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*** Apfel-Schmand-Kuchen mit Haselnuss-Streuseln

Ich hab mal wieder was von meiner Nachbackliste abgearbietet! ^^ Das Rezept stammt aus Deichrunners Küche. Ein total leckerer Kuchen mit viel Frucht und vanilligem Guss und die Krönung sind die Haselnussstreusel. Es gab keinen Haselnusskrokant zu kaufen, daher haben wir ihn selbst gemacht, aber das schmeckt echt megagut! Alle Testesser fanden ihn super und der wird in jedem Fall wieder gemacht. :D

Zutaten

  • 225 g Butter 
  • 400 g Mehl
  • 100 g Haselnüsse
  • 300g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 1 kg Äpfel
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 250 g Schmand (ich hatte nur 150g und hab noch 100g Quark dazugetan)
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille

Anleitung

  • Haselnüsse ZERKLEINERN  mit 25g Zucker KARAMELLISIEREN
  • Mehl + Nüsse + 200 g Zucker + Salz + Butter + 1 Ei zu Streuseln VERNETEN
  • Hälfte als Boden in der Form VERTEILEN
  • Gemahlene Haselnüsse darauf VERTEILEN
  • Äpfel SCHÄLEN und Scheiben SCHNEIDEN
  • Zitronensaft DARAUF
  • auf Boden VERTEILEN
  • Schmand + 4 Eier + 75 g Zucker und + Puddingpulver MISCHEN über die Äpfel GEBEN
  • restlichn Streusel darauf VERTEILEN
  • bei 175 °C für 50 mins BACKEN

Menge

  • 1 Springform

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Zimt-Kugel-Kuchen, oder auch Monkey Bread

Ich liebe ja Zimt und bin großer Fan von Hefekuchen, also lag auf der Hand, dass ich diese Variante mal probieren musste. Und ja, der Kuchen ist superlecker, wenn auch recht trocken! Aber wie es Hefekuchen so an sich hat, schmeckt er nur am Backtag. Also mach ich beim nächsten Mal nur ein Drittel, oder lade gleich Leute ein! Auch empfiehlt es sich die Kugeln möglichst klein zu machen, damit man mehr Zimtadern im Kuchen hat. =) Was auf jeden Fall richtig klasse an diesem Kuchen ist: er kommt mit den Standardzutaten aus, die man eh immer im Haus hat.
Ich kann mir allerdings vorstellen, wenn man ihn in Muffingröße macht und mehr Glasur verwendet, dass diese etwas vor dem Austrocknen schützt!
Das Originalrezept stammt von hier: "Miri's Kitchen - Monkey Bread".

Zutaten

  • 100g warmes Wasser
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 95g Butter
  • 230g Milch (3,5%)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500g Mehl
  • 100g brauner Zucker
  • 4TL Zimt
  • 3EL Puderzucker
  • 1EL Zitronensaft

Anleitung

  • Wasser + Zucker + Hefe MISCHEN, 10mins STEHEN lassen
  • 20g Butter + Milch + Salz + Ei + Hefe MISCHEN
  • Mehl DAZU
  • 20mins GEHEN lassen
  • braunen Zucker + Zimt MISCHEN
  • restliche Butter SCHMELZEN
  • aus Teig Kügelchen FORMEN
  • mit Butter und Zimtzucker PANIEREN
  • in Form legen (Form zur Hälfte füllen)
  • 1h GEHEN lassen
  • bei 180°C für 30mins BACKEN
  • Puderzucker + Saft MISCHEN, darüber GEBEN

Nährwert

  • Menge: 16 Stück
  • pro Portion: 217kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

EDIT: Ich hab im Netz eine Version gesehen, die Schokolade und Frischkäse in jede Kugel gefüllt hat. Da er mir beim ersten Mal viel zu trocken war, hab ich dieser Version ne Chance gegeben und alles mögliche reingetan. Er wurde von allen sehr gelobt, aber ich fand ihn immer noch zu trocken...
Am besten fand ich Marzipan als Füllung. Schokolade ging auch. Cornflakes hat man nicht mehr wiedergefunden und Nüsse waren halt auch trocken.
Gebacken hab ich ihn in einer Springform und dann gestürzt, daher sieht er sehr unspektakulär aus...

*** Zupfkuchen

Ich bin so stolz auf mich. x) Klingt doof, ist aber so. Wenn ich etwas nachbacke, halte ich mich eigentlich immer genau ans Rezept und trau mich höchsten Himbeeren gegen Brombeeren zu tauschen, oder die Mehlart, weil cih Vollkorn lieber mag.
Aber mit diesem Kuchen hier bin ich ein Wagnis eingegangen und hab alles mögliche anders gemacht und es war toll. Der Kuchen schmeckt super! Er wurde von allen 3 Testessern (ja da bin ich dabei) als sehr lecker gelobt und das ohne Nachfragen. :D
Allerdings ist er in der aktuellen Variante eine enorme Kalorienbombe, wenn ich ihn nochmal backe muss ich da mal versuchen an allen möglichen Schrauben zu drehen um ihn etwas hüftfreundlicher hinzukriegen... Das Rezept, das ich als Ausgangsgrundlage verwendet habe ist dieses hier: "Bäcker Süpkes Welt - Rrrrrussischer Zupfkuchen".

EDIT: Ich habe ihn jetzt nochmal gebacken und die Bilder aktualisiert. Allerdings bin ich jetzt wieder etwas mehr in Richtung Originalrezeot gegangen. Ich glaube inzwischen nicht mehr an Joghurt im Quark und so. ;) Spannend wie sich manche Dinge über die Zeit so ändern...
Der Kuchen war für einen Spieleabend bei dem Obstkuchen, Zupfkuchen und Kirsch-Schoko-Kuchen gewünscht wurden. Also hab ich mein Bestes gegeben um alle Wünsche in einem Zupfkuchen mit Kirschen zu vereinen. ^^ Der Kuchen kam super an und die Kirschen darin sin klasse!

Zutaten

Schokoteig
  • 110g Zucker
  • 110g Butter
  • 1 Ei
  • 220g Mehl
  • 2 EL Kakao
  • 1 Pck Backpulver
  • 100g Zartbitterschokolade
Quarkmasse
  • 4 Eier
  • 750g Quark
  • 100g Zucker
  • 40g Stärke
  • 170ml Öl
  • 2 EL Zitronensaf
Kirschen
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Kakao

Anleitung

Schokoteig
  • Schokolade SCHMELZEN
  • alles MISCHEN
  • 1/3 als Boden ind er Form VERTEILEN
Kirschen
  • Kirschen gut ABTROPFEN lassen
  • dann mit Mehl + Kakao MISCHEN
  • auf dem Boden VERTEILEN
Quarkmasse
  • Eier TRENNEN
  • Quark AUSDRÜCKEN - wenn man ungesalzenen Frischkäse bekommt kann man auch den nehmen, dann spart man sich diesen Schritt
  • Quark + Stärke + Öl + Eigelb + Zitronensaft VERKNETEN
  • Eiweiß + Zucker nicht ganz steif SCHLAGEN und UNTERHEBEN
  • auf die Kirschen GEBEN
  • restlichen Schokoteig ZERZUPFEN und in die Quarkmasse DRÜCKEN 
  • oder/und oben drauf DRAPIEREN
  • bei 200°C für 40 mins BACKEN

Menge

  • 1 Springform

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


EDIT 2: Ich habe ihn nochmal gebacken! ^^° Ich hab doppelt so viele Kirschen genommen, was super war! Und ich hab mal ausprobiert wie es so ist den ganzen dunklen Teig nach unten und den hellen nach oben zu tun - das war nich so gut x) Insgesamt aber trozudem lecker! :D


*** Streuselkuchen mit Pudding #2

Ich hatte hier schon einmal einen Pudding-Streuselkuchen gepostetl, aber der hier ist doch etwas anders, was einen zweiten Post rechtfertigt, wie ich finde. Der Teig ist viel höher und hefiger und besonders direkt aus dem Ofen ist er genial. ^^
Das Rezept stammt von "Penne im Topf - Hefe-Streuselkuchen", wir haben nur den Puddign hinzugefügt.

Zutaten für ein Blech

Hefeteig
  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 250g Milch
  • 100g Butter
  • 30g Frisch-Hefe
Pudding
  • 1,5 Päckchen Puddingpulver
  • 400ml Milch
  • 2 EL Zucker
Streusel
  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 200g Zucker

Anleitung

Hefeteig
  • Mehl in Schüssel GEBEN
  • Zucker, Ei, Salz in einer Mulde DAZU
  • Butter in Milch SCHMELZEN (nicht zu heiß, wegen der Hefe)
  • Butter, Milch und Hefe zum Mehl DAZU
  • langsam VERRÜHREN, dann VERKNETEN
  • 1h GEHEN lassen
  • auf Blech VERTEILEN, 10 mins GEHEN lassen
Pudding
  • Zucker + Milch AUFKOCHEN
  • Pulver DAZU, KOCHEN bis es andickt
  • auf Teig VERTEILEN
Streusel
  • alles VERKNETEN
  • auf Teig VERTEILEN
  • bei 175°C für 30mins BACKEN

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Orangen-Käsekuchen

Nach einem Rezept von tasty, hab ich mich an einem Orangen-Käsekuchen, leicht abgewandelt probiert... Hab nur Fotos mit meinem Handy gemacht, daher siehts nicht besonders schick aus, aber die Optik war gut. Nur geschmacklich war er nicht so dolle, irgendwie fehlte tatsächlich das Orangige. =/ Wahrscheinlich sollte man Zesten oder so mit reinmengen, aber andererseits, normaler Käsekuchen erscheint mir eh besser... x)
Und es gab mal wieder keinen Frischkäse ohne Salz, also hab ich Quark genommen. Nach so langer Backpause, habe ich mich allerdings zu spät erinnert, dass man Quark ausdrücken sollte, damit er wie Frischkäse ist, aber die Konsistenz war ok, etwas zu cremig für meinen Geschmack.
Und der Kuchen war mir zu unsüß, wahrscheinlich ist im Original die Kondenzmilch zuckriger...

Zutaten

Füllung

  • 250g Quark, 40%
  • 50g Joghurt (besser ohne beim nächsten Mal)
  • 150g Saure Sahne
  • 60g Kondenzmilch
  • 500ml Orangensaft
  • 2 Eier
  • 1 TL Zimt (besser weniger)
Glasur
  • 1 Päckchen Gelatinepulver
  • 100ml Orangensaft
Teig
  • Mürbeteig
  • dazu 2 bis 3 EL Backkakao

Anleitung

Teig
  • Mürbeteig MACHEN
  • 30mins RUHEN LASSEN
  • 12mins blind BACKEN
Füllung
  • 400ml Orangensaft EINKOCHEN ca. 45mins
  • dann alles MISCHEN
  • auf Teig VERTEILEN
  • bei 180°C für 50mins BACKEN
Glasur
  • Gelatine und Saft MISCHEN
  • kurz ERWÄRMEN
  • auf Kuchen GIEßEN
  • ABKÜHLEN lassen

 Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

**/*** Polnischer Schokoladenkuchen "Murzynek" und Schoko-Sirup mit Fleur de Sel

Nachdem mir eine liebe Freundin mit dem wunderbaren Buch "Das achte Leben" von Nino Haratischwili viele wunderbare unvergessliche Stunden Freude gemacht gemacht hatte, wollte ich mich unbedingt bei ihr bedanken. Da es in dem Buch neben der georgischen Geschichte auch immer wieder um ein geheimes Schokoladerezept geht, lag eine entsprechende Süßigkeit nahe...


Aus dem riesigen Fundus der Schokoladenrezepte habe ich mich für in Ermangelung eines georgischen Rezeptes für einen Polnischen Schokoladenkuchen und einen Schokoladensirup entschieden, den ich schon ganz lange einmal ausprobieren wollte.

Zurerst zum Kuchen - bei diesem konnte man zwischen Butter und Kokosfett wählen, ich gab der Version der polnischen Großmutter den Vorzug:

Polnischer Schokoladenkuchen "Murzynek"

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kuchenform mit Backpapier auskleiden.
  • 250 g Kokosfett in einem Topf schmelzen lassen.
  • 350 g Zucker,
  • 4 EL Backkakao und
  • Vanille (bzw. im Rezept Bittermandelaroma) hinzufügen.
Alles leicht köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Von der Schokofettmasse einige Esslöffel abnehmen und beseite stellen.

Die leicht abgekühlte Masse nun mit dem Rührgerät aufschlagen (was bei mir nicht so recht funktionierte) und nach und nach
  • 4 Eier unterschlagen. Nun noch etappenweise
  • 275 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver unterrühren.
In der vorbereiteten Form circa eine halbe Stunde backen. Den noch warmen Kuchen mit der beiseite gestellten Glasur und etwas Kokosraspeln verzieren, auch das sah bei mir leider nicht so schön glänzend, wie im Ursprungsrezept aus. :-(



Schokoladen-Sirup
  • 300 g Rohrzucker zusammen mit
  • 125 ml frisch gekochtem Espresso
  • 50 ml Wasser,
  • 50 g Backkakao,
  • 25 g Vollmilchschokolade,
  • 1 TL Fleur de Sel sowie
  • Vanille in einem Topf zum Kochen bringen und anschließend sofort in frisch abgekochte Flaschen umfüllen. Kurz gekippt halten, auskühlen lassen.

Zum Probieren habe ich auch noch einen kleinen Minikuchen mit gebacken:





Fazit: Mit dem Kuchen hatte ich so meine Probleme. Ich werde es wohl noch einmal mit der Buttervariante probieren. Mit Kokosfett bin ich auch recht ungeübt...
Der Sirup ist dagegen super - sehr einfach und ein klasse Geschenk mit vielen Anwendungsmöglichkeiten (über Eis, Pfannkuchen, Sahne, in Kaffee, Kuchen ^^° ... ).

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Der Sckoko-Sirup bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Linzerkuchen

Hier kommt ein megaeinfacher und superleckerer Kuchen! Laut der TV-Sendung "Deutschlands bester Bäcker" ist es ein Linzerkuchen. So simpel und dennoch bekam er von allen 4 Testessern nichts als Lob. Er schmeckt superlecker aber hat es auch entsprechend in sich.
Bei der Teigmenge unten bleibt noch genug Teig für ein Blech Engelsaugen über. =)
Mein Teig sieht ein bissel "stückiger" aus als normaler Mürbeteig, weil ich etwas Dinkelvollkornmehl mit reingemischt habe. 

Zutaten

  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • 300g Butter 
  • 1/2 Glas Marmelade

Anleitung

  • Mehl + Zucker + Eier + Butter kurz VERKNETEN
  • Teig ca 1/2cm dick AUSROLLEN
  • Springformboden und -Rand BELEGEN
  • Marmelade ca 1/2cm dick darauf STREICHEN
  • mit Teigstreifen ein quadratisches Muster darauf LEGEN
  • bei 180°C für 30mins BACKEN

 Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Alternativen

Zu einer Zombieparty gabs  ein entsprechend gestalteten Kuchen von mir. Die Marmelade ist Stachelbeere, es ist wichtig, dass sie nicht zu dunkel ist, damit es umso eckliger ausschaut. ^^
Die Maden sind aus Marzipan.


 

 

*** Fruchtig leckerer Altenburger Mandarinenkuchen

Bevor die frischen Sommerfrüchte dran sind, kommt hier noch ein unkomplizierter, sehr leckerer Obstkuchen mit eingeweckten Mandarinen. Das Rezpet ist eines der ältesten in meiner Sammlung, es stammt von der Oma einer Freundin:

Altenburger Mandarinenkuchen

Zur Vorbereitung:
  • 4 kleine Dosen Mandarinen in einem großen Sieb abtropfen lassen. 
  • 100 g Zucker (ich nahm braunen Zucker) mit 100 g Mandelblättchen oder -stiften in einer Schüssel miteinander vermischen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder buttern und den Ofen auf circa 170 Grad vorheizen.
Jetzt zum Teig:
  • 250 g Zucker und
  • 1 Prise Salz mit
  • 4 Eiern schaumig aufschlagen. Anschließend
  • 300 g Schmand sowie
  • 350 g Mehl und
  • 1 Pk. Backpulver (15 g) unterrühren.
Den Teig auf das vorbereitete Backblech streichen und mit den abgestropften Mandarinen gleichmäßig belegen. Darüber werden gleich die vorbeiteten Zucker-Mandeln gestreut.

Das Ganze im Ofen 20 bis 25 Minuten backen lassen. Zum Ende der Backzeit 125 g Butter zerlassen und direkt über den noch heißen Kuchen gießen. Jetzt noch abkühlen lassen und genießen! :-)




Fazit: Ich mag den Kuchen unheimlich gern, bin aber generell von Obst mit Mandeln schwer begeistert... ^^


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Nougatstern

Diesen Stern hatte ich schon in der Adventszeit irgendwo entdeckt, dann aber doch nicht geschafft nach zu backen. Nun bot sich endlich die Gelegenheit, da ich einen schönen Geburtstagskuchen zum Verschenken backen wollte.

Nougatstern

Den Hefeteig habe ich schon sehr oft gebacken (zum Beispiel hier + hier + hier) und "never change a winning team" - also kam er auch für den Nougatstern zum Einsatz:
  • 320 ml Milch abmessen und 6 EL davon etwas aufwärmen, um darin einen Würfel Frischhefe aufzulösen.
  • Die restliche Milch mit 100 g Butter,
  • 60 g braunen Zucker und
  • 1 geh. TL Salz soweit erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  • Alles zusammen mit 700 g Mehl und
  • zwei Eiern zu einem Hefeteig verkneten, dabei die aufgelöste Hefe zum Schluß dazu geben.
Nach einiger Zeit sollte sich beim Rühren der klassiche Hefeteigball gebildet haben. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 min gehen lassen.

Den Teig kurz durchkneten, noch kurz einige Minuten nachruhen lassen und anschließend in vier gleich große Portionen teilen. Diese jeweils zu einem Kreis ausrollen, welche möglichst gleich groß geraten sollten.

250 bis 300 g Haselnuss-Schoko-Creme erwärmen, bis diese streichfähig ist. Ein Drittel davon auf den ersten Hefekreis streichen, dabei etwa 2 cm am Rand frei lassen. Diesen Rand mit etwas Eiermilch (ein mit etwas Milch verqirltes Ei) bepinseln.

Ebenso mit zwei weiteren Hefekreisen verfahren, der letzte Kreis wird nur obenauf gesetzt. Jetzt kann man gut noch etwas nachkorrigieren, etwas ziehen und schubsen, bis alles schön aufeinander sitzt.


In die Mitte ein etwa 7-8 cm großes Glas setzten und etwas eindrücken. Rundrum die aufgeschichteten Hefeschichten mit einem sehr scharfen Messer in 16 Tortenstücke schneiden.


Jedes Tortenstück jetzt zweimal drehen. Dannach jeweils zwei am Ende zusammendrücken, damit die Spitzen des Sterns entstehen. Das Glass abnehmen und den Stern noch weitere 25-30 min gehen lassen.


Den Ofen auf 160 grad vorheizen und vor dem Reinschieben den Teig noch mit der restlichen Eiermilch bepinseln. Nach 25-30 min Backzeit sollte der Stern dann etwa so aussehen:




Fazit: Ich selber bin ja nicht der große Hefekuchen-Fan, aber selbst mir hat mein Kostestück gut geschmeckt. Auch bei den anderen kam er super an! :-)

Bewertung

Der Stern bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Weißer saftig leckerer Schokoladenkuchen als kleines Vogelnest

Im Kindergarten wurde jetzt schon mal das Osterfest vorgefeiert. Nachdem es von mir schon einmal ein kleines Karottenfeld gab, wollte ich dieses Jahr ein kleines Vogelnest backen (die Idee dazu hatte ich irgendwann mal in einem Lecker-Heft gesehen). Fehlte nur noch das passende Rezept für den Kuchen an sich. Fündig bin ich hierfür mal wieder auf dieser tollen Seite geworden: Tortentante.

Weißer Schokoladenkuchen
  • 250 g Butter in einem kleinen Topf zusammen mit
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 200 g weißer Schokolade und
  • 1/2 geriebenen Tonkabohne (alternativ etwas Vanille oder 2 TL geriebene Zitronenschale) schmelzen und anschließend wieder etwas abkühlen lassen.
Nun den Ofen auf 160 Grad vorheizen und eine Spring- bzw. runde Auflaufform mit Backpapier auskleiden.
  • 260 g Mehl in einer großen Rührschüssel mit
  • 40 g Vanille-Puddingpulver oder Speisestärke sowie
  • 1 Päckchen Backpulver erst trocken und dann mit der nur noch lauwarmen Schokoladenbutter verrühren.
Zum Schluß noch zügig
  • 100 g Quark und
  • 5 Eier mit dem Teig vermixen, dabei nicht zu lange rühren.
Den leicht flüssigen Teig in die vorbereitete Form füllen und gut 40-50 min backen, unbedingt eine Stäbchenprobe machen um festzustellen, ob der Kuchen schon durch ist.





 




Fazit: Boah! Der Kuchen ist sooo lecker. Er sieht ja so schön unschuldig schlicht aus, aber super saftig, aromatisch und überhaupt! :-) Man kann ihn durch die Wahl der Gewürze auch super variieren und er passt sicher auch als Tortenboden hervorragend! Durch die Tonkabohne kommt es einem fast so vor, als sei Marzipan mit im Teig.


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Fruchtiger Mandelkuchen ohne Mehl, Milch und Butter

Auf diesen Kuchen war ich schon eine Weile sehr gespannt, aber irgendwie hat es doch gedauert, ehe ich ihn endlich mal ausprobieren konnte.

Das Prinzip das Mehl durch Nüsse (bzw. Mandeln) zu ersetzen, ist ja nicht neu und eines meiner Standardrezepte funktioniert fast genauso. Die Verbindung mit leckeren Himbeeren, wie in meinem Lieblingskuchen, versprach nur Gutes. Das Rezept stammt übrigens aus dem Mai 2015 Heft von Lecker.

Mandelkuchen mit Himbeeren
  • 300 g TK-Himbeeren auf einem Küchenpapier etwa 15 min antauen lassen.
  • Eine Kuchenform mit Papier auslegen oder fetten und
  • den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  • Von je einer Zitrone und einer Orange die Schale abreiben.
  • 8 Eier trennen.
  • Das Eiweiß mit
  • etwas Salz steif schlagen.
  • Die Eigelbe zusammen mit
  • 250 g Zucker und
  • etwas Vanille oder Vanillezucker cremig rühren bis es schön hell geworden ist. 
  • 300 g gemahlene Mandeln (ohne Haut),
  • 1/2 TL Zimt und die
  • Zitrusschale unterrühren. 
  • Den Eischnee portionsweise unterheben und zum Schluß noch
  • die Himbeeren vorsichtig unterrühren. 
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und etwa 40 min backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker und eventuell noch angerösteten gehackten Mandeln bestreuen.



Fazit: Ein netter leicht und schmeckender Kuchen, die Struktur ist feiner als beim Nusskuchen. Dennoch ist die Kombination nicht ganz meins. Die Zitrusnote fand ich etwas zu viel zu der leichten Säure der Himbeeren. Zusammen mit weißer Schokolade wie im Himbeerkuchen gefallen sie mir viel besser. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und es gab auch Befürworter des Kuchens.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kerniger Bananen-Haselnuss-Kuchen

Zuviele reife Bananen im Haus, die dringend schnell vernichtet werden müssen? Da hilft entweder ein Bananenmilchshake oder noch besser ein leckerer Bananenkuchen, zum Beispiel ganz klassisch oder locker fluffig mit viel Schokolade. Anläßlich eines kleinen Bananenüberschusses gab es neulich eine weitere Variante (gefunden in Maras Wunderland), diesmal mit etwas mehr Biß:

Bananen-Haselnuss-Kuchen

Eine Kuchen- oder Auflaufform mit einem Backpapier auslegen und den Ofen auf etwa 175 Grad vorheizen.
  • 150 g Weizenmehl mit
  • 100 g Weizenvollkornmehl,
  • 5 g Backpulver,
  • 70 g gehackten Haselnüssen,
  • 100 g Zucker,
  • 1/2 TL Salz und
  • 100 g gehackter Zartbitterschokolade trocken vermischen.
Separat in einer weiteren Schüssel
  • 2 leicht verquirlte Eier mit
  • 3 reifen zerdrückten Bananen,
  • 100 g 1,5%-Joghurt sowie
  • 80 g geschmolzener Butter vermengen.
Trockene und feuchte Zutaten mit einem Teigschaber zu einem Teig verarbeiten (dabei nicht zu lange rühren) und diesen in die Form füllen. Weitere circa 60 g gehackte Haselnüsse darüber streuen und ab damit in den Ofen. Je nach gewählter Höhe der Form ist der Kuchen nach 30 bis 50 Minuten fertig gebacken.




Fazit: Ich mochte ihn am Tag nach dem Backen fast noch lieber. Es ist also ein Kuchen, der ruhig noch etwas durchziehen kann. Allerdings kann das auch an der harten Konkurrenz am Backtag liegen, da gab es nämlich noch andere leckere Köstlichkeiten. Er ist relativ "herzhaft" durch die Nüsse - aber immer noch ein Kuchen. ^^

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zitroniger Neujahrskuchen

Nach der ganzen Schokolade über die Feiertage, war zwar der Appeitit nach Süßkram beim Kleinvolk hier immer noch nicht gestillt, aber es sollte unbedingt als Gegengewicht ein frischer Zitronenkuchen werden. Ich wollte mal wieder ein neues Rezept ausprobieren und bin hier fündig geworden:

Zitroniger Zitronenkuchen

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kuchen- oder Auflaufform mit Backpapier auslegen.

In einer Rührschüssel
  • 250 g weiche Butter mit
  • 200 g Zucker cremig rühren. Nach und nach
  • 4 Eier einzeln unterrühren. Nun
  • den Saft einer Zitrone sowie
  • die abgeriebene Schale von drei Zitronen dazugeben.
In einer extra Schüssel
  • 280 g Mehl mit
  • 2 TL Backpulver,
  • 1 Prise Salz und
  • 50 g gemahlenen Mandeln vermischen.
Die Mehlmischung kurz unter den Teig rühren, danach diesen in die vorbereitete Form füllen und ab damit in den Ofen. Nach 20 min mit einem Stäbchen das erste Mal eine Garprobe machen, bei mir war der Kuchen nach 30 min fertig gebacken.

Den fertig ausgekühlten Kuchen mit einem Zuckerguß aus Puderzucker und Zitronensaft überziehen. Wer mag kann noch gehackte Pistazien oder gezuckerte Zitronenschalenstreifen (wie im Link) darüber streuen.




Fazit: Ein sehr guter solider Zitronenkuchen. Mir persönlich einen Tick zuviel Zitronen, aber das ist ja Geschmackssache. Die Konsitenz ist auch gut, aber dir Mandeln machen keinen großen Unterschied. Unser Favorit wird dann wohl doch der Gelöcherte Zitronenkuchen bleiben.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lecker fruchtig-nussiger Herbstkuchen

Ich muss noch schnell bevor die Adventszeit anfängt einen leckeren Herbstkuchen zeigen. Nach dem Backen dieses leckeren schnellen Kuchens waren immer noch Äpfel übrig und so musste noch ein Apfelkuchen her:

Apfel-Walnuss-Kuchen

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Auflaufform fetten oder mit Backpapier auslegen.

Boden
  • 200 g Walnüsse grob hacken, mit
  • 1 EL braunem Zucker mischen und in die Auflaufform drücken.

Teig
  • 150 g weiche Butter mit
  • 100 g Zucker,
  • 1 Prise Salz und
  • 2 Pk. echtem Vanillezucker fluffig aufschlagen. Nach und nach
  • 3 Eier unterrühren. Anschließend
  • 200 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver kurz unterrühren. Den Teig auf den Walnussboden geben und glatt streichen.

Belag
  • Je nach größe um die 6 Äpfel schälen, entkernen und in Wunschgröße klein schneiden, auf dem Teig verteilen. Zum Schluß noch
  • mit einigen Butterflöckchen belegen.
Den Kuchen erst einmal 30 min backen und dann immer wieder mit einem Holzstäbchen testen. Im Rezept sind 60 min Backzeit angegeben, aber das kann gerade bei Obstkuchen sehr variieren.

Gleich nach dem Backen den Kuchen mit Aprikosenmarmelade bestreichen (oder ähnlichen hellen Sorten, bei mir war es Birne-Sanddorn-Marmelade). Das geht einfacher, wenn man diese vorher etwas erhitzt.




Fazit: Ein toller Kuchen! Saftig lecker und den Nussboden unten drunter fand ich auch ganz wunderbar! Ich musste auch gleich das Rezept weitergeben, weil er auch beim Mitverkoster sehr gut ankam. :-)

PS: Ich habe noch einen tollen Herbstkuchen gebacken, aber leider das Fotografieren vergessen. Das Rezept ist eigentlich ein reiner Birnenkuchen, aber ich habe Birnen und Äpfel gemischt (und die Zimtmenge etwas reduziert). Vielleicht komme ich bald nochmal zum Nachbacken, wobei jetzt sind ja eigentlich Plätzchen an der Reihe...


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Super schnelle Apfelverwertung: Gestürzter Apfelkuchen

Wir haben hier wild gepflückte kleine Äpfelchen - viele kleine Äpfelchen... Also Kuchen: nur schälen mochte diese wegen der geringen Größe keiner. Aus diesem Grund habe ich einen gestürzten Kuchen, ähnlich dem "Kirschkuchen verkehrt" ausprobiert:

Gestürzter Apfelkuchen

Den Herd auf 200 Grad vorheizen und eine flache Auflaufform krätig ausbuttern. Anschließend erst mit braunem (Zimt-)Zucker und danach mit Mandelstiften oder -blättchen ausstreuen. Auf die Mandeln kommt nun eine Schicht Apfelspalten (gern auch mit Schale).

Für den Teig
  • 100 g Zucker mit
  • 1 Pk. echtem Vanillezucker,
  • 1 Prise Salz und
  • 80 g weicher Butter aufschlagen.
  • 2 Eier dazugeben und weiterschlagen.
  • 100 g Speisestärke mit
  • 80 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver mischen. Alles zum Teig dazu geben und kurz unterrühren. Zum Schluß noch
  • 2-3 EL Milch für eine besserer Geschmeidigkeit dazugeben.
Den Teig auf die Apfelspalten streichen und im Ofen ca. 20-25 Minuten fertig backen. Danach etwas auskühlen lassen und anschließend auf ein Brett stürzen. Diesen leckeren Apfelkuchen kann man auch noch warm genießen!




Fazit: Locker, leicht, fruchtig und durch den Zimtzucker auch schon nach gemütlicher Jahreszeit schmeckend! Sehr zu empfehlen! :-)

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)