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** Gemüsenudeln mit Bolognese

Und noch ein Abendessen, welches mit wenig Kohlenhydraten auskommt. Auch wieder aus der Mai 2015 Ausgabe von Lecker.

Zucchini-Spaghetti hatte ich ja schon einmal in der carbonara-Version getestet und war damals nicht wirklich vom Sättigungsvermögen überzeugt. Deshalb habe ich hier auch gegenüber den Rezeptvorgaben das Verhältnis von Zucchini zu Karotten umgedreht und mehr Soße gekocht:

Gemüsenudeln mit Bolognese

Gemüse-"Nudeln":
  • Etwa 750 g Möhren sowie
  • 300 g Zucchini mit einem Spiralschneider oder einem Messer in schmale Streifen schneiden und in einem großen Topf Salzwasser circa 3-5 min al dente kochen. Anschließend abschrecken.
Bolognese:
  • 1 Zwiebel, 
  • ein Bund Suppengrün (oder entsprechend TK Kräuter) sowie 
  • 2 Knoblauchzehen klein hacken.
  • 250 g Rinderhackfleisch in etwas Olivenöl krümmelig braten. Das kleingeschnitte Würzgemüse kuz mitdünsten.
  • 2 EL Tomatenmark einrühren, dann das ganze mit
  • 1 EL Mehl bestäuben. Kurz anschwitzenlassen, anschließend mit
  • 400 ml Wasser ablöschen. Alles aufkochen lassen und
  • 1 TL Gemüsebrühe einrühren. 7-8 Minuten köcheln lassen.
  • Die Soße mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Die blanchierten Gemüsestreifen mit der Hackfleischsoße in der Pfanne gut vermischen, gegenbenenfalls nochmal etwas erwärmen und anschließend auf dem Teller mit Parmesanhobeln bestreuen.




Fazit: Die "Nudeln" haben mich dieses Mal viel mehr überzeugt (auch noch nach dem Essen), als beim ersten Mal. Nur die Hackfleischsoße fand ich so lala. War ok, aber unsere schmeckt mir besser. Die wird mit ordentlich Rotwein und Dosentomaten gekocht. Ich bin aber allgemein kein Fan von Mehlschwitzen.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Leckere Hausmannskost: Paprika-Gulasch

Weil nach einem Dreh bei den Nachbarn zuviel Gemüse übrig blieb, wurden auch wir mit einer großen Tüte voll bedacht. Die Möhren konnte ich schonmal für einem Möhrenrohsalat zum Fischfilet verwenden. Ein Teil blieb allerdings übrig. Für diesen Rest und viele (schon nicht mehr ganz taufrische) Parika fand sich dann folgende Verwendung:

Paprika-Gulasch

Vorbereitung:
  • Um die 300 g geraspelte Möhren (bei mir mit Zucker und Zitronensaft abgeschmeckt) mit
  • 5 großen roten Paprika (gewaschen, entkernt, in grobe Stücke geschnitten),
  • gegenbenfalls weiteren Resten an Gurke/Tomate sowie
  • 3-4 Zwiebeln fein mixen.

Gulasch:
  • 1 bis 1,5 Kilo Rindergulsch in mehreren Portionen in einer sehr heißen Pfanne mit Butterschmalz scharf anbraten.
  • Das Fleisch in einem großen Topf oder Bräter sammeln, anschließend diesen auf der heißen Pflamme erhitzen.
  • 3-4 EL Tomatenmark hinzufügen und kurz anschwitzen, mit
  • 1 geh. EL Mehl bestäuben und kurz warten. Das ganze unter Rühren mit
  • etwa 1/2 l Rotwein (oder ein bißchen mehr) und
  • dem vorbereiteten zermusten Gemüse ablöschen. Mit
  • Salz und Pfeffer (und wenn noch kein Zucker im Gemüse, dann jetzt welchen) kräftig abschmecken.
  • 2-3 Lorbeerblätter hinzufügen und bei geringer Hitze zugedeckt 2 h köcheln lassen.
Dazu passen wunderbar Nudeln, aber auch Kartoffeln oder Klöße, ganz nach persönlicher Vorliebe. Vor dem Servieren die Lorbeerblätter herausfischen und nochmals abschmecken.



Fazit: Im Prinzip ist es ja ein ganz einfacher klassischer Gulasch. ich habe ihn aber zum ersten Mal mit einer so großen Paprikamenge gemacht und fand das Ergebnis wunderbar! Gibt dem Gericht einen schön frisch Twist, sehr lecker. Das restliche Gemüse wurde/wird noch für Gemüsepfannkuchen und Thaisuppe verwendet, dann haben wir es endlich geschafft.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Köfte mit Tahina & Feta-Filoröllchen

Dieses mal gab es was türkisches und es war köstlich! :-) Das Rezept stammt aus der Mai 2013 Ausgabe von Lecker und ich bin froh, dass noch etwas von dem Teig da ist, so können diese schmackhaften Knusperröllchen heute noch einmal auf dem Tisch stehen. Nun aber der Reihe nach:

Köfte
  • 2 Scheiben Weißbrot vom Vortag in etwas Wasser einweichen.
  • In eine große Schüssel eine gehackte Zwiebel,
  • 3 kleingehackte Knoblauchzehen,
  • 1 Ei,
  • 1 EL Tomatenmark,
  • 1,5 TL Salz,
  • kräftig Pfeffer und Chili aus der Mühle,
  • je einem TL Kreuzkümmel und Paprika,
  • etwas gehackte Petersilie sowie
  • das eingeweichte und gut ausgedrückte Brot geben und alles gut vermengen.
  • 800 Rinderhack mit der Masse verkneten und zu ca. 16 ovalen Bouletten (Köfte) formen.
Diese können nun wie im Rezept angegeben 8-10 min gegrillt oder auch ganz einfach in einer heißen Pfanne gebraten werden.



Feta-Filoröllchen
  • 1 Packung Feta zerkrümmeln und mit
  • einem Becher Schmand,
  • etwas gehackter Petersilie und
  • Pfeffer vermengen. 
Filo-/Yufaka-/Strudelteig aus der Packung nehmen und kurz ruhen lassen (man braucht ca. 250 g). Wenn es sich wie bei mir um große Teigstücke handelt, müssen diese erst zu kleineren zugeschnitten werden.

Die Teigstücke mit etwas Öl einpinseln und anschließend am unteren Rand je einen Strang Ajvar (Paprikazubereitung) und einen Strang der zubereiteten Fetacreme geben. Dabei am Rand einen 1 cm frei lassen. Diesen Rand nun einklappen und dann vom belegten Ende her das Röllchen aufrollen und mit dem offenene Ende nach unten auf ein Backpapier legen. Wenn alle Röllchen gerollt wurden, diese auch von oben mit etwas Öl einpinseln und etwas schwarzem Sesam bestreuen.




Die Röllchen bei 200 Grad ca. 12-15 min backen. Man kann dies auch schon früher machen und dann später zum essen nochmal etwa 5 min lang wieder aufbacken (z.B. auch auf einem Grill). Das war mein ursprünglicher Plan, aber irgendwie war die Zeit mal wieder schneller weg, als gedacht. Aber prinzipiell lässt sich dieses Gericht prima vorbereiten.



Dazu gab es dann noch einen Dip:
  • 300 g Vollmilchjoghurt mit 
  • 4-5 EL Tahina (Sesampaste) verrühren und mit 
  • Salz & Pfeffer abschmecken.
Leider war meine Sesampaste etwas bitter, da werde ich mich mal auf die Suche nach besserer machen. Aber da noch etwas von der Fetacreme übrig war, habe ich diese mit noch etwas Frischkäse und dem Rest Ajvar zu einem schnellen Feta-Dip verrührt.

Fazit: Die Röllchen kamen am besten an. Aber auch die Köfte fand ich sehr lecker. Sie schmecken etwas herber, als normale Bouletten, was aber zu den Röllchen wunderbar harmonierte. Jetzt muss ich nur mal eine gute Einkaufsmöglichkeit für die Zutaten aufstöbern, dann kann es das hier öfter geben.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Apfelgulasch mit Porreegemüse

Ja, ich glaube ich bin auf nem guten Weg mit meinen Fotos. =)
Heute gab es ein Gericht spontan von Oni kreiert. Den Porree hab ich mir gewünscht weil wir schon so lange keinen mehr hatten. Oni hat direkt zwei gekauft so hab ich morgen nochmal welchen! =D Es gibt so viele lecker Sachen! <3
Das Gericht an sich ist aber der Apfelgulasch - schmeckt wunderbar apfelig und ließ sich super kauen, war kein bisschen zerrig. Der Apfelgeschmack ist echt super und die Zwiebeln passen auch perfekt. =)

Zutaten

Apfelgulasch
  • 500g gemischtes Gulasch
  • 1 1/2 Zwiebeln
  • 400ml Apfelsaft
  • 1EL Butterschmalz
  • Thymian, Rosmarin, Pfeffer, Salz, Chili, Fenchelsamen
Porreegemüse
  • 1 Stange Porree
  • 1EL Butterschmalz
  • 1EL Butter
  • 3EL Semmelbrösel

Anleitung

Apfelgulasch
  • Gulasch in Butterschmalz scharf ANBRATEN
  • Zwiebel in Scheiben SCHNEIDEN, DAZU
  • Gewürze DAZU
  • mit Apfelsaft ABLÖSCHEN
  • zugedeckt 30mins bei geringer Hitze KÖCHELN
  • dann bei hoher Hitze, offen, Flüssigkeit VERKOCHEN LASSEN
Porreegemüse
  • Porree in Butterschmalz GAREN
  • in anderer Pfanne Butter SCHMELZEN
  • Brösel in Butter BRÄUNEN

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 600kcal

Bewertung

Der Gulasch bekommt von mir ***.
Das Porreegemüse bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Chili

Zum Abschluss unseres Tests des Kochbuchs von Jamie Oliver "Jamies Amerika" sollte es heute eine Suppe geben. Im Buch gibt es aber keine Suppen. *_* Also haben wir das genommen, was dem noch am nähesten kam: ein Chili. Und das war eine sehr gute Wahl, das ist das beste Chili, das ich je gegessen habe und das, obwohl keinerleich Frucht drin ist (was ich bei Chili aber immer sehr mag). Es schmeckt schön scharf, abwechslungsreich und einfach lecker! Wir hatten noch Bratwürstchen da und die wurden kurzerhand mit reingeworfen und auch das war super, sie passen megagut dazu. ^^
Dieses Chili gibt es auf jeden Fall nochmal! Beziehungsweise wenn demnächst Chili, dann so!
Auch die etwas sonderbar anmutende Zutat Kaffee passt prima!

Zutaten

  • 300g Rind
  • 150ml Kaffee
  • 4 kleine getrocknete Chili
  • 1EL Paprikapulver
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Zimtstange
  • Salz + Pfeffer
  • 400g gehackte Tomaten
  • 1EL Vollrohrzucker
  • 1 grüne Paprika
  • 400g Kidneybohnen (1 Dose mit Saft)
  • 4 Bratwürstchen (insgesamt 144g)
  • 20ml Olivenöl

Anleitung

  • Zwiebel in Öl ANRÖSTEN
  • Lorbeer + Zimt + Chili + Zucker + Paprikapulver DAZU
  • Rind DAZU, kurz ANBRATEN
  • mit Kaffee ABLÖSCHEN
  • Tomaten DAZU
  • bei niedriger Temperatur 3h KÖCHELN
  • Bohnen + Würstchen DAZU
  • 1h KÖCHELN
  • ABSCHMECKEN
  • Zimt + Lorbeer ENTFERNEN
  • wir haben es jetzt noch 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen
  • Paprika DAZU
  • 10mins KÖCHELN

Nährwert

  • Menge: 2 große Portionen (bei nich so viel Hunger reicht es auch für 4)
  • pro Portion: 682kcal

Bewertung

Das Chili bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Rinderfilet mit *** Bratkartoffeln und *** Gemüsepfanne

Ich hatte heute total großen Appetit auf ein richtig schön saftiges Stück Fleisch mit Bratkartofflen. Und eigentlich ist ja klar, wenn es um Fleischbatzen geht ist Oni immer mit dabei. ^^ Wir haben es dann gleich richtig aufgezogen und Rinderfilet vom Fleischer geholt. Unser Ziel war ein Garpunkt um medium herum, aber eher in Richtung durch als roh. Es ist etwas durcher geworden als gehofft, aber nichtsdestotrotz noch super. Das Fleisch war butterzart und innen noch schön rosa. Es ist natürlich um einiges teurer als unser sonstiges Mittagessen, aber ich denke wir werden das bald mal wiederholen. =)
Dazu gab es Bratkartoffeln, die super knusprig waren und einfach nur genial schmeckten, wie bei meiner Omi früher, so wie ich sie liebe. Ebenfalls total lecker war die Gemüsebeilage ala Oni, auch wenn die bei der Konkurenz etwas unterging.

Rinderfilet

Zutaten

  • 2 150g Rinderfilets
  • 1/2EL Butterschmalz
  • Salz + Pfeffer

Anleitung

  • Pfanne STARK ERHITZEN, es muss wirklich krass heiß sein!
  • Butterschmalz REIN
  • Filets auf einer Seite WÜRZEN und in die Pfanne
  • ca 4mins BRATEN dann WENDEN und andere Seite WÜRZEN
  • BRATEN bis die Druckprobe den gewünschten Gargrad zeigt (http://youtu.be/ET6FQrx4jE4)

Bratkartoffeln

Zutaten

  • 400g Kartoffeln
  • 1EL Butterschmalz
  • Salz + Pfeffer
  • 3 Schalotten

Anleitung

  • Kartoffeln SCHÄLEN, Scheiben SCHNEIDEN
  • in Salzwasser KOCHEN (bis durch)
  • Pfanne stark ERHITZEN
  • Butterschmalz REIN, Kartoffeln DAZU
  • 4mins BRATEN ohne WENDEN!, dann WENDEN und Hitze REDUZIEREN
  • nach weiteren 3mins gewürfelte Schalotten DAZU
  • WÜRZEN

Gemüsepfanne

Zutaten

  • 1 rote Paprika
  • 1/2 Knolle Fenchel
  • 1/2 große Zucchini (oder eine Kleine) 
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2EL weißer Balsamico
  • 1EL Olivenöl
  • italienische Kräuter

Anleitung

  • Gemüse SCHNEIDEN
  • Öl leicht ERHITZEN
  • Fenchel DAZU
  • immer mal RÜHREN
  • nach 5mins Paprika DAZU
  • nach 5 weiteren mins Rest, außer Balsamico, DAZU
  • nach 5 weiteren mins Balsamico + Pfeffer + Salz DAZU

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 620kcal

Bewertung

Das Filet bekommt von mir ***.
Die Bratkartoffeln bekommen von mir ***.
Die Gemüsepfanne bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)