Seit der
Kokosmilch-Suppe letztens stand noch der Rest Kokosmilch der angebrochenen Packung bei uns im Kühlschrank. Einige Zentimeter daneben stand ein kleines Gläschen, welches ich mal spontan zum Testen beim Einkaufen mitgenommen hatte:
Rote-Thai-Curry-Paste von Alnatura.
Also hab ich einfach noch ordentlich Frischkrams dazugekauft und dann konnte es losgehen:
Rotes Kokosmilch-Curry
Zuerst kommt das Schnippeln:
- 1 Zucchini in Viertelscheiben schneiden,
- 2 Karotten schälen in lange Scheiben schneiden,
- 2 Tomaten (eigentlich etwas mehr, aber ich hatte vergessen noch welche nachzukaufen) häuten und achteln,
- 1 Handvoll Champingnons vierteln,
- 1 Handvoll chinesiche Morchenln in heißem Wasser einweichen lassen und in mundgerechnete schneiden,
- ca. 300 g Schweinefleisch und ca. 300 g Hühnchenfleisch in Streifen schneiden,
- 1 große Knoblauchzehe, eine Zwiebel und ein 3 cm großes Ingwerstück schälen und mit etwas Fischsoße und Sesamöl im Mixer fein zerkleinern.
Außerdem noch
- 250 g Garnelen auftauen und abtropfen lassen (mit Küchenkrepp trocknen),
- eine kleine Packung Mungosprossen,
- Sojasoße,
- Rote-Thai-Curry-Paste (oder alternativ einmal quer durch die asiatischen Gewürze im Gewürzregal ^^ ) und
- ca. 300 ml Kokosmilch breitstellen.
Ach ja und natürlich nebenher einen Topf Basmatireis kochen.
Einen Wok mit etwas Öl kräftig anheizen. Das Fleisch und die Garnelen kurz einzeln abraten und jeweils wieder herausnehmen. Dann die Knoblauch-Zwiebel-Ingwer-Mischung anraten und mit der Kokosmilch ablöschen. Jetzt 1/2 Glas Rote-Thai-Curry-Paste und etwas Sojasoße dazugeben und umrühren.
Wenn die Kokosmilch kocht, das Fleisch, die Garnelen und die Morcheln (wieder) in den Wok geben und bei mittlerer Hitze und zugedeckt kurz durchziehen lassen. Wenn der Reis schon soweit ist, als erstes die Champingnons, dann die Zucchini und die Karotten ein paar Minuten mitkochen - nicht zu lange!
Dann die Herd ausschalten bzw. bei E-Herden den Wok von der Platte nehmen und die Tomaten im Curry kurz heiß werden lassen. Direkt vorm Servieren kommen noch die Sprossen dazu.
Ich habe mir auch noch ein paar Cashewkerne drüber getreut, mögen meine
Kinder leider nicht so, sonst hätte ich sie gleich ins Curry gegeben.
Wobei sie dadurch auch schön knackig bleiben, was auch ganz schön ist.
Fazit: Es hat super geschmeckt und das sogar den Kindern, womit ich fast nicht mehr gerechnetet hatte (zuviele Zutaten auf einen Haufen schrecken sie sonst ab).
Ob man nun diese Curry-Paste braucht? Naja keine Ahnung, ehrlich gesgat. Schnell geht so ein Curry eh nicht, weil man soviel Vorarbeit hat und wenn man die Gewürze da hat, kann man diese auch einfach verwenden. Wirklich rot war das Curry auch nicht, wie man sieht, aber besser so als mit Farbstoffen. Lecker war es ja wie gesagt. :-)
Bewertung
Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)