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*** Köstliche (Weihnachts-)Schokomandeln

Ich bekam im Advent ein Tütchen mit Schokomandeln geschenkt, die ich so rasant weggefuttert habe, dass ich mir sofort das Rezept geben lassen musste!

Da man sie so schnell und unkompliziert herstellen kann, habe ich sie gleich kiloweise produziert und an all die lieben Menschen verschenkt, denen ich zur Weihnachtszeit gern eine kleine Freude machen wollte. Nun sind die Letzten weg und es wird höchste Zeit, das Rezept auch hier einzutragen:

Schokomandeln

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. In eine große Schüssel, die man mit einem Deckel fest verschließen kann, 100 g Puderzucker hineinsieben.
  • 600 g Mandeln (ganz, mit Haut) auf dem Blech verteilen und
  • mit einigen Tropfen Wasser besprenkeln.
  • 2-3 EL vom Puderzucker über die Mandeln streuen, das Blech leicht schütteln, damit sich der Zucker etwas verteilt.

Nun die Mandeln für etwa 30 min im Ofen rösten und dabei leicht karamelisieren lassen. Aufpassen, dass sie nicht verbrennen (vor allem bei Gasöfen müssen sie eventuell vorher schon raus)! Anschließend müssen die Mandeln gut auskühlen, sonst funktionieren die folgenden Schritte nicht.

  • 100 g dunkle Kuvertüre oder Zartbitterschokolade zusammen mit
  • Gewürzen nach Wahl (bei mir waren es Vanille, 1 TL Zimt-Nelken-Süßholz-Mischung + 1 Msp. Koriander) schmelzen.
Die Schokolade sollte nicht zu dünnflüssig sein, lieber sonst noch etwas warten. Die Mandeln mit der Gewürzschokolade vermengen, am besten geht dies mit den Knethaken eines normalen Handmixers.


Hat sich die Schokolade um die Mandeln gelegt, sofort in die große Schüssel mit dem Puderzucker umfüllen, Deckel drauf und SCHÜTTELN! Stark, schnell, nach allen Seiten - nach etwa 2 Minuten sollte auch die letzte Mandeln genug Puderzucker abbekommen haben.


Vor dem Abfüllen zum Beispiel in Zellophantütchen (oder selber wegnaschen) die Schokolade noch fest werden lassen. Fertig.


Fazit: Lecker, leicht, schnell und wunderbar zu variieren, ich kann mir die Mandeln auch gut mit Orangenschale oder Lebkuchengewürz vorstellen.

Bewertung

Die Mandeln bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Torillaröllchen mit Rucola-Schinken-Frischkäse-Füllung

Zur Tomatensuppe dazu gab es noch kleine Tortilla-Röllchen. Das Rezept hierfür stammt aus der Dezember 2014 Ausgabe von Lecker. Sie sind super schnell vorbereitet (streichen, belegen, rollen - fertig) und somit super für ein Buffet oder Picknick geeignet.

Torillaröllchen mit Rucola-Schinken-Frischkäse-Füllung
  • 1 Packung Torillafladen (mit 8 Stück, gibt es bei den Spezialitäten im Supermarkt)
  • 1 Packung Frischkäse (entweder fertig gewürzt wie "India" und Co oder neutralen selber verfeinert z.B. mit Curry)
  • Rucola
  • dünn geschnittenen Wurstaufschnitt (Kochschinken, Hähnchen ...)
Jeden Fladen dünn mit Frischkäse betsreichen, mit der Wurst belegen und einige Rucola-Blätter am unteren Rand plazieren, eng aufrollen und bis zum Servieren in einer luftsicht verschließbaren Dose aufbewahren. Kurz vorm Essen noch jede Rolle in 5 bis 6 Stücke schneiden.





Fazit: Ich wollte urspünglich den Frischkäse selber würzen, habe dann aber der Schnelligkeit halber fertigen gekauft: einmal "India" (diesen mit Hähnchenscheiben kombiniert und einmal "Toskana" (mit Kochschinken).
Beide Sorten fand ich sehr lecker. Zusammen mit dem Rucola schön frisch und leicht im Geschmack. Ein klasse Party-Fingerfood, welches sich super abwandeln läßt. Beim nächsten Mal möchte ich die Tortillas zum Beispiel mal mit Fetacreme probieren.

Bewertung

Die Röllchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lachstatar mit Orangen-Honig-Senf-Soße

Ein Rezept (aus Lecker 12/2014), welches ich sofort unbedingt probieren wollte, bei dem mir aber gleich klar war, dass ich mir damit hier nicht alls zu viele Freunde mache. Da aber genau meine Lieblingszutaten drin sind, ist mir das mal egal (man kann ja nicht immer Rücksicht auf die lieben Kleinen nehmen). So hatte ich eine nette Kleinigkeit zum Abendbrot dazu:

Lachstatar mit Orangen-Honig-Senf-Soße

Soße
  • 1 EL Honig mit
  • 1 EL Dijonsenf,
  • 3 EL Orangensaft,
  • etwas Orangenzesten,
  • Salz & Pfeffer in ein Schraubglas füllen und gut miteinander verschütteln.
Tatar
  • 1 reife Avocado schälen, klein würfeln. Mit 1 EL Limettensaft vermischen.
  • 200-240 g geräuchterten Lachs klein würfeln und zusammen mit
  • ca. 50 g gehackten Pistazien und
  • 3 Stielen kleingehackten Dill (bzw. andere Kräuter, bei mir TK Knoblauch und etwas Basilikum) zu der Avocado geben.
Die Soße und das Tatar gut miteinander vermengen und auf 4 Dessertringe (Durchmesser 8 cm) verteilen. Etwas festdrücken und die Ringe wieder vorsichtig abziehen.


Fazit: Lecker frisch und eine tolle Vorspeise. Wenn man mal einen guten Einstieg in ein Menu sucht, ist dieses Tatar sicher gut geignet. Es ist schnell zusammengerührt und benötigt keine Kühl- oder Wartezeiten. Die Pistazien passen toll zum Lachs! :-)

Bewertung

Das Tatar bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Gebrannte Mandeln

Meine Omi isst total gern gebrannte Mandeln und ich überlege jedes Jahr wieder was man ihr schenken kann. Erstaunlicherweise kam ich erst dieses Jahr auf die Idee diese Fakten zu kombinieren... ^^° Das Ergebnis ist absolut überzeugend! Die Mandeln schmecken wunderbar und man kann sie noch warm essen - herrlich! Und alles ohne Weihnachtsmarktstress. ^^

Zutaten

  • 2 Teile Mandeln
  • 2 Teile Zucker
  • 1 Teil Wasser
  • evt etwas zum Würzen wie Zimt, Vanille, oder in meinem Fall Lebkuchengewürz

Anleitung

Hier nun die wirklich einfache Schritt-für-Schitt-Anleitung.

Alles in einen Topf werfen und auf höchste Stufe drehen.
Dabei immer rühren.
Weiter rühren bis es kocht.
Weiter rühren bis es anfängt zu karamellisieren.
Wenn das Wasser so gut wie verkocht ist auf mittlere Stufe runterdrehen.
Jetzt ist es total schwer weiter zu rühren vor allem wenn man recht viel auf einmal macht, aber es ist auch total wichtig! Lieber den Topf etwas vom Herd nehmen bis man es wieder gut rühren kann.
Jetzt die Temperatur wieder etwas höher drehen bis der Zucker wieder anfängt zu schmelzen.
Rühren, rühren, rühren... Das ist hier gerade Schwerstarbeit!
Wenn alle Mandeln schön glänzen und man sie knacken hört, sind sie fertig. Nun möglichst einzeln auf Backpapier abkühlen lassen. Vorsicht heißer Zucker ist verdammt heiß!

Bewertung

Die Mandeln bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Vietnamesische Sommerrollen

Diese leckeren und herrlich frischen vietnamesischen Sommerrollen sind mein "Fast-Sushi" oder, wenn fertig gekauft, mein "Low-Budget-Sushi", da sie nur einen Bruchteil kosten und trotzdem unheimlich gut schmecken. Eigentlich sind sie eine Vorspeise oder eine Beilage, aber ich esse sie gern als Hauptgericht.

Außerdem sind sie auch recht unkompliziert zu machen, jedenfalls wenn man einen Asialaden in der Nähe hat:

Vietnamesische Sommerrollen (35 kleine Rollen)

Zuerst die Vorbereitungen:
  • 2-3 Möhren in schmale Streifen schneiden z.B. mit einem Spiralschneider.
  • 5-6 Chinakohlblätter klein schneiden.
  • 4 Eier mit etwas Salz verqurilen und zu einem Omelett braten, ebenfalls klein schneiden.
  • 100 bis 150 g Reisnudeln überbrühen, 5 min ziehen lassen und gut abtropfen lassen.
  • Reispapierblätter (Durchmesser ca. 10-11 cm) und einen tiefen Teller mit Wasser bereit stellen.
  • Die Blätter von Koriander, Thaibasilikum oder Minze zupfen.
Wer mag kann auch noch anderes Gemüse oder ergänzend zum oder anstatt des Omeletts Shrimps, Hühnchen oder Tofu mit einwickeln. Gemüse kann roh bleiben, alles andere sollte im Vorfeld gegart werden. 


Jetzt geht es auch schon los: ein Reispapier für 2-3 min Minuten einweichen lassen. Wenn man es aus dem Wasser nimmt, kann man schon das nächste ins Wasser geben, so hat man dann keine Wartezeiten mehr. Das Papier ist nun ganz weich und biegsam und wird auf eine flache Unterlage gelegt.

Zuerst kommen etwas Nudeln in die Mitte, danach alles andere wobei von den Gewürzblättern immer nur wenige, damit sie nicht zu stark hervorschmecken. Nicht zu voll machen, sonst wird das Schließen schwierig.

Die Rolle wird so geschlossen: erst die beiden Seiten einklappen, dann wird die untere Seite nach oben gelegt und die Füllung zur Rolle zusammengedrückt, restliche Reispapierlasche aufrollen. Fertig!



Die fertig gerollten am besten in einer großen gut verschließbaren Dose zwischen lagern. Ich finde sie schmecken am besten, wenn sie etwas durchgezogen sind. Dazu kann man dann verschiedene vietnamesische Soßen zum Dippen reichen oder, wie wir heute aus Zeitgründen, einfach fertige Soße für Frühlingsrollen nutzen.



Bewertung

Die Rollen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Brotkonfekt: Parmesanmuffins in Schinkenkörbchen

Dieses originelle Rezept habe ich in der Januar/Februar 2013 Ausgabe von Lecker gefunden. Da ich noch ein wenig Fingerfood für mein Gebutstagsbuffet suchte, war es genau das Richtige:

Brotkonfekt: Parmesanmuffins in Schinkenkörbchen
  • 1 kleine Zwiebel sowie
  • 2 Knoblauchzehen hacken und mit
  • 100 g Butter in einem erhitzen. Zusammen mit
  • 25 g Pinienkernen bei schwacher Hitze ca. 5 min dünsten. 
Danach den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  • 40 g Parmesan reiben und mit
  • etwas Petersilie,
  • 175 g Kastenweißbrot in kleinen Würfeln,
  • 1 verquirltem Ei und
  • etwas Salz & Pfeffer vermengen.
Buttermasse dazu geben und mit den Händen verkneten, anschließend ca. 15 min ruhen lassen.

Die Mulden eines Mini-Muffinbackblechs fetten und jede Mulde mit einer Scheibe rohem Schinken (Bresola oder Parmaschinken) auslegen. Die Brot-Parmesan-Masse in den Schinkenkörbchen verteilen und bei 175 Grad etwa 17-20 min backen. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen.



Fazit: Super! Ich war sehr gespannt, denn so richtig konnte ich mir vorher den Geschmack nicht vorstellen. Sehr würzig auf jeden Fall. Ich würde unbedingt einen frischen Salat dazu empfehlen. Aber auf jeden Fall sehr lecker - das war das einstimmige Ergebnis. :-)

Das restliche Buffet bestand übrigens aus Köfte mit Feta-Filoröllchen, Herzhaften Scones und den Zutaten zu einem Feigen-Walnuss-Salat. Außerdem hat Sky noch Käse- & Schokobrötchen mitgebracht. Ach ja und eine Joghurttorte gab es auch noch. ^^°


Bewertung

Das Brotkonfekt bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Pizzabrot

Hmmm Pizzabrot! :D Ich hatte dieses Rezept vor einer ganzen Weile schon mal gepostet, aber da sahen die Ergebnisse nicht so richtig lecker aus. Außerdem hab ich da 2 Dinge zusammengeschmissen: Pizza und Pizzabrot. Deshalb habe ich mich entschlossen dem Pizzabrot nochmal einen Einzelpost zu gönnen, den es mehr als verdient hat! =)
Das Originalrezept stammt von hier: "Berliner Küche - Pizzabrot mit Knoblauch und Petersilie". Variiert habe ich vor allem den Belag. Auf den Bildern sieht man Olivenöl mit verschiedenen Salzen und Basilikum, aber ich poste hier auch nochmal die Varianten aus dem vorigen Post. Den werde ich dann mal zu einem reinen Pizzapost umändern...

Zutaten

Teig
  • 1 Prise Trockenhefe
  • 85g Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 100g Mehl (405er)
  • 25g Hartweizengrieß
  • 1 Prise Salz
Belag
  • 2EL Olivenöl
  • Salz
  • Kräuter (Rosmarin, Basilikum, Thymian, Petersilie...)
  • Zitronenzesten
  • Pfeffer
  • Cocktailtomaten
  • Knoblauch

Anleitung

Teig
  • Hefe + Wasser MISCHEN
  • Zucker DAZU
  • Mehl + Grieß + Salz DARÜBER
  • alles zusammen KNETEN und 1h GEHEN LASSEN
  • dann AUSROLLEN und BELEGEN
Belag
  • Öl auf Teig VERTEILEN (Wichtig, hier nicht sparen!)
  • dann nach Belieben diese Zutaten DARÜBER:
    • Salz + Kräuter, oder Gewürzsalz
    • Knoblauch + Kräuter
    • Pfeffer + Knoblauch + Tomatenscheiben
    • Pfeffer + Zitronenzesten
    • Zitronenzesten + Kräuter
  • bei 250°C für 5mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 1 pizzagroßes Pizzabrot
  • pro Pizzabrot: 601kcal 

Bewertung

Das Pizzabrot bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Käsewindbeutel die Zweite

Es ließ mir keine Ruhe und da ich gerade Gouda da hab (sonst hab ich eher keinen Käse zu Hause) und da ich soeben über ein zweites Rezept gestolpert bin, habe ich den Käsewindbeuteln eine zweite Chance gegeben!
Das erste Mal habe ich Mozzarella verwendet und sie waren ziemlich geschmacklos, diesmal mit dem Gouda waren sie schon deutlich besser. Ganz gut, würde ich sagen. Die äußere Kruste passt gut zum Käsegeschmack, aber das Innere, das Fluffige, das geht auf meiner Zunge mit dem Käse gar nicht zusammen. Daher würde ich sagen, kriegen sie 2 Sterne, sind ok, aber nichts, was ich nochmal machen werde.
Dieses, zweite Rezept stammt von hier "Chili und Chiabata . Thymian-Gougères".

Zutaten

  • 30g Butter
  • 120ml Wasser
  • 65g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 Eier
  • 50g Gouda
  • 2TL Milch
  • 10g Parmesan

Anleitung

  • Butter + Wasser AUFKOCHEN
  • Mehl + Salz + Pfeffer schnell DAZU
  • RÜHREN bis sich auf dem Boden ein weißer Rand bildet
  • vom Herd NEHMEN
  • etwas von den Eiern ABNEHMEN
  • restliche Eier zum Teig
  • Gouda DAZU
  • RÜHREN bis einheitlicher schwerer Teig
  • teelöffelweise in Minimuffinformen GEBEN
  • abgenommenes Ei mit Milch VERRÜHREN
  • auf Teig STREICHEN
  • Parmesan darüber STREUEN
  • bei 200°C für 20mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 24 Stück
  • pro Stück: 34kcal 

Bewertung

Die Windbeutel bekommen von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Schnelle Knoblauch-Schnecken

Manchmal gibt es ja zuviele Termine und zu wenig Zeit. Mich hat es diesmal direkt nach dem Urlaub erwischt: Abends stand "plötzlich" noch ein Mitbringbuffet an. Zum Glück hatte ich noch einige nützliche Zutaten zu Hause:

Knoblauch-Schnecken
  • 5 Scheiben Blätterteig aus der Tiefkühltruhe nehmen und ausgebreitet knapp 10 min antauen lassen.
  • In der Zwischenzeit 1 Packung Feta klein schneiden/zerkrümeln und mit einer halben Packung TK Knoblauchduo und optional noch etwas TK Kräutern der Provence mischen.
  • Die Mischung auf den Teigplatten verteilen und diese von der langen Seite her aufrollen. In ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schneckenseite nach oben mit etwas Abstand auf einem Backblech verteilen.
  • Bei ca. 190 Grad backen, bis die Schnecken leicht gebräunt sind, was so etwa 15 min dauern dürfte. Zur Sicherheit ab und zu nachschauen, sonst werden die Schnecken zu trocken.




Schnell, einfach und dabei super lecker. Nach Geschnack kann man ja Blätterteig mit allem Möglichen füllen aber Feta + Knoblauch ist hier meine liebste Kombination. An sonsten bin ich eigentlich gar kein großer Blätterteigfan.

Bewertung

Die Schnecken bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** | *** Cracker

Backen muss ja nich immer süß sein, wa? Und eigentlich mag ich in den meisten Fällen herzhaft sowieso lieber, nur bin ich leider im Kochen wenig begabt, naja... Dann backe ich eben einfach herzhaft! x) Es gab Cracker! Insgesamt 3 Varianten aus 2 Teigen. Vom Parmesanteig bin ich nicht so überzeugt, die waren ok, aber nicht sooo überzeugend. Man sah auch deutlich an der Restmenge, dass sie nicht so gut angekommen sind. Es waren nämlich nach recht kurzer Zeit alle anderen Cracker weg, obwohl die anfangs doppelt so viele waren.
Die Rezepte stammen von hier: Parmesancracker "Miri's Kitchen - Olivenöl-Cracker" und Fluffcracker "Miri's Kitchen - Cracker". Bei den letzteren habe ich 2 verschiedene Salze draufgestreut, deshalb sehen sie relativ unterschiedlich aus. Im Originalrezept wird gesagt, dass man sie eigentlich einstechen muss, damit sie nicht so aufgehen, das habe ich aber absichtlich nicht getan, weil ich das Aufgehen super finde!

Parmesancracker

Zutaten

  • 125g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20g Parmesan
  • 25g Olivenöl
  • 50g Sahne

Anleitung

  • alles außer Sahne MISCHEN
  • Sahne DAZU
  • auf Backpapier AUSROLLEN
  • mit Pizzaroller SCHNEIDEN
  • bei 180°C für 15mins BACKEN

Bewertung

Die Cracker bekommen von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


Fluffcracker

Zutaten

  • 2 Tassen Mehl
  • 2/3 Tasse Wasser
  • 1/4 Tasse Öl
  • 1/4 TL Salz
  • Basilikumsalz
  • Thymiansalz

Anleitung

  • alles MISCHEN
  • 20mins RUHEN LASSEN
  • auf Backpapier ganz dünn AUSROLLEN
  • mit Pizzaroller SCHNEIDEN
  • mit Salz nach Wahl BESTREUEN
  • bei 220°C für 15mins BACKEN

Bewertung

Die Cracker bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Granola

Ein weiteres Rezept aus meinen Kochbüchern, auch wenn es außerhalb des Tests läuft. ^^ Es ist ein Rezept von Jamie Oliver aus "Jamies Kochschule". Viele Zutaten sind völlig variabel und können so dem persönlichen Geschmack angepasst werden. Allerdings muss ich sagen mir hat es wunderbar geschmeckt, obwohl ich einfach alles rangehauen hab, was da war. Ich hätte nicht gedacht, dass Sonnenblumenkerne und Sesamsamen in ein süßes Müsli passen... Auf jeden Fall klare Nachmachempfehlung!
Vielleicht noch ein paar Worte zum Müsli an sich - es ist knusprig, leicht süß, vielseitig und abwechslungsreich. Schmeckt mit Milch und mit Joghurt super! In einer luftdichten Packung soll es mehrere Wochen haltbar sein.
Ich probiere beim nächsten Mal noch Mohnsamen aus und man kann sicher auch am Ende noch Schokoladensplitter reinpatschen. ^^

Zutaten

  • 100g Haferflocken
  • 75g Nüsse (bei mir in gleichen Teilen: Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln)
  • 25g Samen und Kerne (bei mir: 12g Sonnenblumenkerne, 13g Sesamsamen)
  • 25g Kokosraspel
  • 1/2 TL Zimt
  • 50g Trockenfrüchte (bei mir Trockenpflaumen, weil ich Rosinen nich mag und sonst nix da hatte)
  • 4 TL Honig
  • 4 TL Rapsöl

Anleitung

  • alles außer den Trockenfrüchten + Honig + Öl MISCHEN
  • in Auflaufform oder Backblech VERTEILEN
  • Honig + Öl DRAUF und MISCHEN
  • bei 180°C für 20mins BACKEN bis goldbraun
  • alle 5mins DURCHMISCHEN
  • Trockenfrüchte DAZU und ABKÜHLEN

Nährwert

  • Menge: 10 Portionen zu je 30g
  • pro Portion: 160kcal

Bewertung

Das Müsli bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Tomaten-Aprikosen-Türmchen mit Mozzarella

Heute waren wir zum Essen nur zu zweit (1x groß und 1x klein) und hatten so mal richtig Muße zum zusammen kochen. Die Gelegenheit also Rezepte zu testen. Das leckere Türmchen ist eine Menü-Vorspeise aus der September 2013-Lecker Ausgabe und geht auch wunderbar mit Kindern zu machen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht:

Tomaten-Aprikosen-Türmchen mit Mozzarella
(Menge für 2 Türmchen)

Zuerst in einer Pfanne ohne Fett
  • ca. 25 g gehackte Mandeln goldbraun anrösten, beiseite stellen.
  • 1 großzügigen EL Olivenöl mit
  • ebensoviel Zitronensaft (eigentlich weißem Balsamico) sowie
  • Pfeffer & Salz verühren.
Das Dressing auf zwei Schüsseln verteilen. In die eine kommen
  • 2 reife gewürfelte Aprikosen und in die andere
  • 2 reife gewürfelte, entkernte Tomaten.
Gut durchrühren und in einer weiteren Schüssel einen Mozarella klein rupfen. Jetzt kann es ans Stapeln gehen:

In je einem Dessertring jeweils die Hälfte der Zutatenmengen stapeln: zuerst die Tomaten, dann die Aprikosen, gefolgt vom Mozzarella und zum Schluß die Mandeln. Zwischendurch immer leicht festdrücken, um so besser hält es später.

Im Kühlschrank etwas sacken lassen (am besten in der Zeit die restliche Mahlzeit zubereiten, das Türmchen ist ja nur eine Vorspeise/Beilage) und dann vorsichtig den Dessertring abziehen.



Die Türmchen sind erstaunlich stabil. Ich war ja so clever sie zu zweit auf einem Brett zu stapeln - was sich beim Essen ja nicht so gut macht. ^^° Aber sie ließen sich ohne Schwierigkeiten auf einen Teller bugsieren. Da gehören sie auch hin, denn beim Essen fallen sie natürlich auseinander und man hat quasi einen Salatteller.

Fazit: Ich war sehr neugierig, konnte mir aber gar nicht vorstellen, wie es wohl schmecken wird und war sehr angenehm überrascht: lecker, frisch und mal was anderes. Im Rezept sollte noch Blattsalat drum rum drappiert werden, das passt sicher auch sehr gut, ich hatte ihn lediglich vergessen.

Bewertung

Die Türmchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Würstchenraketen mit Sonnen-Monddip und Sternen

Und weil die Woche noch nicht rum ist und demnächst ein Kindergeburtstag ansteht, für den noch in Frage kommende Verköstigungsmöglichkeiten gesucht werden, kam hier heute nochmal ein Rezept aus der Januar/Februar 2014 Ausgabe von "Lecker" zum Zuge.

Das zugegeben sehr einfache und kindertaugliche Gericht konnte dann auch so gleich an 4 unter 140 cm großen Personen getestet werden, aber der Reihe nach, erstmal hier die Zutaten:

Würstchenraketen mit Sonnen-Monddip und Sternen

für die Raketen:
  • Eine Packung Laugenbrezeln zum Fertigbacken auftauen lassen und jede Brezel "entbrezeln" ^^ und in zwei Teile teilen.
  • Die Schlagen um eine auf ein Holzstäbchen/Eisstil gespießtes halbes Wiener Würstchen wickeln und auf ein Backblech legen.
  • Jetzt sollte man eigentlich noch den frisch eingekauften Sesam drüber streuen - daran denken wäre gut gewesen. ^^°
  • Im Backofen bei etwa 200 Grad circa 12-13 Minuten backen.

für den Sonnendip:
  • 1 Dose Aprikosen Abtropfen lassen und aus einigen schonmal mit einem kleinen Stern-Plätzchen-Ausstecher kleine Sterne ausstechen.
  • Die Sternreste und noch einige Aprikosen (zusammen sollten es so 100 g Aprikosen sein) mit etwas
  • Naturjoghurt und
  • etwas Salz, Pfeffer und Curry in einem Mixer pürieren.

für den Monddip:
  • Habe ich einfach nochmal die bereits erprobte Fetacreme gemixt.
  • Auch hier kann man von der benötigten Paprika schon mal einige Sterne ausstechen, dann können die Reste gleich mit in den Mixer.

Die verköstigten Kinder stürzten sich auf die Würstchenraketen und auch die Sterne wurden gern gegessen (wobei sie Paprika sicher auch in Streifenform genommen hätten).

Nur die Dips waren dann eher für uns Großen - die Jugend zog schnöden Ketschup vor. Ich fand sie aber viel besser, schön frisch und lecker! :-) Zum Kindergeburtstag werden wir uns die Arbeit wohl aber nicht machen, höchstens wenn auch Große mit essen wollen.

Bewertung

Das Rezept bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)