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*** Warmer Couscoussalat mit Ziegenkäse und Kirschen

Couscous ist immer gut und so habe ich das Rezept aus der 12/2014 Ausgabe von Lecker schon länger ausprobieren wollen, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Da der Rest der Familie heute mit Chili essen beschäftigt war, konnte ich dann endlich mal nur für mich kochen:

Warmer Couscoussalat mit Ziegenkäse und Kirschen
  • 75 g Walnüsse grob zerkleinern und in einer Pfanne kurz anrösten.
  • In einem Topf 250 ml Wasser zusammen mit 
  • etwas Olivenöl,
  • je 1/2 TL Kreuzkümmel, Zimt, Salz und Cayennepfeffer sowie
  • 1 Döschen Safranfäden (alternativ: etwas Kurkuma) zum Kochen bringen.
  • 250 g Couscous einrühren und ohne Hitze zugedeckt einige Minuten quellen lassen, danach mit einer Gabel auflockern.
  • 1 Packung (120 g) getrocknete Kirschen,
  • die vorbereiteten Nüsse sowie
  • die zerkleinerten Blätter von 8 Stilen Minze und
  • den Saft von 2 Zitronen dazu geben.
  • Bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Zum Schluß bröckelt man noch 150 g Ziegenkäse über den Salat (ich habe ihn gleich mit reingemengt, da ich ihn warm lieber mag).




Fazit: Die Kirschen und die Minze machen aus diesem Couscoussalat fast ein süßes Gericht, da ja auch keine allzu herzhaften Gegengewichte vorhanden sind. Außerdem geben sie dem Gericht einen ganz eigenen Twist, der es von den anderen Couscous-Variationen abhebt. Mir hat es jedenfalls super geschmeckt!!!

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*/** Mojito-Tarte

In April 2013 Lecker Ausgabe entdeckte ich eine schnelle unkomplizierte Zitronen-Thymian-Tarte, für die eine sehr interessante Abwandlung empfohlen wurde: als Caipi-Version, wobei es durch die Minze Mojito besser trifft. Da ich noch eine nettes Mitbringsel brauchte, hab ich das Rezept mal getestet.

Mojito-Tarte

Für den Mürbeteig:
  • 100 g kalte + etwas Butter
  • 50 g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 150 g + etwas Mehl
  • Frischhaltefolie
Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten und diesen in der Folie eine Stunde im Kühlschrank kühlen lassen. Danach ausrollen und in eine gebutterterten Tartenform (oder auch jede andere flache Form) legen und den Rand andrücken.

Für die Zitronencreme:
  • zerkleinerte Blätter von 2–3 Stielen Minze
  • 4 Bio-Limetten
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 4 EL Rohrzucker
  • 150 g cremiger Ricotta
  • 1 EL Speisestärke
Die Limetten werden gewaschen, abgerieben und ausgepresst. Saft und Abrieb wie auch die anderen Zutaten einfach unter die verquirlten Eier rühren. Die Masse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und bei 160 Grad 30 min backen.


Ein kleines Probetörtchen gab es auch noch:


Fazit: Die große Tarte kam nicht sonderlich gut an. Auch mir schmeckte sie nicht besonders. Eindeutig zuviel Minze und auch sonst irgendwie mmh naja... Manche Tester meinten sogar Pilze rauszuschmecken. oO

Aber die kleine Tarte hat mir wirklich ganz gut geschmeckt. Vielleicht weil hier die Creme viel dünner ausfiel und auch (durch Zufall) weniger Minze drauf gelandet ist?

Bewertung

Die Mojito-Tarte bekommt von mir * und die kleine Version **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

* Hack-Couscous-Rolle

So, hier das letzte Rezept unseres lecker-Testkochens und -backens. Leider ein Reinfall, wie der Möhrenkuchen. =( Dabei fing das Testkochen so viel versprechend an und am Ende dann so ein Gestrauchel... Seltsam. Naja, die Zeitschrift steht trotzdem noch hoch im Kurs bei uns. ^^
Das hier ist eine Hack-Couscous-Rolle mit Spinat und Blätterteighülle. Was uns daran nicht gefiel: sie schmeckte nach nichts. Selbst das Hackfleisch war nicht erschmeckbar, geschweige denn der Spinat. Das Einzige, was man deutlich schmecken konnte war der Couscous, der sich sehr in den Vordergrund schob. Der Blätterteigmantel war ok, aber jetzt auch nicht der Burner. Wenn wir das nächste Mal Hackrollen essen, dann wieder mit reinem Hack und Kohl drumherum!

Zutaten

  • 300g Blattspinat
  • 2 Zwiebeln
  • 80g Butter
  • 250g Möhren
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 150g Blätterteig (= 2 tiefgefrorene Scheiben)
  • 100g Couscous
  • 200ml Wasser
  • 1 Ei
  • 250g Rinderhack
  • 300g Joghurt (3,8%)
  • Minzblätter
  • Salz + Chili

Anleitung

  • Blätterteig AUFTAUEN LASSEN dann größer ZIEHEN
  • Möhren RASPELN
  • Zwiebeln WÜRFELN
  • 1 Zwiebel + Möhren + Knoblauch + 10g Butter ANDÜNSTEN dann AUSKÜHLEN LASSEN
  • 1 Zwiebel + 10g Butter ANBRATEN
  • Spinat DAZU
  • Wasser KOCHEN Couscous DAZU dann ZIEHEN + AUSKÜHLEN LASSEN
  • Ei TRENNEN
  • Möhren + Couscous + Hack + Eiweiß + Salz + Chili MISCHEN
  • Spinat auf Blätterteig GEBEN Hack DARÜBER
  • alles AUFROLLEN
  • Eigelb + 2EL Wasser MISCHEN dann über Rollen STREICHEN
  • bei 225°C für 30mins BACKEN nach 20mins ABDECKEN
  • Joghurt + Minze + Salz MISCHEN dazu REICHEN

Nährwert

  • Menge: 9 Scheiben
  • pro Scheibe: 260kcal

Bewertung

Die Rolle bekommt von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

    ** Aprikosen-Joghurtcreme mit Minz-Apfel-Gelee

    Nachdem der erste Versuch eines Minzgelees am Wochenende nicht ganz wie erwünscht verlief und außerdem noch ein Rest Aprikosen im Kühlschrank dringend der Weiterverarbeitung harrten, gab es jetzt noch einen neuen Versuch, inspiriert von dem Rezept für eine Limetten-Joghurtcreme mit Minz-Apfelgelee:

    Aprikosen-Joghurtcreme mit Minz-Apfel-Gelee
    • 3 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen.
    • In der Zwischenzeit 300 g Joghurt mit 
    • einer Handvoll Dosenaprikosen (abgetropft) vermixen.
    • 3 EL dieser Joghrutmasse mit der ausgedrückten Gelantine langsam erwärmen, bis diese sich aufgelöst hat und zügig unter den Rest des Aprikosenjoghurts rühren. 
    • Für ein Viertel Stündchen im Kühlschrank kühlen.
    • Kurz vor Ende der Kühlzeit 150 g Schlagsahne aufschlagen (und falls einem die Joghurtcreme noch zu unsüß erscheint noch etwas mit Puderzucker süßen) - vorsichtig unter die langsam gelierende Creme heben.
    • 4 Dessertringe auf kleine Teller stellen und mit der Creme füllen.
    • 4 h kalt stellen.
    Nun noch das Gelee:
    • 2 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen.
    • 100 ml Apfelsaft mit 
    • 50 ml Wasser und
    • 1 EL Honig verühren.
    • Die abgewaschenen Blätter von drei Stengeln Minze mit der Saftmischung im Mixer pürieren.
    • Mit der ausgedrückten Gelantinie wie bei der Creme verfahren, diesmal 30 min warten, bevor der langsam gelierende Minzsaft auf die Creme gegossen wird. Min. 2 h kalt stellen - besser länger.




    Fazit: Mir hat es ganz gut geschmeckt, aber die Minze fand ich etwas zu viel. Da wären weniger Blätter besser gewesen. Wobei ich ingesamt eine andere Geschmackskombi beim nächsten Mal wählen würde: Vanille+Erdbeere zum Beispiel. Auch ist die Creme noch relativ weich, wahrscheinlich durch die Aprikosen, hier wär ein Blatt mehr Gelantine sicher auch nicht schlecht gewesen. Ingesamt aber durchaus ein ausbaufähiges Rezept.

    Bewertung

    Die Creme bekommt mit dem Gelee von mir **.
    (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

    ***/** Probepacken: Froschtorte/-kuchen

    Es wurde heute nicht nur für das Abendessen des kommenden Kindergeburtstages probegekocht, sondern auch probegebacken. Ein Froschkuchen soll es werden. Da er mit in den Kindergarten soll und da eigentlich Schokokuchen immer am besten ankommen, war das endlich mal ein Anlass ein neues Rezept hierfür zu testen (Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Schokokuchen, der so schmeckt, wie der, den ich mal in einem winzig kleinen Torten-und Kuchencafé gekostet habe.)

    Das Rezept stammt von diesem Tortenblog:

    Leckerer schokoladig vollmundiger Schokoladenkuchen
    • In einem kleinen Topf 250 g Butter mit
    • 200 g dunkler Kuvertüre,
    • 150 ml Espresso (aus 2 TL Espressopulver),
    • 1/2 geriebender Tonkabohne und
    • 150 g braunen Zucker schmelzen.
    • In einer großen Rührschüssel 250 g Mehl mit
    • 50 g Kakao und
    • 1 Pk. Weinsteinbackpulver verrühren.
    • Nun noch 100 g Quark und anschließend nach und nach
    • 5 Eier unterrühren (nicht zu lange rühren).
    Den Teig in einer gebutterten+ausgestreuten (oder halt mit Backpapier ausgelegten) Form bei 160 Grad etwa 45 min backen. In einer 24er Springform wird der Kuchen etwa 6 cm hoch.

    Ich habe heute auch noch eine kleine eckige Form befüllt, da ich zwei verschiedene Versionen testen wollte. Zum einem eine Torte die sich von der Füllung an der leckeren Mascarpone-Waldbeer-Torte von neulich orientiert und einen schlichten Schokokuchen mit einer weißen Ganache (weiße Kuvertüre mit Sahne - die hatte ich noch im Tiefkühler).

    Außerdem wollte ich zwei Varianten für einen Guß testen, in denen die Frösche sitzen sollten (solche Torten sind als "Schwimmbadtorten" im Netz zu finden). Zum einen einen mit Gelantine und Minze als grün färbendes Element und einem einfachen grün gefärbten Tortenguß.

    Das Probebacken hat sich jedenfalls schon gelohnt, ich habe einiges an Fehlern bemerkt und kann die Sache jetzt beim nächsten Mal hoffentlich besser machen.

    So, nun zu den Resultaten. Hier der kleine Minikuchen:

     
    Wie sie sehen, sehen sie nichts. ^^ Ich hatte mich für den Guß/das Gelee an einem Rezept orientiert, welches eine Limetten-Joghurtcreme mit einem Minzgelee krönte. Nur leider wurde aus dem herrlich grünen Minz-Apfel-Honig-Wasser aus meinem Mixer im Kochtopf ein blaßgrünes etwas, was ich dann leider auch noch viel zu früh auf den Kuchen kippte. :-( So ist der Kuchen jetzt von einer zarten Minzschicht eingehüllt - auch nicht schlecht, aber die Frösche sitze so natürlich nicht im Tümpel...

    Naja geschmeckt hat es trotzdem - das Küchlein ist schon vernichtet. Der Schokokuchen selbst ist übrigens sehr lecker und kommt schon ziemlich nah an den gesuchten heran! :-) Ich werde ihn wie den fraglichen Kandidaten demnächst mal mit eingebackenen Himbeeren testen. Die Ganache passt auch dazu, also alles dann doch noch halbswegs gut geworden.


    Nun zur Torte: Der Teig in der Springform kam so hoch, dass ich problemlos 3 Böden daraus machen konnte. Diese wurden in einem Tortenring im Wechsel mit selbstgemachten Fruchtmarmeladen und einer kaum gesüßten Mascarpone-Quark-Sahnecreme gestapelt. Drum rum kamen Löffelbiskuit (der "Schilfgürtel").






    Auch dieser Guß sieht recht blassgrün aus, das liegt aber daran, dass er abgehauen ist. Ich muss einfach mehr Geduld aufbringen. 15 Minuten hab ich den Tortenguß abkühlen lassen und trotzdem war er noch zu flüssig. Übrigens habe ich mit Pulverfarbe gefärbt (in gelb und blau), was wirklich super geht. Lieber wäre mir aber eine wirklich selbstgemachte Variante, mal sehen.

    Angeschnitten wird sie erst morgen, heute waren alle schon satt.

    Edit: Und da ist er, der Anschnitt.



    Also zuerst mal: die dunkle Schokolade zusammen mit dem Aroma der roten Früchte sind wuuunderbar! Das muss ich unbedingt noch weiter ausbauen (mehr Früchte). Aber als Torte mit drei Böden und Mascarpone-Quark-Sahne waren die Stücke zu heftig. Wir haben uns dann Vernichtungshilfe ins Haus geholt, weil wir sonst nicht sahen, wie die Torte geschafft werden könnte. Mit Hilfe ist sie jetzt aber schon fast vernichtet (nur noch ein halbes Stück ist da).

    Bewertung

    Der Schokokuchen bekommt *** und die Frosch-im-Nassen-Versuche **.
    (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

    ** Minzsteak mit Tomaten und Zwiebeln

    Und der dritte Tag der lecker-Woche! =) Nachdem es in letzter Zeit relativ wenig Fleischbatzen gab bei uns, war es huete mal wieder Zeit. Oni war schon ganz ausgehungert. x)
    Da Oni allerdings auch rumkränkelt, habe ich gekocht. Das Fleisch ahb cih versaut, muss man mal traurigerweise zugeben, es war sehr zäh und irgendwie tot, aber naja -.- Oni meinte dafür braucht man bei unserem Herd Übung oder Geduld - hab ich beides nicht...
    Aber die Tomaten und Zwiebeln hab cih super hinbekommen! Die Zwiebeln liebe ich, die sind wirklich megatoll! Oni mochte sie nicht, da sie teilweise schon knusprig waren, was ihn gestört hat - was ich aber super finde. Die Tomaten mochte ich aber nicht - Minze mit Tomaten ist nicht meins, dagegen war Oni von denen begeistert. Schwieriges Gericht :O
    Wenn es nach mir geht gibt es dieses Gericht nicht nochmal, nur in Teilen. So wie auf dem folgenden Bild wärs top! ^^

    Zutaten

    • 2 Schweinenackensteaks (je ca. 150g)
    • 2 Zwiebeln
    • 1 EL Vollkornweizenmehl
    • Paprikapulver, Salz, Pfeffer
    • 1 Packung Cocktailtomaten (250g)
    • 3 Zweige Minze
    • 1 Knoblauchzehe
    • 3 EL Butter
    • 1 EL Öl

    Anleitung

    • Mehl + Paprika + Salz + Pfeffer MISCHEN
    • Zwiebeln in Ringe SCHNEIDEN 
    • Zwiebeln in Mehl WÄLZEN
    • Steaks in Öl BRATEN
    • Salz + Pfeffer DAZU
    • Butter in die heiße Pfanne GEBEN
    • Zwiebeln in Pfanne goldbraun BRATEN
    • Knoblauch klein SCHNEIDEN
    • Knoblauch + Minze + Tomaten in Pfanne ANBRATEN

    Nährwert

    • Menge: 2 Portionen
    • pro Portion: 519kcal

    Bewertung

    Die Steaks bekommen von mir **.
    (* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)