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*** Leckeres Abendessen: Feta-Gemüse-Omlett

Eines meiner Lieblingsrezepte ist der Gemüsepfannkuchen vom Blech. Gestern wollte ich das Ganze mal als kohlenhydratfreie Variante probieren und ein schnelles Omelett zubereitet:

Feta-Gemüse-Omlett
  • 5 Eier in einer Schüssel mit
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika und einigen TK_Kräutern vermixen.
  • 100 g Feta hineinkrümeln und das ganze in eine mit Öl ausgestrichene große Pfanne gießen.
  • Auf dem Ei verschiedenes klein geschnittenes Gemüse verteilen, wie zum Beispiel
  • 2 Champingnons,
  • 2 entkernte Tomaten,
  • 1/4 Paprika. 
Nun das Omeltt zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 10-15 min durchgaren lassen.



Fazit: Sehr lecker und eine schön schnelle Alternative. Der Pfannkuchen schmeckt mir persönlich aber besser. ^^°

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Würziges Risotto mit Austernseitlingen, Bärlauch und Ziegenkäse

Zur Zeit hat ja Bärlauch Saison und nachdem ich neulich bei einem Ausflug fand, das er wirklich lecker riecht, wollte ich ihn endlich gern mal selber testen. Als erstes habe ich ihn ganz klassisch zu einem Joghurtpesto verarbeitet und dabei einfach mit dem Bärlauch den Knoblauch und das Basilikum ersetzt. Hier der Versuch als Risotto:

Risotto mit Austernseitlingen, Bärlauch und Ziegenkäse
  • 250 g Risottoreis in etwas Butter glasig dünsten. Mit
  • ca. 375 ml Weißwein ablöschen und unter rühren die Flüssigkeit reduzieren.
  • Nach und nach ca. 700 ml Gemüsebrühe angießen und immer wieder reduzieren lassen.
  • In der Zwischenzeit die Austernseitlinge (oder andere Pilze nach Wahl) in Stücke schneiden und in einer seperaten Pfanne kurz anbraten.
  • Ein halbes Bund Bärlauch (ca. 30 g, mehr macht das Risotto würziger) zusammen mit
  • 100 g Ziegenkäse von der Rolle in einem Mixer fein pürieren.
Wenn der Risottoreis durch und die Konsistenz schön cremig ist, die Pfanne vom Herd nehmen, Pilze und Bärlauchkäse unterrühren. Fertig. :-)



Fazit: Auch wenn es vom Geschmack was ganz anderes als mein Lielingsrisotto ist, war ich begeistert, so schön würzig und lecker! Man muss aber schon diese knoblauchartige Würzung mögen, um genauso begeistert zu sein, denke ich.

Bewertung

Das Risotto bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Gemüsepfannkuchen vom Blech

Heute mal ein herrlich unkompliziertes Abendbrot, welches schnell von der Hand geht. Mich hat an dem Rezept gereizt, nicht ewig mit der Pfanne einen Pfannkuchen nach dem anderen fabrizieren zu müssen und die dann irgendwie warm zu halten, bis man mal essen kann (und außerdem die Butter einzusparen ;-) ).

Es ist übrigens schon wieder ein Rezept aus der Lecker 12/2014 - irgendwie sind da so viele Sachen drin, die ich unbedingt mal testen muss.

Gemüsepfannkuchen vom Blech

Den Ofen zusammen mit einer Fettpfanne auf 200 Grad vorheizen.

Teig:
  • 125 g Mehl zusammen mit
  • 1 TL Backpulver,
  • 5 Eiern,
  • 100 ml Mineralwasser,
  • 100 ml Milch und 
  • 1 Priese Salz zu einem dünnflüssigen Teig verquirlen.
Das Ganze einige Minuten quellen lassen und in der Zwischenzeit den Belag vorbereiten:
  • Etwa 300-400 g Gemüse putzen und in feine Streifen oder Ringe schneiden (im Rezept: 250 g Möhren, 1 Paprika, 1 Bund Lauchzwiebeln - ich nahm 2 Möhren, eine Paprika, 1/2 Bund Lauchzwiebeln, 4 Champignons).
  • 200 g Feta zerkrümeln.
Nun ein Backpapier vorsichtig in die heiße Fettpfanne legen, mit etwas Öl bepinseln, den Teig einfüllen und das Gemüse sowie den Käse gleichmäßig verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im Ofen etwa 15-20 min backen. Anschließend das Backpapier auf ein Brett ziehen, kurz auskühlen lassen und den Gemüsepfannkuchen von der kurzen Seite her aufrollen und gleichzeitig das Backpapier abziehen. Zum Schluß noch die Rolle in große Stücke schneiden.

Dazu paßt Kräuterschmand oder wie bei mir eine Mischung aus Frischkäse, Joghurt und Schnittlauch.



Fazit: Ich hatte die doppelte Menge Teig gemacht um für die lieben Kleinen auch noch welche ohne Gemüse machen zu können. Dabei hatte ich mich mit den Flüssigkeitsmengen vertan, weshalb mein Teig sehr flüssig war. Tat dem Pfannkuchen aber keinen Abbruch, ich fand ihn wunderbar fluffig und schmackhaft! :-) So kann man ganz einfach Gemüsereste äußerst lecker verwerten.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Asiatischer Bratreis

Ja, ich gebs zu, es handelt sich "nur" um Resteverwertung, aber so leckere, dass ich sie doch mal zeigen möchte. Zudem läßt sich das Rezept mühelos den eigenen Vorräten anpassen.

Asiatischer Bratreis
  • 1 Handvoll getrocknete Shitakepilze mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten einweichen lassen.
  • 1 kleine Paprika, 
  • 1 Möhre,
  • 3 Chinakohl-Blätter,
  • die Pilze und
  • 2 Knoblauchzehen möglichst klein sowie
  • 2-3 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
In etwas Pflanzenöl und einigen Tropfen Sesamöl die Pilze mit dem Knoblauch und den weißen Ringen der Zwiebeln anbraten. Währenddessen mit asiatischen Gewürzen kräftig würzig (hier: viel Kurkuma, Chili, chinesiches 5-Gewürze-Pulver, Curry, gem. Kaffirblätter, Kreuzkümmel). Nun
  • 400 bis 500 g übrig gebliebenen Reis vom Vortag unterheben bis er völlig durchgefärbt ist. 
  • 1 TL Gemüsebrühe dazu streuen und anschließend
  • das klein geschnittene Gemüse (bis auf die Lauchringe) unterheben und kurz mitdünsten.
  • 3 Eier in einem seperatem Glas mit etwas Salz verquirlen, dazugießen und weiterrühren, bis das Ei fest geworden ist.
Die Pfanne vom Herd nehmen und zum Schluß noch den Lauch dazugeben.



Dazu passt Sambal Olek, so kann jeder die Schärfe nach Belieben selbst einstellen und außerdem geröstete Zwiebeln. Durch die Pilze ist der Reis auch ein tolles Hauptgericht, läßt sich aber ebenso gut als Beilage verwenden.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lecker herzhaftes Rührei mit Shitakepilzen und Tomaten

Nach den Feiertagen ist hier etwas überlegteres Genießen angesagt (bald backe ich aber auch wieder!). Passend dazu hier ein passendes Abendbrot mit viel Eiweiß (Eier und Pilze) und wenig Kohlenhydraten (ganz ganz wenig, wenn man sich die Scheibe Brot dazu auch noch verkneift).

Rühreier mit Shitakepilzen und Tomaten
  • 25 g getrocknete geschnittene Shitakepilze mit kochendem Wasser übergießen und einige Mintuten quellen lassen. Danach gut abtropfen lassen.
  • In der Zwischenzeit einige in Öl einlegte Tomaten klein schneiden und 4 Eier in einem Glas aufschlagen, grob verrühren und mit Pfeffer und Rosmarinsalz würzen.
Die Pilze in einer Pfanne mit wenig Öl gut durchbraten. Etwas TK-Knoblauch dazu geben und nun die Eier in die Pfanne gießen. Kurz stocken lassen, die Tomatenstücke dazugeben und langsam rühren bis das Rührei fertig ist, nicht zu lange, sonst wird es zu trocken.



Fazit: Sehr lecker! Ich mag sehr gern richtig herzhaftes Rührei, am liebsten mit Schinken. Die Pilze sind aber eine super Alternative! :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



*** Couscous all'arrabbiata

So sah das Ergebnis meines spontanen abendlichen Couscouskochen mit lauter Zutaten, die sich so finden ließen, aus:



Couscous all'arrabbiata
  • 1 Dose Champignons abtropfen lassen oder einige frische Champingnons in Scheiben schneiden.
  • Etwa 100 g gewürfelten Frühstücksspeck bzw. Schinken mit Fettrand in einer Pfanne auslassen und knusprig braten.
  • 1-2 Knoblauchzehen klein hacken und zusammen mit den Pilzen zum Schinken geben, kurz mitbraten.
  • Jetzt kommen noch einige eingelegte zerschnittene Tomaten,
  • 2 frische gewürfelte Tomaten,
  • etwas italienische Kräuter (TK),
  • Salz & Chili und
  • etwas Balsamico hinzu.
Alles kurz erwärmen, dann die Pfanne vom Herd nehmen.
  • 250 ml Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen bringen.
  • Ein Schuss vom Öl der eingelegten Tomaten und
  • 250 g Couscous hinzufügen. Den Topf ebenfalls vom Herd nehmen.
Den Couscous circa 2 min quellen lassen, dann auflockern und die vorbereite Speck-Pilz-Tomaten-Mischung hinzufügen. Zum Abschluß noch frisch gehobelten Parmesan und leicht angeröstete Pinienkerne unterheben.



Fazit: Es war saulecker! Durch den Speck wesentlich herzhafter als meine anderen Couscousvarianten, aber es passt ebenfalls hervorragend! :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen (à la Tom Ga Gung)

Ich esse sehr gern thailändische Kokosnussuppen und wollte mich heute mal selbst an einer probieren. Die Zutaten habe ich mir aber einfach nach eigenen Vorlieben zusammen gesucht, so dass es nicht wirklich eine echte "Tom Ga Gung" geworden ist:

Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen


Zuerst habe ich in einem Mixer die Würzpaste zusammengemixt:
  • 1 geschälte große Kartoffel
  • 1 geschälte Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • jeweils ein wenig Curry, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Kurkuma & Kaffernlimettenblätter
  • etwas Sesamöl
Die Paste mit etwas Öl kurz in einem Topf anschwitzen und mit ca. 500 ml Kokosmilch ablöschen. Weitere 500 ml Wasser dazugeben. Wer mag kann noch mit einem Stabmixer ganz fein pürieren, dann wird die Suppe schön homogen.

Alles aufkochen und 10 min weiterköcheln lassen. In der Zwischenzeit kann schon mal das Gemüse vorbereitet werden:
  • 2 Tomaten häuten und in Achtel schneiden,
  • 1 Karotte schälen und in schmale Streifen schneiden,
  • 1 Zuchini ebenfalls in schmale Streifen schneiden und
  • eine Handvoll Champingnons achteln.
Das Streifenschneiden geht mit einem Spiralschneider super schnell. alternativ kann man auch einfach schmale Scheiben schneiden.

Nun 500 g aufgetaute Garnelen in die Suppe geben und weitere 5 min kochen lassen. Die Champingnons dazu geben und nach weiteren 5 min das restliche Gemüse.

Mit Zitronensaft, Zitronenschale, Sojasoße/Salz und gegenbenenfalls noch dem ein oder anderen Gewürz (z.B. Curry oder Chili) abschmecken.

Zum Schluß kann noch Sesam darüber gestreut werden.


Fazit: Eine leckere Suppe, aber wie erwartet keine Tom Ga. Macht aber nichts, dafür kann man von dieser hier richtig satt werden. Noch mehr, wenn man den Kartoffelanteil erhöht, dann wird sie noch sämiger.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Herbstauflauf mit Kürbis und Champignons

Endlich Kürbiszeit! Leider stehe ich mit meiner Freude diesbezüglich hier etwas allein da, deshalb gab es den Auflauf nur in halber Menge, ich schreibe aber mal die vollen Mengen auf, denn es war viel zu wenig! Ein Nicht-Kürbis-Esser futterte den leckeren Auflauf einfach mit weg. Ach ja, das Rezept ist, wie der Nachtisch dazu, aus der Oktober 2012 Ausgabe von Lecker:

Herbstauflauf mit Kürbis und Champignons
  • 1 Hokkaidokürbis (ca. 750 g) waschen, entkernen und in schmale Schnitze schneiden.
  • 500 g Kartoffeln ebenfalls waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Kürbis und Kartoffeln abwechselnd in eine Auflaufform schichten, anschließend 2 Becher Sahne salzen und pfeffern und über das Gemüse gießen. Im Ofen bei 200 Grad ca. 20 bis 30 min vorbacken.

In der Zwischenzeit
  • 500 g Champignons in Scheiben schneiden und mit etwas Öl anbraten.
  • 1 Zwiebel sowie
  • 1 Knoblauchzehe fein hacken, beides zu den Pilzen dazu geben und kurz mitbraten.
  • Noch etwas TK-Petersilie unterühren, vom Herd nehmen.
  • 100 g Feta oder Ziegenfrischkäse klein schneiden.
Ist die erste Backzeit rum, einfach die Pilze und den Käse über den Auflauf geben und nochmals 15-20 min weiterbacken.





Fazit: Super schnell weggefuttert! Das sagt alles, oder? Kürbis und Kartoffeln sind wunderbar weich geworden und das Gericht ist ein herrlicher Bauch- und Seelewärmer! :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

***/** Feigen-Walnuss-Salat mit gebackenem Feta * 2 Varianten *

Momentan gibt es richtig schön große frische Feigen überall und da die Saison hierfür ja so kurz ist, muss man schnell sein. Eigentlich wollte ich die erstandenen Köstlichkeiten zum Backen verwenden, habe mich dann aber kurzentschlossen für eine frische Verabrbeitungsvariante entschieden:

Feigen-Walnuss-Salat mit gebackenem Feta
  • In eine kleinen Auflaufform etwas Olivenöl geben, darauf
  • einen Feta legen und diesen grob würfeln.
  • Mit etwas TK Kräutern der Provence, sowie
  • gemahlenem Chili bestreuen und bei 190 Grad goldbraun backen.
  • In eine große Salatschüssel eine Packung Salat,
  • 2-3 große Feigen (geachtelt),
  • eine Handvoll geröstete Walnüsse und
  • eine halbe Packung braune Champingnons (geviertelt) geben.
Nun das Dressing: Hierfür hatte ich mir Balsamico-Honig-Dressing rausgesucht, hatte dann aber keinen Balsamico im Haus, sondern nur eine Balsamico-Creme. So ist es bei mir nicht dunkel geworden und auch etwas zu süß, hier kann man also an der Zugabe der Honigmenge etwas drehen, je nachdem wie "balsam" bzw. essiglastig das Ausgangsprodukt ist. Auf alle Fälle sehr lecker und schnell gemacht:
  • 3 EL Balsamico (bei mir Balsamico-Creme),
  • 1,5 EL Olivenöl,
  • 1/2 bis 1 TL Honig,
  • 1/2 TL Honigsenf, sowie
  • etwas Salz & frisch gemahlenen Pfeffer in ein Schraubglas geben, verschließen und kräftig schütteln.
Mein Dressing wurde leicht zähflüssig, wodurch es sich wunderbar um die Salatbestandteile herumlegte, sehr lecker!


Das Dressing einfach über den Salat geben, alles gut durchmischen und dann den fertigen Feta portionsweise oben auf geben.




Vollkornbrötchen mit Frischkäse und rohem Schinken rundenten das ganze ab. So war es ingesamt ein süß-herzhaftes Gericht, was ich persönlich sehr mag.

Fazit: Mein Rat an alle, unbedingt mal testen! Ich fand den Salat zum niederknien gut, und konnte gar nicht wieder aufhören. ^^°


Edit:

Heute gab es den Salat nochmal - man muss die leckeren Feigen schließlich genießen, solange es sie noch gibt. Ich habe nur ein paar Kleinigkeiten geändert:
  • halbe Menge (ich hatte mich beim letzten Mal so schlecht zurück halten können ^^°)
  • Dressing ohne Honig, weil die Balsamicocreme genug gesüßt ist
  • anstatt de Feta zu überbacken, ihn in Rohschinken gewickelt und gebraten (die Idee stammt von hier)



Fazit: Also der Salat war wieder sehr lecker, aber die Idee die Wickelpäckchen mit Feta+Schinken anstatt mit Ziegenkäse+Speck zu machen war doch nicht so ideal, wie ich mir das vorgestellt hatte. Insgesamt war das Päckchen zu salzig und auch nicht so cremig wie der überbackene Feta beim letzten Mal. Aber ich werde es demnächst noch mal mit frischem Ziegenkäse testen.

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***/**.
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*** Rotes Kokosmilch-Curry

Seit der Kokosmilch-Suppe letztens stand noch der Rest Kokosmilch der angebrochenen Packung bei uns im Kühlschrank. Einige Zentimeter daneben stand ein kleines Gläschen, welches ich mal spontan zum Testen beim Einkaufen mitgenommen hatte: Rote-Thai-Curry-Paste von Alnatura.

Also hab ich einfach noch ordentlich Frischkrams dazugekauft und dann konnte es losgehen:

Rotes Kokosmilch-Curry

Zuerst kommt das Schnippeln:
  • 1 Zucchini in Viertelscheiben schneiden, 
  • 2 Karotten schälen in lange Scheiben schneiden,
  • 2 Tomaten (eigentlich etwas mehr, aber ich hatte vergessen noch welche nachzukaufen) häuten und achteln,
  • 1 Handvoll Champingnons vierteln,
  • 1 Handvoll chinesiche Morchenln in heißem Wasser einweichen lassen und in mundgerechnete schneiden,
  • ca. 300 g Schweinefleisch und ca. 300 g Hühnchenfleisch in Streifen schneiden,
  • 1 große Knoblauchzehe, eine Zwiebel und ein 3 cm großes Ingwerstück schälen und mit etwas Fischsoße und Sesamöl im Mixer fein zerkleinern.
Außerdem noch
  • 250 g Garnelen auftauen und abtropfen lassen (mit Küchenkrepp trocknen), 
  • eine kleine Packung Mungosprossen, 
  • Sojasoße, 
  • Rote-Thai-Curry-Paste (oder alternativ einmal quer durch die asiatischen Gewürze im Gewürzregal ^^ ) und 
  • ca. 300 ml Kokosmilch breitstellen. 
Ach ja und natürlich nebenher einen Topf Basmatireis kochen.


Einen Wok mit etwas Öl kräftig anheizen. Das Fleisch und die Garnelen kurz einzeln abraten und jeweils wieder herausnehmen. Dann die Knoblauch-Zwiebel-Ingwer-Mischung anraten und mit der Kokosmilch ablöschen. Jetzt 1/2 Glas Rote-Thai-Curry-Paste und etwas Sojasoße dazugeben und umrühren.

Wenn die Kokosmilch kocht, das Fleisch, die Garnelen und die Morcheln (wieder) in den Wok geben und bei mittlerer Hitze und zugedeckt kurz durchziehen lassen. Wenn der Reis schon soweit ist, als erstes die Champingnons, dann die Zucchini und die Karotten ein paar Minuten mitkochen - nicht zu lange!

Dann die Herd ausschalten bzw. bei E-Herden den Wok von der Platte nehmen und die Tomaten im Curry kurz heiß werden lassen. Direkt vorm Servieren kommen noch die Sprossen dazu.


Ich habe mir auch noch ein paar Cashewkerne drüber getreut, mögen meine Kinder leider nicht so, sonst hätte ich sie gleich ins Curry gegeben. Wobei sie dadurch auch schön knackig bleiben, was auch ganz schön ist.




Fazit: Es hat super geschmeckt und das sogar den Kindern, womit ich fast nicht mehr gerechnetet hatte (zuviele Zutaten auf einen Haufen schrecken sie sonst ab).

Ob man nun diese Curry-Paste braucht? Naja keine Ahnung, ehrlich gesgat. Schnell geht so ein Curry eh nicht, weil man soviel Vorarbeit hat und wenn man die Gewürze da hat, kann man diese auch einfach verwenden. Wirklich rot war das Curry auch nicht, wie man sieht, aber besser so als mit Farbstoffen. Lecker war es ja wie gesagt. :-)

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Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Herzhafte Eierkuchen

Ich liebe diese Eierkuchen! Nicht, dass ich auch süße mögen würde, aber danach habe ich immer das Gefühl, dass ich dann erstmal was "Richtiges" essen muss. Das Rezept habe ich aus der Erinnerung an ein leckeres Essen bei einer Freundin zusammen gebastelt:

Eierkuchen mit Champignons sowie Spinat/Feta

Eierkuchen
  • 4 Eier mit
  • 3/4 l Milch und
  • etwa 400 g 630er Dinkelmehl verquirlen.
Nun für etwa 20 min quellen lassen und in dieser Zeit die Füllungen vorbereiten. Dann noch einen großzügigen Schuss Mineralwasser dazugeben, kurz durchrühren und die Eierkuchen in einer Pfanne mit Butter beidseitig ausbacken (eine große Kelle jeweils).


Champignonfüllung
  • 250 g Champignons in Scheiben schneiden und mit
  • 1 bis 2 gehackten Knoblauchzehen und
  • 1/2 gehackten Zwiebel in etwas Öl oder Butter anbraten.
So lange braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Champignons leicht braun werden. Wer will kann auch noch TK Kräuter der Provence zugeben.


Spinatfüllung
  • 400 g TK Blattspinat auftauen lassen, das Wasser leicht auspressen.
  • 1 bis 2 gehackte Knoblauchzehen und
  • 1/2 gehackten Zwiebel in etwas Öl anbraten und den Spinat dazugeben.
  • Bei geringer Hitze kurz durchgaren und mit
  • Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Außerdem noch ein halbes Stück Feta klein würfeln und dazu stellen, so kann jeder selbst dosieren, wieviel er möchte.
 

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Die Eierkuchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lieblingspastasoße: Pesto-Champignons-Tomatensoße

Ich liebe Nudeln und natürlich die Soßen dazu. Leider teilt meine Familie meine große Zuneigung nicht in dem Maße. Aber egal manchmal mache ich einfach meine Soße, so wie ich sie mag, auch wenn sonst keiner mitessen möchte. Aber vielleicht mag sie ja noch jemand:

Pesto-Champignons-Tomatensoße

Die Basis ist ein simples Pesto, für das man im Mixer einfach
  • eine Handvoll geröstete Sonnenenblumenkerne,
  • 1-2 Knoblauchzehen,
  • TK-Basilikum und
  • ein Stück Parmesan zerkleinert.
Nun nur noch eine Dose oder ein Glas Champignonköpfe in Viertel schneiden und mit dem Pesto in einer Pfanne zusammen mit zwei Dosen gehackten Tomaten aus der Dose aufkochen. Fertig. Dauert nur so lange wie die dazugehörigen Nudeln auch brauchen, das ist ja das schöne an den meisten Pastagerichten.

Ich habe bei den Champignons verschiedene Varianten probiert - als Scheiben, frisch usw. und am besten schmeckt es in diesem Fall wirklich mit den kleinen geviertelten Köpfen, also mir jedenfalls.


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Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Thaisuppe mit Pelmeni

Diese Suppe mache ich sehr oft. Anfangs habe ich mich mehrfach vergeblich daran versucht eine Wantansuppe nachzukochen (und dabei schon die Pelmenis als Wantan Ersatz benutzt - man muss im Alltagsessen halt auch zeitlich sehen, das es passt).

Nach etlichen Veruschen gab ich auf, und benutzte als Grundlage die Thai-Suppe von Erasco als Grundlage, verdünnte sie und peppte sie Gemüse auf. Ja ich weiß, Wantan-Suppe ist nicht aus Thailand, aber ich ignoriere das jetzt mal, so schmeckte es jedenfalls. ^^

Nachdem ich nun aber seit Weihnachten Besitzer der tollen Kaffir-Limettenblätter bin (danke, Sky :-) ), wollte ich nochmal einen Versuch wagen. Richtlinie war hierfür dieser Blogeintrag, der auf einem Rezept von Jamie Oliver beruht. Ich hatte dann aber leider nicht alles da, deswegen ein paar Änderungen:

Thaisuppe mit Pelmeni
  • In etwas Sesamöl
  • Knoblauch und Ingwer andünsten.
  • Etwas braunen Zucker dazu geben und mit
  • Hühnerbrühe aufgießen.
  • Die köchelnde Brühe mit Kaffir-Limettenblättern,
  • abgeriebener Zitronenschale,
  • Zitronensaft,
  • Fischsoße und
  • geriebenen Chilieschoten würzen.
Während die Brühe vor sich hin köchelt kann schonmal das Gemüse geschnitten werden:
  • eine kleine Zucchini (Viertel)
  • eine Karotte (längliche Scheiben)
  • eine Handvoll Chamignons (Scheiben)
  • 2 Tomaten (Achtel)
Die Brühe abseihen, um Ingwer und Co rauszufischen. Danach das Gemüse dazu geben und kurz köcheln lassen, aber nur kurz, damit das Gemüse noch knackig ist.

Die Pelmeni werden nebenher einfach in kcohendem Wasser gekocht, bis sie hochsteigen und dann mit einem Schaumlöffel herausgenommen. Zum Servieren 4-5 Pelmeni auf einem tiefen Teller geben und mit der Suppe übergießen.


Fazit: Oh man ist das Abschmecken schwer, ich weiß wieder, warum ich auf das Convenience-Zeug umgeschwenkt war. Es schmeckte aber trotzdem gut. Nächste Mal sollte ich mir mal mehr Zeit nehmen und nicht soviel parallel machen, dann wird sicher noch besser. Die Suppe an sich liebe ich aber sehr. Teigtaschen in klarer Brühe mit knackigem Gemüse (leider heute etwas weniger als sonst, weil ich abgelenkt war) sind wunderbar!

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Belegtes Baguette

So, ein ganz schnelles Abendessen und ja, ich mag Champignons sehr gern. ^^ Aber darum gehts hier ja nicht, sondern darum, dass man gängige Fertigprodukte auch ruck zuck selber machen kann. In diesem Fall belegte Baguettes.

Man nehme einfach ein Stück Baguette, halbiere es und wähle als Belag leckere Lieblingszutaten, das waren in meinem Fall
  • Tomatenscheiben,
  • Chamingnons in Scheiben geschnitten und gemischt mit
  • Joghurt,
  • Knoblauch,
  • TK Kräutern und
  • Salz und Pfeffer.
Kurz noch etwas Käse drüber reiben und ab damit in den vorgeheizten Ofen. Kurz warten und ab und zu ungeduldig nachschauen und schon kann der Genuss los gehen. Bon appetit! ;-)

Bewertung

Das belegte Baguette bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Couscous-Variationen

Heute mal wieder eines meiner Lieblingsessen. Im Gegensatz zu Sushi und Risotto ist Couscous eine ähnlich schnelle Angelegenheit wie das Pesto, zu dem ja immer noch Nudeln gekocht werden in der Regel.

Außerdem ist es wunderbar wandelbar und den Erfordernissen (Beilage? Hauptgericht? Geschmacksrichtung?) anpassbar. Ich fange hier mal mit drei Variationen an, die sowohl als Hauptgericht geeignet sind, als auch eine prima Beilage zum Beispiel zu kurz Gebratenem (Fleisch, Spieße, Shrimps, Fisch, Tofu) sind.


Couscous mit Curry und Pfirsichen
  • 5 halbe Dosenpfirsiche würfeln
  • eine gute Tasse TK Erbsen in etwas Butter bißfest garen
  • Cranberrys dazu geben (Menge nach Wunsch/Augenmaß)
  • gestiftete Mandeln ebenso
  • in einem mittelgroßen Topf Knoblauch in etwas Öl anschwitzen
  • Curry dazugeben kurz anbraten und mit 250 ml Wasser aufgießen
  • 1 TL Salz dazu geben
  • wenn das Wasser kocht 250 g Couscous unterühren
  • ohne Hitze ca. 2 min zugedeckt ziehen lassen
  • etwas Butter unterühren 
  • alle vorbereiteten Zutaten dazu geben
Fertig! Dazu schmeckt mir am besten Naturjoghurt und Feta. :-)



Couscous mit Shitakepilzen und Garnelen
  • zuerst einige Shitakepilze mit kochendem Wasser übergießen und einige Zeit quellen lassen
  • diese dann abgießen und in einem kleinen Topf in etwas Brühe und Sojasoße so lange kochen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist und die Pilze schön weich sind
  • ca. 150 bis 250 g (je nach Gier ^^) Garnelen auftauen lassen und in einer Pfanne mit Knoblauch anbraten
  • nun wieder 250g Wasser mit 1 TL Salz versehen und zum kochen bringen, 250 g Couscous dazu und quellen lassen
  • etwas Butter, abgeriebene Zitronenschale und Thymian unterrühren
  • jetzt noch die Garnelen und die in Scheiben geschnittenen Shitakepilze unterheben


Couscous mediterran mit Walnüssen
  • eine Handvoll Walnüsse hacken
  • Champignons (wer mag) vierteln und anbraten
  • in Kräuteröl eingelegte Tomaten kleinschneiden (1/2 Glas)
  • 100 g Feta klein würfeln
  • Knoblauch andünsten
  • mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen
  • etwas Rosmarinsalz dazu geben
  • den Couscous wieder wenn die Brühe kocht mit rein und ohne Hitze 2 min quellen lassen
  • wenn die Butter schon an den Champignons dran ist, kann man sich diese hier sparen und nur etwas TK Kräuter dran geben (zum Beispiel Kräuter der Provence oder ital. Kräuter)
  • jetzt noch alle vorbreiteten Zutaten unterheben und alles kurz ziehen lassen
Wer es mag (wie ich :-) ) kann vor der Zugabe der Brühe auch einen Schuß Weißwein mit zugeben und verkochen lassen.



Couscous mit Champignons und Tomaten

hier einfach mal die Zutaten, Mengen nach Gusto
  • Champingnons
  • gewürftelte Tomaten
  • ital. Kräuter
  • Knoblauch
  • geröstete Sonnenblumenkerne
  • geriebenen Parmesan
Erstaunlich ist, dass die Zutaten ja nicht soviel anders sind, als in der Variante davor, aber der Geschmack war völlig anders. Wesentlich milder aber auch unheimlich lecker. Mir hat es sehr gut geschmeckt! :-)


Letztendlich sind das aber alles nur Vorschläge. Man kann quasi machen was man will und da hat. Ich versuche immer zwei/drei verschiedene Zutaten mit reinzubringen und gern auch was mit Biss (Nüsse/Mandeln/Kerne). Kräuter und Gewürze so wie ich denke, dass es zu den Zutaten passt. Außerdem ist Couscous natürlich ein prima Restverwerter von Dingen, die weg müssen. Achja günstig ist das Zeug auch noch, also los ausprobieren!


Edit:

Heute noch mal eine neue Variante. Irgendwie war ich heute beim Einkaufen experimentierfreudig und habe meine Champingnons mal stehen lassen und statt dessen Austernpilze mitgenommen.


Etwas schwierig war das Abschätzen, welche Sachen dazu passen könnten. Ich habe mich neben Knoblauch und Zwiebeln für Apfelstücke und geröstete Sonnenblumenkerne entschieden.

Couscous mit Austernpilzen
  • Pilze klein schneiden und mit
  • einer in Scheiben geschnitteten Schalotte und Knoblauch in
  • etwas Butter anbraten.
  • Pfanne vom Feuer nehmen und 
  • kleine Apfelstücke sowie
  • TK Kräuter (8 Kräuter Mischung) unterrühren.
  • 250 ml Wasser mit 
  • 1 TL Salz zum Kochen bringen und
  • 250 g Couscous unterrühren.
  • Vom Herd nehmen und kurz quellen lassen.

Die Pilzmischung zum Couscous geben und gut durchmischen. Anschließend noch geröstete Sonnenblumenkerne dazugeben. Wer mag kann Nathurjoghurt oder einen anderen Dip seiner Wahl (bei mir war es heute etwas vom Sonnendip) dazu geben. Außerdem passt ein gemischter Salat dazu.


Wieder einmal super lecker!!! Hat mich sehr gefreut, wie das alles zusammen gepasst hat! :-) 


Das nächste Edit:
 

Nachdem es vor kurzem einen kalten Couscoussalat gab, hatte ich heute mal wieder Lust auf eine warme Beilage. Vorlage hierfür war ein Rezept für einen Couscoussalat aus der April 2012 Ausgabe von Lecker, dass ich ein wenig abgeändert habe:

 

Couscous mit Kräuteraprikosen

  • 150 g Softaprikosen klein schneiden (die Hälfen vierteln) und mit Orangensaft aufgießen (10 min einweichen lassen).

  • Einige gehackten Mandeln in einer Pfanne anrösten und danach in einer Schüssel abkühlen lassen.
  • In der Pfanne nun eine klein geschnittene Schalotte in etwas (Walnuss-) Öl andünsten, die Aprikosen dazugeben und alles zusammen erwärmen.
  • Pfanne vom Feuer nehmen und frische Thymianblätter,
  • TK-Basilikum,
  • 4 EL Zitronensaft,
  • eine gehackte Knoblauchzehe,
  • etwas Chili, Koriander sowie Kreuzkümmel (alle drei gemahlen) unterrühren.
  • 250 ml Wasser mit 
  • 1 TL Zitronensalz zum Kochen bringen und
  • 250 g Couscous unterrühren.
  • Vom Herd nehmen und kurz quellen lassen. 
In einer großen Schüssel den Couscous mit den Kräuteraprikosen, den Mandeln und zusätzlich noch 100 g zerkrümelten Feta gut vermischen. Fertig! :-)




Auch dieses Mal war es wieder sehr lecker! Ich kann mir auf diese Weise auch noch andere Trockenfrüchte im Coucous vorstellen, das Einweichen hat sie sehr zart und lecker gemacht. Aber auch frische Aprikosen hätten hier sicher gut geschmeckt.

Bewertung

Die Couscous-Variationen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Pastasoße à la Reinhold Hülsewiesche

So endlich nach einer Woche Krankheit mit blöden Halsschmerzen und verändertem Geschmacksempfinden habe ich mich heute endlich mal wieder ausgiebig backend in der Küche rumgetrieben. Am Ende hatte ich dann auch mal Hunger auf was Herzhaftes und ein Gericht meines Merkzettels nachgekocht.

Es trägt den etwas merkwürdigen Titel "Pastasoße á la Reinhold Hülsewiesche". Da die Soße aber nahezu alles beinhaltete, was ich eh gerne in Nudelsoßen esse, dachte ich, dass da nichts schief gehen kann.

Pastasoße mit Schinken und Champignons
  • Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten,
  • 40-50 g Schinkenspeck dazu geben und kräftig anbraten,
  • mit einem halben Becher Sahne ablöschen und
  • mit einer halben Packung TK italienische Kräuter kurz kochen.
  • Eine Handvoll in Scheiben geschnitte Champignons sowie eine gewürfelte Tomate dazugeben und noch etwas ziehen lassen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Parmesan servieren.

Ja, kann aber. Ich hatte mich noch kurz über die gigantisch hohe Mengenangabe für die Kräuter gewundert und genau das ist der Knackpunkt. Das war mir, obwohl ich die italienischen TK-Kräuter sehr mag, einfach zuviel. Aber auch sonst hat es mich nicht vom Hocker gerissen, meine Stammsoßen schmecken mir alle besser. Aber es war trotzdem ok, kann ja keiner was dafür, dass meine Soßen so toll sind. ;-)

Bewertung

Das Pastasoße bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Lecker Lieblings-Risotto

Ich mach mal weiter mit erprobten Lieblingsrezepten. Nach dem langen Sushi-Post vom letzten Mal ist diesmal ein weiteres Lieblingsgericht von mir an der Reihe. Auch wieder mit Reis, was aber reiner Zufall ist, eigentlich bin ich eher der Nudel- und Kartoffel-Typ.

Hier ist es also mein allerliebstes

Zucchini-Champion-Risotto

Auf eine Packung Risottoreis kommen bei mir:
  • eine 400-500 g Packung Champions,



  • 2 mittelgroße Zucchini,
  • Weißwein,
  • 2 Knoblauchzehen,
  • Zwiebel nach Geschmack,
  • Butter,
  • Brühe (ich nehme Gemüsebrühe),
  • Öl zum Anbraten des Gemüses und
  • Parmesan nach Geschmack.

  • Zuerst wird alles schön geschnippelt: Knoblauch und Zwiebel schön fein, das Gemüse in Scheiben (wobei ich bei den Zucchini Viertelscheiben vorziehe). Das Gemüse wird einzeln in der Pfanne angebraten (gern auch nacheinander in der gleichen).

    Nun in einer schön großen Pfanne die Butter schmelzen lassen und darin die Zwiebeln und den Knoblauch kurz anschwitzen lassen, dann den Risottoreis dazugeben. Jetzt gut rühren und die Reiskörner in der Butter glasig braten.

    Jetzt alles mit den Weißwein ablöschen, ich nehme immer so etwa eine halbe Flasche. Diesen anschließend reduzieren lassen. Jetzt kommt die Brühe dran. Puristen würden sie mit dem Wein im Wechsel dazugeben und alles immer nacheinander reduzieren lassen.

    Ich vereinfache mir die Sache etwas und gieße gleich eine ordentliche Portion dazu. Man braucht gut einen Liter und sollte immer noch etwas neben dem Herd stehen haben, falls das Wasser schon verdampft ist, aber der Reis noch nicht gut. Diesen muss man immer mal wieder kosten. Er sollte nicht mehr zu hart sein und das Risotto eine leicht cremige Konsistenz haben.

    Ist alles fertig, gibt man nur noch etwas Parmesan dazu, wobei man diesen nicht zu großzüig dosieren muss, man kann ich sich auf dem Teller dann nach persönlich Geschmack auch gut nachdosieren. Jetzt nur noch das vorher angebratene Gemüse unterheben und fertig ist das Risotto.

    Für etwa 3-4 Esser wäre das ein schönes Hauptgericht. Will man nur eine Beilage, macht man weniger oder läd mehr Leute ein. ^^ Das schöne an Riosotto ist auch, dass man es ganz einfach modifizieren kann: welches Gemüse und ob überhaupt welches, kann man ja am Ende ganz einfach selbst bestimmen, ohne das sich was an der Zubereitung ändern würde.

    Sushi

    Ich liebe Sushi. Ich könnte mich problemlos grundernähren davon. Mich hindern nur drei Dinge: das liebe Geld, die liebe (knappe) Zeit und meine Hemmungen hinsichtlich der Jodwarnungen auf den Packungen der Noriblätter, wobei es den Japanern ja scheinbar zu bekommen scheint...

    Wie auch immer, ich lasse mich hier mal zur Zubereitung meiner allerliebsten Leib- und Magenspeise aus...
    Also, als Basic ist natürlich der Reis das Wichtigste. Hier bitte auch nur original Sushireis und Reisessig verwenden, sonst wird das nichts. Bitte nicht abwandeln, so teuer ist das auch nicht. Außer in Asialäden bekommt man den auch im Supermarkt, im Bioladen oder über Onlineshops.

    Hier mal mein Reisrezept (ich nehme für uns die fünffache Menge ^^° ):

    300 g Sushireis (gründlich in einem großen Sieb mehrmals waschen, um so besser klebt er später, da kommt ganz schön viel an Schwebstoffen raus, anschließend 30 min quellen lassen)
    330 ml Wasser
    (im Rezept steht noch Kombu, hab ich aber nie verwendet)

    Den Reis bei mittlerer Hitze 5 min kochen, 10 min bei geringer Hitze weiter kochen, 10 min ohne Hitze (mit Gasherd geht das natürlich prima). Dann die Reiswürze* mit einem großen Holzlöffel unterheben, bis der Reis schön glänzt. Ich mach das immer in einerm großen Keramiktopf.

    * Reiswürze: 4 EL japanischen Reisessig mit 2 EL Zucker und 1/2 TL Salz erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat - nicht kochen.

    Den Reis zum Abkühlen mit einem feuchten Handtuch abgedeckt stehen lassen. Man kann auch fächern, aber ich bereite in der Zeit immer lieber die anderen Zutaten zu.

    Die da wären:

    Japanisches Omlett (6 verquirllte Eier die mit 125 ml Brühe (Orginal Dashibrühe, man kann aber auch andere nehmen), 1 TL Salz und 2 EL Zucker gewürzt wurden in einer Pfanne mit Öl bei geringer Hitze stocken lassen) - Man kann auch Sake/Mirin reinmachen, aber bei uns essen das liebend gern die Kinder, also dann besser nicht.
    Shitake Pilze (eingeweicht und dann noch mit etwas Brühe und Sojasoße gekocht bis die Flüssigkeit weg ist)
    --> beides zuerst, damit die Sachen abkühlen können
    Avocado
    Gurke (lange Streifen)
    Karotten (ebenfalls Streifen)
    Mango
    Sesam (leicht geröstet)
    Surimi
    Shrimps
    (am besten schon gekocht, dann hat man keine Arbeit mehr damit)
    Mandelmus
    Lachs und Thunfisch
    (ganz frisch, am besten aus einer großen Spezialtiätenabteilung wie sie Kaufhäuser haben, die können den Fisch auch in so einer Spezialverpackung einschweißen, damit er frisch bleibt
    Cocktailgarnelen (wer Nigiri mit Garnelen nicht mag kann sich die Kosten natürlich sparen)
    Fliegenfischkaviar ( Tobiko, gibt es hier auch im Asialaden und in der Spezialitätenabteilung des Kaufhauses)
    Naja und die Noriblätter natürlich.
    Ich stelle dann alles auf den Tisch, beziehe die Bambusmatten mit Frischhaltefolie, stelle Wasser mit Essig drin auf den Tisch (für die Hände, sonst bekommt man den Klebreis nicht mehr ab zwischendurch, auch sollte man den Reis immer mit feuchten Händen nehmen), lege Handtücher bereit und dann kann es losgehen. Ganz wichtig sind noch ein scharfes Messer (richtig richtig scharf!) für den Fisch und die Makis.

    So zum Rollen: Für die einfachen Makis nimmt man ein halbes Noriblatt und läßt oben circa einen cm ohne Reis. Den Reis aber fest andrücken und nicht zuviel nehmen. Erstmal einfach munter drauf los probieren, die ersten Rollen werden eh windschief, tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Die erste Rolle platzt auch oft, da man dazu neigt sie zu voll zu machen. Für BIG Rolls nimmt man ein ganzes Noriblatt und kann ALLE Zutaten reinmachen, lecker!!!! Bei den Makis kann man frei nach Geschmack kombinieren: Lachs/Thunfisch mögen meine Kinder am liebsten, Shrimps und Shitake schmecken gut zusammen usw. . Für die Inside Out macht man auf das GANZE (also ohne Rand) halbe Noriblatt Reis, dann Kaviar und/oder Sesam drauf, wendet das Blatt und macht innen z.B. Avocaso uns Surimi rein und rollt dann zusammen*. Hier bewährt sich die Folie drumrum. Nigiri mach ich nach Gefühl - Faust voll Reis, ein bißchen formen und dann belegen.

    * normales Haushaltsbrett, drauf ein halbes Noriblatt+Reis+Kaviar/Sesam - jetzt Bambusmatte drauf legen --> wenden: man sieht wieder blankes Noriblattt, Zutaten rauf und nun rollen


    Zum Genießen außerdem grünen Tee, eingelegten Ingwer und Teriyaki/Sojasoße. Gern auch noch eine von diesen Instant Misosuppen vorne weg. Wer mag natürlich noch Wasabi.

    Viel Spaß!