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*** Super fixe Pizzabrötchen

Die Picknickzeit ist schon etwas her, aber ich komme jetzt erst dazu mal ein paar Bilder aufzuarbeiten...

Also dann hier eine ganz schnelle Version für leckere Pizzabrötchen mit ein bißchen mehr convenience food als sonst. Wer mehr Zeit hat, kann natürlich auch selbst Hefeteig ansetzen, Tomatensoße einkochen, Käse reiben, Füllung marinieren... Aber Zeit war knapp, deshalb dieses mal so:

Pizzabrötchen

Es werden 2 Packungen Brötchenteig aus dem Kühlregal (à 8 Stück) benötigt, deren einzelne Stücke man jeweils flach drückt und in der Mitte mit
  • 1-2 TL Tomatensoße,
  • etwas Füllung nach Wahl (Pilze, Grillgemüse, Salami, Schinken - egal was, Hauptsache klein geschnitten) sowie
  • ein wenig Reibekäse füllt und vorsichtig wieder verschließt.
Die Brötchenteiglinge in einer runden Auflaufform mit dem Verschluß nach unten im Kreis anordnen. Zum Schluß eine mit Öl eingeriebene Schüssel oder Tasse in die Mitte setzen und die Brötchen noch mit etwas Thymian bestreuen.



Im 180 Grad heißen Ofen circa 25 min goldbraun backen. Auskühlen lassen und fürs Picknick oder die Party einpacken. :-)






Fazit: Überraschend lecker und saftig, die Brötchen kamen sehr gut an!


Bewertung

Die Brötchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Nudel-"Kuchen"

Vor einer ganzen Weile lief mir dieses Pastarezept über den Weg. Ich fand die Idee ganz nett, vor allem für größere Runden. Zur Sicherheit wollte ich das Ganze aber lieber erstmal in einer normal großen Portion ausprobieren:

Nudel-"Kuchen"
  • 500 g dickere Röhrennudeln fast al dente kochen und nach dem abgeißen mit
  • 100 bis 200 g geriebenem Parmesan vermischen.
Für die Soße
  • 400 bis 500 g (Puten-) Hackfleisch anbraten,
  • 1 gehackte Zwiebel sowie
  • 1-3 zerdrückte Knoblauchzehen hinzufügen. Mit
  • etwas (mehr) Rotwein ablöschen und diesen anschließend wieder verköcheln lassen.
  • 2 Dosen gehackte Tomaten hinzufügen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Oregano abschmecken.
Eine Springform oder runde Auflaufform mit etwas Olivenöl fetten. Darin die abgekühlten Nudeln aufrecht anordnen. Dies geht leichter, wenn man die Form selbst um 90° kippt und dadurch die Nudeln reinlegen kann.

Oben auf die Nudeln die Hackfleischsoße geben und mit Mozarella bestreuen/belegen. Im Orginalrezept wurde erst ohne und dann mit Käse gebacken. Dadurch wird das Ganze aber leicht zu "durch". Schließlich sind die Nudeln schon vorgekocht.



Fazit: Das Gericht ist schon ok, klar Nudeln mit Hackfleischsoße sind ja bekannt. Aberso in echt fand ich auch die optische Anordnung nicht so begeisternd, dass sich der erhöhte Arbeits- und Zeitaufwand rechtfertigen würde.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zucchini-Schnitzel-Pfanne mit Feta

Und noch ein kohlenhydratarmes Abendessen. Diesmal stammt das Rezept ais der Mai 2015 Ausgabe von Lecker. Geht auch recht fix, selbst das Kleinschneiden in der Vorbereitung:

Zucchini-Schnitzel-Pfanne mit Feta

Vorbereitungen:
  • 500 g Schweineschnitzel in Streifen,
  • 1 Gemüsezwiebel ebenfalls in Streifen und
  • 300 g Zucchini in Viertelscheiben schneiden.
  • 1 Knoblauchzehe würfeln. 

  • Das Fleisch mit
  • 2 EL Öl und
  • 1 TL Kreuzkümmel sowie den
  • Zwiebelstreifen vermischen und in einer heißen Pfanne ohne weiteres Fett kräftig anbraten, anschließend herausnehmen.
  • Einen weiteren EL Öl in die Pfanne geben und erst
  • die Zucchinischeiben und dann
  • den Knoblauch kurz anbraten.
  • 1 Dose stückige Tomaten hinzufügen, alles 2-3 Minuten köcheln lassen und mit Pfeffer & Salz abschmecken.
Das Fleisch unter die heiße Soße rühren, noch etwas Petersilie dazu geben und mit zerkürmelten Feta als Topping servieren. Wenn doch noch eine Sättigungsbeilage gewünscht ist, passt knuspriges Fladenbrot dazu.



Fazit: Schnell gemacht und sehr lecker. Durch den Kreuzkümmel schmeckt das Gericht leicht orientalisch. :-) Die Gemüsezwiebel hatte ich vergessen, ging aber auch so.


Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Leckeres Abendessen: Feta-Gemüse-Omlett

Eines meiner Lieblingsrezepte ist der Gemüsepfannkuchen vom Blech. Gestern wollte ich das Ganze mal als kohlenhydratfreie Variante probieren und ein schnelles Omelett zubereitet:

Feta-Gemüse-Omlett
  • 5 Eier in einer Schüssel mit
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika und einigen TK_Kräutern vermixen.
  • 100 g Feta hineinkrümeln und das ganze in eine mit Öl ausgestrichene große Pfanne gießen.
  • Auf dem Ei verschiedenes klein geschnittenes Gemüse verteilen, wie zum Beispiel
  • 2 Champingnons,
  • 2 entkernte Tomaten,
  • 1/4 Paprika. 
Nun das Omeltt zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 10-15 min durchgaren lassen.



Fazit: Sehr lecker und eine schön schnelle Alternative. Der Pfannkuchen schmeckt mir persönlich aber besser. ^^°

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Buchweizensalat

Ebenfalls schon vor einiger Zeit gab es einen Salat mit Buchweizen. Wir wollten vor allem mal den Buchweizen testen und haben den Salat drumrumgebastelt. Insgesamt fand ich den Salat super, aber der Buchweizen wurde teilweise als etwas "muffig" empfunden, ist also nicht jedermans Geschmack. Man kann ihn aber leicht druch Couscous oder Dinkel oder Graupen und und und ersetzen.

Zutaten für eine große Schüssel:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1EL Olivenöl
  • Salz und Zucker
  • Erbsen (ich weiß die Menge nicht mehr...)
  • Buchweizen (auch hier ist die Menge eher Pi mal Daumen...)
  • nach Belieben: Tomate, Gurke, Paprika, Frühlingszwiebeln, Pfeffer
  • 4 Esslöffel Joghurt
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Anleitung:

  • Zwiebel, Möhe, Tomate, Gurke, Paprika WÜRFELN
  • Zwiebel + Möhre in Öl ANBRATEN
  • Salz, Zucker, Erbsen DAZU
  • etwas BRATEN lassen
  • Buchweizen in leicht gesalzenem Wasser KÖCHELN (soll noch etwas fest bleiben)
  • alles MISCHEN
  • Tomate, Gurke, Paprika, Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Joghurt + Petersilie DAZU

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Scharfe Grillsauce

Schon vor einer ganzen Weile, haben wir diese Sauce zum Grillen gemacht und sie war super. Schön scharf und megapassend zu Grillgut! =)

Zutaten für 3 Esser:

  • 1 Zwiebel
  • 1EL Olivenöl
  • 1 kleine grüne Paprika
  • 1TL Zucker und Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schuss Weißwein
  • 1 Schuss Balsamico
  • 1 kleine Chili
  • Pfeffer, Rosmarin und Thymian
  • 5-6 Cocktailtomaten
  • 1/4 Gurke

Anleitung:

  • Zwiebel WÜRFELN und in Öl ANBRATEN
  • Paprika WÜRFELN
  • Paprika, Zucker, Salz + Knoblauch DAZU
  • mit Weißwein ABLÖSCHEN
  • Balsamico, Chili, Pfeffer, Rosmarin + Thymian DAZU
  • Tomaten VIERTELN
  • Gurke WÜRFELN
  • beides DAZU
  • 20-30 Minuten KÖCHELN

Bewertung

Die Sauce bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Biryani: Würziger Reis mit Lamm, Kräutern und Mandeln

Hier gab es mal wieder ein (für uns) neues Gericht, das Rezept dazu stammt aus Indien:

Biryani
  • In einem Wok eine große gewürfelte Zwiebel in etwas Öl anschwitzen.
  • Etwa 400 g mageres gewürfeltes Lammfleisch dazu geben und kräftig anbraten bis es braun ist. 

  • 3 dünne fein gehackte Scheiben Ingwer, 2 Lorbeerblätter, 1/2 TL Kardamom, 1 Gewürznelke (bei mir schon fertig gemahlen), 1/2 Zimtstange,
  • 250 g stückige Tomaten aus der Dose,
  • 1 TL Tomatenmark und 
  • soviel Wasser zugeben, dass das Fleisch bedeckt ist. Alles aufkochen lassen und bei mittlerer Temperatur 25 Minuten offen köcheln lassen, bis das Lamm zart und die Flüssigkeit reduziert ist. Anschließend mit Salz und Pfeffer salzen.

Würzreis
  • In einem Topf Zwiebelringe (oder -würfel, wer das lieber mag) von 2 Zwiebeln bei mittlerer Tempertaur in etwas Butter oder Ghee bräunen.
  • 380 g Langkornreis dazu geben, gut umrühren.
  • 1 TL Schwarzkümmel sowie
  • 425 g Wasser hinzufügen und alles zum Kochen bringen. Zugedeckt bei geringer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluß den Würzreis zum Lamm dazu geben, alles nochmal einige wenige Minuten köchelnd ziehen lassen, bis der Reis die Flüssigkeit gut aufgenommen hat.

Vor dem Servieren noch circa 40 g Mandelblättchen/-stifte und je nach Geschmack gerupfte Minz- oder Korianderblättchen (beides bei uns nicht) unterrühren.



Fazit: Mir hat das Gericht gut geschmackt, in der restlichen Familie waren die Meinungen geteilt (was ich aber nicht anders erwartet habe). Auf alle Fälle schön herzhaft-würzig im Geschmack. Die Tomaten schmeckt man aber kaum raus, man bräuchte also schon noch eine frische Salatbeilage der was ähnliches. Nur die Mandelnblättchen waren unpassend. Besser wäre richtige Nüsse oder zumindest festere Mandeln, halt nichts so zartes.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Gebackene Tomatensuppe mit Cashew-Kokos-Sambal

Gestern Abend stand wieder einmal netter Besuch ins Haus. Um eben diesen angemessen zu verköstigen sollte es leckere Suppe geben. Die Wahl fiel auf ein Rezept aus dem Kochbuch "Basics für jeden Tag" von Bill Granger, da mich die Idee mit dem ofengebackenem Gemüse interessiert hat.

Tomatensuppe mit Cashew-Kokos-Sambal
  • 2 kg Eiertomaten (oder andere) halbieren und die Strünke entfernen.
  • 1 rote Paprika vierteln und entkernen.
  • 6 Knoblauchzehen klein haken.
  • 1 kleine Karotte schälen und fein würfeln.
Alles zusammen in eine große Ofenpfanne oder einen Bräter füllen.
  • 60 ml Olivenöl mit 
  • je 2 TL gemahlenem Kreuzkümmel und Koriander sowie 
  • 1 Prise Chili verrühren.
Das Gemüse mit dem Gewürzöl besprenkeln, außerdem noch mit Salz und Pfeffer würzen. Im 175 Grad heißen Ofen zunächst abgedeckt (Deckel oder Alufolie) 1 Stunde und danach noch 30 min offen backen.


Jetzt wird das Gemüse gut durchpüriert (dazu am besten alles in einen normalen Suppentopf umfüllen, darin lässt sich mit dem Pürierstab besser hantieren) und mit
  • 125 ml Kokosmilch und 
  • 250 ml Gemüsebrühe aufgegossen. 
  • Mit Salz & Pfeffer und eventuell nochmal Kreuzkümmel/Koriander abschmecken.
Ich hatte die Suppe schon etwas früher vorbereitet und habe sie dann zum Essen nur noch kurz erwärmt.


Für das Cashew-Kokos-Sambal
  • 50 g Cashewkerne mit
  • 20 g Kokoschips- oder raspeln,
  • einigen Kräutern (Koriander oder Basilikum) und
  • 1 Priese Salz vermixen.
Das Sambal am besten in einer Extraschüssel auf den Tisch stellen, so kann sich jeder selber bedienen.



Zusätzlich gab es auch die leckere Zucchini-Mango-Suppe und als Suppentopping noch gehackte Walnüsse sowie zerkrümelten Feta und dazu Baguette.

Fazit: Eine sehr leckere aromatische Suppe, die ich sehr empfehlen kann. Vom Geschmack her lecker fruchtig. Die Kreuzkümmel und Koriandermenge kann man einfach an seine eigene Vorliebe anpassen. Das Topping fand ich auch sehr klasse! :-)


Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

***/** Toskanisches Hähnchen zu Blumenkohl-Kartoffel-Püree

Mal wieder ein neues Hühnchengericht, entdeckt habe ich es in der März 2013 Ausgabe von Lecker, das Garen des Fleisches in Tomatensoße klang für mich sehr vielversprechend:

Toskanisches Hähnchen zu Blumenkohl-Kartoffel-Püree

Vorbereitungungen:
  • 750 g Kartoffeln schälen und in grobe Stücke zerschneiden
  • einen kleines Blumenkohl in einzelne Rößchen zerteilen
  • 100 g Panchetta (italienischer Bauchspeck, ersatzweise Bacon) in Streifen schneiden
  • 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 EL Fenchelsaat (ich nahm statt dessen Oregano und Thymian) und die Nadeln von 4 Rosmarinzweigen in einem Mixer zerkleinern
  • Ofen auf 200 Grad vorheizen

  • 800-900 g Hähnchenfilets in etwas Mehl wälzen und in heißem Öl etwa 2-3 von beiden Seiten anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen.
  • Im heißen Bratfett den Panchetta anbraten, die Zwiebel-Knobauch-Masse dazugeben und mitbraten.
  • Mit 1/8 l Rotwein und 3 EL Balsamico-Essig ablöschen. Die Flüssigkeit bei starker Hitze um die Hälfte einkochen lassen und danach
  • 2 Büchsen Dosentomaten hinzufügen. Bei geringer Hitze ca. 15 Minuten weiterköcheln lassen.
Jetzt wird es Zeit die Kartoffeln und den Blumenkohl aufzusetzen.
  • Zu der Tomatensoße 250 g halbierte Kirschtomaten dazu geben und weitere 5 min köcheln lassen. In dieser Zeit mit Salz, Pfeffer und einer Priese Zucker abschmecken.
Die Soße in eine Auflaufform gießen und die Hähnchenfilets oben auflegen, im heißen Ofen etwa 25-30 min backen.

Die weichgekochten Kartoffeln und Blumenkohlrößchen mit 175 ml Milch und 3-4 EL Butter zerstampfen. Das Püree mit Salz und geriebenem Muskat abschmecken, zusammen mit dem fertigen Tomatenhähnchen servieren.






Fazit:

Das Hähnchen war super, ganz wunderbar zart! :-) Die Tomatensoße ist auch sehr lecker. Das Püree wollte hier leider keiner außer mir probieren und auch ich fand es nur ok, lieber mag ich Kartoffelbrei und Gemüse getrennt.

Bewertung

Das Hühnchen bekommt von mir ***, das Püree **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Pastagenuss: Paprika-Tomaten-Soße mit Schinkenspeck

Diese Soße hatte ich neulich aus den noch vorhandenen Zutatenresten selbst zusammen "gebraut", als ich in einer fremden Küche gekocht habe. Das Ergebnis begeisterte alle Mitesser dermaßen, dass ich sie unbedingt nochmal machen musste.

Paprika-Tomaten-Soße mit Schinkenspeck
  • 2-3 rote Spitzpaprika waschen, entkernen, in grobe Stücke schneiden und zusammen mit
  • 1 Koblauchzehe,
  • etwas italienischen Kräutern (TK) und
  • einem Schuß pürierten Tomaten in einen Mixer geben, fein zermusen.
  • Gestifteten Schinkenspeck (eine Doppelpackung) in etwas Olivenöl knusprig anbraten und anschließend mit der Paprikasoße ablöschen.
  • Nun noch soviel pürierte Tomaten und gegebenfalls Tomatenmark hinzugeben bis die Konsistenz der Soße leicht flüssig und  cremig ist.
  • Mit Salz & Chili würzen und zum Schluß noch mit
  • einem Schuß Sahne abrunden.


Auch wenn die Soße aussieht wie fast jede andere Tomatensoße auch, macht die Paprika wirklich verdammt viel aus. Ich bin sonst kein so großer Paprikafan, aber so schmeckt sie mir ausgezeichnet! Hat jedenfalls das Zeug zum Klassiker hier bei uns. :-)

Bewertung

Die Soße bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Pasta mit Tomaten-Orangen-Soße

Wieder ein Rezept aus einer Lecker-Ausgabe (12/2013) und wieder ein schnelles Pastasoßenrezept. Davon kann man ja eigentlich nie genug haben (also ich). Leider "darf" ich hier nicht so oft Nuldeln machen, wie ich gern würde...

Pasta mit Tomaten-Orangen-Soße
  • 500 g Pasta in 3-4 Liter Salzwasser al dente kochen.
  • 1 kleines Stück Ingwer schälen und fein reiben. (Achtung, wer Ingwer nicht so mag, nimmt lieber etwas weniger oder lässt ihn weg, sonst schmeckt er zu stark hervor.) 
  • Die Schale einer Orange abreiben, 2 Orangen auspressen.
  • 1 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen häuten und fein hacken.
  • In einer großen Pfanne ca. 100 g Bacon auslassen und knusprig braten, danach herausnehmen.
  • Im Bratenfett Ingwer, Knoblauch und Zwiebel kurz andünsten, 
  • 1 EL Tomatenmark einrühren und mit dem Orangensaft ablöschen.
  • 2 kleine Dosen Tomaten hinzufügen und aufkochen  und 5 min offen köcheln lassen.
  • Währenddessen die Soße mit Salz, Pfeffer, 1 Pr. Zucker, einigen Spritzern Tabasco und der Orangenschale würzen.
Laut Rezeptangaben sollen die abgetropften Nudeln gleich in der Pfanne mit der Soße vermengt werden. Ich habe aber wegen unterschiedlicher Soßenvorlieben hier portionsweise aufgetan. Auf jeden Fall kommt als Topping noch der Bacon und etwas Petersilie oben auf.



Fazit: Eine Soße, zuder man sicher sehr hetereogene Meinungen einsammeln wird. Ich fand sie sehr lecker und auch die Ingwerschärfe spannend. Aber es gab hier auch ablehnende Äußerungen, wobei das hauptsächlich den Ingwer betraf und das ist ja leicht zu ändern.

Bewertung

Die Soße bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Paella valenciana

Im Original ist Paella gar keine Reispfanne mit Meeresfrüchten, sondern mit allem was da so auf den Feldern an Tieren rumsprang und lief (Kaninchen, Huhn usw.). Mit Huhn, so meine Idee, könnte ich doch meinen Kindern die Sache mal schmackhaft machen? Das Rezept für die Variante hier stammt aus der Lecker Ausgabe Juli/August 2014.

Paella valenciana
  • 1 - 1,2 kg Hühnerteile mit Knochen häuten oder die Haut einschneiden und in etwas Olivenöl 10-12 min kräftig anbraten.
  • In der Zwischenzeit 250 g Schneidebohnen waschen und in kleine Stücke schneiden.
  • Das Fleisch herausnehmen und im Bratenfett die Bohnen und
  • 1 gehackte Knoblauchzehe anbraten, salzen & pfeffern.
  • 1 Dose Tomaten dazu geben (oder 3 frische gewürfelte & 2 zerriebene Tomaten) und kurz mitdünsten.
  • 2 Döschen mit Safranfäden in 3/4 Liter warmen Wasser auflösen und damit das Gemüse ablöschen.
  • 1 EL Hühnerbrühe hinzugeben und kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika (eigentlich geräuchertes Paprikapulver) würzen.
  • 1 Dose (425 ml) große Bohnenkerne (die habe ich durch mehr Bohnen und Huhn ersetzt) und
  • 250 g Paella oder Langkornreis einrühren.
Das Fleisch mit der Hautseite nach oben in die Paella geben und 3 Rosmarinzweige dazwischen legen. 15-20 min ohne Bedeckung und dann noch mal 5 mit mit Bedeckung ebi mittlerer Hitze garen lassen. Laut Rezept in der Zeit nicht umrühren, damit sich die typische Paellakruste bilden kann. Ich habe es aber trotzdem gemacht, mir war die Gefahr des Anbrennens zu hoch.



Fazit: Ich fand es ganz ok, nicht umwerfend, aber ein solides Huhn-Gemüse-Reis Gericht. Ohne Safran hätte ich es aber fast besser gefunden. Der Plan die Meute hier dafür zu begeistern ist jedenfalls nicht aufgegangen.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lecker herzhaftes Rührei mit Shitakepilzen und Tomaten

Nach den Feiertagen ist hier etwas überlegteres Genießen angesagt (bald backe ich aber auch wieder!). Passend dazu hier ein passendes Abendbrot mit viel Eiweiß (Eier und Pilze) und wenig Kohlenhydraten (ganz ganz wenig, wenn man sich die Scheibe Brot dazu auch noch verkneift).

Rühreier mit Shitakepilzen und Tomaten
  • 25 g getrocknete geschnittene Shitakepilze mit kochendem Wasser übergießen und einige Mintuten quellen lassen. Danach gut abtropfen lassen.
  • In der Zwischenzeit einige in Öl einlegte Tomaten klein schneiden und 4 Eier in einem Glas aufschlagen, grob verrühren und mit Pfeffer und Rosmarinsalz würzen.
Die Pilze in einer Pfanne mit wenig Öl gut durchbraten. Etwas TK-Knoblauch dazu geben und nun die Eier in die Pfanne gießen. Kurz stocken lassen, die Tomatenstücke dazugeben und langsam rühren bis das Rührei fertig ist, nicht zu lange, sonst wird es zu trocken.



Fazit: Sehr lecker! Ich mag sehr gern richtig herzhaftes Rührei, am liebsten mit Schinken. Die Pilze sind aber eine super Alternative! :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



*** Superfix: Mettwurst-Pastasoße

Wenn der Hunger schon groß ist, muss es manchmal schneller als schnell gehen:

Mettwurst-Tomatensoße
  • 350 g Pasta al dente kochen.
  • 2 (Knoblauch-)Mettwürste häuten, grob kleinschneiden und in
  • etwas Öl anbraten.
  • 1 Dose gehackter Tomaten dazu geben, kurz etwas einköcheln lassen und zum Schluß noch etwas 
  • TK-Basilikum unterrühren.
  • Mit Salz & Chili abschmecken. Fertig.


 Fazit: Sehr herzhaft und sehr lecker!

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Wild-Stifado mit gebackenen Kartoffelscheiben

Gestern konnte ich mal wieder ein neues Rezeot aus der Lecker-Zeitschrift (Ausgabe Oktober 2013) ausprobieren. Es handelt sich um eine Abwandlung eines Stifado (griechischer Eintopf, im Original mit Kaninchen):

Wild-Stifado mit gebackenen Kartoffelscheiben
  • 1 kg Wild-Gulasch (hier: Hirsch) abtupfen und in einer goßen Pfanne in zwei Portionen und insgesamt
  • 3 EL Öl kräftig braun anbraten. Am Ende noch kurz
  • 6 gewürfelte Zwiebeln,
  • 3 gehackte Koblauchzehen sowie
  • die abgeriebene Schale einer Zitrone hinzufügen und ca. 5 min mitbraten.
Alles in einen großen Bräter oder Topf füllen und
  • 400 g Tomaten (bei mir aus der Dose),
  • 2-3 TL Zimt bzw. Zimtmischung hinzufügen (eigentlich auch noch Lorbeerblätter & Piment).
Nun das Stifado mit etwas Mehl bestäuben, kurz anschwitzen lassen und mit
  • 500 ml trockenem Weißwein und
  • 500 ml Wasser ablöschen.
Kurz Aufkochen und nun alles zugedeckt 1,5 h bei mittlerer Hitze schmoren lassen, danach noch weitere 30 min ohne Deckel und mit gelegentlichem Umrühren weiter schmoren.

Für die Kartoffelscheiben einfach nach ca. 75 min Schmorzeit 750 g geschälte Kartoffeln in dicke Scheiben schneiden und diese mit
  • 3 El Öl und
  • 1/2 TL Salz gut durchmischen.
Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und bei 200 Grad 30 min backen. Als Beilage gab es bei uns dazu einen Feldsalat mit Walnüssen und Walnuss-Balsamico-Dressing.



Fazit: Wunderbar! :-) Schon der Duft in der Küche war herrlich! Ich habe noch Preiselbeeren dazu gegessen, weil das sehr herzhafte Fleisch dadurch noch besser schmeckt, finde ich. Auch die Kartoffeln kamen gut an.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Käsekekse

Herzhaftes Gebäck ist super und so standen diese Käsekekse "Chili und Chiabatta - Pikante Kekse" schon seit einer Weile auf meiner Liste. Jetzt war es so weit und ich hab sie nachgebacken. Das hätte ich schon früher machen sollen, die sind nämlich super! Sie schmecker lecker herzhaft und käsig, leider sind sie recht spröde, was ich als Konsistenz nicht so gern mag. Aber das is nur ein winziges Manko. ^^

Zutaten

  • 250g Butter
  • 2 Eier
  • 375g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • Salz + Pfeffer
  • 1 kleine getrocknete Chili
  • 1TL Paprikapulver
  • 100g Parmesan
  • 75g eingelegte Tomaten
  • 80g Walnüsse
  • 3 Thymianzweige

Anleitung

  • Parmesan REIBEN
  • Butter schaumig SCHLAGEN
  • Eier DAZU
  • Mehl + Backpulver + Salz + Pfeffer + Paprika + Chili + Parmesan + Thymian DAZU
  • Tomaten SCHNEIDEN, Walnüsse grob HACKEN, beides DAZU
  • VERKNETEN, Kügelchen FORMEN
  • bei 180°C für 20mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 165 Stück
  • pro Stück: 26kcal

Bewertung

Die Kekse bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Couscous all'arrabbiata

So sah das Ergebnis meines spontanen abendlichen Couscouskochen mit lauter Zutaten, die sich so finden ließen, aus:



Couscous all'arrabbiata
  • 1 Dose Champignons abtropfen lassen oder einige frische Champingnons in Scheiben schneiden.
  • Etwa 100 g gewürfelten Frühstücksspeck bzw. Schinken mit Fettrand in einer Pfanne auslassen und knusprig braten.
  • 1-2 Knoblauchzehen klein hacken und zusammen mit den Pilzen zum Schinken geben, kurz mitbraten.
  • Jetzt kommen noch einige eingelegte zerschnittene Tomaten,
  • 2 frische gewürfelte Tomaten,
  • etwas italienische Kräuter (TK),
  • Salz & Chili und
  • etwas Balsamico hinzu.
Alles kurz erwärmen, dann die Pfanne vom Herd nehmen.
  • 250 ml Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen bringen.
  • Ein Schuss vom Öl der eingelegten Tomaten und
  • 250 g Couscous hinzufügen. Den Topf ebenfalls vom Herd nehmen.
Den Couscous circa 2 min quellen lassen, dann auflockern und die vorbereite Speck-Pilz-Tomaten-Mischung hinzufügen. Zum Abschluß noch frisch gehobelten Parmesan und leicht angeröstete Pinienkerne unterheben.



Fazit: Es war saulecker! Durch den Speck wesentlich herzhafter als meine anderen Couscousvarianten, aber es passt ebenfalls hervorragend! :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen (à la Tom Ga Gung)

Ich esse sehr gern thailändische Kokosnussuppen und wollte mich heute mal selbst an einer probieren. Die Zutaten habe ich mir aber einfach nach eigenen Vorlieben zusammen gesucht, so dass es nicht wirklich eine echte "Tom Ga Gung" geworden ist:

Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen


Zuerst habe ich in einem Mixer die Würzpaste zusammengemixt:
  • 1 geschälte große Kartoffel
  • 1 geschälte Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • jeweils ein wenig Curry, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Kurkuma & Kaffernlimettenblätter
  • etwas Sesamöl
Die Paste mit etwas Öl kurz in einem Topf anschwitzen und mit ca. 500 ml Kokosmilch ablöschen. Weitere 500 ml Wasser dazugeben. Wer mag kann noch mit einem Stabmixer ganz fein pürieren, dann wird die Suppe schön homogen.

Alles aufkochen und 10 min weiterköcheln lassen. In der Zwischenzeit kann schon mal das Gemüse vorbereitet werden:
  • 2 Tomaten häuten und in Achtel schneiden,
  • 1 Karotte schälen und in schmale Streifen schneiden,
  • 1 Zuchini ebenfalls in schmale Streifen schneiden und
  • eine Handvoll Champingnons achteln.
Das Streifenschneiden geht mit einem Spiralschneider super schnell. alternativ kann man auch einfach schmale Scheiben schneiden.

Nun 500 g aufgetaute Garnelen in die Suppe geben und weitere 5 min kochen lassen. Die Champingnons dazu geben und nach weiteren 5 min das restliche Gemüse.

Mit Zitronensaft, Zitronenschale, Sojasoße/Salz und gegenbenenfalls noch dem ein oder anderen Gewürz (z.B. Curry oder Chili) abschmecken.

Zum Schluß kann noch Sesam darüber gestreut werden.


Fazit: Eine leckere Suppe, aber wie erwartet keine Tom Ga. Macht aber nichts, dafür kann man von dieser hier richtig satt werden. Noch mehr, wenn man den Kartoffelanteil erhöht, dann wird sie noch sämiger.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Feldsalat mit Avocado & Tomate

Dieser Salat ist irgendwie nur Resteverwertung (es gab Sushi = übrig gebliebene Avocado und mal wieder Feigen-Salat = übrig gebliebener Salat), aber er ist so lecker, dass er dennoch ein kleines Posting verdient:

Feldsalat mit Avocado & Tomaten
  • 1/2 Packung Feldsalat in eine Salatschüssel geben. Jetzt kommt noch
  • 1 etwas größere in Achteln geschnittene Tomate,
  • 1 reife Avocado (gehäutet und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke geschnitten) und
  • 1 Handvoll geröstete Nüsse dazu.
  • In einem kleinen Schraubglas 3 TL Balsamico-Creme,
  • 1 TL Olivenöl,
  • 1 Pr. Rosmarinsalz sowie
  • etwas gemahlenen Chili kräftig miteinander verschütteln.
Das Dressing sofort zum Salat geben und kräftig durchrühren, damit die Avocado nicht anfängt braun zu werden.



Dazu gab es diesmal wie beim Feigensalat noch einen Versuch mit in Schinken eingewickeltem Ziegenfrischkäse. War schon deutlich besser, als die Feta-Version, aber ich werde wohl beim einfach gebackenem Feta bleiben. Mit Schinken ist es mir zu salzig.

Aber der Salat selber ist wunderbar! Die Avocado war auch genau richtig, fast cremig. :-)

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Herzhafte Scones mit Feta/Knoblauch & Tomaten/Pinienkernen/Basilikum

Scones gehen so schön schnell, da wollte ich mal probieren, ob sie auch in der Richtung "Pizzabrötchen" talentiert sind. Hierfür habe ich zwei Varianten gewählt, eine etwas schlichtere mit ein wenig Feta und Schnittknoblauch und eine italienische:

Scones mit Feta und Knoblauch
  • 150 g Dinkelvollkornmehl mit
  • 100 g hellem Weizenmehl,
  • einer Priese Salz (hier hätte es etwas mehr sein können),
  • 60 g kalte Butter in kleinen Stückchen,
  • 50 g gewürfeltem Feta und
  • etwas Schnittknoblauch (bzw. TK Kräuter "Knoblauchduo") verkneten.
  • 150 ml Buttermilch dazugeben und zu einem Teig verarbeiten.
Diesen habe ich dieses Mal als rechteckigen Fladen auf das Backblech geformt und dann in 9 kleine Quadrate geschnitten.




Scones mit eingelegten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen
  • 150 g Dinkelvollkornmehl mit
  • 100 g hellem Weizenmehl,
  • einer Priese Rosmarin-Salz (hier auch: etwas mehr nächstes Mal),
  • 60 g kalte Butter in kleinen Stückchen,
  • 1/2 Glas eingelgte getrocknete Tomaten (kleingeschnitten),
  • 40 g gerösteten Pinienkernen sowie
  • einigen gehackten Blättern frisches Basilikum verkneten.
  • 100 bis 120 ml Buttermilch dazugeben und zu einem Teig verarbeiten.

Auch hier wieder: zu 9 kleinen Quadraten zuschneiden. Beide Varianten werden bei 190 Gad ca. 11-12 min gebacken.





Fazit:  Ich finde diese Scones auch sehr lecker. Sie sind natürlich nicht so fluffig wie Hefebrötchen, ihr großer Vorteil ist aber die Schnelligkeit. So kann man ganz spontan kleine Beilagenbrötchen backen zum Beispiel zu einem Salat dazu.

Bewertung

Die Scones bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)