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*** Linzerkuchen

Hier kommt ein megaeinfacher und superleckerer Kuchen! Laut der TV-Sendung "Deutschlands bester Bäcker" ist es ein Linzerkuchen. So simpel und dennoch bekam er von allen 4 Testessern nichts als Lob. Er schmeckt superlecker aber hat es auch entsprechend in sich.
Bei der Teigmenge unten bleibt noch genug Teig für ein Blech Engelsaugen über. =)
Mein Teig sieht ein bissel "stückiger" aus als normaler Mürbeteig, weil ich etwas Dinkelvollkornmehl mit reingemischt habe. 

Zutaten

  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • 300g Butter 
  • 1/2 Glas Marmelade

Anleitung

  • Mehl + Zucker + Eier + Butter kurz VERKNETEN
  • Teig ca 1/2cm dick AUSROLLEN
  • Springformboden und -Rand BELEGEN
  • Marmelade ca 1/2cm dick darauf STREICHEN
  • mit Teigstreifen ein quadratisches Muster darauf LEGEN
  • bei 180°C für 30mins BACKEN

 Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Alternativen

Zu einer Zombieparty gabs  ein entsprechend gestalteten Kuchen von mir. Die Marmelade ist Stachelbeere, es ist wichtig, dass sie nicht zu dunkel ist, damit es umso eckliger ausschaut. ^^
Die Maden sind aus Marzipan.


 

 

*** Lecker fruchtig-nussiger Herbstkuchen

Ich muss noch schnell bevor die Adventszeit anfängt einen leckeren Herbstkuchen zeigen. Nach dem Backen dieses leckeren schnellen Kuchens waren immer noch Äpfel übrig und so musste noch ein Apfelkuchen her:

Apfel-Walnuss-Kuchen

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Auflaufform fetten oder mit Backpapier auslegen.

Boden
  • 200 g Walnüsse grob hacken, mit
  • 1 EL braunem Zucker mischen und in die Auflaufform drücken.

Teig
  • 150 g weiche Butter mit
  • 100 g Zucker,
  • 1 Prise Salz und
  • 2 Pk. echtem Vanillezucker fluffig aufschlagen. Nach und nach
  • 3 Eier unterrühren. Anschließend
  • 200 g Mehl sowie
  • 2 TL Backpulver kurz unterrühren. Den Teig auf den Walnussboden geben und glatt streichen.

Belag
  • Je nach größe um die 6 Äpfel schälen, entkernen und in Wunschgröße klein schneiden, auf dem Teig verteilen. Zum Schluß noch
  • mit einigen Butterflöckchen belegen.
Den Kuchen erst einmal 30 min backen und dann immer wieder mit einem Holzstäbchen testen. Im Rezept sind 60 min Backzeit angegeben, aber das kann gerade bei Obstkuchen sehr variieren.

Gleich nach dem Backen den Kuchen mit Aprikosenmarmelade bestreichen (oder ähnlichen hellen Sorten, bei mir war es Birne-Sanddorn-Marmelade). Das geht einfacher, wenn man diese vorher etwas erhitzt.




Fazit: Ein toller Kuchen! Saftig lecker und den Nussboden unten drunter fand ich auch ganz wunderbar! Ich musste auch gleich das Rezept weitergeben, weil er auch beim Mitverkoster sehr gut ankam. :-)

PS: Ich habe noch einen tollen Herbstkuchen gebacken, aber leider das Fotografieren vergessen. Das Rezept ist eigentlich ein reiner Birnenkuchen, aber ich habe Birnen und Äpfel gemischt (und die Zimtmenge etwas reduziert). Vielleicht komme ich bald nochmal zum Nachbacken, wobei jetzt sind ja eigentlich Plätzchen an der Reihe...


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

***/** Cape Chicken Braai mit Geelrys (Gewürzreis)

Nach der Paella letztens, diesmal Hühnchen nach südafrikanischer Art (aus der Leckerausgabe 12/2013). Dazu gibt es einen gewürzten gelben Reis der am Kap Geelrys genannt wird.

Cape Chicken Braai mit Geelrys

Marinade
  • 200 g Aprikosen- oder Marillenkonfitüre mit
  • 150 ml trockenem Weißwein,
  • 2 EL Worcestersoße,
  • 2 EL Öl,
  • 1-2 TL Tabasco,
  • je 1 EL getrocknetem Majoran und Thymian sowie
  • je zwei gehackten Zweibeln und Koblauchzehen vermengen.
  • 1,2 kg Hühnchenteile häuten (laut Rezept soll man die Haut dran lassen, aber ich finde es dann meist zu fettig) und mit der Marinade vermengen. Mindestens 45 min zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Den Herd auf 175 Grad vorheizen. Das Hühnchen in einer großen Pfanne oder einem Bräter erst kurz ohne Marinade bei hohen Temperaturen anbraten, die Marinade dazugeben und bei geringer Hitze noch etwa 15 min köcheln lassen. Danach im Ofen circa 45 min backen.

Geelrys
  • 300 g Basmati-Reis mit
  • 600 ml Wasser,
  • 1 TL Salz,
  • 1 El braunem Zucker,
  • 1 Zimtstange und
  • 1 EL Kurkuma aufkochen und dann 15 min bei geringer Hitze weiter köcheln lassen.
  • 100 g Rosinen sowie
  • 50 g Butter unterrühren und zugedeckt nochmals 10 min ohne Hitze ziehen lassen.



Fazit: Sehr saftiges leckeres Hühnchen! Ich mag die Kombination aus der Süße der Konfitüre mit dem leicht herben des Weins sehr. Ließ sich auch recht gut und unkompliziert kochen, da nichts gleichzeitig gehändelt werden muss.

Den Reis fand ich etwas fad, dafür dass es Gewürzreis sein soll. Da würde ich beim nächsten Mal etwas mehr an Gewürzen rein geben, Curry vielleicht oder etwas Richtung arabische Gewürzküche. Eventuell tut es auch etwas mehr Zimt, muss man mal testen.


Bewertung

Das Hühnchen bekommt von mir ***, der Reis **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Silvesterbuffet

Frohes Neues!!! 

Zu Silvester gab es bei uns eine Art Buffet. Darunter nicht ganz so gut gelungener Buttermilchkuchen (irgendwie fielen alle Mandeln runter und er hätte noch nen Tick länger backen können), geräucherte Schweinelende zum Belegen des Baguettes (was ich mit Vollkornmehl gemacht hab, weswegen es nicht so richtig gut aufging und so grau aussieht), Kartoffelsalat, Bratäpfel und Heringssalat (siehe unten).

*** Bratäpfel


Die Bratäpfel sind megaeinfach, aber superlecker. Das Marzipan wird sehr pastig beim Backen, was sich ideal essen lässt und die Marmelade bildet eine Art Glasur um die Äpfel herum. Beim nächsten Mal probiere ich aus, wie sie schmecken wenn man die Hälften nicht aufeinander stapelt sondern alle oben offen lässt. Das Rezept stammt von hier: "Hefe und mehr - Bratäpfelchen".

Zutaten

  • 1 Apfel
  • 10g Marzipan
  • 5g Marmelade

Anleitung

  • Apfel HALBIEREN und ENTKERNEN
  • 2 Kugeln aus Marzipan FORMEN und die Löcher im Apfel STOPFEN
  • Marmelade auf untere Hälfte GEBEN
  • obere Hälfte DARAUF
  • bei 175°C für 30mins BACKEN

Bewertung

Die Äpfel bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Heringssalat


Das Rezept stammt von meiner Mutter und ich liebe es. Wir hatten es an Weihnachten schon einmal gemacht, weil ich ihn so gern esse. ^^ Ich setze an sich voraus, dass man alles herzhafte mit Salz und Pfeffer abschmeckt, aber hier ist ne Ausnahme. Diesen Salat sollte man nicht salzen, da er durch die Heringe absolut genug Salz bekommt, er könnte so manchem bereits so zu salzig sein. =)

Zutaten
  • 250g Matjesfilet nach nordischer Art
  • 250g Schinkenwurst
  • 3 saure Gurken
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 3EL Mayonnaise ohne Ei
  • 3 Eier
  • 2 Äpfel
Anleitung
  • Eier KOCHEN
  • Filets ABWASCHEN
  • alles WÜRFELN und MISCHEN
  • über Nacht durchziehen LASSEN

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kakaotaler

Kakaotaler (ca. 50 Stück)

  • 250 g weiche Butter mit
  • 150 g Honig schaumig rühren.
  • 2 Eigelb dazu geben und weiter aufschlagen.
  • 200 g Weizenvollkornmehl,
  • 40 g Backkakao,
  • Vanille,
  • abgeriebene Schale einer Zitrone,
  • 1 Pr. gem. Nelken mischen und unter die Schaummasse mischen.
Den Teig in eine Plastiktüte (oder in einen Spritzbeutel) füllen, eine Spitze abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen. Die Kreise sollten ca. 3-4 cm Durchmesser haben. Bei 200 Grad ca. 10 min backen, die Ränder sollten nicht zu braun werden. Anschließend gut auskühlen lassen.

Etwas Johannisbeergelee erwärmen und auf je einen Taler streichen, mit einem zweiten belegen und beide zusammen kurz in geschmolzene Zartbitterkuvertüre tauchen. Am besten auf Butterbrotpapier trocken lassen.



Fazit: Fruchtig schokoladige Plätzchen, die allerdings durch die verschiedenen Arbeitsschritte ein wenig aufwendiger in der Zubereitung sind.

Bewertung

Die Plätzchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Pflaumen-Kringel-Kuchen

Wenn ich mit Hunger einkaufen gehe, artet das immer in eine Schlepporgie aus und einen vollgepfroften Kühlschrank mit nem Haufen Krams, der nich alle wird. Und bevor die Pflaumen schlecht werden, hab ich lieber nen Kuchen draus gemacht... Ich hatte noch dieses Rezept auf meiner Liste und dachte das passt: "Deichrunners Küche - Pflaumen-Rosettenkuchen und Vorfreude". Schmeckt auch echt super der Kuchen, nur meine Pflaumen waren irgendwie oll. Mit tollerem Obst wird der sicher noch besser - dennoch kriegt er jetzt schon 3 Sterne. ^^
Auf die Mandeln kann man übrigens verzichten, dafür vllt etwas Zimt in die Pflaumen... hmmm....

Zutaten

Teig
  • 150g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 40g Zucker (recht unsüß, wer mehr mag hier zugeben!)
  • 150g Quark mit Joghurtverfeinerung
  • 1 Prise Salz
  • 3EL Milch (3,5%)
  • 3EL Öl 
Füllung
  • 50g Beerenmarmelade (es fehlt das Ettikett, ich habe keine Ahnung was ich da hatte)
  • 500g Pflaumen
  • 50g Mandeln
  • 70g Marzipan

Anleitung

Teig
  • alles MISCHEN
  • kurz KNETEN und AUSROLLEN
Füllung
  • Marzipan AUSROLLEN, auf Teig LEGEN
  • Mandeln darüber STREUEN
  • Pflaumen in Stücke SCHNEIDEN
  • Pflaumen + Marmelade KÖCHELN bis ordentlich Saft austritt
  • Pflaumen ohne Saft auf Teig LEGEN
  • Teig AUFROLLEN, in backformhohe Stücke SCHNEIDEN
  • hochkant in Form ANORDNEN
  • bei 180°C für 40mins BACKEN
  • Saft direkt nach dem Backen DARÜBER

Nährwert

  • Menge: 8 Stück
  • pro Stück: 253kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Nach etlichen (und auch sehr leckeren) Versuchen seit meiner ersten Joghurttorte bin ich heute endlich endlich zufrieden mit dem Boden gewesen! :-) Das ist doch glatt einen neues Beitrag wert:

Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Zuerst das Topping: Hier habe ich selbstgemachte Blaubeerkonfitüre verwendet. Damit sie nicht zu fest und zu süß ist, etwas dünner als normal:
  • 250 g aufgetaute Blaubeeren mit
  • 50 g Gelierzucker 1:3 verrühren, aufkochen und 3 min rührend weiter kochen lassen.
Zwischendurch mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Konfitüre in ein heiß ausgespültes Schraubglas abfüllen und abkühlen lassen, dementsprechend schon im Vorfeld zubereiten.

Jetzt zum Boden:
  • 25 g Sahne kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und darin
  • 75 g dunkle Schokolade schmelzen lassen.
  • 25 g ungesüßte Cornflakes mit
  • 50 g Kekse (hier: "Hobbits") vermixen und unter die Ganache (Sahne mit Schokolade) mischen.
Eine kleine glatte Tortenplatte mit etwas Öl einreiben und einen Tortenrand darauf stellen (18 cm Durchmesser). Die Keksschokolade darin verteilen, leicht festdrücken und im Kühlschrank kalt stellen.

Fehlt nur noch die Joghurtcreme:
  • 1 kg Joghurt (hier: türkischer mit 3,5 % Fett) mit
  • 4 EL Zucker und
  • 2 TL Lavendelzucker süßen.
  • 10 Blätter Gelantine in kaltem Wasser 5 min einweichen.
  • 3 EL vom Joghurt abnehmen und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig erwärmen bis sich die Gelantine aufgelöst hat. Sofort in den restlichen Joghurt einrühren.
Etwa 10-15 min im Kühlschrank andicken lassen, anschließend in den Tortenring geben und glatt streichen. Darauf wird die vorbereitete Blaubeerkonfitüre in kleinen Kleksen auf der Oberfläche verteilt. Mit einer Gabel vorsichtig verteilen, gern auch noch einen zweiten Durchgang. Jetzt die Torte im Kühlschrank mindestens 4 h fest werden lassen.




Fazit: Geschmeckt hat die Torte ja, wie schon geschrieben, jedes Mal. Am meisten hat mich an den bisherigen Böden gestört, dass sie zu spröde waren und meist zerbröselten, beim Versuch ein Stück vom Tortenteller zu nehmen. Auch war der Boden öfter zu stark hervorschmeckend, so dass es insgesamt nicht so harmonierte.

Beides ist hier anders: Durch die Sahne ist der Boden wesentlich anwendungsfreundlicher und anstatt Amarettinis oder Trockenfrüchte habe ich relativ neutral schmeckende Krümelware verwendet. Die Schokolade passt sehr gut zum frischen Joghurt.

Nur leider war ich noch etwas zu zögerlich mit dem Lavendelzucker. Den habe ich nicht sehr hervorgeschmeckt. Allerdings geht mir das bei Vanille auch oft so, ich bin wohl nicht Gourmet genug. ^^°

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Porridge oder Haferbrei oder Frühstückssuppe

Kurz etwas Einleitendes: Früher gab es bei meiner Omi immer Frühstückssuppe, die ich und mein Opi geliebt haben, als ich später mal nach Rezepten danach gesucht habe, bin ich auf Haferbrei und darüber auf Porridge (englisch für Haferbrei) gestoßen. Das was ich heute poste hat zwar nicht mehr so viel mit der Frühstückssuppe meiner Omi gemein, aber ist im Prinzip nur eine Abwandlung! =)

Gemacht habe ich 3 Varianten, die allesamt von Jamie Oliver stammen und hier nochmal genau nachverfolgt werden können: "Foodtube - How to make the perfect porridge". Die Variante mit dem Golden Syrup habe ich weggelassen, weil ich keinen habe und das mit den Beeren war mir jetzt zu aufwendig, da ich nur Gefrorene im Haus hab.
Geschmacklich haben mich meine 3 Varianten vollständig überzeugt! Am liebsten mag ich Schoko, wobei der braune Zucker fast wie Frühstückssuppe schmeckt - und die Zuckerschicht darauf wird wirklich richtig karamellig! ^^

Zunächst stellt man das Basisporridge her und wenn es fertig ist, gibt man die Geschmacksträger dazu, die dann die verschiedenen Varianten ergeben. Die Menge der Basisvariante reciht um daraus alle 3 Sorten machen zu können.

Basisporridge

Zutaten

  • 60g kernige Haferflocken
  • 390g Wasser
  • 1/2 TL Honig
  • 1 Schwapp Milch (1,5%)

Anleitung

  • Haferflocken + Wasser auf mittlerer Stufe zum Kochen BRINGEN
  • Temperatur runter STELLEN und 15mins KÖCHELN
  • Honig und Milch DAZU
So das war's schon, nun die Varianten.

Schokolade

Zutaten

  • 2TL Trinkschokolade (bei mir Suchard Express)
  • 2TL Beerenmarmelade (bei Jamie etwas Bitteres wie Orange)

Anleitung

  • Schokolade im Topf UNTERRÜHREN
  • mit Marmelade SERVIEREN

Nährwert

  • Menge: 1 kleine Schüssel
  • pro Schüssel: 192kcal

Brauner Zucker

Zutaten

  • 1TL brauner Zucker
  • 2TL Milch (1,5%)

Anleitung

  • Porridge in Schüssel FÜLLEN
  • Zucker darüber STREUEN
  • 1mins WARTEN
  • Milch darüber GEBEN

Nährwert

  • Menge: 1 kleine Schüssel
  • pro Schüssel: 150kcal


Mohn-Kokos-Zimt-Banane

Zutaten

  • 1/2TL Honig
  • 1 Banane (eine halbe reicht, aber wohin mit dem Rest...)
  • 1TL Mohnsamen
  • 1TL Kokosraspeln
  • 1 Prise Zimt

Anleitung

  • Porridge in Schüssel FÜLLEN
  • Mohn+Kokos+Zimt+Honig EINRÜHREN
  • Banane SCHNEIDEN und UNTERRÜHREN

Nährwert

  • Menge: 1 kleine Schüssel
  • pro Schüssel: 296kcal (fast die Hälfte kommt von der Banane)

Bewertung

Jede Variante bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!) 



Und damit der Post auch noch etwas Eigenes hat, kommt hier noch das Rezept für Frühstückssuppe!  Wer warme Milch mag, wird sie lieben! :D

Frühstückssuppe

Zutaten

  • Milch
  • Zucker
  • Haferflocken

Anleitung

  • Milch in einem Topf ERHITZEN
  • Zucker DAZU bis sie einem süß genug ist
  • eine Hand voll Haferflocken EINRÜHREN
  • 5mins KÖCHELN bis die Haferflocken weich sind
Das Ganze heißt nicht umsonst Suppe. Die Haferflocken sind hier, im Gegensatz zum Porridge klar ind er Unterzahl, dennoch bilden sie eine angenehme und leckere Einlage in der Suppe. Wenn man krank ist, nimmt man statt Zucker Honig! ;)

*** Waldbeer-Joghurtcreme-Torte

Hier kommt mal wieder ein Mix-Rezept. Ich habe mir aus verschiedenen Einzelrezepten ein neues im Baukastenprinzip zusammengesetzt: Idee und Boden stammen von der Kleinen Panna-cotta-Torte mit Rote Grütze Wirbel aus der Lecker-Ausgabe 7/8 2013, die Joghurtcreme hatte ich schon einmal als Aprikosen-Joghurtcreme getestet und hier lediglich die Aprikosen gegen Vanille getauscht und das Fruchttopping gab es schonmal bei der Mascarpone-Waldbeer-Torte - zusammen macht das eine

Waldbeer-Joghurtcreme-Torte

Boden
  • 250 g Amarettinis fein zerbröseln und mit
  • 120 g flüssiger Butter mischen.
Die Masse auf den Boden einer Springform oder auf eine Totenplatte mit Tortenring drücken (ich hatte 24 cm Umfang genommen, dafür war es aber etwas zuviel Bodenmasse, besser wäre hier mehr Umfang oder weniger Amerettinis gewesen). Im Kühlschrank abkühlen lassen.


Joghurtcreme
  • 9 Blätter Gelantine einweichen lassen
  • 700 g Joghurt nach Geschmack süßen und mit
  • Vanillepulver oder -zucker vermischen.
2-3 Esslöfel vom Joghurt abnehmen und mit der Gelantine erwärmen bis diese sich auflöst (am besten mit dem Finger rühren, dann merkt man, wann es zu heiß wird). Sofort in unter die restliche Creme rühren und dann für 15 min im Kühlschrank kühlen.
  • 200 g Sahne mit etwas Salz steif schlagen und unter den gelierenden Joghurt heben.
Die Joghurtcreme auf dem Tortenboden glatt streichen.


Waldfruchtmus
  • 300 g TK Waldfrüchte antauen lassen und mit
  • 50 g Gelierzucker 3:1 auf und 3 min weiterkochen.
Mit dem Mixstab fein zermusen und am besten in ein Schraubglas abfüllen. So kann man es auch schon einige Tage vor der Torte herstellen und eventuelle Reste noch für Eis, Griesbrei, Joghurt, Quark usw. weiterverwenden.


Das Fruchtmus in Kleksen auf der Joghurtmasse verteilen und mit einer Gabel etwas verwirbeln.



Fazit: Sehr lecker! Nur leider etwas süß geraten, ich wusste nicht, dass Amarettinis so süß sind. Beim nächsten Mal würde ich die Hälfte der Krümel für den Boden aus ungezuckerten Kornflakes oder Zwieback herstellen (und wie oben geschrieben auch weniger nehmen).

Ich hätte gern auch eine höhere Torte gehabt, also Umfang weniger oder noch mehr Creme (an Gelantineblättern dabei einfach 1 Blatt pro 100 g Cremezutat nehmen).

Ansonsten die ideale Sommertorte! :-)



Edit:

So heute nochmal ein neuer Versuch mit neuen Boden: auf ca. 22-23 cm Durchmesser kamen 70 g Amarettinis & 70 g ungesüßte Kornflakes/Vollkornbutterkekse (Kornflakes waren alle uns es musste noch aufgefüllt werden) mit 75 g flüssiger Butter. Die Creme bestand aus 1 kg Joghurt und 200 g Sahne:

 
 
 

Also geschmacklich war es die Kombination super: nicht zu süß, frisch, fruchtig - toll! :-) Leider leider war der Boden aber nicht mehr so stabil wie beim letzten Mal. Man bekam ihn nur schwer als Stück heraus, er zerkrümmelte. Zum Glück war die Joghurtcreme schön stabil. Da muss ich also noch weiter probieren.


Das Probieren geht weiter...

Nachdem ich von der Möglichkeit gelesen habe einen "Boden ohne Backen" auch mit Datteln und Cashewkernen herzustellen, dachte ich natürlich gleich an diese tolle Joghurttorte, die ja nur noch den perfekten Boden sucht. Nach den Versuchen mit Butter und Schokolade, diesmal also Trockenfrüchte. Weil ich keine Datteln da hatte, sind es Feigen und Aprikosen geworden:
  • 25 g geröstete Cashewkerne mit
  • 25 g ungesüßten Cornflakes sowie
  • 100 g Trockenfrüchten vermixen. 
Den dadurch entstandenen Teig wie oben beschrieben in einen verstellbaren Tortenring (kleinste Einstellung) drücken und im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Joghurt habe ich diesmal nur spärlich gesüßt, da ja Trockenfrüchte schon genug Süße geben und ich zudem schon vorhandene selbst gekochte Himbeer-Erdbeermarmelade verwendet habe, die ja auch etwas süßer ist.




Die Torte war lecker wie immer, aber der Boden leider furchbar instabil und mir hat der doch etwas schwere Geschmack der Trockenfrüchte zu der leichten Joghurttorte nicht ganz so gut gefallen. Das hat den anderen scheinbar weniger Schwierigkeiten bereitet, ich hab nur ein kleines Stückchen abbekommen. ;-)

Die Suche geht also weiter...


Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

***/** Probepacken: Froschtorte/-kuchen

Es wurde heute nicht nur für das Abendessen des kommenden Kindergeburtstages probegekocht, sondern auch probegebacken. Ein Froschkuchen soll es werden. Da er mit in den Kindergarten soll und da eigentlich Schokokuchen immer am besten ankommen, war das endlich mal ein Anlass ein neues Rezept hierfür zu testen (Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Schokokuchen, der so schmeckt, wie der, den ich mal in einem winzig kleinen Torten-und Kuchencafé gekostet habe.)

Das Rezept stammt von diesem Tortenblog:

Leckerer schokoladig vollmundiger Schokoladenkuchen
  • In einem kleinen Topf 250 g Butter mit
  • 200 g dunkler Kuvertüre,
  • 150 ml Espresso (aus 2 TL Espressopulver),
  • 1/2 geriebender Tonkabohne und
  • 150 g braunen Zucker schmelzen.
  • In einer großen Rührschüssel 250 g Mehl mit
  • 50 g Kakao und
  • 1 Pk. Weinsteinbackpulver verrühren.
  • Nun noch 100 g Quark und anschließend nach und nach
  • 5 Eier unterrühren (nicht zu lange rühren).
Den Teig in einer gebutterten+ausgestreuten (oder halt mit Backpapier ausgelegten) Form bei 160 Grad etwa 45 min backen. In einer 24er Springform wird der Kuchen etwa 6 cm hoch.

Ich habe heute auch noch eine kleine eckige Form befüllt, da ich zwei verschiedene Versionen testen wollte. Zum einem eine Torte die sich von der Füllung an der leckeren Mascarpone-Waldbeer-Torte von neulich orientiert und einen schlichten Schokokuchen mit einer weißen Ganache (weiße Kuvertüre mit Sahne - die hatte ich noch im Tiefkühler).

Außerdem wollte ich zwei Varianten für einen Guß testen, in denen die Frösche sitzen sollten (solche Torten sind als "Schwimmbadtorten" im Netz zu finden). Zum einen einen mit Gelantine und Minze als grün färbendes Element und einem einfachen grün gefärbten Tortenguß.

Das Probebacken hat sich jedenfalls schon gelohnt, ich habe einiges an Fehlern bemerkt und kann die Sache jetzt beim nächsten Mal hoffentlich besser machen.

So, nun zu den Resultaten. Hier der kleine Minikuchen:

 
Wie sie sehen, sehen sie nichts. ^^ Ich hatte mich für den Guß/das Gelee an einem Rezept orientiert, welches eine Limetten-Joghurtcreme mit einem Minzgelee krönte. Nur leider wurde aus dem herrlich grünen Minz-Apfel-Honig-Wasser aus meinem Mixer im Kochtopf ein blaßgrünes etwas, was ich dann leider auch noch viel zu früh auf den Kuchen kippte. :-( So ist der Kuchen jetzt von einer zarten Minzschicht eingehüllt - auch nicht schlecht, aber die Frösche sitze so natürlich nicht im Tümpel...

Naja geschmeckt hat es trotzdem - das Küchlein ist schon vernichtet. Der Schokokuchen selbst ist übrigens sehr lecker und kommt schon ziemlich nah an den gesuchten heran! :-) Ich werde ihn wie den fraglichen Kandidaten demnächst mal mit eingebackenen Himbeeren testen. Die Ganache passt auch dazu, also alles dann doch noch halbswegs gut geworden.


Nun zur Torte: Der Teig in der Springform kam so hoch, dass ich problemlos 3 Böden daraus machen konnte. Diese wurden in einem Tortenring im Wechsel mit selbstgemachten Fruchtmarmeladen und einer kaum gesüßten Mascarpone-Quark-Sahnecreme gestapelt. Drum rum kamen Löffelbiskuit (der "Schilfgürtel").






Auch dieser Guß sieht recht blassgrün aus, das liegt aber daran, dass er abgehauen ist. Ich muss einfach mehr Geduld aufbringen. 15 Minuten hab ich den Tortenguß abkühlen lassen und trotzdem war er noch zu flüssig. Übrigens habe ich mit Pulverfarbe gefärbt (in gelb und blau), was wirklich super geht. Lieber wäre mir aber eine wirklich selbstgemachte Variante, mal sehen.

Angeschnitten wird sie erst morgen, heute waren alle schon satt.

Edit: Und da ist er, der Anschnitt.



Also zuerst mal: die dunkle Schokolade zusammen mit dem Aroma der roten Früchte sind wuuunderbar! Das muss ich unbedingt noch weiter ausbauen (mehr Früchte). Aber als Torte mit drei Böden und Mascarpone-Quark-Sahne waren die Stücke zu heftig. Wir haben uns dann Vernichtungshilfe ins Haus geholt, weil wir sonst nicht sahen, wie die Torte geschafft werden könnte. Mit Hilfe ist sie jetzt aber schon fast vernichtet (nur noch ein halbes Stück ist da).

Bewertung

Der Schokokuchen bekommt *** und die Frosch-im-Nassen-Versuche **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Guetzlis


Diese Kekse schmecken echt gut, vor allem wenn man Marmelade auf Keksen mag! =) Wir hatten gleich 4 Sorten Marmelade beim Backen da: Aprikose, Himbeer, Himbeer-Rhabaerber und Waldbeer. Insgesamt finde ich sie zu süß, aber da werde ich einfach beim nächsten Mal etwas vom Zucker weglassen.
Das Originalrezept stammt von hier: Kekstester - Weihnachtsguetzlis.

Zutaten

  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 150g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • Mark von 2 Vanillestangen
  • 1 Prise Salz
  • 275g Mehl
  • 0,5 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 2 EL Rum (kann man weglassen)
  • Marmeladen
  • 100g dunkle Schokolade (zum Verzieren)

Anleitung

  • Butter, Salz + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Mehl, Backpulver + Hasenüsse DAZU
  • Ei + Rum DAZU
  • Teig KNETEN
  • 2 Rollen FORMEN
  • KÜHLEN
  • Scheiben SCHNEIDEN
  • Vertiefungen EINDRÜCKEN und mit Marmelade FÜLLEN
  • bei 160°C für 14mins BACKEN
  • Schokolade im Wasserbad SCHMELZEN
  • fertige Kekse damit VERZIEREN

Bewertung

Die Kekse bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)