Posts mit dem Label Joghurt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Joghurt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

*** Kerniger Bananen-Haselnuss-Kuchen

Zuviele reife Bananen im Haus, die dringend schnell vernichtet werden müssen? Da hilft entweder ein Bananenmilchshake oder noch besser ein leckerer Bananenkuchen, zum Beispiel ganz klassisch oder locker fluffig mit viel Schokolade. Anläßlich eines kleinen Bananenüberschusses gab es neulich eine weitere Variante (gefunden in Maras Wunderland), diesmal mit etwas mehr Biß:

Bananen-Haselnuss-Kuchen

Eine Kuchen- oder Auflaufform mit einem Backpapier auslegen und den Ofen auf etwa 175 Grad vorheizen.
  • 150 g Weizenmehl mit
  • 100 g Weizenvollkornmehl,
  • 5 g Backpulver,
  • 70 g gehackten Haselnüssen,
  • 100 g Zucker,
  • 1/2 TL Salz und
  • 100 g gehackter Zartbitterschokolade trocken vermischen.
Separat in einer weiteren Schüssel
  • 2 leicht verquirlte Eier mit
  • 3 reifen zerdrückten Bananen,
  • 100 g 1,5%-Joghurt sowie
  • 80 g geschmolzener Butter vermengen.
Trockene und feuchte Zutaten mit einem Teigschaber zu einem Teig verarbeiten (dabei nicht zu lange rühren) und diesen in die Form füllen. Weitere circa 60 g gehackte Haselnüsse darüber streuen und ab damit in den Ofen. Je nach gewählter Höhe der Form ist der Kuchen nach 30 bis 50 Minuten fertig gebacken.




Fazit: Ich mochte ihn am Tag nach dem Backen fast noch lieber. Es ist also ein Kuchen, der ruhig noch etwas durchziehen kann. Allerdings kann das auch an der harten Konkurrenz am Backtag liegen, da gab es nämlich noch andere leckere Köstlichkeiten. Er ist relativ "herzhaft" durch die Nüsse - aber immer noch ein Kuchen. ^^

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zweifarbige Joghurttorte mit Knusperboden

Jeden Morgen gibt es bei mir Müsli: selbst gemischt, unter anderem mit ein wenig Schoko-Knusper-Müsli. Dazu immer Joghurt, Heidel- und Himbeeren. Da mir diese Kombination so sehr schmeckt, gab es sie nun auch mal in der Tortenversion. Inspiration hierzu war ein Bild in einer Lecker-Ausgabe, ich habe mich bei der Zubereitung aber an meiner erprobten Joghurttorte orientiert.

Zweifarbige Joghurttorte mit Knusperboden

Boden
  • 150 g nicht so süße Kekse (hier sehr fad schmeckende "Frühstückskekse") zusammen mit
  • 100 g Schoko-Knusper-Müsli ("Crunchy") zerbröseln oder leicht anmixen.
  • 50 g Zartbitterschokolade zusammen mit
  • 75 g Butter schmelzen und unter die Brösel rühren. 
Einen großen Tortenteller mit etwas Öl bepinseln, einen Tortenring (ca. 23 cm) aufsetzen und die Bröselmasse hinein- und fest drücken. Im Kühlschrank kühlen lassen.

Heidelbeercreme
  • 250 g Heidelbeeren waschen bzw. auftauen lassen, in
  • 500 g 3,5 % Joghurt rühren und die Creme mit
  • 50 g Zucker süßen. Noch
  • einen kleinen Schuß Zitronensaft unterrühren.
  • 5 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen lassen, anschließend vorsichtig erwärmen, bis sie sich auflöst. Einige Löffel der Joghurtcreme unterrühren und dann das Ganze zügig zur restlichen Creme geben.
Die Heidelbeercreme auf dem Knusperboden geben und eine Stunde kühl stellen.

Himbeercreme
  • 350 g Himbeeren waschen bzw. auftauen lassen, in
  • 500 g 3,5 % Joghurt rühren und die Creme mit
  • 90 g Zucker süßen.
  • 5 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen lassen, anschließend vorsichtig erwärmen, bis sie sich auflöst. Einige Löffel der Joghurtcreme unterrühren und dann das Ganze zügig zur restlichen Creme geben.
Die Himbeercreme ebenfalls in den Tortenring geben und eine weitere Stunde kühlen. Zum Schluß noch nach Wunsch mit etwas Konfitüre und tiefgekühlten Himbeeren dekorieren.



Fazit: Ich hatte die Torte schon einen Abend vorher gemacht und hat sich in dieser Zeit einiges vom Fruchtsaft auf den Weg gemacht. Auch hat die Sabilität darunter etwas gelitten. Weshalb ich beim nächsten Mal mehr Gelantinie oder etwas Festeres als Joghurt in die Creme geben werden, vielleicht Mascarpone. Ich habe aber auch aufgetaute Früchte verwendet, mit frischen dürfte es also so passen.

Der Boden ist diesmal übrigens richtig toll geworden! An dem hatte ich ja bei den Vorgängertorten lange rumprobiert.


Edit:

Es gab die Torte jetzt noch einmal nur einfarbig mit frischen Heidelbeeren - einfach püriert und mit dem Joghurt vermengt. Zum Schluß aufgeschlagene Sahne darunter gehoben.

Es fehlte ein wenig die Farbe - wobei pastell ja auch seine Berechtigung hat. ^^  Dafür blieb das Durchsuppen diesmal komplett aus. Oben drauf hatte ich Buchstaben und Geburtstagszahl als weiße Schokoladenaufleger (einfach vorher auf Alufolie gemalt):



Bewertung

Die Torte bekommt dennoch von mir ***, denn sie war super lecker!
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Joghurtsuppe

Wir haben mal wieder etwas Ungewöhnlicheres ausprobiert in Form einer Joghurtsuppe mit Minze. Allerdings mussten wir einige Abstriche machen - wir hatten nur Gemüsebrühe, keine Hühnerbrühe und es gab keine Minze, also ahben wir Melisse genommen. Somit ist das Rezept nicht ganz vergleichbar mit dem Original von "Chili und Chiabatta - Anatolische Joghurtsuppe mit Reis und Minze".
Insgesamt schmeckt sie spannend und interessant, aber so 100% überzeugen konnte sie nicht. Vielleicht mit den richtigen Zutaten, aber sie hat uns nicht stark genug gefesselt um das nochmal zu probieren. Ich fand zusätzlich etwas schwierig den Reis in der Suppe, man musste dauernd kauen obwohl kaum was drin war, da ist mit pürierte Suppe oder aber Eintopf mit viel Einlage deutlich lieber.

Zutaten für 3 Personen

  • 1/2l Gemüsebrühe
  • 100g Langkornreis
  • 1EL Butterschmalz
  • 250g Joghurt
  • 1EL Mehl
  • 1 Eigelb
  • 1/2 Bund Melisse
  • Salz

Anleitung

  • Brühe, Reis + Butterschmalz AUFKOCHEN
  • 30mins KÖCHELN bis der Reis weich ist
  • Joghurt, Mehl + Eigelb MISCHEN dann DAZU
  • Melisse + Salz DAZU
  • 10 mins KÖCHELN

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Buchweizensalat

Ebenfalls schon vor einiger Zeit gab es einen Salat mit Buchweizen. Wir wollten vor allem mal den Buchweizen testen und haben den Salat drumrumgebastelt. Insgesamt fand ich den Salat super, aber der Buchweizen wurde teilweise als etwas "muffig" empfunden, ist also nicht jedermans Geschmack. Man kann ihn aber leicht druch Couscous oder Dinkel oder Graupen und und und ersetzen.

Zutaten für eine große Schüssel:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1EL Olivenöl
  • Salz und Zucker
  • Erbsen (ich weiß die Menge nicht mehr...)
  • Buchweizen (auch hier ist die Menge eher Pi mal Daumen...)
  • nach Belieben: Tomate, Gurke, Paprika, Frühlingszwiebeln, Pfeffer
  • 4 Esslöffel Joghurt
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Anleitung:

  • Zwiebel, Möhe, Tomate, Gurke, Paprika WÜRFELN
  • Zwiebel + Möhre in Öl ANBRATEN
  • Salz, Zucker, Erbsen DAZU
  • etwas BRATEN lassen
  • Buchweizen in leicht gesalzenem Wasser KÖCHELN (soll noch etwas fest bleiben)
  • alles MISCHEN
  • Tomate, Gurke, Paprika, Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Joghurt + Petersilie DAZU

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Erdbeertorte mit Mascarponecreme und Schokoboden

Gestern gab es wieder mal mit einem Fest einen schönen Anlass zum Tortenbacken. Trotz schwächelndem Sommer habe ich mich für eine fruchtig-frische Erdbeertorte entschieden (Inspiration hierfür war ein Bild aus dem aktuellen Edekaheft "Mit Liebe"):


Erdbeertorte mit Mascarponecreme und Schokoboden

Boden (ein leicht abgewandelter Eierlikörkuchen)

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  • 6 Eier (zimmerwarm, Größe M) mit
  • 250 g Puderzucker
  • 2 Pk. echten Vanillezucker und
  • 1 gr. Prise Salz schön dickcremig aufschlagen (mehrere Minuten lang).
  • 200 ml Sahne mit
  • 1 EL Zucker und 
  • 2 Eigelben glatt rühren und kurz unter den Teig mixen. Außerdem noch
  • 1/8 l Öl dazugeben, wieder kurz weiterrühren.
  • 200 g Mehl mit
  • 1 Pk. Backpulver und
  • 50 g Backkakao vermischen und vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse rühren.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgeleges Backblech streichen und circa 15-20 min backen.


Mascarponecreme
  • 250 g Mascarpone mit
  • 200 g Naturjoghurt (1,5 %),
  • etwas Vanille und
  • ca. 2 EL Zucker glattrühren.
  • 200 ml Sahne mit
  • 1 Prise Salz steifschlagen und anschließend unterheben.

Die Creme auf den ausgekühlten Boden streichen und alles mit etwa 1,5 kg frischen gewaschenen und entstielten Erdbeeren belegen - je nach Größe der Erdbeeren mit ganzen oder halbierten/geviertelten Früchten.

Der besseren Händelbarkeit (auf einem Fahrrad) habe ich Boden, Creme und Erdbeeren getrennt transportiert und erst vor Ort zusammengesetzt (mit kleinen Helfern dabei), was wunderbar funktioniert hat.


Fazit: Ein besseres Foto war auf die schnell nicht möglich. Da die Torte aber so lecker, fluffig und cremig geschmeckt hat, gibt es davon devinitiv noch eine Wiederholung und ich reiche dann noch Bilder nach.

Schön fand ich auch, dass das Ersetzen des Eierlikörs super funktioniert hat, damit ist der Kuchenteig nun auch wirklich kindertauglich.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Eis

Das Eis ist super, weil es total schnell geht! Man muss eigentlich nur alles zusammen kippen, pürieren und einfrieren. Es ist zwar ziemlich kristallig, aber die Banane hält das im Zaum und wenn man Joghurt mit mehr Fett nimmt, sollte das nochmal reduzierend wirken. =)

Zutaten

  • 1 Banane
  • 50g Joghurt (1,5%)
  • 1 großer Schwapp Orangensaft
  • 1 TL Honig

Anleitung

  • alles MISCHEN
  • PÜRIEREN
  • EINFRIEREN

Menge

  • 6 Stück

Bewertung

Das Eis bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Möhrensuppe

Es wird wärmer, da kann man auch öfter mal wieder ne Suppe essen! Gestern gab es eine Möhrensuppe nach "Chili und Ciabatta - Marokkanische Möhrensuppe" und sie war super! Total einfach und echt lecker, vor allem mit dem Joghurt zusammen. =)


Zutaten

  • 1EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 2 große Möhren
  • 1EL Gemüsebrühenpaste
  • 300ml Wasser
  • 2TL Honig
  • 1 Schwapp Zitronensaft
  • 6EL Naturjoghurt
  • Salz, Pfeffer
  • 1TL Kreuzkümmel

Anleitung

  • Zwiebel + Möhren klein SCHNEIDEN
  • Zwiebel + Möhren + Brühe in Butter ANBRATEN
  • mit Wasser ABLÖSCHEN
  • 30mins KÖCHELN
  • PÜRIEREN
  • mit Honig, Zitronensaft, Salz + Pfeffer ABSCHMECKEN
  • Kümmel ANRÖSTEN + MÖRSERN
  • Joghurt auf Suppe im Teller GEBEN, Kümmel DARÜBER
    (da ich keinen Kümmel mag, hab ich den weggelassen, aber Oni fand es toll mit)

Menge

  • 2 Teller

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Das große 4. Adventsessen - Der Tag danach

*** Entensalat

Die kläglichen Reste der Weihnachtsente wurden heute aufgebraucht. Zum einen wurde aus dem restlichen Fleisch ein Salat gemacht, den wir mit den restlichen Knödeln und der Sauce gegessen haben.

Zutaten

  • Entenfleisch
  • 1 Apfel
  • 3 Mandarinen
  • 150g Joghurt
  • Salz

Anleitung

  • Äpfel WÜRFELN
  • Mandarinen HALBIEREN
  • alles MISCHEN

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Entenschmalz

Das Schmalz kann man gut auf Brot essen, schmeckt herrlich. Aber es hat es natürlich auch sehr in sich!

Zutaten

  • Bratensud

Anleitung

  • Bratensud einer Ente über Nacht ABKÜHLEN lassen
  • Schmalz ABSCHÖPFEN

Bewertung

Das Schmalz bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Entengelee

Aus diesem Gelee kann man Saucen oder auch Suppen machen. Wenn man es intensiv mag kann man es auch auf Brot essen, oder auch mit Schmalz gemischt. =)
Schmeckt super auch wenn es nicht sooo lecker aussieht! ;)

Zutaten

  • Bratensud

Anleitung

  • Bratensud einer Ente über Nacht ABKÜHLEN lassen
  • Schmalz ABSCHÖPFEN 
  • das Gelee bleibt über

Bewertung

Das Gelee bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Geburtstagstorte: Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

Vor kurzem bin ich auf den "berühmten" Red Velvet Cake gestoßen. Einen Klassiker aus Amerika, der -und das ist das was mich sofort gereizt hat, es mal auszuprobieren- aufgrund einer chemischen Reaktion rot werden soll. Bei Wikipedia ist das ganz gut kurz erklärt und auch, dass die meisten heutigen Red Velvet Kuchen nur dank exorbitanter Farbstoffzugabe so leuchtend rot sind. Aber außer der Farbe hat mich die Haptik interessiert, die ja auch ganz besonders samtig sein soll.

Die Frischkäse-Frostings in den meisten Red Velvet Cake Rezepten fand ich allerdings so gar nicht ansprechend. Da ich aber schon länger ein Auge auf dieses Rezept geworfen habe, war das die Gelegenheit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

-alle Teigzutaten sollten zimmerwarm sein-
  • 115 g Butter mit
  • 200 g (eigentlich 300 g) Zucker aufschlagen.
  • 2 gr. Eier,
  • 1/2 TL Salz und
  • 1 TL Vanillepulver/Mark unterrühren. 
  • Nun 250 g Mehl,
  • 2 EL Backkakao sowie
  • 240 ml Buttermilch dazu geben.
  • 1 TL Natron seperat mit
  • 1 TL Essig vermischen (Achtung, das schäumt!) und schnell unter den Teig rühren.
Das Ganze habe ich dann in eine gefettete 18er Springform und drei Muffinförmchen gefüllt. Bei etwa 160 Grad in den Ofen und dann immer mal wieder geschaut, ob der Kuchen schon durch ist. Da er in der kleinen Form so hoch wurde, hat das ein Weilchen gedauert.

Damit er sich besser schneiden läßt, habe ich den Kuchen schon einen Tag eher gemacht. Nach der Ruhezeit dann einfach mit einer Angelsehne drei gleichmäßig hohe Böden abgetrennt. Die Kappe oben auf konnte ich dann schon mal wegnaschen und tatsächlich hat der Kuchen eine sehr angenehme samtige Struktur.

Nun zur Creme: Ich hatte gegenüber dem Originalrezept den Sahneanteil etwas erhöht, weil ich Bedenken hatte, die Creme wäre sonst zu fest für die Torte, es handelt sich ja eigentlich um Dessert zum Löffeln. Diese waren aber unbegründet, deswegen lasse ich es hier mal bei den ursprünglichen Angaben.
  • 100 g weiße Schokolade vorsichtig schmelzen lassen.
  • 1,5 Blatt weiße Gelantinie 5 min in kaltem Wasser einweichen lassen.
  • 40 g Pistazien fein zermahlen.
  • 250 g Schlagsahne aufschlagen und mit 
  • etwas Vanille würzen.
  • 75 g Naturjoghurt unterrühren.
Nun 2-3 EL der Sahnemischung in einen kleinen Topf geben und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig leicht erhitzen. Wenn alles homogen geworden ist, den Topfinhalt in die restliche Sahne rühren. Noch fix die geschmolzene Schokolade und die Pistazien dazugeben.

Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden lang festwerden lassen. Ich habe dann die Tort erst am Zielort zusammengebaut. Leider hat die Creme mir den Transport etwas übel genommen (auch aufgrund des erhöhten Sahneanteils). Aber so halbswegs ging es dann doch. Hier ein Foto aus dem WG Kühlschrank:


Die restliche Pistaziencreme machte dann aus den Red Velvet Muffins kleine Red Velvet Cupcakes.. ;-)



Fazit: Rot ist er, wie man sieht, nun nicht wirklich geworden. Die Chemie zwischen Kakao und Säure aus Buttermilch/Essig hat scheinbar nicht ganz gestimmt. ^^ Trotzdem lohnt sich der Kuchen. Mir hat er gut geschmeckt und ich werde ihn bald nochmal ohne Zwischentransport probieren.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Joghurtplätzchen

Mir war mal wieder nach Keksen! Also hab ich einfach welche von meiner Nachbackliste abgearbeitet. ^^ Da ich keine Lust auf Backen sondern nur auf Kekse hatte, hab ich mich für welche entschieden die fix und unkompliziert sind. Eine Abwandlung von stinknormalen Mürbeteigausstechplätzchen. Das Rezept stammt von hier: "Maras Wunderland - Weihnachtsbäckerei, die 6te: Joghurtplätzchen".
Sie schmecken etwas frischer als normale Kekse, aber so richtig umgehauen, haben sie mich nicht. Und kalorienärmer sind sie auch nicht, also bleibts wahrscheinlich bei normalen Keksen, wenn ich was ausstechen will.
Ich hab sie nur sehr kurz gekühlt, daher ließen sie sich noch rehct schwer ausrollen bzw. abschneiden, auch hier bin ich von normalem Mürbeteig mehr Kooperation gewohnt. Daher nur 2 Sterne. =)

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 75g Rohrohrzucker
  • 1 Prise gemahlene Nelken
  • 1/2 TL Zimt
  • je 3 TL Zitronen- und Orangenextrakt
  • 55g Joghurt (1,5%)
  • 150g Butter
  • 1 Eigelb

Anleitung

  • Alles MISCHEN
  • zu einem Teig KNETEN
  • KÜHLEN
  • in Rollen FORMEN
  • Scheiben ABSCHNEIDEN
  • bei 175°C für 10 bis 15 mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 50 Stück
  • pro Stück: 47kcal

Bewertung

Die Kekse bekommen von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Nach etlichen (und auch sehr leckeren) Versuchen seit meiner ersten Joghurttorte bin ich heute endlich endlich zufrieden mit dem Boden gewesen! :-) Das ist doch glatt einen neues Beitrag wert:

Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Zuerst das Topping: Hier habe ich selbstgemachte Blaubeerkonfitüre verwendet. Damit sie nicht zu fest und zu süß ist, etwas dünner als normal:
  • 250 g aufgetaute Blaubeeren mit
  • 50 g Gelierzucker 1:3 verrühren, aufkochen und 3 min rührend weiter kochen lassen.
Zwischendurch mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Konfitüre in ein heiß ausgespültes Schraubglas abfüllen und abkühlen lassen, dementsprechend schon im Vorfeld zubereiten.

Jetzt zum Boden:
  • 25 g Sahne kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und darin
  • 75 g dunkle Schokolade schmelzen lassen.
  • 25 g ungesüßte Cornflakes mit
  • 50 g Kekse (hier: "Hobbits") vermixen und unter die Ganache (Sahne mit Schokolade) mischen.
Eine kleine glatte Tortenplatte mit etwas Öl einreiben und einen Tortenrand darauf stellen (18 cm Durchmesser). Die Keksschokolade darin verteilen, leicht festdrücken und im Kühlschrank kalt stellen.

Fehlt nur noch die Joghurtcreme:
  • 1 kg Joghurt (hier: türkischer mit 3,5 % Fett) mit
  • 4 EL Zucker und
  • 2 TL Lavendelzucker süßen.
  • 10 Blätter Gelantine in kaltem Wasser 5 min einweichen.
  • 3 EL vom Joghurt abnehmen und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig erwärmen bis sich die Gelantine aufgelöst hat. Sofort in den restlichen Joghurt einrühren.
Etwa 10-15 min im Kühlschrank andicken lassen, anschließend in den Tortenring geben und glatt streichen. Darauf wird die vorbereitete Blaubeerkonfitüre in kleinen Kleksen auf der Oberfläche verteilt. Mit einer Gabel vorsichtig verteilen, gern auch noch einen zweiten Durchgang. Jetzt die Torte im Kühlschrank mindestens 4 h fest werden lassen.




Fazit: Geschmeckt hat die Torte ja, wie schon geschrieben, jedes Mal. Am meisten hat mich an den bisherigen Böden gestört, dass sie zu spröde waren und meist zerbröselten, beim Versuch ein Stück vom Tortenteller zu nehmen. Auch war der Boden öfter zu stark hervorschmeckend, so dass es insgesamt nicht so harmonierte.

Beides ist hier anders: Durch die Sahne ist der Boden wesentlich anwendungsfreundlicher und anstatt Amarettinis oder Trockenfrüchte habe ich relativ neutral schmeckende Krümelware verwendet. Die Schokolade passt sehr gut zum frischen Joghurt.

Nur leider war ich noch etwas zu zögerlich mit dem Lavendelzucker. Den habe ich nicht sehr hervorgeschmeckt. Allerdings geht mir das bei Vanille auch oft so, ich bin wohl nicht Gourmet genug. ^^°

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Köfte mit Tahina & Feta-Filoröllchen

Dieses mal gab es was türkisches und es war köstlich! :-) Das Rezept stammt aus der Mai 2013 Ausgabe von Lecker und ich bin froh, dass noch etwas von dem Teig da ist, so können diese schmackhaften Knusperröllchen heute noch einmal auf dem Tisch stehen. Nun aber der Reihe nach:

Köfte
  • 2 Scheiben Weißbrot vom Vortag in etwas Wasser einweichen.
  • In eine große Schüssel eine gehackte Zwiebel,
  • 3 kleingehackte Knoblauchzehen,
  • 1 Ei,
  • 1 EL Tomatenmark,
  • 1,5 TL Salz,
  • kräftig Pfeffer und Chili aus der Mühle,
  • je einem TL Kreuzkümmel und Paprika,
  • etwas gehackte Petersilie sowie
  • das eingeweichte und gut ausgedrückte Brot geben und alles gut vermengen.
  • 800 Rinderhack mit der Masse verkneten und zu ca. 16 ovalen Bouletten (Köfte) formen.
Diese können nun wie im Rezept angegeben 8-10 min gegrillt oder auch ganz einfach in einer heißen Pfanne gebraten werden.



Feta-Filoröllchen
  • 1 Packung Feta zerkrümmeln und mit
  • einem Becher Schmand,
  • etwas gehackter Petersilie und
  • Pfeffer vermengen. 
Filo-/Yufaka-/Strudelteig aus der Packung nehmen und kurz ruhen lassen (man braucht ca. 250 g). Wenn es sich wie bei mir um große Teigstücke handelt, müssen diese erst zu kleineren zugeschnitten werden.

Die Teigstücke mit etwas Öl einpinseln und anschließend am unteren Rand je einen Strang Ajvar (Paprikazubereitung) und einen Strang der zubereiteten Fetacreme geben. Dabei am Rand einen 1 cm frei lassen. Diesen Rand nun einklappen und dann vom belegten Ende her das Röllchen aufrollen und mit dem offenene Ende nach unten auf ein Backpapier legen. Wenn alle Röllchen gerollt wurden, diese auch von oben mit etwas Öl einpinseln und etwas schwarzem Sesam bestreuen.




Die Röllchen bei 200 Grad ca. 12-15 min backen. Man kann dies auch schon früher machen und dann später zum essen nochmal etwa 5 min lang wieder aufbacken (z.B. auch auf einem Grill). Das war mein ursprünglicher Plan, aber irgendwie war die Zeit mal wieder schneller weg, als gedacht. Aber prinzipiell lässt sich dieses Gericht prima vorbereiten.



Dazu gab es dann noch einen Dip:
  • 300 g Vollmilchjoghurt mit 
  • 4-5 EL Tahina (Sesampaste) verrühren und mit 
  • Salz & Pfeffer abschmecken.
Leider war meine Sesampaste etwas bitter, da werde ich mich mal auf die Suche nach besserer machen. Aber da noch etwas von der Fetacreme übrig war, habe ich diese mit noch etwas Frischkäse und dem Rest Ajvar zu einem schnellen Feta-Dip verrührt.

Fazit: Die Röllchen kamen am besten an. Aber auch die Köfte fand ich sehr lecker. Sie schmecken etwas herber, als normale Bouletten, was aber zu den Röllchen wunderbar harmonierte. Jetzt muss ich nur mal eine gute Einkaufsmöglichkeit für die Zutaten aufstöbern, dann kann es das hier öfter geben.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lecker leichter Apfelkuchen

Ich liebe dieses Rezept! Schon oft gemacht und mit viel Freude vernichtet - heute wegen Besuch und vielen frischen Äpfeln nochmals gebacken:

Leichter Apfelkuchen
  • 2 Äpfel entkernen und mit Schale in einem kleinen Mixer zermusen, reiben oder in kleine Würfelchen schnibbeln.
  • 3 Eier mit
  • 80 g Zucker und
  • dem Abrieb von zwei Zitronen schaumig aufschlagen.
  • 150 g Joghurt sowie
  • 2 EL Öl kurz unterrühren.
  • 175 g Mehl und
  • 2 TL Backpulver dazu geben und weiterrühren.
Zum Schluß noch die zerkleinerten Äpfel unterheben und den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform füllen. Nun noch mit geschälten Apfelspalten belegen (ca. 5 Äpfel) und etwas Mandeln bestreuen.

Das ganze bei 175 Grad etwa 25 bis 30 min backen. Schmeckt auch lauwarm schon verdammt lecker, aber auch kalt herrlich frisch.





Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Zitronen-Heidelbeer-Kuchen

Ich hatte wegen defektem Kühlschrank eine Menge angetauter Früchte zu "Marmeladensoße" verarbeiten müssen (das Obst mit 1:3er Gelierzucker im Verhältnis 1:5 verkocht). Zum einen eine Mischung aus Erd-, Him-, Brom-, und Heidelbeeren und zum anderen extra kleine Heidelbeeren pur.


Einen Teil der Heidelbeersoße konnte ich heute für diesen lecker aussehenden Zitronenkuchen verwenden. Das Rezept hatte ich schon vor einer Weile entdeckt und wollte es seit dem gern mal testen, da Zitronenkuchen hier immer sehr gut ankommen.

Zitronen-Heidelbeer-Kuchen
  • 150 g geschmolzene Butter mit
  • 150 g Joghurt,
  • 200 g Zucker
  • 4 Eiern,
  • dem Saft und dem Abrieb von zwei Zitronen verrühren.
  • 300 g Mehl sowie
  • 1 Pk. Backpulver dazu geben.
Den Teig in eine Backform füllen. Soweit so gut und klassisch. Jetzt
  • 200 g aufgetaute Heidelbeeren mit
  • 50 g Zucker pürieren.
Diese dickliche Soße direkt auf den Teig in der Backform geben und mit einer Gabel leicht verteilen (dabei die Gabel drehen).



Bei 160 Grad circa 50 min durch backen.

Das mit dem Marmorieren hat bei mir zwar gut geklappt, aber während des Backens ist die ganze Heildebeersoße von oben nach unten geflossen und wie sich beim Aufschneiden herausstellte, hat diese sich geschlossen im unteren Teil angesammelt.




Fazit: Der Kuchen ist ok und kam bei den Kindern auch gut an. Er ist aber nicht ganz das, was ich mir von den Bildern erhofft hatte. Mal sehen, ob ich ihn noch mal antesten werde (dann in einer Gugelhupfform wie im Link), da bin ich mir noch unschlüssig. Genug Heidelbeersoße ist jedenfalls noch da.


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lecker fruchtig fluffige Blaubeer-Joghurt-Muffins

Hier stand so ein schöner Korb voller Blaubeeren rum. Während die lieben Kleinen sich so über die kleinen Beeren hermachten, überlegte ich natürlich gleich in welcher Form ich eben diese möglichst lecker verbacken könnte.

Ich habe mich dann kurzerhand (und zügig, bevor alle weggenascht sind) für die klassischen Blaubeer-Muffins entschieden, allerdings in einer frischen etwas leichteren Joghurt-Variante:

Blaubeer-Joghurt-Muffins
  • 50 g weiche Butter mit
  • 80 g Zucker aufschlagen, anschließend
  • 1 Ei,
  • Vanillepulver und
  • 150 g Naturjoghurt unterrühren.
  • 150 g Mehl mit
  • 1 gestr. TL Backpulver vermischen und auch noch kurz mit dem Teig vermischen.
  • Zuletzt ca 150 g Blaubeeren vorsichtig unterheben und dein Teig auf 6 mit Papier ausgekleidete Muffinmulden verteilen.
Nun die Muffins bei ca. 180 ca. 25 bis 30 min goldbraun backen, abkühlen lassen und genießen! :-)





Fazit: Wer das Originalrezpet anschaut, wird sehen, dass ich die Beerenmenge mehr als verdoppfelt habe. Deshalb sind sie sehr fruchtig geworden! :-) Ich liebe das ja sehr. Sie sind auch gar nicht matschig, sondern sehr fluffig und frisch in der Haptik. Also genauso, wie ich sie mag! Kann ich nur weiterempfehlen!

Bewertung


Die Muffins bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Original griechischer Tsatsiki


An Tsatsiki habe ich mich schon öfter versucht und die Resultate waren meist auch ganz lecker, aber doch eher Knoblauch-Johurt-Quark vom Geschmack her. Außerdem ging das mit den Gurken manchmal schief und der Geschmack wurde dann eher wässrig, einmal sogar bitter.

Nun habe ich vor ein paar Tagen dieses Rezept für einen (laut Angabe) "Original grieschicher Tsatsiki" gefunden und wollte es gleich mal testen. Besonders die Gurkenlösung schien mir sehr praktisch.

Original griechischer Tsatsiki
  • 1/2 Gurke grob raspeln, mit 1 TL Salz vermengen und in einem Sieb etwa eine halbe Stunde gut abtropfen lassen.
  • Inzwischen 500 g griechischen Joghurt (10 % Fettanteil) mit
  • 2-3 zerkleinerten Koblauchzehen,
  • 2 EL gutem Olivenöl,
  • 1 EL Weinessig und
  • frisch gemahlendem Pfeffer verrühren.
Zum Schluß noch die gesalzene Gurke dazugeben und eventuell nochmals nachsalzen.



Gestern gabs dazu ganz schlicht geröstetes Brot, aber natürlich schmeckt es auch ganz hervorragend zu Kartoffeln, gebratenem Fleisch oder als Dip für Gemüse. :-)



Fazit: Mich hat dieses schlichte Rezept überzeugt, es geht sehr fix und schmeckt tatsächlich richtig gut nach dem was ich mir unter einem Tsatsiki vorstelle.

Bewertung

Das Tsatsiki bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zitronen-Knusper-(Riesen-)Küchlein ^^ die Dritte

Manchmal beiße ich mich an Rezepten fest. Da die Kombination Mürbeteig-Rührteig-Creme so lecker ist, wollte ich nochmal eine weitere Variante probieren. Leider gab es wieder eine Panne - ich hoffe doch stark zum letzten Mal und beim Wiederholen wird es endlich mal ein rundum gelungenes Ergebnis geben.


Zitronen-Knusper-Kuchen

Mürbeteig (aus 9/2013 Lecker, Kürbistarte)
  • 175 g Mehl mit
  • 50 g Zucker,
  • 1 Pk. Bourbon-Vanillezucker,
  • 1 Ei sowie
  • 60 g Butter zügig verkneten.
Mit dem Teig eine gut gebutterte Kastenform auskleiden und im Kühlschrank eine Stunde kühl stellen.


Anschließend mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Butterbrotpapier auslegen (leicht zerknüllen und wieder ausbreiten hilft, das störrische Papier zu bändigen - danke für den Tipp Sky :-) ), getrockneten Erbsen einfüllen und bei 175 Grad ca. 15 min blind backen. Auskühlen lassen und anschließend Papier und Erbsen wieder entfernen.


1. Zitronen-Joghurt-Creme (Selbstkreation)
  • 100 g Joghurt,
  • 20 g Zucker,
  • 2 TL frisch gepressten Zitronensaft,
  • Abrieb einer viertel Zitrone und
  • 1 TL Speisestärke gut verrühren.

Rührteig für Zitronenkuchen
  • 2 Eier mit
  • 100 g Zucker sowie
  • Vanillepulver und
  • der abgeriebenen Schale von 1,5 Zitronen cremig schlagen.
  • Anschließend 115 g weiche Butter unterrühren.
  • 115 g Mehl mit 3/4 TL Backpulver mischen und nach und nach unter die Teigmasse geben.
2. Zitronen-Joghurtcreme als Topping (erst nach dem Auskühlen des Kuchens anrühren)
  • 1 Blatt weiße Gelantine 5 min in kaltem Wasser einweichen und anschließend in 
  • 20 g Joghurt einrühren und vorsichtig erwärmen.
  • Wenn sich die Gelantine aufgelöst hat in weitere
  • 80 g kalten Joghurt rühren. Noch
  • 20 g Zucker und
  • Abrieb einer viertel Zitrone unterrühren.
  • 15 min im Kühlschrank kalt stellen.

Zusammenbau:
  • In die gebacken Mürbeteigform
  • die 1. Zitronen-Joghurt-Creme geben und anschließend
  • dem Rührteiges vorsichtig drüber geben.
  • Bei 160 Grad ca. 25-30 min backen.
  • Nach dem Abkühlen die 2. Zitronen-Joghurt-Creme auf dem Kuchen verteilen.
  • Zum Abschluß mit gehackten Pistazien bestreuen und das Topping im Kühlschrank fest werden lassen.
Achtung: Den Kuchen die ganze Zeit, auch beim zweiten Backen, in der Kastenform belassen! Ich habe das leider nicht getan und der Mürbeteig gab an einer Stelle nach, der Rührteig verteilte sich auf dem Blech (ergab im übrigen auch lecker wegzunaschende Zitronenkuchenecken ^^ ). Deswegen auch die etwas verunglückte Form.

Ach und bei Bedarf mit Alufolie beim zweiten Backgang abdecken, damit es nicht zu braun wird. Ja, auch das habe ich leider nicht gemacht. -.-




 
Fazit: Der Geschmack war wieder super! Schön fand ich ja, dass ich mit dieser Methode um das zig Förmchen ausfüllen drum rum kam. Welcher Variante (klein oder groß) ich den Vorzug geben würde, möchte ich erst entscheiden, wenn ich bei beiden Varianten eine wirklich gelungenes Ergebnis hin bekommen habe. In der Hoffnung auf ein besseres nächstes Mal gebe ich mal schon drei Sternchen.


Bewertung

Der Kuchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

**/*** Scharfe Kartoffelschnitzel mit warmem Steaksalat

Dieses Rezept stammt aus der September 2013 Ausgabe von "Lecker". Mich haben vor allem die Kartoffelschnitzel interessiert, weil naja gebratetenes Fleisch ist ja nun nix besonderes, oder? Das Fleisch (im Übrigen Schweinefleisch, keine Steaks wie im Rezept angegeben) fand ich aber sogar besser als die Kartoffelschnitzel, so kanns gehen. ^^

Scharfe Kartoffelschnitzel mit warmem Steaksalat
  • 12 mittelgroße Kartoffeln mit Schale kochen bzw. dämpfen und lauwarm abkühlen lassen.
  • Vorsichtig breit drücken, bis sie Fladen bilden und in
  • etwas Butterschmalz von jeder Seite ca. 2-3 min knusprig braten.
  • Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.
  • 400 g Cherry-Tomaten waschen und halbieren.
  • 6 EL Weißweinessig mit
  • 2 gewürfelten Schalotten und
  • etwas Salz, Pfeffer und Zucker würzen.
  • 500 g Schweine oder Rindfleisch in sehr dünne Scheiben schneiden und mit etwas Öl portionsweise in einer sehr heißen gußeisernen Pfanne jeweils kurz braten (45 s sind angegeben, ich hab es nach Gefühl gemacht).
Die Tomaten nun kurz im heißen Bratfett schwenken, den Schalottenessig und noch etwas Basilkum dazugeben und kurz aufwärmen. Fleisch wieder dazugeben und alles gut verrühren.

Dazu gibt es noch eine frische Joghurtsoße: Joghurt mit etwas Schmand, Salz, Pfeffer und frischen oder TK-Kräutern (Petersilie & Schnittlauch) verrühren. Ich hatte aber noch Soße da und hab die genommen, auch wenn Dill mit dran war.



Fazit: Die Kartoffelschitzel sind eine ganz nette Alternative wenn man keine Lust hat, richtige Bratartoffeln zu machen. Hätte ich aber die Wahl, würde ich eher die Bratkartoffeln wählen, deshalb 2 Sterne. Ansonsten sind es halt gebratene Kartoffeln, keine große Überraschung also.

Der warme Steaksalat ist aber dafür eine leckere Entdeckung. Der Essig gibt dem ganzen was besonderes, das Fleisch ist wunderbar zart (erst recht die Reste heute Abend!) und die warmen Tomaten passen super dazu. Schlicht, aber gut! :-) Auch die Joghurtsoße ist sehr lecker als Abrudung des Ganzen.


Bewertung

Die Kartoffelschnitzel bekommen ** und der Steaksalat *** von mir.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zitronen-Knusper-Küchlein die Zweite

Ich hab es am Wochenende geschafft diese kleinen verführerischen Miniküchlein nachzubacken und trotz einiger ablenkungsbedingter Pannen bin ich begeistert! Zitronenkuchen ist nun eigentlich nicht mein Lieblingskuchen, aber die hier sind so fein und lecker, zum Reinlegen! :-)

Weil die Backaktion in den frühen Morgenstunden (wegen zu früh aufgestandenem jüngsten Familienmitglied) stattfand und ich deshalb nicht an den Rechner kam, hier meine abgewandelte Version:


Zitronen-Knusper-Küchlein die Zweite

Mürbeteig (aus 9/2013 Lecker, Kürbistarte)
  • 175 g Mehl mit
  • 50 g Zucker,
  • 1 Pk. Bourbon-Vanillezucker,
  • 1 Ei sowie
  • 60 g Butter zügig verkneten.
Den Teig in mit Papierförmchen ausgelegte Mulden einer Muffinform drücken und dabei quasi die Mulde nachformen. Abgedeckt im Kühlschrank eine Stunde kühl stellen. Anschließend mit einer Gabel mehrmals einstechen und ein zweites Papierfömchen hineingeben, mit getrockneten Erbsen bei 175 Grad ca. 10 min blind backen und die eingesetzten und mit Erbsen gefüllten Papierförmchen entfernen.


Zitronen-Joghurt-Pudding (Selbstkreation)
  • 100 g Joghurt,
  • 20 g Zucker,
  • 2 TL frisch gepressten Zitronensaft,
  • etwas Abrieb der Zitronenschale und
  • 1 TL Speisestärke gut verrühren.
Die Creme kurz aufkochen lassen und beim anschließenden Abkühlen immer wieder kurz umrühren.


Rührteig für Zitronenkuchen
  • 3 Eier mit
  • 175 g Zucker sowie
  • 1/2 Packung echten Vanillezucker und
  • der restlichen abgeriebenen Schale einer Zitrone cremig schlagen.
  • Anschließend 175 g weiche Butter unterrühren.
  • 175 g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen und nach und nach unter die Teigmasse geben.

Zusammenbau:
  • In die gebacken Mürbeteigförmchen jeweils
  • 1 großzügigen TL des Zitronen-Joghurt-Puddings geben und mit
  • jeweils 1 gehäuftem EL des Rührteiges auffüllen (mit dem rest kann noch das ein oder andere Muffinförmchen gefüllt werden).
  • Bei 175 Grad ca. 15 min backen.
  • Nach dem Abkühlen den restlichen Pudding auf den Küchlein verteilen (wenn noch zu flüssig, kann man das durch Speisestärke und nochmaliges Aufkochen auch noch etwas ausgleichen).
  • Zum Abschluß mit gehackten Pistazien bestreuen.





... und nun noch zu meinen Pannen:
  • Der Teig sollte ja ausgerollt werden, ähm ja so gings auch. ^^°
  • Blind backen klar! Und dann das Muffinblech ohne die Erbsen in den Ofen schieben... Gut, dass ich das Einstechen so ernst genommen habe.
  • In manchen Küchlein ist zu wenig Pudding gelandet, da war ich zu zögerlich.
  • Zeit einstellen beim Mürbeteigbacken will gelernt sein. Zum Glück war ich in der Küche zu Gange und fand es komisch das kein Klingeln ertönte (ich weiß nicht genau wie lange die Keksschalen nun zu lange drin waren).  
  • Man sollte eine Garprobe machen und nicht einfach die lecker aussehenden Teile nach 10 min ungeprüft aus dem Ofen holen.
  • Der Joghurtpudding wurde nicht bei (Sommer-)raumteperatur fest (wie man auf dem Foto sieht). Im Kühlschrank aber schon und war dann auch sehr lecker. Wenn kühlen aber nicht geht, dann doch lieber einen Zuckerguß nehmen, der richtig fest wird (dann natürlich woanders den Zucker etwas reduzieren).
Oh, ganz schön lange Liste. Trotzdem sind sie richtig super duper lecker! Beim nächsten Mal wirds dann noch besser! :-)

Bewertung

Die Küchlein bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)