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*** Apfel-Schmand-Kuchen mit Haselnuss-Streuseln

Ich hab mal wieder was von meiner Nachbackliste abgearbietet! ^^ Das Rezept stammt aus Deichrunners Küche. Ein total leckerer Kuchen mit viel Frucht und vanilligem Guss und die Krönung sind die Haselnussstreusel. Es gab keinen Haselnusskrokant zu kaufen, daher haben wir ihn selbst gemacht, aber das schmeckt echt megagut! Alle Testesser fanden ihn super und der wird in jedem Fall wieder gemacht. :D

Zutaten

  • 225 g Butter 
  • 400 g Mehl
  • 100 g Haselnüsse
  • 300g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 1 kg Äpfel
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 250 g Schmand (ich hatte nur 150g und hab noch 100g Quark dazugetan)
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille

Anleitung

  • Haselnüsse ZERKLEINERN  mit 25g Zucker KARAMELLISIEREN
  • Mehl + Nüsse + 200 g Zucker + Salz + Butter + 1 Ei zu Streuseln VERNETEN
  • Hälfte als Boden in der Form VERTEILEN
  • Gemahlene Haselnüsse darauf VERTEILEN
  • Äpfel SCHÄLEN und Scheiben SCHNEIDEN
  • Zitronensaft DARAUF
  • auf Boden VERTEILEN
  • Schmand + 4 Eier + 75 g Zucker und + Puddingpulver MISCHEN über die Äpfel GEBEN
  • restlichn Streusel darauf VERTEILEN
  • bei 175 °C für 50 mins BACKEN

Menge

  • 1 Springform

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Energieriegel mit Datteln, Kokos und Pistazien

Ein kleines schnelles Geschenk für eine liebe Freundin, der ich nicht nur symbolisch etwas "Kraft" zukommen lassen wollte. :-) Das Rezept hierzu stammt aus dem Monatsmagazin "Himbeer" - Ausgabe Februar/März 2016:

Energieriegel mit Datteln, Kokos und Pistazien
  • 200 g Datteln ohne Kerne in einem Mixer zu einer Paste zerkleinern.
  • 30 ml geschmolzenes Kokosöl,
  • Vanillemark/-extrakt/-pulver sowie
  • 20 g Backkakao untermixen bis eine wunderschön schokoladig dunkelbraun glänzende homogene Masse entstanden ist.
In einer Schüssel die Masee mit
  • 60 g gemahlenen Mandeln,
  • 1 Prise Salz,
  • 1 geh. TL Leinsamen,
  • 20 g gehackte Pistazien,
  • 25 g Sonnenblumenkernen,
  • 20 g gehackten Walnüsse (bzw. bei Allergie Cashewkerne o.ä.) und
  • 25 g getrocknete Heidelbeeren (habe ich durch getrocknete Kirschen ersetzt) vermischen.
Eine kleine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen und den Dattelteig einfüllen, mit einem Löffelrücken die Masse so gut es geht komprimieren. Zum Schluß noch mit etwa 1 EL Kokosraspeln betreuen, diese auch noch leicht andrücken und alles im Kühlschrank für etwa 2 Stunden fest werden lassen, bevor das Dattelkonfekt in Streifen, Quadrate oder sonstige gewünschte mundgerechte Formen geschnitten werden kann.

Am besten in einer verschlossenen Dose im Kühlschrank aufbewahren, da das Kokosöl bei Zimmertemperatur zu weich wird.




Fazit: Es schmeckt, anders als man von der Optik denken könnte, nicht sehr nach Schokolade, sondern schon "dattelig", aber sehr lecker und durch die Nüsse auch angenehm von der Kosnsitenz, wie ich finde.

Bewertung

Der Energieriegel bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kerniger Bananen-Haselnuss-Kuchen

Zuviele reife Bananen im Haus, die dringend schnell vernichtet werden müssen? Da hilft entweder ein Bananenmilchshake oder noch besser ein leckerer Bananenkuchen, zum Beispiel ganz klassisch oder locker fluffig mit viel Schokolade. Anläßlich eines kleinen Bananenüberschusses gab es neulich eine weitere Variante (gefunden in Maras Wunderland), diesmal mit etwas mehr Biß:

Bananen-Haselnuss-Kuchen

Eine Kuchen- oder Auflaufform mit einem Backpapier auslegen und den Ofen auf etwa 175 Grad vorheizen.
  • 150 g Weizenmehl mit
  • 100 g Weizenvollkornmehl,
  • 5 g Backpulver,
  • 70 g gehackten Haselnüssen,
  • 100 g Zucker,
  • 1/2 TL Salz und
  • 100 g gehackter Zartbitterschokolade trocken vermischen.
Separat in einer weiteren Schüssel
  • 2 leicht verquirlte Eier mit
  • 3 reifen zerdrückten Bananen,
  • 100 g 1,5%-Joghurt sowie
  • 80 g geschmolzener Butter vermengen.
Trockene und feuchte Zutaten mit einem Teigschaber zu einem Teig verarbeiten (dabei nicht zu lange rühren) und diesen in die Form füllen. Weitere circa 60 g gehackte Haselnüsse darüber streuen und ab damit in den Ofen. Je nach gewählter Höhe der Form ist der Kuchen nach 30 bis 50 Minuten fertig gebacken.




Fazit: Ich mochte ihn am Tag nach dem Backen fast noch lieber. Es ist also ein Kuchen, der ruhig noch etwas durchziehen kann. Allerdings kann das auch an der harten Konkurrenz am Backtag liegen, da gab es nämlich noch andere leckere Köstlichkeiten. Er ist relativ "herzhaft" durch die Nüsse - aber immer noch ein Kuchen. ^^

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lecker fruchtig-nussiger Herbstkuchen

Ich muss noch schnell bevor die Adventszeit anfängt einen leckeren Herbstkuchen zeigen. Nach dem Backen dieses leckeren schnellen Kuchens waren immer noch Äpfel übrig und so musste noch ein Apfelkuchen her:

Apfel-Walnuss-Kuchen

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Auflaufform fetten oder mit Backpapier auslegen.

Boden
  • 200 g Walnüsse grob hacken, mit
  • 1 EL braunem Zucker mischen und in die Auflaufform drücken.

Teig
  • 150 g weiche Butter mit
  • 100 g Zucker,
  • 1 Prise Salz und
  • 2 Pk. echtem Vanillezucker fluffig aufschlagen. Nach und nach
  • 3 Eier unterrühren. Anschließend
  • 200 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver kurz unterrühren. Den Teig auf den Walnussboden geben und glatt streichen.

Belag
  • Je nach größe um die 6 Äpfel schälen, entkernen und in Wunschgröße klein schneiden, auf dem Teig verteilen. Zum Schluß noch
  • mit einigen Butterflöckchen belegen.
Den Kuchen erst einmal 30 min backen und dann immer wieder mit einem Holzstäbchen testen. Im Rezept sind 60 min Backzeit angegeben, aber das kann gerade bei Obstkuchen sehr variieren.

Gleich nach dem Backen den Kuchen mit Aprikosenmarmelade bestreichen (oder ähnlichen hellen Sorten, bei mir war es Birne-Sanddorn-Marmelade). Das geht einfacher, wenn man diese vorher etwas erhitzt.




Fazit: Ein toller Kuchen! Saftig lecker und den Nussboden unten drunter fand ich auch ganz wunderbar! Ich musste auch gleich das Rezept weitergeben, weil er auch beim Mitverkoster sehr gut ankam. :-)

PS: Ich habe noch einen tollen Herbstkuchen gebacken, aber leider das Fotografieren vergessen. Das Rezept ist eigentlich ein reiner Birnenkuchen, aber ich habe Birnen und Äpfel gemischt (und die Zimtmenge etwas reduziert). Vielleicht komme ich bald nochmal zum Nachbacken, wobei jetzt sind ja eigentlich Plätzchen an der Reihe...


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Selbstgemachte Snickers





Da ich momentan total vernarrt in Erdnussrigel bin, dachte ich, das wär doch die perfekte Zeit um mal das Rezept für "besser als Snickers: Erdnuss-Karamell-Happen mit Schokolade" von kulinarikus auszuprobieren!

Und ich fadn sie super. Allerdings haben sie noch Potential nach oben, daher nur 2 Sterne vorerst. Was ich noch testen möchte: Richtige Erdnüsse dazu, dickere Schokolade oben drauf und die Erdnussmasse länger andicken lassen, die wurde nämlich nicht fest bei mir.

So jetzt hab ich das nochmal mit Erdnüssen und mehr Schokolade probiert. War toll! So bekommen sie auch die 3 Sterne. ^^


Zutaten:

Teig:
  • 100 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 200 g Weizenmehl
Erdnussmasse:
  • 100 g Erdnussbutter
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Kondensmilch
  • 1 Tüte gewürzte Erdnüsse
Glasur:
  • 100 g Vollmiclhschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade

Anleitung:

Teig:
  • Butter + Zucker schaumig SCHLAGEN 
  • Mehl DAZU
  • glatten teig KNETEN (zur Not nen Schwapp Milch dazu)
  • auf Blech AUSROLLEN
  • bei 180°C für 10mins goldbraun BACKEN
Erdnussmasse:
  • alles in einem Topf AUFKOCHEN
  • 5mins KÖCHELN bis es andickt
  • auf Teig VERTEILEN
  • über Nacht ABKÜHLEN
Glasur:
  • Schokolade im Wasserbad SCHMELZEN
  • auf Erdnussmasse VERTEILEN 

Menge

  • nicht ganz 1 Blech

Bewertung

Die Rigel bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Haselnuss-Ganache-Sandwich-Cookies

Wieder einmal war ich auf der Suche nach einem leckeren Geschenkzusatz und da die zu beschenkende Person Haselnusskuchen über alles liebt, viel meine Wahl auf diese Haselnuss-Ganache-Sandwich-Cookies. Die Umsetzung war auch relativ simpel:

Haselnuss-Ganache-Sandwich-Cookies

Zuerst wird die Ganache vorbereitet. Hierfür
  • 150 g Zartbitterschokolade in
  • 100 g Sahne schmelzen, gut verrühren und anschließend abkühlen lassen.
Für den Keksteig
  • 110 g Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, etwas abkühlen lassen und fein mahlen. Mit
  • 125 g weicher Butter,
  • 80 g Zucker,
  • 160 g Mehl und
  • 1 Prise Salz vermengen. 
Den Teig zu einer oder besser zwei schmalen Rollen in Frischhaltefolie formen (meine war etwas dick geraten, deshalb meine Kekse relativ groß geraten). Die Rolle(n) kommen nun für eine Stunde zum Auskühlen in den Kühlschrank.

Anschließend mit einem Messer vorsichtig schmale Scheiben abschneiden und diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit etwas Abstand zueinander anordnen. Bei 180 Grad etwa 10-12 min backen (je nach Größe der Kekse), gut auskühlen lassen.

Nun nur noch die vorbereitete Ganache mit einem Handrührgerät aufschlagen (die Farbe verändert sich hierbei von Zartbitter dunkelbraun zu Milchschokolade-mittelbraun). Großzügig zwischen jeweils zwei der Kekse verteilen und schon können sie dann auch verputzt werden...




Fazit: Kurz - so lecker wie sie aussehen!! :-)

Bewertung

Die Cookies bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kleiner Luxussalat: Couscous mit Avocado, Erdbeeren und karamelisierten Karotten

Da hier heute ein für mich nicht bekömmliches Essen gekocht wurde, "durfte" ich mir ein Abendbrot ganz für mich allein machen (wobei ich sicherheitshalber ein bißchen mehr gemacht habe, falls doch jemand was abhaben will). Die Gelegenheit endlich mal diesen vielversprechenden Salat zu testen (das Rezept stammt aus dem Juni 2013 Heft von Lecker):

Couscoussalat mit Avocado, Erdbeeren und karamelisierten Karotten

Zitronenvinaigrette:
  • Die abgeriebene Schale von 2 Zitronen,
  • den Saft einer Zitrone (im Rezept: von beiden Zitronen),
  • ein Schuß Öl (im Rezept 6 EL), 
  • eine Prise Zucker sowie 
  • Salz und Pfeffer in ein Schraubglas füllen und gut verschütteln.
Für den Salat
  • 300 ml Wasser mit
  • 1/2 TL Salz und
  • 1 EL Öl zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und
  • 300 g Couscous einrühren. Zugedeckt 5 min quellen lassen, anschließend gut mit einer Gabel auflockern.
  • 3 Möhren fein würfeln und zusammen mit etwas Öl für 2-3 min in einer Pfanne andünsten.
  • 1 gehackte Zwiebel mit in die Pfanne geben, kurz weiterdünsten und dann mit
  • 2 EL Zucker betreuen.
Unter rühren leicht karamelisieren lassen, anschließend die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer weiteren kleinen Pfanne ohne Fett
  • 50-60 g Pinienkerne leicht anrösten lassen.

Nun in einer großen Schüssel den leicht abgekühlten Couscous mit den Karotten, den Pinienkernen, etwas Petersilie (TK oder frisch gehackt) und der Zitronenvinaigrette gut vermischen. Zum Schluß noch
  • 1 reife, in Stücke geschnittene Avocado sowie
  • 350 g gestückelte Erdbeeren unterheben.



Fazit: Der Salat schmeckt so gut und so frisch wie er aussieht! :-) Besonders begeistert bin ich davon, wie gut die karamelisierten Karotten zu den Erdbeeren passen! Zum Glück habe ich auch die Vinaigrettemenge etwas reduziert, die ist nämlich so perfekt und der Salat so auch schön krümelig und nicht matschig. Das Zitronenaroma rundet alles wunderbar ab.

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Superschnelle Pistazien-Herzen

Wenn man noch etwas Nettes zum Muttertag sucht, kann einem das Internetbehilflich sein und noch schnell eine schöne Idee liefern. In diesem Fall zeigte es mir in Maras Wunderland:

Pistazien-Herzen

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und eine Auflaufform mit Backpapier auslegen.
  • 60 g 405er Mehl mit
  • 40 g Vollkornmehl,
  • 1 geh. EL Weinstein-Backpulver,
  • 60 g Zucker,
  • 1 Ei,
  • 50 ml neutralem Pflanzenöl,
  • 50 ml Zitronenlimonade und
  • 30 g halb gemahlenen/halb gehackten Pistazien vermixen.
Den Teig in die From streichen und 20 min backen. Anschließend sofort auf ein weiteres Backpapier stürzen und das mitgebackene Papier vom Kuchen abziehen.

Kurz auskühlen lassen und vorsichtig verschieden große Herzen ausstechen. Wenn die Herzen soweit zimmerwarm abgekühlt sind, einen Zuckerguuß aus Milch und Puderzucker anrühren und die Gebäckteilchen damit betreichen, anschließend mit einigen Pistazien oder Streuseln garnieren.


 


Fazit: Im Prinzip sind es keine Plätzchen, sondern kleine flache Kuchenstücke. Hier geht es mehr um die Deko und den Wert als Geschenk. Die Kuchenränder habe ich zum Wegnaschen behalten, ich mag ja Pistazien sowieso sehr gern.

Bewertung

Die Herzen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Gebackene Tomatensuppe mit Cashew-Kokos-Sambal

Gestern Abend stand wieder einmal netter Besuch ins Haus. Um eben diesen angemessen zu verköstigen sollte es leckere Suppe geben. Die Wahl fiel auf ein Rezept aus dem Kochbuch "Basics für jeden Tag" von Bill Granger, da mich die Idee mit dem ofengebackenem Gemüse interessiert hat.

Tomatensuppe mit Cashew-Kokos-Sambal
  • 2 kg Eiertomaten (oder andere) halbieren und die Strünke entfernen.
  • 1 rote Paprika vierteln und entkernen.
  • 6 Knoblauchzehen klein haken.
  • 1 kleine Karotte schälen und fein würfeln.
Alles zusammen in eine große Ofenpfanne oder einen Bräter füllen.
  • 60 ml Olivenöl mit 
  • je 2 TL gemahlenem Kreuzkümmel und Koriander sowie 
  • 1 Prise Chili verrühren.
Das Gemüse mit dem Gewürzöl besprenkeln, außerdem noch mit Salz und Pfeffer würzen. Im 175 Grad heißen Ofen zunächst abgedeckt (Deckel oder Alufolie) 1 Stunde und danach noch 30 min offen backen.


Jetzt wird das Gemüse gut durchpüriert (dazu am besten alles in einen normalen Suppentopf umfüllen, darin lässt sich mit dem Pürierstab besser hantieren) und mit
  • 125 ml Kokosmilch und 
  • 250 ml Gemüsebrühe aufgegossen. 
  • Mit Salz & Pfeffer und eventuell nochmal Kreuzkümmel/Koriander abschmecken.
Ich hatte die Suppe schon etwas früher vorbereitet und habe sie dann zum Essen nur noch kurz erwärmt.


Für das Cashew-Kokos-Sambal
  • 50 g Cashewkerne mit
  • 20 g Kokoschips- oder raspeln,
  • einigen Kräutern (Koriander oder Basilikum) und
  • 1 Priese Salz vermixen.
Das Sambal am besten in einer Extraschüssel auf den Tisch stellen, so kann sich jeder selber bedienen.



Zusätzlich gab es auch die leckere Zucchini-Mango-Suppe und als Suppentopping noch gehackte Walnüsse sowie zerkrümelten Feta und dazu Baguette.

Fazit: Eine sehr leckere aromatische Suppe, die ich sehr empfehlen kann. Vom Geschmack her lecker fruchtig. Die Kreuzkümmel und Koriandermenge kann man einfach an seine eigene Vorliebe anpassen. Das Topping fand ich auch sehr klasse! :-)


Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Scones mit Pistazien und Cranberries

Zur Zeit komme ich vor lauter Backen und Feiern gar nicht zum posten, deshalb heute nur schnell ein kleiner Post zur xten (aber sehr leckeren) Scones-Variante. Ich habe schlicht die wunderbaren Pistazien-Cranberries-Catuccini mit dem oft erprobten Scones kombiniert:

Scones mit Pistazien und Cranberries
  • 250 g Mehl mit
  • 1,5 TL Backpulver,
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker,
  • 25 g gehackten Pistazien,
  • 50 g gehackter weißer Schokolade sowie
  • 50 g getrockneten Cranberries mischen.
  •  
  • 60 g Butter (kalt in kleinen Stückchen) unterkneten.
  • 100 ml Milch zugeben und zu einem festen Teig verkneten.
Aus dem Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech einen runden Fladen formen, dieser sollte ca. 2 cm hoch sein. Anschließend aus dem Kreis 8 Tortenstücke schneiden und diese auseinanderziehen, damit sie beim Backen genug Abstand haben. Bei 200 Grad 12 Minuten backen.



Fazit: Ich liebe diese Kombination! :-) Sie kamen auch bei den Testessen sehr gut an. Vorteil gegenüber den Cantuccini: sie gehen viel schneller!

Bewertung

Die Scones bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Köstliche kleine Sünde: Groom´s Cake

Diesen "Kuchen" habe ich schon eine ganze Weile auf meiner Nachbackliste gehabt und nun endlich gab es mal eine gute Gelegenheit, ihn auszuprobieren und gleichzeitig möglichst viele Mitverkoster da zu haben: eine Geburtstagsparty.



Die Zubereitung ist simpel und ganz ohne Backofen zu bewerkstelligen. Nur Herd und Kühlschrank braucht man dann doch:

Groom´s Cake

Vorbereitungen
  • Pistazienkerne schälen (ca. 110 g sollten die Kerne auf die Waage bringen)
  • 100 g getrocknete Feigen von ihren Stilen befreien und in schmale Streifen schneiden
  • 450 g (Vollkorn-)Kekse grob zerkleinern (Da ich zu wenig Kekse da hatte, habe ich mit ungesüßten Cornflakes und Schoko-Crunchy-Müsli aufgefüllt.)
  • 340 g Butter in einem großen Topf zusammen mit
  • 240 g Zuckerrübensirup schmelzen (nicht kochen) lassen. Vom Herd nehmen und
  • 1 TL Vanillepulver/extrakt,
  • 1 Prise Salz (oder wer mag auch 1-2 TL Fleur de sel),
  • 55 g Trinkschokolade,
  • 55 g Backkakao und
  • 115 g dunkle Schokolade einrühren bis eine glatte Masse entstanden ist.
Nun nur noch die Pistazien, die Feigen und die Kekse (im Original: Digestif Biskuits von McVitie´s) unterrühren. Eine feste Back- oder Auflaufform mit Backpapier oder Frischhaltefolie auslegen und den "Teig" einfüllen, fest andrücken. Wenn die Masse Zimmertemperatur erreicht hat, die Form für mindestens 2-3 h in den Kühlschrank stellen.

Zum Schluß kann man noch nach belieben mit Kuvertüre, Pistazienkernen usw. dekorieren.



Da ich die große Form mitnehmen wollte, habe ich für die zu Hause bleibenden noch eine kleine Form gefüllt:






Fazit: Ein "Cake" würde ich es nun nicht nennen, aber es ist trotzdem eine wunderbar schokoladige Köstlichkeit. Ich persönlich mag grade die Pistazien, ansonsten ist es am ehesten mit einem kalten Hund zu vergleichen (wer das nicht kennt: das sind in Schokolade aufgetürmte Kekse), aber weniger massiv.

Bewertung

Die Süßigkeit bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Linguine mit Zucchinipesto

Ich habe mal wieder ein neues Pesto getestet. Mein Klassiker hier ist ja eigentlich das Joghurtpesto und ich wollte gern wieder etwas ähnlich Leichtes haben. Das Rezept stammt aus der Mai 2014 Ausgabe von Lecker und war dort Teil eines Pasta mista-Ensembles.

Zucchinipesto
  • 4 EL Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, anschließend auskühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit 1-2 Zucchini (ca. 250-300 g) waschen und grob reiben.
  • In einem Mixer die abgekühlten Walnüsse,
  • ca. 40 g Parmesan vom Stück,
  • 2 EL Olivenöl,
  • 1-2 Knoblauchzehen (habe ich hinzu gefügt) und
  • den Saft einer Zitrone fein mixen.
Zucchini und Käse-Zitronenmischung gut miteinander vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Ich habe ca. 250-300 g Linguine in gut gesalztem Wasser gekocht und unter das Pesto gemischt.



Fazit: Deliziös!! ^^ Zucchini und Walnuss ist eine wunderbare Kombination. Ich habe vorher Zucchini noch nie roh probiert, bin aber gleich überzeugt worden. Das werde ich jetzt öfter machen, geht ja auch so schön schnell.


Bewertung

Das Pastagericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Nusszopf für Oni

Ich kam bisher nicht dazu den hier zu posten, der stammt noch von Onis Geburtstag. =) Die Mengen ergeben zwei Zöpfe, einen hab ich direkt an Onis Geburtstag gebacken, den anderen hab ich bereits fertig gedreht eingefrohren und zur eigentlichen Feier gebacken. Das hat auch super funktioniert, aber der richtig frische war doch nochmal nen großes Stück toller! =)
So oder so war er aber super und hat Onis Hefevorliebe voll getroffen. Besonders begeistert war ich persönlich von der Füllung, die fand ich große Klasse!
Das Rezept stammt von "Hefe und mehr - Nusszopf" und ist auch im gleichnamigen Buch vertreten, das ich mein eigen nennen darf. ^^

Zutaten


Vorteig
  • 210 g Mehl 
  • 145 g Wasser
  • 1 kleine Prise Hefe
  • 4g Salz
Hauptteig
  • 360 g Mehl (Typ 550)
  • 200 g Milch
  • 1 große Prise Hefe
  • 7g Salz
  • der gesamte  Vorteig
  • 3 Eigelb
  • 75 g Zucker
  • 75 g Butter
Füllung
  • 400g Haselnuss, fein gemahlen
  • 50g Semmelbrösel
  • 200g Zucker
  • 400g Milch
  • 1 Tl Zimt
  • 3 Eiweiß
Glasur
  • 100g Puderzucker
  • Saft einer 1/2 Zitrone

Anleitung


Vorteig
    • alles VERKNETEN
    • 1h GEHEN lassen
    • 24h im Kühlschrank GEHEN lassen
    Hauptteig
    • Mehl + Milch + Hefe + Salz + Eigelb + Vorteig 12 mins KNETEN
    • Zucker langsam UNTERKNETEN
    • Butter langsam UNTERKNETEN
    • 1h GEHEN lassen
    • 1h im Kühlschrank GEHEN lassen
    Füllung
      • Zucker KARAMELLISIEREN 
      • mit Milch ABLÖSCHEN
      • KOCHEN bis Karamell sich aufgelöst hat
      • vom Hern nehmen, Nüsse + Zimt + Semmelbrösel DAZU
      • ABKÜHLEN lassen
      • Eiweiß steif SCHLAGEN und UNTERHEBEN
      • Teig AUSROLLEN, mit Füllung BESTREICHEN
      • von der langen Seite her AUFROLLEN, längs HALBIEREN
      • Stränge locker miteinander VERWICKELN
      • 1 1/2 h GEHEN lassen, oder über Nacht im Kühlschrank
      • bei 200°C für 30mins BACKEN (wird schnell braun, also Alufolie bereit halten!)
      Glasur
      • Puderzucker + Saft MISCHEN
      • Zopf damit BESTREICHEN

      Menge

      • 2 große Zöpfe

      Bewertung

      Der Zopf bekommt von mir ***.
      (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

      *** Warmer Couscoussalat mit Ziegenkäse und Kirschen

      Couscous ist immer gut und so habe ich das Rezept aus der 12/2014 Ausgabe von Lecker schon länger ausprobieren wollen, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Da der Rest der Familie heute mit Chili essen beschäftigt war, konnte ich dann endlich mal nur für mich kochen:

      Warmer Couscoussalat mit Ziegenkäse und Kirschen
      • 75 g Walnüsse grob zerkleinern und in einer Pfanne kurz anrösten.
      • In einem Topf 250 ml Wasser zusammen mit 
      • etwas Olivenöl,
      • je 1/2 TL Kreuzkümmel, Zimt, Salz und Cayennepfeffer sowie
      • 1 Döschen Safranfäden (alternativ: etwas Kurkuma) zum Kochen bringen.
      • 250 g Couscous einrühren und ohne Hitze zugedeckt einige Minuten quellen lassen, danach mit einer Gabel auflockern.
      • 1 Packung (120 g) getrocknete Kirschen,
      • die vorbereiteten Nüsse sowie
      • die zerkleinerten Blätter von 8 Stilen Minze und
      • den Saft von 2 Zitronen dazu geben.
      • Bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
      Zum Schluß bröckelt man noch 150 g Ziegenkäse über den Salat (ich habe ihn gleich mit reingemengt, da ich ihn warm lieber mag).




      Fazit: Die Kirschen und die Minze machen aus diesem Couscoussalat fast ein süßes Gericht, da ja auch keine allzu herzhaften Gegengewichte vorhanden sind. Außerdem geben sie dem Gericht einen ganz eigenen Twist, der es von den anderen Couscous-Variationen abhebt. Mir hat es jedenfalls super geschmeckt!!!

      Bewertung

      Der Salat bekommt von mir ***.
      (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

      *** Lachstatar mit Orangen-Honig-Senf-Soße

      Ein Rezept (aus Lecker 12/2014), welches ich sofort unbedingt probieren wollte, bei dem mir aber gleich klar war, dass ich mir damit hier nicht alls zu viele Freunde mache. Da aber genau meine Lieblingszutaten drin sind, ist mir das mal egal (man kann ja nicht immer Rücksicht auf die lieben Kleinen nehmen). So hatte ich eine nette Kleinigkeit zum Abendbrot dazu:

      Lachstatar mit Orangen-Honig-Senf-Soße

      Soße
      • 1 EL Honig mit
      • 1 EL Dijonsenf,
      • 3 EL Orangensaft,
      • etwas Orangenzesten,
      • Salz & Pfeffer in ein Schraubglas füllen und gut miteinander verschütteln.
      Tatar
      • 1 reife Avocado schälen, klein würfeln. Mit 1 EL Limettensaft vermischen.
      • 200-240 g geräuchterten Lachs klein würfeln und zusammen mit
      • ca. 50 g gehackten Pistazien und
      • 3 Stielen kleingehackten Dill (bzw. andere Kräuter, bei mir TK Knoblauch und etwas Basilikum) zu der Avocado geben.
      Die Soße und das Tatar gut miteinander vermengen und auf 4 Dessertringe (Durchmesser 8 cm) verteilen. Etwas festdrücken und die Ringe wieder vorsichtig abziehen.


      Fazit: Lecker frisch und eine tolle Vorspeise. Wenn man mal einen guten Einstieg in ein Menu sucht, ist dieses Tatar sicher gut geignet. Es ist schnell zusammengerührt und benötigt keine Kühl- oder Wartezeiten. Die Pistazien passen toll zum Lachs! :-)

      Bewertung

      Das Tatar bekommt von mir ***.
      (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

      *** Nougatherzen

      Das Rezept sieht eigentlich Sterne vor, aber meine kleine Sternenausstechform funktioniert nicht richtig (sie ist aus Plastik), also wurden es ein paar andere Formen.

      Nougatherzen (ca. 20 Stück)

      • 250 g Mehl mit
      • 1/2 TL Backpulver,
      • 75 g Zucker,
      • 1 Pk. echten Vanillezucker,
      • 150 g geröstete und gemahlene Haselnüsse,
      • 1 Pr. Salz und
      • 200 g kalte Butter in Stückchen zu einem Mürbeteig verarbeiten.
      Den Teig einige Zeit kühl stellen (ca. 1 h Stunde) und danach 3 mm dick ausrollen. Nun doppelt soviele Formen ausstehen, wie man am Ende Plätzchen haben möchte. Hat man keine Lust auf Ausstechen mehr, kann man auch von der Rolle Taler abschneiden.

      Die Kekse bei 175 Grad etwa 7-10 Minuten backen und gut abkühlen lassen. Nun 100 g Nougatmasse bei niedrigster Temperatur mit Hilfe eines Wasserbades schmelzen. Zwischen zwei Plätzchen immer etwas flüssigen Nougat streichen und die Kekse auf einem Butterbotpapier aushärten lassem. Zum Schluß kann man noch etwas Kuvertüre in Fäden über die Nougatplätzchen ziehen.




      Fazit: Haselnüsse und Nougat. Muss ich noch mehr sagen? ^^ Sehr lecker, wie ich finde.

      Bewertung

      Die Plätzchen bekommen von mir ***.
      (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

      *** Cranberry-Pistazien-Shortbread

      In einer Zeitschrift (Schrot & Korn 12 I 2014) habe ich ein interessantes Shortbread-Rezept entdeckt. Wie schon meine Lieblings-Cantuccini-Rezept wird es mit Trockenfrüchten und Pistazien gebacken, also musste es natürlich unbedingt mal ausprobiert werden. Das Rezept musste allerdings etwas den zur Verfügung stehenden Vorräten angepasst werden:

      Cranberry-Pistazien-Shortbread
      • 40 g Pistazienkerne zusammen mit
      • 40 g Cranberries (im Original Datteln) im Mixer etwas klein hacken und mit
      • 200 g Vollkornmehl,
      • 100 g Speisestärke (im Original 100 g Vollkorn-Reismehl),
      • 1 TL abgeriebener Zitronenschale,
      • 1 TL Pyramidensalz (im Orinal Fleur de Sel) und
      • 100 g Puderzucker trocken vermischen.
      • 200 g weiche Butter (im Original Margarine) zugeben und alles zu einem Mürbeteig verkneten. 
      Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegten Spring- oder Auflaufform fest andrücken und die Form anschließend eine Stunde im Kühlschrank parken. Rechtzeitig den Ofen auf 180 Grad vorheizen und vor dem Backen das Shortbread noch mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Backzeit beträgt ca. 25 min.

      Danach etwas abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden. Fertig ausgekühlt kann man diese in einer luftdicht verschließbaren Dose noch sehr gut mindestens 2 Wochen aufheben.



      Fazit: Kurz nach dem Backen war mir das Shortbread persönlich viel zu bröselig, aber etwas Durchziehzeit haben das Ergebnis um ein Vielfaches verbessert. Nun ist es ein sehr mürbes Gebäck, aber nicht trocken. Und durch das Salz und die Pistazien ist der Gesamtgeschmack eher herzhaft, als süß, aber nicht nur, so dazwischen irgendwie; sehr interessant auf alle Fälle und sehr lecker! :-)


      Bewertung

      Das Shortbread bekommt von mir ***.
      (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

      *** Käsekekse

      Herzhaftes Gebäck ist super und so standen diese Käsekekse "Chili und Chiabatta - Pikante Kekse" schon seit einer Weile auf meiner Liste. Jetzt war es so weit und ich hab sie nachgebacken. Das hätte ich schon früher machen sollen, die sind nämlich super! Sie schmecker lecker herzhaft und käsig, leider sind sie recht spröde, was ich als Konsistenz nicht so gern mag. Aber das is nur ein winziges Manko. ^^

      Zutaten

      • 250g Butter
      • 2 Eier
      • 375g Mehl
      • 1,5 TL Backpulver
      • Salz + Pfeffer
      • 1 kleine getrocknete Chili
      • 1TL Paprikapulver
      • 100g Parmesan
      • 75g eingelegte Tomaten
      • 80g Walnüsse
      • 3 Thymianzweige

      Anleitung

      • Parmesan REIBEN
      • Butter schaumig SCHLAGEN
      • Eier DAZU
      • Mehl + Backpulver + Salz + Pfeffer + Paprika + Chili + Parmesan + Thymian DAZU
      • Tomaten SCHNEIDEN, Walnüsse grob HACKEN, beides DAZU
      • VERKNETEN, Kügelchen FORMEN
      • bei 180°C für 20mins BACKEN

      Nährwert

      • Menge: 165 Stück
      • pro Stück: 26kcal

      Bewertung

      Die Kekse bekommen von mir ***.
      (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

      *** Geburtstagstorte: Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

      Vor kurzem bin ich auf den "berühmten" Red Velvet Cake gestoßen. Einen Klassiker aus Amerika, der -und das ist das was mich sofort gereizt hat, es mal auszuprobieren- aufgrund einer chemischen Reaktion rot werden soll. Bei Wikipedia ist das ganz gut kurz erklärt und auch, dass die meisten heutigen Red Velvet Kuchen nur dank exorbitanter Farbstoffzugabe so leuchtend rot sind. Aber außer der Farbe hat mich die Haptik interessiert, die ja auch ganz besonders samtig sein soll.

      Die Frischkäse-Frostings in den meisten Red Velvet Cake Rezepten fand ich allerdings so gar nicht ansprechend. Da ich aber schon länger ein Auge auf dieses Rezept geworfen habe, war das die Gelegenheit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

      Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

      -alle Teigzutaten sollten zimmerwarm sein-
      • 115 g Butter mit
      • 200 g (eigentlich 300 g) Zucker aufschlagen.
      • 2 gr. Eier,
      • 1/2 TL Salz und
      • 1 TL Vanillepulver/Mark unterrühren. 
      • Nun 250 g Mehl,
      • 2 EL Backkakao sowie
      • 240 ml Buttermilch dazu geben.
      • 1 TL Natron seperat mit
      • 1 TL Essig vermischen (Achtung, das schäumt!) und schnell unter den Teig rühren.
      Das Ganze habe ich dann in eine gefettete 18er Springform und drei Muffinförmchen gefüllt. Bei etwa 160 Grad in den Ofen und dann immer mal wieder geschaut, ob der Kuchen schon durch ist. Da er in der kleinen Form so hoch wurde, hat das ein Weilchen gedauert.

      Damit er sich besser schneiden läßt, habe ich den Kuchen schon einen Tag eher gemacht. Nach der Ruhezeit dann einfach mit einer Angelsehne drei gleichmäßig hohe Böden abgetrennt. Die Kappe oben auf konnte ich dann schon mal wegnaschen und tatsächlich hat der Kuchen eine sehr angenehme samtige Struktur.

      Nun zur Creme: Ich hatte gegenüber dem Originalrezept den Sahneanteil etwas erhöht, weil ich Bedenken hatte, die Creme wäre sonst zu fest für die Torte, es handelt sich ja eigentlich um Dessert zum Löffeln. Diese waren aber unbegründet, deswegen lasse ich es hier mal bei den ursprünglichen Angaben.
      • 100 g weiße Schokolade vorsichtig schmelzen lassen.
      • 1,5 Blatt weiße Gelantinie 5 min in kaltem Wasser einweichen lassen.
      • 40 g Pistazien fein zermahlen.
      • 250 g Schlagsahne aufschlagen und mit 
      • etwas Vanille würzen.
      • 75 g Naturjoghurt unterrühren.
      Nun 2-3 EL der Sahnemischung in einen kleinen Topf geben und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig leicht erhitzen. Wenn alles homogen geworden ist, den Topfinhalt in die restliche Sahne rühren. Noch fix die geschmolzene Schokolade und die Pistazien dazugeben.

      Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden lang festwerden lassen. Ich habe dann die Tort erst am Zielort zusammengebaut. Leider hat die Creme mir den Transport etwas übel genommen (auch aufgrund des erhöhten Sahneanteils). Aber so halbswegs ging es dann doch. Hier ein Foto aus dem WG Kühlschrank:


      Die restliche Pistaziencreme machte dann aus den Red Velvet Muffins kleine Red Velvet Cupcakes.. ;-)



      Fazit: Rot ist er, wie man sieht, nun nicht wirklich geworden. Die Chemie zwischen Kakao und Säure aus Buttermilch/Essig hat scheinbar nicht ganz gestimmt. ^^ Trotzdem lohnt sich der Kuchen. Mir hat er gut geschmeckt und ich werde ihn bald nochmal ohne Zwischentransport probieren.

      Bewertung

      Die Torte bekommt von mir ***.
      (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)