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*** Schnelle Curry-Sauce

Die Soße ist eigentlich keine große Sache, aber weil sie hier so geliebt wird, poste ich sie doch mal eben. Sie ist die ideale Soße, wenn man eigentlich keine Soße aus dem Gebratenen erhält, aber trotzdem gern eine hätte:

Curry-Sauce

Fleisch/Fisch/Tofu in neutralem Öl braten und anschließend aus der Pfanne nehmen, Hitze runterdrehen. Direkt in der heißen Pfanne nun
  • 1 Becher Crème fraîche verflüssigen.
  • Etwas Hühner- oder Gemüsebrühe,
  • Curry und eventuell noch etwas Kurkuma für mehr Farbe sowie
  • Pfeffer und Salz einrühren.
Ganz vom Herd nehmen, noch etwas rühren, bis sie leicht cremig ist.

Das wars schon. Schmeckt super zu Röstis und Erbsen, aber natürlich auch zu anderen Beilagen.


Bewertung

Die Sauce bekommt von mir ***.

*** Asiatischer Bratreis

Ja, ich gebs zu, es handelt sich "nur" um Resteverwertung, aber so leckere, dass ich sie doch mal zeigen möchte. Zudem läßt sich das Rezept mühelos den eigenen Vorräten anpassen.

Asiatischer Bratreis
  • 1 Handvoll getrocknete Shitakepilze mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten einweichen lassen.
  • 1 kleine Paprika, 
  • 1 Möhre,
  • 3 Chinakohl-Blätter,
  • die Pilze und
  • 2 Knoblauchzehen möglichst klein sowie
  • 2-3 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
In etwas Pflanzenöl und einigen Tropfen Sesamöl die Pilze mit dem Knoblauch und den weißen Ringen der Zwiebeln anbraten. Währenddessen mit asiatischen Gewürzen kräftig würzig (hier: viel Kurkuma, Chili, chinesiches 5-Gewürze-Pulver, Curry, gem. Kaffirblätter, Kreuzkümmel). Nun
  • 400 bis 500 g übrig gebliebenen Reis vom Vortag unterheben bis er völlig durchgefärbt ist. 
  • 1 TL Gemüsebrühe dazu streuen und anschließend
  • das klein geschnittene Gemüse (bis auf die Lauchringe) unterheben und kurz mitdünsten.
  • 3 Eier in einem seperatem Glas mit etwas Salz verquirlen, dazugießen und weiterrühren, bis das Ei fest geworden ist.
Die Pfanne vom Herd nehmen und zum Schluß noch den Lauch dazugeben.



Dazu passt Sambal Olek, so kann jeder die Schärfe nach Belieben selbst einstellen und außerdem geröstete Zwiebeln. Durch die Pilze ist der Reis auch ein tolles Hauptgericht, läßt sich aber ebenso gut als Beilage verwenden.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen (à la Tom Ga Gung)

Ich esse sehr gern thailändische Kokosnussuppen und wollte mich heute mal selbst an einer probieren. Die Zutaten habe ich mir aber einfach nach eigenen Vorlieben zusammen gesucht, so dass es nicht wirklich eine echte "Tom Ga Gung" geworden ist:

Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen


Zuerst habe ich in einem Mixer die Würzpaste zusammengemixt:
  • 1 geschälte große Kartoffel
  • 1 geschälte Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • jeweils ein wenig Curry, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Kurkuma & Kaffernlimettenblätter
  • etwas Sesamöl
Die Paste mit etwas Öl kurz in einem Topf anschwitzen und mit ca. 500 ml Kokosmilch ablöschen. Weitere 500 ml Wasser dazugeben. Wer mag kann noch mit einem Stabmixer ganz fein pürieren, dann wird die Suppe schön homogen.

Alles aufkochen und 10 min weiterköcheln lassen. In der Zwischenzeit kann schon mal das Gemüse vorbereitet werden:
  • 2 Tomaten häuten und in Achtel schneiden,
  • 1 Karotte schälen und in schmale Streifen schneiden,
  • 1 Zuchini ebenfalls in schmale Streifen schneiden und
  • eine Handvoll Champingnons achteln.
Das Streifenschneiden geht mit einem Spiralschneider super schnell. alternativ kann man auch einfach schmale Scheiben schneiden.

Nun 500 g aufgetaute Garnelen in die Suppe geben und weitere 5 min kochen lassen. Die Champingnons dazu geben und nach weiteren 5 min das restliche Gemüse.

Mit Zitronensaft, Zitronenschale, Sojasoße/Salz und gegenbenenfalls noch dem ein oder anderen Gewürz (z.B. Curry oder Chili) abschmecken.

Zum Schluß kann noch Sesam darüber gestreut werden.


Fazit: Eine leckere Suppe, aber wie erwartet keine Tom Ga. Macht aber nichts, dafür kann man von dieser hier richtig satt werden. Noch mehr, wenn man den Kartoffelanteil erhöht, dann wird sie noch sämiger.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Japanische Lachs-Pancakes

Ja, genau, das ist mein Beitrag zu Skys & Onis japanischer Woche. Und ja, etwas spät, aber besser spät, als nie... ^^°

Das Rezept selbst stammt aus der Mai 2013 Ausgabe von Lecker und die Zutaten sind ähnlich wie die, welche bei der Japanischen Pizza verwendet wurden, scheint also halbswegs authentisch zu sein.

Japanische Lachs-Pancakes

Los gehts mit schnippeln:
  • 150 g Pak Choi (im Original eigentlich Spitzkohl) in schmale Streifen schneiden. Außerdem
  • 1 mittelgroße Möhre raspeln,
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln in Ringe sowie
  • 150 g trocken getupfter Lachs in ganz kleine Würfel schneiden.
Nun der Teig. Hierfür:
  • 125 g Mehl mit
  • 1/2 TL Salz und
  • 1 TL Backpulver vermischen.
  • 1 Ei dazu geben und nach und nach
  • 100 ml Wasser dazugeben und dabei mit dem Handmixer zu einem glatten klümpchenfreien Teig verrühren.
Die vorher geschnippelten Zutaten (bis auf einige Lauchzwiebeln zum Dekorieren) unter den Teig heben und das Ganze esslöffelweise in heißem Öl von jeder Seite etwa 3-4 min in einer Pfanne braten.

Dazu gibts noch eine leckere würzige Soße:
  • 2 EL Tomatenketchup mit
  • 2 EL Pflaumenmus,
  • 1 EL Sojasoße,
  • 1 EL Worcestersoße und
  • 1 TL Currypulver verrühren.
Laut Rezept soll außerdem noch ein Kleks Majonaise auf jeden Pancake, aber da ich keine da hatte, fiel das weg (was mich aber nicht störte).


Fazit: Hier hats beiden Essern super gut geschmeckt! Alles ist weggefuttert worden. Sowohl schnippeln als auch das Braten gehen schneller als gedacht, also auch gut als alltägliches Abendbrot geeignet. Man kann sicher bei der Gemüseeinlage auch problemlos etwas Variieren. Die Soße fand ich ebenfalls sehr lecker und kann sie mir auch gut zu anderen herzhaften Gerichten vorstellen.

Bewertung

Die Pancakes bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Japanische Pizza

Die zweite Beilage des ersten japanischen Menüs war japanische Pizza aus dem Buch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch". Der Name kann sich allerdings nur auf die Form beziehen, denn mit italienischer Pizza hat sie rein gar nichts gemein. Nichtsdestotrotz schmeckt sie ebenso lecker! Die Kombination klingt zunächst total seltsam, aber es passt wirklich gut! Pflaumenmus und Fisch harmonieren. *_*
Oni ist übrigens nicht ganz so begeistert von der Kombi und würde "nur" 2 Sterne geben.
Das obere Bild ist direkt nach dem Backen entstanden. Ich habe 4 kleine und 1 größere gemacht. Da wir gestern nicht alles geschafft haben, gab es die größere in Stückchen geschnitten heute morgen zum Frühstück. Das sieht man in folgendem Bild.

Zutaten

Teig
  • 100g Mehl
  • 1 Ei
  • 200ml Dashi
  • 100g Weißkohl
  • 2 Scheiben Schinkenwurst
  • 50g Räucherforelle
  • 1 Frühlingszwiebel
Okonomiyakisauce
  • 1EL Pflaumenmus
  • 1/2TL Curry
  • 1TL Sojasauce
  • 1TL Worcestersauce

Anleitung

  • Saucenzutaten VERMISCHEN
  • Kohl + Wurst + Forelle + Zwiebel fein WÜRFELN
  • alle Teigzutaten MISCHEN
  • im Öl von beiden Seiten goldbraun BACKEN
  • mit Sauce BESTREICHEN
  • mit Nori und Mayonaise VERZIEREN

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 398kcal

Bewertung

Die Pizza bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Rotes Kokosmilch-Curry

Seit der Kokosmilch-Suppe letztens stand noch der Rest Kokosmilch der angebrochenen Packung bei uns im Kühlschrank. Einige Zentimeter daneben stand ein kleines Gläschen, welches ich mal spontan zum Testen beim Einkaufen mitgenommen hatte: Rote-Thai-Curry-Paste von Alnatura.

Also hab ich einfach noch ordentlich Frischkrams dazugekauft und dann konnte es losgehen:

Rotes Kokosmilch-Curry

Zuerst kommt das Schnippeln:
  • 1 Zucchini in Viertelscheiben schneiden, 
  • 2 Karotten schälen in lange Scheiben schneiden,
  • 2 Tomaten (eigentlich etwas mehr, aber ich hatte vergessen noch welche nachzukaufen) häuten und achteln,
  • 1 Handvoll Champingnons vierteln,
  • 1 Handvoll chinesiche Morchenln in heißem Wasser einweichen lassen und in mundgerechnete schneiden,
  • ca. 300 g Schweinefleisch und ca. 300 g Hühnchenfleisch in Streifen schneiden,
  • 1 große Knoblauchzehe, eine Zwiebel und ein 3 cm großes Ingwerstück schälen und mit etwas Fischsoße und Sesamöl im Mixer fein zerkleinern.
Außerdem noch
  • 250 g Garnelen auftauen und abtropfen lassen (mit Küchenkrepp trocknen), 
  • eine kleine Packung Mungosprossen, 
  • Sojasoße, 
  • Rote-Thai-Curry-Paste (oder alternativ einmal quer durch die asiatischen Gewürze im Gewürzregal ^^ ) und 
  • ca. 300 ml Kokosmilch breitstellen. 
Ach ja und natürlich nebenher einen Topf Basmatireis kochen.


Einen Wok mit etwas Öl kräftig anheizen. Das Fleisch und die Garnelen kurz einzeln abraten und jeweils wieder herausnehmen. Dann die Knoblauch-Zwiebel-Ingwer-Mischung anraten und mit der Kokosmilch ablöschen. Jetzt 1/2 Glas Rote-Thai-Curry-Paste und etwas Sojasoße dazugeben und umrühren.

Wenn die Kokosmilch kocht, das Fleisch, die Garnelen und die Morcheln (wieder) in den Wok geben und bei mittlerer Hitze und zugedeckt kurz durchziehen lassen. Wenn der Reis schon soweit ist, als erstes die Champingnons, dann die Zucchini und die Karotten ein paar Minuten mitkochen - nicht zu lange!

Dann die Herd ausschalten bzw. bei E-Herden den Wok von der Platte nehmen und die Tomaten im Curry kurz heiß werden lassen. Direkt vorm Servieren kommen noch die Sprossen dazu.


Ich habe mir auch noch ein paar Cashewkerne drüber getreut, mögen meine Kinder leider nicht so, sonst hätte ich sie gleich ins Curry gegeben. Wobei sie dadurch auch schön knackig bleiben, was auch ganz schön ist.




Fazit: Es hat super geschmeckt und das sogar den Kindern, womit ich fast nicht mehr gerechnetet hatte (zuviele Zutaten auf einen Haufen schrecken sie sonst ab).

Ob man nun diese Curry-Paste braucht? Naja keine Ahnung, ehrlich gesgat. Schnell geht so ein Curry eh nicht, weil man soviel Vorarbeit hat und wenn man die Gewürze da hat, kann man diese auch einfach verwenden. Wirklich rot war das Curry auch nicht, wie man sieht, aber besser so als mit Farbstoffen. Lecker war es ja wie gesagt. :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Curry-Kokosmilch-Suppe mit Hühnchen und Shrimps

Dieses Rezept haben wir schon seit vielen Jahren in Benutzung und da es schnell geht, schön satt macht, praktisch alle mögen und einfach klasse schmeckt wurde es längst mal Zeit es auch hier zu zeigen:

Curry-Kokos-Suppe mit Hühnchen und Shrimps
  • 2 Knoblauchzehen in etwas Öl (gern auch einige Tropfen Sesamöl) anbraten und anschließend
  • ca. 400 g kleingeschnittenes Hühnchenfleisch dazugeben, kurz mitanbraten und mit 
  • 2 Dosen Kokosmilch ablöschen (oder etwas mehr als die Hälfte einer 1 l Packung).
  • Mit ca. 0,5 l Wasser aufgießen (das kommt ein bißchen darauf an, wie dünn/dick bzw. kokoslastig man die Suppe mag).
  • In der Suppe nun noch 1 Packung (250 g) TK-Shrimps,
  • Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone sowie
  • etwas Salz hinzufügen. Alles zusammen kurz aufkochen lassen.
Dazu gibt es diese asiatischen Instant-Eiernudeln, die man nur in etwas heißem Wasser ziehen lassen muss. Zum Servieren werden zuerst die abgetopften Nudeln, dann die Suppe und zum Schluß je nach Vorlieben das Topping in Form von  
  • Röstzwiebeln, 
  • Frühlingszwiebeln (alternativ: Schnittlauch) und 
  • gemahlenem oder frischen Chili 

in Schüsseln "geschichtet". Die angebene Menge reicht für ca. 4-5 Personen, je nach dem wieviele Nudeln man dazu nimmt.

Schön ist, dass sich jeder die Schärfe seiner Suppe noch etwas individuell einstellen kann, ideal wenn viele verschiedene Esser dabei sind. Wenn wir Gäste hatten, die keine Shrimps mögen, kann man diese auch ganz einfach seperat anbieten, anstatt sie mit in die Suppe zu geben, ich findes es so nur praktischer, weil man sie nicht extra auftauen lassen muss.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)