also zuerst mal: die dunkle Schokolade zusammen mit dem Aroma der roten Früchte sind wuuunderbar! Das muss ich unbedingt noch weiter ausbauen (mehr Früchte). Aber als Torte mit drei Böden und Mascarpone-Quark-Sahne waren die Stücke zu heftig. Wir haben uns dann Vernichtungshilfe ins Haus geholt, weil wir sonst nicht sahen, wie die Torte geschafft werden könnte. Mit Hilfe ist sie jetzt aber schon fast vernichtet (nur noch ein halbes Stück ist da).

Bewertung

Der Schokokuchen bekommt *** und die Frosch-im-Nassen-Versuche **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Mascarpone-Waldbeer-Torte

Heute mal etwas für alle, die gerne lange in der Küche stehen ;-) . Diese Torte macht Arbeit ohne Frage, aber manchmal soll es ja etwas Besonderes sein. In diesem Fall ist sie als ein herzliches Dankeschön zum Ruhestand gedacht gewesen und kam auch sehr gut an.

Wegen eines Rezeptes habe ich lange gesucht und dann ein eigenes zusammengewürfelt. Grundidee war diese Milchmädchentorte, deren Böden in der Sahne herrlich weich werden. Für den Anlass fand ich sie zu mächtig, aber die Idee die Jahre mit Hilfe von vielen Schichten zu symbolisieren ließ mich nicht mehr los (es sollten 27 Schichten werden).

Die Böden sollten außerdem nicht mit der Milchmädchensahne entstehen, ich wollte "klassischere" Tortenböden und habe hierfür ein Rezept einer Prinzregententorte entlehnt. Für die richtige Geschmacksrichtung der Tortenfüllung habe ich mich an das erprobte Rezept für Beeren-Tiramisu gehalten.


Mascarpone-Waldbeer-Torte

Tortenböden:
  • 250 g Butter geschmeidig rühren und anschließend
  • 200 g Zucker
  • ein Pk. echten Vanillezucker sowie
  • eine Priese Salz unterrühren bis eine gebundene Masse entsteht.
  • 4 Eier nach und nach unterühren (je Ei 1/2 min rühren). Nun
  • 200 g Mehl mit
  • 50 g Speisestärke und
  • ein gestr. TL Backpulver mischen und portionsweise über den Teig sieben und unterrühren.
Auf zwei Backpapieren jeweils den Umkreis der gewünschten Form (in meinem Fall waren es 22 cm Durchmesser) mit einem Bleistift aufmalen und auf Backbleche legen. Je 2 EL Teig auf das Papier geben und mit einem Löffen den Kreis "ausmalen". Jedes Blech etwa 6 min bei 200 Grad backen und danach sofort das Backpapier abziehen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Durch die Verwendung zweier Bleche kann man immer ein Blech vorbereiten, während das andere im Ofen ist. Beim Handling mit den Böden muss man vorsichtig sein, denn sie sind nach dem Backen erstmal ziemlich spröde.


Waldbeerfüllung:
  • Einen Beutel TK Waldbeeren auftauen lassen und anschließend mit
  • einem Fünftel der Menge an Gelierzucker (Sorte 3:1) vermischen,
  • mit einem Mixstab zermusen und dann 
  • auf- und 3 min weiterkochen.
  • Zum Abkühlen bei Seite stellen bzw. kann man diesen Teil auch gut schon mal früher erledigen, dann die Masse wie Marmelade in saubere Gläser abfüllen.

Mascarponecreme:
  • 2 Becher Mascarpone (zusammen 500 g) mit
  • 2 Becher Quark (zusammen 500 g) verrühren.
  • 50 g Puderzucker unterühren und
  • 2 Becher Schlagsahne aufgeschlagen unterheben.
Nun alles nach und nach in einem Tortenring aufschichten. Ich hatte 9 große Böden (und ein paar Kleine zum Kosten) gebacken und kam dementsprechend auf 9x Boden, 9x Marmelade, 9x Creme -> 27 Schichten. Zum Schluss noch mit Backkakao besteuben und fertig ist die Torte! :-)



Weil ich a) immer viel zu viel für andere backe (O-Ton hier zu Hause) und b) Sky einen fehlenden Anschnitt bemängeln würde und c) ich ja auch den Geschmack beurteilen möchte, gabs noch 2,5 Probetörtchen dazu.




Wie ich gehofft hatte, werden die Böden ganz ganz zart. Außerdem hatte ich den Zucker wo es ging reduziert und so ist sie auch nicht zu süß geworden, sondern schön lecker frisch im Geschmack!


Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)