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*** Zupfkuchen

Ich bin so stolz auf mich. x) Klingt doof, ist aber so. Wenn ich etwas nachbacke, halte ich mich eigentlich immer genau ans Rezept und trau mich höchsten Himbeeren gegen Brombeeren zu tauschen, oder die Mehlart, weil cih Vollkorn lieber mag.
Aber mit diesem Kuchen hier bin ich ein Wagnis eingegangen und hab alles mögliche anders gemacht und es war toll. Der Kuchen schmeckt super! Er wurde von allen 3 Testessern (ja da bin ich dabei) als sehr lecker gelobt und das ohne Nachfragen. :D
Allerdings ist er in der aktuellen Variante eine enorme Kalorienbombe, wenn ich ihn nochmal backe muss ich da mal versuchen an allen möglichen Schrauben zu drehen um ihn etwas hüftfreundlicher hinzukriegen... Das Rezept, das ich als Ausgangsgrundlage verwendet habe ist dieses hier: "Bäcker Süpkes Welt - Rrrrrussischer Zupfkuchen".

EDIT: Ich habe ihn jetzt nochmal gebacken und die Bilder aktualisiert. Allerdings bin ich jetzt wieder etwas mehr in Richtung Originalrezeot gegangen. Ich glaube inzwischen nicht mehr an Joghurt im Quark und so. ;) Spannend wie sich manche Dinge über die Zeit so ändern...
Der Kuchen war für einen Spieleabend bei dem Obstkuchen, Zupfkuchen und Kirsch-Schoko-Kuchen gewünscht wurden. Also hab ich mein Bestes gegeben um alle Wünsche in einem Zupfkuchen mit Kirschen zu vereinen. ^^ Der Kuchen kam super an und die Kirschen darin sin klasse!

Zutaten

Schokoteig
  • 110g Zucker
  • 110g Butter
  • 1 Ei
  • 220g Mehl
  • 2 EL Kakao
  • 1 Pck Backpulver
  • 100g Zartbitterschokolade
Quarkmasse
  • 4 Eier
  • 750g Quark
  • 100g Zucker
  • 40g Stärke
  • 170ml Öl
  • 2 EL Zitronensaf
Kirschen
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Kakao

Anleitung

Schokoteig
  • Schokolade SCHMELZEN
  • alles MISCHEN
  • 1/3 als Boden ind er Form VERTEILEN
Kirschen
  • Kirschen gut ABTROPFEN lassen
  • dann mit Mehl + Kakao MISCHEN
  • auf dem Boden VERTEILEN
Quarkmasse
  • Eier TRENNEN
  • Quark AUSDRÜCKEN - wenn man ungesalzenen Frischkäse bekommt kann man auch den nehmen, dann spart man sich diesen Schritt
  • Quark + Stärke + Öl + Eigelb + Zitronensaft VERKNETEN
  • Eiweiß + Zucker nicht ganz steif SCHLAGEN und UNTERHEBEN
  • auf die Kirschen GEBEN
  • restlichen Schokoteig ZERZUPFEN und in die Quarkmasse DRÜCKEN 
  • oder/und oben drauf DRAPIEREN
  • bei 200°C für 40 mins BACKEN

Menge

  • 1 Springform

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


EDIT 2: Ich habe ihn nochmal gebacken! ^^° Ich hab doppelt so viele Kirschen genommen, was super war! Und ich hab mal ausprobiert wie es so ist den ganzen dunklen Teig nach unten und den hellen nach oben zu tun - das war nich so gut x) Insgesamt aber trozudem lecker! :D


*** Leckere Tiramisu-Sterne

Dieses Jahr waren bei mir bis auf die klassischen Mürbeteigpätzchen und einigen Blechen Schokoladen-Hferflocken-Keksen während der Adventszeit keine großen Würfe möglich.



Nach dem vierten Advent fand sich dann endlich ein Zeitfenster zum Testen eines neuen Rezepts (ursprünglich handelt es sich um Tiramisu-Herzen). Ich fand diese Plätzchen so lecker, dass ich gleich eine große Menge davon gebacken habe, um möglichst viele liebe Menschen damit zu beglücken:

Tiramisu-Herzen
  • 100 g Dinkelvollkornmehl oder 630er Dinkelmehl zusammen mit
  • 130 g Weizenmehl,
  • 1 Msp. Backpulver,
  • 2 TL löslichem Kaffeepulver,
  • 1 EL Kakaopulver,
  • 120 g kalter Butter in kleinen Stückchen,
  • 1 Ei,
  • 1 Pr. Salz,
  • 60 g Zucker sowie
  • etwas Vanillezucker oder Vanillieextrakt
zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten und in Frischhaltefolie für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Ofen auf 160 Grad vorheizen und aus dem ausgerollten Teig viele gleiche Formen ausstechen, ca. 9-10 min backen.

Für die Füllung
  • 50 g Mascarpone mit
  • 40 g Puderzucker glattrühren und
  • 50 g weiße, im Wasserbad verflüssigte, Kuvertüre unterziehen.
Die ausgekühlten Plätzcen mit der leckeren Creme füllen, anschließend noch nach belieben mit weißer Kuvertüre und Kakaopulver verzieren.





Die einfache Menge ermöglicht circa 12 Plätzchen - mehr wenn dünner ausgerollt wird oder kleinere Förmchen verwendet werden. Bei mir reichte außerdem die halbe Menge der Füllung, aber man kann da durchaus auch großzügiger sein...




Fazit: Wer die Geschmacksrichtung Kaffee/Tiramisu liebt, sollte unbedingt mal testen, sehr lecker! :-)


Bewertung

Die Plätzchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

**/*** Polnischer Schokoladenkuchen "Murzynek" und Schoko-Sirup mit Fleur de Sel

Nachdem mir eine liebe Freundin mit dem wunderbaren Buch "Das achte Leben" von Nino Haratischwili viele wunderbare unvergessliche Stunden Freude gemacht gemacht hatte, wollte ich mich unbedingt bei ihr bedanken. Da es in dem Buch neben der georgischen Geschichte auch immer wieder um ein geheimes Schokoladerezept geht, lag eine entsprechende Süßigkeit nahe...


Aus dem riesigen Fundus der Schokoladenrezepte habe ich mich für in Ermangelung eines georgischen Rezeptes für einen Polnischen Schokoladenkuchen und einen Schokoladensirup entschieden, den ich schon ganz lange einmal ausprobieren wollte.

Zurerst zum Kuchen - bei diesem konnte man zwischen Butter und Kokosfett wählen, ich gab der Version der polnischen Großmutter den Vorzug:

Polnischer Schokoladenkuchen "Murzynek"

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kuchenform mit Backpapier auskleiden.
  • 250 g Kokosfett in einem Topf schmelzen lassen.
  • 350 g Zucker,
  • 4 EL Backkakao und
  • Vanille (bzw. im Rezept Bittermandelaroma) hinzufügen.
Alles leicht köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Von der Schokofettmasse einige Esslöffel abnehmen und beseite stellen.

Die leicht abgekühlte Masse nun mit dem Rührgerät aufschlagen (was bei mir nicht so recht funktionierte) und nach und nach
  • 4 Eier unterschlagen. Nun noch etappenweise
  • 275 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver unterrühren.
In der vorbereiteten Form circa eine halbe Stunde backen. Den noch warmen Kuchen mit der beiseite gestellten Glasur und etwas Kokosraspeln verzieren, auch das sah bei mir leider nicht so schön glänzend, wie im Ursprungsrezept aus. :-(



Schokoladen-Sirup
  • 300 g Rohrzucker zusammen mit
  • 125 ml frisch gekochtem Espresso
  • 50 ml Wasser,
  • 50 g Backkakao,
  • 25 g Vollmilchschokolade,
  • 1 TL Fleur de Sel sowie
  • Vanille in einem Topf zum Kochen bringen und anschließend sofort in frisch abgekochte Flaschen umfüllen. Kurz gekippt halten, auskühlen lassen.

Zum Probieren habe ich auch noch einen kleinen Minikuchen mit gebacken:





Fazit: Mit dem Kuchen hatte ich so meine Probleme. Ich werde es wohl noch einmal mit der Buttervariante probieren. Mit Kokosfett bin ich auch recht ungeübt...
Der Sirup ist dagegen super - sehr einfach und ein klasse Geschenk mit vielen Anwendungsmöglichkeiten (über Eis, Pfannkuchen, Sahne, in Kaffee, Kuchen ^^° ... ).

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Der Sckoko-Sirup bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Malakkisches Teufelshuhn

Dieses Rezept wollte ich schon lange mal posten, weil es eines unser langjährigsten Begleiter ist. Ursprünglich stammt es von einer Rezeptkarte, die ich von meiner Mutter geschenkt bekam. Die Zutatenkombination schien mir damals vom ersten Lesen her nicht sehr ansprechend, da ich keine große Senfliebhaberin bin, aber es ist saulecker und der Schärfegrad läßt sich ganz einfach variieren.

Malakkisches Teufelshuhn

Zuerst stellt man die Gewürzpaste mit einem Mixer oder Pürierstab her:
  • 2 TL Senfsamen fein zermalen und anschließend zusammen mit
  • 6-8 getrockneten, eingeweichten Chilischoten  (ohne Kerne, wenn es nicht so scharf werden soll),
  • Schalotten oder 2 großen Zwiebeln (je grob zerteilt),
  • 3 TL gehacktem Knoblauch,
  • 3 TL gehackter Ingwerwurzel vermixen.
Ein küchenfertiges Huhn oder ca. 1,25 kg entsprechende Hühnerteile in grobe Stücke schneiden (und die Haut entfernen, wenn man das lieber mag) - zusammen mit 4 EL der Würzpaste sowie 2 EL dunkler Sojasoße vermischen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. Es sollen etwa 350 bis 500 g Kartoffelspalten dabei herauskommen. Außerdem werden noch grobe Zwiebelscheiben von 2 mittelgroßen Zwiebeln benötigt.

Anschließend das Fleisch im heißen Wok in Öl kräftig braun anbraten und wieder herausnehmen. Jetzt werden die Zwiebelscheiben zusammen mit der restlichen Würzpaste bei mittlerer Hitze ein paar Minuten leicht angebraten. Das Fleisch wieder zugeben und mit einem halben Liter Wasser ablöschen. Jetzt 1,5 TL Salz zugeben, aufkochen lassen und dabei gut den Bodensatz mit einrühren.

Kartoffelspalten mit dazu geben und das ganze fertig garen lassen, anfangs mit Deckel, später ohne, so dass die Soße gut einkochen kann. Immer wieder gut umrühren! Wer mag, kann zum Schluß noch mit ein wenig Essig abschmecken.



Fazit: Unbedingt zusammen mit viel Reis und erfrischender Gurke servieren! Es ist ein sehr aromatisches Gericht, aber durch die intensive Schärfe braucht es auch ein wenig Ausgleich.


Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Köstliche Himbeer-Schoko-Muffins

Ich bin ja großer Fan der unheimlichen leckeren Kombination von dunkler Schokolade und Himbeeren (wie zum Beispiel bei diesen köstlichen Keksen). Da kam mir dieses Rezept gerade recht, als ich auf der Suche nach einem schnellen Kuchen war. Ja, eigentlich sind es Muffins, aber ein Kuchen ist ja auch nur ein sehr großer Muffin... ^^°

Himbeer-Schoko-Muffins

Zuerst eine Muffinform mit passenden Papierförmchen bestücken und den Ofen auf ca. 210 Grad vorheizen.
  • 185 Mehl mit
  • 2 TL Backpulver und
  • 1 Prise Salz trocken vermischen.
  • 1 großes Ei mit
  • 60 g Zucker,
  • 20 g braunem Zucker und
  • Vanille cremig aufschlagen.
  • 60 ml neutrales Pflanzenöl sowie
  • 120 ml Milch unterrühren.
  • Die Mehlmischung dazugeben und kurz vermengen, bis keine Mehlreste mehr zu sehen sind. Zum Schluß noch
  • 60 g gehackte Zartbitterschokolade und
  • 125 g frische (oder TK) Himbeeren unterheben.

Die Muffinförmchen mit dem Teig schön voll füll und etwa 5 Minuten im hochgeheizten Ofen backen, danach die Temperatur auf 190 Grad runterregeln und weitere 13 Minuten fertig backen.



Fazit: Den Kuchen habe ich natürlich etwas länger gebacken, aber auch er hat köstlich geschmeckt! Schnelle fruchtig leckere Muffins - ganz mein Geschmack! :-)


Bewertung

Die Muffins bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Fruchtig leckerer Altenburger Mandarinenkuchen

Bevor die frischen Sommerfrüchte dran sind, kommt hier noch ein unkomplizierter, sehr leckerer Obstkuchen mit eingeweckten Mandarinen. Das Rezpet ist eines der ältesten in meiner Sammlung, es stammt von der Oma einer Freundin:

Altenburger Mandarinenkuchen

Zur Vorbereitung:
  • 4 kleine Dosen Mandarinen in einem großen Sieb abtropfen lassen. 
  • 100 g Zucker (ich nahm braunen Zucker) mit 100 g Mandelblättchen oder -stiften in einer Schüssel miteinander vermischen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder buttern und den Ofen auf circa 170 Grad vorheizen.
Jetzt zum Teig:
  • 250 g Zucker und
  • 1 Prise Salz mit
  • 4 Eiern schaumig aufschlagen. Anschließend
  • 300 g Schmand sowie
  • 350 g Mehl und
  • 1 Pk. Backpulver (15 g) unterrühren.
Den Teig auf das vorbereitete Backblech streichen und mit den abgestropften Mandarinen gleichmäßig belegen. Darüber werden gleich die vorbeiteten Zucker-Mandeln gestreut.

Das Ganze im Ofen 20 bis 25 Minuten backen lassen. Zum Ende der Backzeit 125 g Butter zerlassen und direkt über den noch heißen Kuchen gießen. Jetzt noch abkühlen lassen und genießen! :-)




Fazit: Ich mag den Kuchen unheimlich gern, bin aber generell von Obst mit Mandeln schwer begeistert... ^^


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Winzig kleine Häschen-Brötchen

Noch eine kleine Pinterestentdeckung, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Als Basis nahm ich einfach meinen bewährten Hefeteig, aber so ganz die richtige Entscheidung war das nicht...

Häschen-Brötchen
  • 160 ml Milch abmessen und 3 EL davon etwas aufwärmen, um darin einen halben Würfel Frischhefe aufzulösen.
  • Die restliche Milch mit 50 g Butter,
  • 30 g braunen Zucker und
  • 1 TL Salz soweit erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  • Alles zusammen mit 350 g Mehl und
  • einem Ei zu einem Hefeteig verkneten, dabei die aufgelöste Hefe zum Schluß dazu geben.
Nach einiger Zeit sollte sich beim Rühren der klassiche Hefeteigball gebildet haben. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 min gehen lassen.

Den Ofen auf 160 grad vorheizen und den Teig noch einmal kurz durchkneten. Walnussgroße Portionen abteilen, leicht oval formen und mit einer großen Haushaltsschere kleine Öhrchen einschneiden. Mit einem Schischlikspieß aus Holz zwei Augen in das Hefeteilchen stechen.

Im Ofen brauchen diese kleinen Brötchen nur 10 Minuten bis sie fertig gebacken sind.




Ja, das Ergebnis ist durchaus als ausbauwürdig zu beurteilen. Ich hatte ganz vergessen die Ohren abzurunden. Aber auch sonst ist der klassische Hefeteig wohl ein bisßchen zuviel des Guten, dafür waren sie innen aber schön fluffig. Und zumindest meine Tester hier zu Hause fanden die kleinen Viecher trotzdem sehr süß! :-)

Aus dem restlichen Teig habe ich dann noch einen weiteren Versuch gestartet, der aber noch "lustiger" wurde, als die Häschen: kleine Kücken, deren Köpfe aber leider zu groß geraten waren, da gab es dann gewissen Probleme mit der Schwerkraft. ^^° Da sie mit Haselnusscreme gefüllt waren, gab es aber trotzdem keine Beschwerden...



Bewertung

Die Brötchen bekommen von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Fruchtiger Mandelkuchen ohne Mehl, Milch und Butter

Auf diesen Kuchen war ich schon eine Weile sehr gespannt, aber irgendwie hat es doch gedauert, ehe ich ihn endlich mal ausprobieren konnte.

Das Prinzip das Mehl durch Nüsse (bzw. Mandeln) zu ersetzen, ist ja nicht neu und eines meiner Standardrezepte funktioniert fast genauso. Die Verbindung mit leckeren Himbeeren, wie in meinem Lieblingskuchen, versprach nur Gutes. Das Rezept stammt übrigens aus dem Mai 2015 Heft von Lecker.

Mandelkuchen mit Himbeeren
  • 300 g TK-Himbeeren auf einem Küchenpapier etwa 15 min antauen lassen.
  • Eine Kuchenform mit Papier auslegen oder fetten und
  • den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  • Von je einer Zitrone und einer Orange die Schale abreiben.
  • 8 Eier trennen.
  • Das Eiweiß mit
  • etwas Salz steif schlagen.
  • Die Eigelbe zusammen mit
  • 250 g Zucker und
  • etwas Vanille oder Vanillezucker cremig rühren bis es schön hell geworden ist. 
  • 300 g gemahlene Mandeln (ohne Haut),
  • 1/2 TL Zimt und die
  • Zitrusschale unterrühren. 
  • Den Eischnee portionsweise unterheben und zum Schluß noch
  • die Himbeeren vorsichtig unterrühren. 
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und etwa 40 min backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker und eventuell noch angerösteten gehackten Mandeln bestreuen.



Fazit: Ein netter leicht und schmeckender Kuchen, die Struktur ist feiner als beim Nusskuchen. Dennoch ist die Kombination nicht ganz meins. Die Zitrusnote fand ich etwas zu viel zu der leichten Säure der Himbeeren. Zusammen mit weißer Schokolade wie im Himbeerkuchen gefallen sie mir viel besser. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und es gab auch Befürworter des Kuchens.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kerniger Bananen-Haselnuss-Kuchen

Zuviele reife Bananen im Haus, die dringend schnell vernichtet werden müssen? Da hilft entweder ein Bananenmilchshake oder noch besser ein leckerer Bananenkuchen, zum Beispiel ganz klassisch oder locker fluffig mit viel Schokolade. Anläßlich eines kleinen Bananenüberschusses gab es neulich eine weitere Variante (gefunden in Maras Wunderland), diesmal mit etwas mehr Biß:

Bananen-Haselnuss-Kuchen

Eine Kuchen- oder Auflaufform mit einem Backpapier auslegen und den Ofen auf etwa 175 Grad vorheizen.
  • 150 g Weizenmehl mit
  • 100 g Weizenvollkornmehl,
  • 5 g Backpulver,
  • 70 g gehackten Haselnüssen,
  • 100 g Zucker,
  • 1/2 TL Salz und
  • 100 g gehackter Zartbitterschokolade trocken vermischen.
Separat in einer weiteren Schüssel
  • 2 leicht verquirlte Eier mit
  • 3 reifen zerdrückten Bananen,
  • 100 g 1,5%-Joghurt sowie
  • 80 g geschmolzener Butter vermengen.
Trockene und feuchte Zutaten mit einem Teigschaber zu einem Teig verarbeiten (dabei nicht zu lange rühren) und diesen in die Form füllen. Weitere circa 60 g gehackte Haselnüsse darüber streuen und ab damit in den Ofen. Je nach gewählter Höhe der Form ist der Kuchen nach 30 bis 50 Minuten fertig gebacken.




Fazit: Ich mochte ihn am Tag nach dem Backen fast noch lieber. Es ist also ein Kuchen, der ruhig noch etwas durchziehen kann. Allerdings kann das auch an der harten Konkurrenz am Backtag liegen, da gab es nämlich noch andere leckere Köstlichkeiten. Er ist relativ "herzhaft" durch die Nüsse - aber immer noch ein Kuchen. ^^

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Köstliche (Weihnachts-)Schokomandeln

Ich bekam im Advent ein Tütchen mit Schokomandeln geschenkt, die ich so rasant weggefuttert habe, dass ich mir sofort das Rezept geben lassen musste!

Da man sie so schnell und unkompliziert herstellen kann, habe ich sie gleich kiloweise produziert und an all die lieben Menschen verschenkt, denen ich zur Weihnachtszeit gern eine kleine Freude machen wollte. Nun sind die Letzten weg und es wird höchste Zeit, das Rezept auch hier einzutragen:

Schokomandeln

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. In eine große Schüssel, die man mit einem Deckel fest verschließen kann, 100 g Puderzucker hineinsieben.
  • 600 g Mandeln (ganz, mit Haut) auf dem Blech verteilen und
  • mit einigen Tropfen Wasser besprenkeln.
  • 2-3 EL vom Puderzucker über die Mandeln streuen, das Blech leicht schütteln, damit sich der Zucker etwas verteilt.

Nun die Mandeln für etwa 30 min im Ofen rösten und dabei leicht karamelisieren lassen. Aufpassen, dass sie nicht verbrennen (vor allem bei Gasöfen müssen sie eventuell vorher schon raus)! Anschließend müssen die Mandeln gut auskühlen, sonst funktionieren die folgenden Schritte nicht.

  • 100 g dunkle Kuvertüre oder Zartbitterschokolade zusammen mit
  • Gewürzen nach Wahl (bei mir waren es Vanille, 1 TL Zimt-Nelken-Süßholz-Mischung + 1 Msp. Koriander) schmelzen.
Die Schokolade sollte nicht zu dünnflüssig sein, lieber sonst noch etwas warten. Die Mandeln mit der Gewürzschokolade vermengen, am besten geht dies mit den Knethaken eines normalen Handmixers.


Hat sich die Schokolade um die Mandeln gelegt, sofort in die große Schüssel mit dem Puderzucker umfüllen, Deckel drauf und SCHÜTTELN! Stark, schnell, nach allen Seiten - nach etwa 2 Minuten sollte auch die letzte Mandeln genug Puderzucker abbekommen haben.


Vor dem Abfüllen zum Beispiel in Zellophantütchen (oder selber wegnaschen) die Schokolade noch fest werden lassen. Fertig.


Fazit: Lecker, leicht, schnell und wunderbar zu variieren, ich kann mir die Mandeln auch gut mit Orangenschale oder Lebkuchengewürz vorstellen.

Bewertung

Die Mandeln bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Dunkle Cantuccini mit Fleur de Sel

In der Weihnachtszeit hatte ich wieder sehr viele Cantuccinis in den verschiedensten Nuss/Trockenfrucht/Gewürz-Kombinationen gebacken. Als Zugabe zu einem kleinen "Fleur de Sel"-Rezeptbüchlein gabs dann am Ende noch eine neue Version - quasi eine Liaison aus den Rezepten für die Cantuccini und den Sablés au chocolat et fleur de sel:

Dunkle Cantuccini mit Fleur de Sel
  • 100 g Mehl mit
  • 65 g Zucker,
  • 1 TL Backpulver sowie
  • 1 EL Backkakao in einer Schüssel miteinander vermischen.
  • 1 Ei und
  • 12 g kalte Butterstückchen dazugeben.
Alle Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Zum Schluß noch
  • 25 g gehackte dunkle Kuvertüre und
  • 1 TL Fleur de Sel (bei mir Fleur de Pyramidal) unterkneten.
Aus dem Teig 1-2 schmale Laibe formen und diese in Folie eingeschlagen eine halbe Stunde kühlen.

Danach als Ganzes (aber natürlich ohne Folie ^^) bei 175°C 15-20 Minuten backen. 

Wenn die Laibe fertig ausgekühlt sind, mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden und diese aufrecht stehend ein zweites Mal bei gleicher Temperatur für 8-10 Minuten backen.



Fazit: Mir haben sie gut geschmeckt, ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie wirklich besser sind, als die Sablés. Wobei man hier immerhin die Geschmackskombination ohne die viele Butter hat... ^^


Bewertung

Die Cantuccini bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Cremiges Dessert à la "Spaghetti Eis"

Hier kommt unser diesjähriges Weihnachtsdessert, welches sich unkompliziert vorbereiten lässt und dann brav auf seinen Einsatz im Kühlschrank wartet. Inspiriert ist es vom Klassiker Spagehttieis, der ein Favorit der kleinen Mitbewohner hier ist. Doch statt Eis gibt es eine Vanille-Quark-Creme mit Erdbeersoße:

Dessert à la "Spaghetti Eis"

Creme
  • 500 g Magerquark mit
  • 250 g Mascarpone glatt rühren.
  • 200 g aufgeschlagene Sahne unterheben
  • Vanillepulver oder -extrakt oder -mark dazugeben und mit
  • Puderzucker ganz nach Geschmack süßen.
Erdbeersoße
  • 500 g TK-Erdbeeren auftauen lassen.
  • Einen Schuß Zitronensaft sowie
  • etwas Puderzucker dazugeben und mit einem Mixstab fein pürieren.
  • 2 Blätter Gelantine 5 Minuten lang in kaltem Wasser einweichen und danach ausgedrückt mit etwas Erdbeersoße vorsichtig erhitzen, bis sie sich aufgelöst hat, anschließend zügig unter die Erdbeersoße rühren. 
Die Creme in eine Glasform oder einzelne Gläser füllen, Soße darüber geben und alles kalt stellen. Für die Raspel einfach weiße Schokolade im Tiefkühler hart werden lassen, anschließend grob reiben (man braucht maximal einen Streifen Schokolade). Diese aber erst kurz vorm Servieren über das Dessert streuen.



Fazit: Lecker cremig und schön fruchtig! Farblich auch sehr schön passend zum Weihnachtsfest, wie ich finde. :-)

Bewertung

Das Dessert bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lecker fruchtig-nussiger Herbstkuchen

Ich muss noch schnell bevor die Adventszeit anfängt einen leckeren Herbstkuchen zeigen. Nach dem Backen dieses leckeren schnellen Kuchens waren immer noch Äpfel übrig und so musste noch ein Apfelkuchen her:

Apfel-Walnuss-Kuchen

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Auflaufform fetten oder mit Backpapier auslegen.

Boden
  • 200 g Walnüsse grob hacken, mit
  • 1 EL braunem Zucker mischen und in die Auflaufform drücken.

Teig
  • 150 g weiche Butter mit
  • 100 g Zucker,
  • 1 Prise Salz und
  • 2 Pk. echtem Vanillezucker fluffig aufschlagen. Nach und nach
  • 3 Eier unterrühren. Anschließend
  • 200 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver kurz unterrühren. Den Teig auf den Walnussboden geben und glatt streichen.

Belag
  • Je nach größe um die 6 Äpfel schälen, entkernen und in Wunschgröße klein schneiden, auf dem Teig verteilen. Zum Schluß noch
  • mit einigen Butterflöckchen belegen.
Den Kuchen erst einmal 30 min backen und dann immer wieder mit einem Holzstäbchen testen. Im Rezept sind 60 min Backzeit angegeben, aber das kann gerade bei Obstkuchen sehr variieren.

Gleich nach dem Backen den Kuchen mit Aprikosenmarmelade bestreichen (oder ähnlichen hellen Sorten, bei mir war es Birne-Sanddorn-Marmelade). Das geht einfacher, wenn man diese vorher etwas erhitzt.




Fazit: Ein toller Kuchen! Saftig lecker und den Nussboden unten drunter fand ich auch ganz wunderbar! Ich musste auch gleich das Rezept weitergeben, weil er auch beim Mitverkoster sehr gut ankam. :-)

PS: Ich habe noch einen tollen Herbstkuchen gebacken, aber leider das Fotografieren vergessen. Das Rezept ist eigentlich ein reiner Birnenkuchen, aber ich habe Birnen und Äpfel gemischt (und die Zimtmenge etwas reduziert). Vielleicht komme ich bald nochmal zum Nachbacken, wobei jetzt sind ja eigentlich Plätzchen an der Reihe...


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Nudel-"Kuchen"

Vor einer ganzen Weile lief mir dieses Pastarezept über den Weg. Ich fand die Idee ganz nett, vor allem für größere Runden. Zur Sicherheit wollte ich das Ganze aber lieber erstmal in einer normal großen Portion ausprobieren:

Nudel-"Kuchen"
  • 500 g dickere Röhrennudeln fast al dente kochen und nach dem abgeißen mit
  • 100 bis 200 g geriebenem Parmesan vermischen.
Für die Soße
  • 400 bis 500 g (Puten-) Hackfleisch anbraten,
  • 1 gehackte Zwiebel sowie
  • 1-3 zerdrückte Knoblauchzehen hinzufügen. Mit
  • etwas (mehr) Rotwein ablöschen und diesen anschließend wieder verköcheln lassen.
  • 2 Dosen gehackte Tomaten hinzufügen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Oregano abschmecken.
Eine Springform oder runde Auflaufform mit etwas Olivenöl fetten. Darin die abgekühlten Nudeln aufrecht anordnen. Dies geht leichter, wenn man die Form selbst um 90° kippt und dadurch die Nudeln reinlegen kann.

Oben auf die Nudeln die Hackfleischsoße geben und mit Mozarella bestreuen/belegen. Im Orginalrezept wurde erst ohne und dann mit Käse gebacken. Dadurch wird das Ganze aber leicht zu "durch". Schließlich sind die Nudeln schon vorgekocht.



Fazit: Das Gericht ist schon ok, klar Nudeln mit Hackfleischsoße sind ja bekannt. Aberso in echt fand ich auch die optische Anordnung nicht so begeisternd, dass sich der erhöhte Arbeits- und Zeitaufwand rechtfertigen würde.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Super schnelle Apfelverwertung: Gestürzter Apfelkuchen

Wir haben hier wild gepflückte kleine Äpfelchen - viele kleine Äpfelchen... Also Kuchen: nur schälen mochte diese wegen der geringen Größe keiner. Aus diesem Grund habe ich einen gestürzten Kuchen, ähnlich dem "Kirschkuchen verkehrt" ausprobiert:

Gestürzter Apfelkuchen

Den Herd auf 200 Grad vorheizen und eine flache Auflaufform krätig ausbuttern. Anschließend erst mit braunem (Zimt-)Zucker und danach mit Mandelstiften oder -blättchen ausstreuen. Auf die Mandeln kommt nun eine Schicht Apfelspalten (gern auch mit Schale).

Für den Teig
  • 100 g Zucker mit
  • 1 Pk. echtem Vanillezucker,
  • 1 Prise Salz und
  • 80 g weicher Butter aufschlagen.
  • 2 Eier dazugeben und weiterschlagen.
  • 100 g Speisestärke mit
  • 80 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver mischen. Alles zum Teig dazu geben und kurz unterrühren. Zum Schluß noch
  • 2-3 EL Milch für eine besserer Geschmeidigkeit dazugeben.
Den Teig auf die Apfelspalten streichen und im Ofen ca. 20-25 Minuten fertig backen. Danach etwas auskühlen lassen und anschließend auf ein Brett stürzen. Diesen leckeren Apfelkuchen kann man auch noch warm genießen!




Fazit: Locker, leicht, fruchtig und durch den Zimtzucker auch schon nach gemütlicher Jahreszeit schmeckend! Sehr zu empfehlen! :-)

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)