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*** Köstliche Himbeer-Schoko-Muffins

Ich bin ja großer Fan der unheimlichen leckeren Kombination von dunkler Schokolade und Himbeeren (wie zum Beispiel bei diesen köstlichen Keksen). Da kam mir dieses Rezept gerade recht, als ich auf der Suche nach einem schnellen Kuchen war. Ja, eigentlich sind es Muffins, aber ein Kuchen ist ja auch nur ein sehr großer Muffin... ^^°

Himbeer-Schoko-Muffins

Zuerst eine Muffinform mit passenden Papierförmchen bestücken und den Ofen auf ca. 210 Grad vorheizen.
  • 185 Mehl mit
  • 2 TL Backpulver und
  • 1 Prise Salz trocken vermischen.
  • 1 großes Ei mit
  • 60 g Zucker,
  • 20 g braunem Zucker und
  • Vanille cremig aufschlagen.
  • 60 ml neutrales Pflanzenöl sowie
  • 120 ml Milch unterrühren.
  • Die Mehlmischung dazugeben und kurz vermengen, bis keine Mehlreste mehr zu sehen sind. Zum Schluß noch
  • 60 g gehackte Zartbitterschokolade und
  • 125 g frische (oder TK) Himbeeren unterheben.

Die Muffinförmchen mit dem Teig schön voll füll und etwa 5 Minuten im hochgeheizten Ofen backen, danach die Temperatur auf 190 Grad runterregeln und weitere 13 Minuten fertig backen.



Fazit: Den Kuchen habe ich natürlich etwas länger gebacken, aber auch er hat köstlich geschmeckt! Schnelle fruchtig leckere Muffins - ganz mein Geschmack! :-)


Bewertung

Die Muffins bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Fruchtiger Mandelkuchen ohne Mehl, Milch und Butter

Auf diesen Kuchen war ich schon eine Weile sehr gespannt, aber irgendwie hat es doch gedauert, ehe ich ihn endlich mal ausprobieren konnte.

Das Prinzip das Mehl durch Nüsse (bzw. Mandeln) zu ersetzen, ist ja nicht neu und eines meiner Standardrezepte funktioniert fast genauso. Die Verbindung mit leckeren Himbeeren, wie in meinem Lieblingskuchen, versprach nur Gutes. Das Rezept stammt übrigens aus dem Mai 2015 Heft von Lecker.

Mandelkuchen mit Himbeeren
  • 300 g TK-Himbeeren auf einem Küchenpapier etwa 15 min antauen lassen.
  • Eine Kuchenform mit Papier auslegen oder fetten und
  • den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  • Von je einer Zitrone und einer Orange die Schale abreiben.
  • 8 Eier trennen.
  • Das Eiweiß mit
  • etwas Salz steif schlagen.
  • Die Eigelbe zusammen mit
  • 250 g Zucker und
  • etwas Vanille oder Vanillezucker cremig rühren bis es schön hell geworden ist. 
  • 300 g gemahlene Mandeln (ohne Haut),
  • 1/2 TL Zimt und die
  • Zitrusschale unterrühren. 
  • Den Eischnee portionsweise unterheben und zum Schluß noch
  • die Himbeeren vorsichtig unterrühren. 
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und etwa 40 min backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker und eventuell noch angerösteten gehackten Mandeln bestreuen.



Fazit: Ein netter leicht und schmeckender Kuchen, die Struktur ist feiner als beim Nusskuchen. Dennoch ist die Kombination nicht ganz meins. Die Zitrusnote fand ich etwas zu viel zu der leichten Säure der Himbeeren. Zusammen mit weißer Schokolade wie im Himbeerkuchen gefallen sie mir viel besser. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und es gab auch Befürworter des Kuchens.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Cremiges Dessert à la "Spaghetti Eis"

Hier kommt unser diesjähriges Weihnachtsdessert, welches sich unkompliziert vorbereiten lässt und dann brav auf seinen Einsatz im Kühlschrank wartet. Inspiriert ist es vom Klassiker Spagehttieis, der ein Favorit der kleinen Mitbewohner hier ist. Doch statt Eis gibt es eine Vanille-Quark-Creme mit Erdbeersoße:

Dessert à la "Spaghetti Eis"

Creme
  • 500 g Magerquark mit
  • 250 g Mascarpone glatt rühren.
  • 200 g aufgeschlagene Sahne unterheben
  • Vanillepulver oder -extrakt oder -mark dazugeben und mit
  • Puderzucker ganz nach Geschmack süßen.
Erdbeersoße
  • 500 g TK-Erdbeeren auftauen lassen.
  • Einen Schuß Zitronensaft sowie
  • etwas Puderzucker dazugeben und mit einem Mixstab fein pürieren.
  • 2 Blätter Gelantine 5 Minuten lang in kaltem Wasser einweichen und danach ausgedrückt mit etwas Erdbeersoße vorsichtig erhitzen, bis sie sich aufgelöst hat, anschließend zügig unter die Erdbeersoße rühren. 
Die Creme in eine Glasform oder einzelne Gläser füllen, Soße darüber geben und alles kalt stellen. Für die Raspel einfach weiße Schokolade im Tiefkühler hart werden lassen, anschließend grob reiben (man braucht maximal einen Streifen Schokolade). Diese aber erst kurz vorm Servieren über das Dessert streuen.



Fazit: Lecker cremig und schön fruchtig! Farblich auch sehr schön passend zum Weihnachtsfest, wie ich finde. :-)

Bewertung

Das Dessert bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zweifarbige Joghurttorte mit Knusperboden

Jeden Morgen gibt es bei mir Müsli: selbst gemischt, unter anderem mit ein wenig Schoko-Knusper-Müsli. Dazu immer Joghurt, Heidel- und Himbeeren. Da mir diese Kombination so sehr schmeckt, gab es sie nun auch mal in der Tortenversion. Inspiration hierzu war ein Bild in einer Lecker-Ausgabe, ich habe mich bei der Zubereitung aber an meiner erprobten Joghurttorte orientiert.

Zweifarbige Joghurttorte mit Knusperboden

Boden
  • 150 g nicht so süße Kekse (hier sehr fad schmeckende "Frühstückskekse") zusammen mit
  • 100 g Schoko-Knusper-Müsli ("Crunchy") zerbröseln oder leicht anmixen.
  • 50 g Zartbitterschokolade zusammen mit
  • 75 g Butter schmelzen und unter die Brösel rühren. 
Einen großen Tortenteller mit etwas Öl bepinseln, einen Tortenring (ca. 23 cm) aufsetzen und die Bröselmasse hinein- und fest drücken. Im Kühlschrank kühlen lassen.

Heidelbeercreme
  • 250 g Heidelbeeren waschen bzw. auftauen lassen, in
  • 500 g 3,5 % Joghurt rühren und die Creme mit
  • 50 g Zucker süßen. Noch
  • einen kleinen Schuß Zitronensaft unterrühren.
  • 5 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen lassen, anschließend vorsichtig erwärmen, bis sie sich auflöst. Einige Löffel der Joghurtcreme unterrühren und dann das Ganze zügig zur restlichen Creme geben.
Die Heidelbeercreme auf dem Knusperboden geben und eine Stunde kühl stellen.

Himbeercreme
  • 350 g Himbeeren waschen bzw. auftauen lassen, in
  • 500 g 3,5 % Joghurt rühren und die Creme mit
  • 90 g Zucker süßen.
  • 5 Blatt Gelantine in kaltem Wasser einige Minuten einweichen lassen, anschließend vorsichtig erwärmen, bis sie sich auflöst. Einige Löffel der Joghurtcreme unterrühren und dann das Ganze zügig zur restlichen Creme geben.
Die Himbeercreme ebenfalls in den Tortenring geben und eine weitere Stunde kühlen. Zum Schluß noch nach Wunsch mit etwas Konfitüre und tiefgekühlten Himbeeren dekorieren.



Fazit: Ich hatte die Torte schon einen Abend vorher gemacht und hat sich in dieser Zeit einiges vom Fruchtsaft auf den Weg gemacht. Auch hat die Sabilität darunter etwas gelitten. Weshalb ich beim nächsten Mal mehr Gelantinie oder etwas Festeres als Joghurt in die Creme geben werden, vielleicht Mascarpone. Ich habe aber auch aufgetaute Früchte verwendet, mit frischen dürfte es also so passen.

Der Boden ist diesmal übrigens richtig toll geworden! An dem hatte ich ja bei den Vorgängertorten lange rumprobiert.


Edit:

Es gab die Torte jetzt noch einmal nur einfarbig mit frischen Heidelbeeren - einfach püriert und mit dem Joghurt vermengt. Zum Schluß aufgeschlagene Sahne darunter gehoben.

Es fehlte ein wenig die Farbe - wobei pastell ja auch seine Berechtigung hat. ^^  Dafür blieb das Durchsuppen diesmal komplett aus. Oben drauf hatte ich Buchstaben und Geburtstagszahl als weiße Schokoladenaufleger (einfach vorher auf Alufolie gemalt):



Bewertung

Die Torte bekommt dennoch von mir ***, denn sie war super lecker!
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Fruchtige Erdbeersalsa

Letztens gab es bei uns einen Hackbraten und da ich den schon nicht aufpeppen "darf", wenn die Kinder noch mitessen sollen, habe ich eine Erdbeersalsa dazu versucht. Das Rezept stammt aus der Juni 2013 Ausgabe von Lecker:

Erdbeersalsa
  • 500 g Erdbeeren waschen und enstielen (alternativ gefrorene Erdbeeren auftauen lassen). In einem Mixer zusammen mit
  • den Blättern von 6 Stilen Thymian,
  • 1-2 Zwiebeln,
  • 3 EL Weißweinessig und
  • 2 EL Öl leicht vermixen, es soll noch leicht stückig sein.
  • Das Salsa mit Sals, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

 

Fazit: Mir hat diese erdbeerig leckere Soßer super zum Hackbraten gechmeckt. generell passt sie sehr gut zu herzhaften Sachen, finde ich. Wobei ich zugeben muss, dass ich frische Erdbeeren lieber dann doch so essen würde...

Bewertung

Die Salsa bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Erdbeertorte mit Mascarponecreme und Schokoboden

Gestern gab es wieder mal mit einem Fest einen schönen Anlass zum Tortenbacken. Trotz schwächelndem Sommer habe ich mich für eine fruchtig-frische Erdbeertorte entschieden (Inspiration hierfür war ein Bild aus dem aktuellen Edekaheft "Mit Liebe"):


Erdbeertorte mit Mascarponecreme und Schokoboden

Boden (ein leicht abgewandelter Eierlikörkuchen)

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  • 6 Eier (zimmerwarm, Größe M) mit
  • 250 g Puderzucker
  • 2 Pk. echten Vanillezucker und
  • 1 gr. Prise Salz schön dickcremig aufschlagen (mehrere Minuten lang).
  • 200 ml Sahne mit
  • 1 EL Zucker und 
  • 2 Eigelben glatt rühren und kurz unter den Teig mixen. Außerdem noch
  • 1/8 l Öl dazugeben, wieder kurz weiterrühren.
  • 200 g Mehl mit
  • 1 Pk. Backpulver und
  • 50 g Backkakao vermischen und vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse rühren.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgeleges Backblech streichen und circa 15-20 min backen.


Mascarponecreme
  • 250 g Mascarpone mit
  • 200 g Naturjoghurt (1,5 %),
  • etwas Vanille und
  • ca. 2 EL Zucker glattrühren.
  • 200 ml Sahne mit
  • 1 Prise Salz steifschlagen und anschließend unterheben.

Die Creme auf den ausgekühlten Boden streichen und alles mit etwa 1,5 kg frischen gewaschenen und entstielten Erdbeeren belegen - je nach Größe der Erdbeeren mit ganzen oder halbierten/geviertelten Früchten.

Der besseren Händelbarkeit (auf einem Fahrrad) habe ich Boden, Creme und Erdbeeren getrennt transportiert und erst vor Ort zusammengesetzt (mit kleinen Helfern dabei), was wunderbar funktioniert hat.


Fazit: Ein besseres Foto war auf die schnell nicht möglich. Da die Torte aber so lecker, fluffig und cremig geschmeckt hat, gibt es davon devinitiv noch eine Wiederholung und ich reiche dann noch Bilder nach.

Schön fand ich auch, dass das Ersetzen des Eierlikörs super funktioniert hat, damit ist der Kuchenteig nun auch wirklich kindertauglich.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Erdbeertorte mit Biskuitboden in Form eines Pokéballs

Zum Minecraft/Pokémon Geburtstag gabs nicht nur Grasblöcke, sondern auch die alljährliche Erdbeertorte - dieses mal mit einem leichten Biskuitboden und rund. Ich habe den runden Boden erst nachträglich aus einem Viereck ausgeschnitten (die Reste wurden ebenfalls zu Erdbeertorte verarbeitet, kamen nur nicht mit aufs Foto, sondern schon gestern in den Bauch ^^ ). Aus diesem Grund sind die Mengenangaben auf ein Blech ausgerichtet.

Erdbeertorte mit Biskuitboden

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  • 4 Eier mit
  • 160 g Zucker,
  • etwas Vanille und
  • 1 Prise Salz dick cremig aufschlagen (die Menge sollte sich danach vervielfacht haben).
  • 120 g Mehl vorsichtig unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpier ausgelegtes Backblech streichen und zwischen 10 bis 15 min goldraun backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Für den Pudding
  • Von 500 ml Milch einige EL abnehmen und mit
  • 40 g Speisestärke und
  • 40 g Zucker gut verrühren.
Die restliche Milch zum Kochen bringen, den angerührten Mix mit einem Schneebesen einrühren, kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. In einem kalten Wassrbad in der Spüle den Pudding auskühlen lassen und immer wieder rühren, damit sich keine Haut bildet.

Aus dem Biskuit mit Hilfe eines Tortenringes und eines Messers einen runden Kreis ausschneiden. Jetzt den gesamten Biskuit mit dem Pudding bestreichen und ca. 1 bis 1,5 Kilo Erdbeeren "bestücken". Dabei den Tortenring um den runden Biskuit belassen.

Für den Pokéball habe ich den Kuchen auf einer Seite mit größeren Erdbeeren belegt (auf die kleineren Beeren kommt später die Sahne) und danach diese Grenze noch mit einem Stück Alufolie gesichert.

In einem Topf nun nach Packungsanleitung zwei Packungen roten Tortenguß anrühren und aufkochen. Gleichmäig auf die Beeren verteilen. Beim Pokéball auch hier: die höheren Beeren bekommen mehr Guß, damit später eine Stufe entsteht.

Ist der Guß fest geworden, die Alufolie entfernen. Einen Becher Sahne mit etwas Zucker aufschlagen und die niedrigere Seite damit möglichst eben einstreichen, ein kleiner Halbkreis kommt auch auf die rote Seite. Nun nur noch ein wenig dunkle Schokolade schmelzen, in eine kleine Tüte füllen, Spitze abschneiden und die Kante zwischen den Seiten sowie den Kreis "nachmalen".Im Kühlschrank fest werden lassen und den Tortenring erst kurz vor dem Servieren entfernen.



Fazit: So wird Erdbeertorte hier geliebt, viel abweichen "darf" ich von dem Klassiker eh nicht, aber der Pokéball kam richtig gut an und passte auch super zu den dazugehörigen Geburtstagsgeschenken. :-)
Die restlichen Stücke hatten wesentlich weniger Tortenguß abbekommen, aber dieses Detail war egal, beides wurde gleichermaßen schnell vernichtet.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kleiner Luxussalat: Couscous mit Avocado, Erdbeeren und karamelisierten Karotten

Da hier heute ein für mich nicht bekömmliches Essen gekocht wurde, "durfte" ich mir ein Abendbrot ganz für mich allein machen (wobei ich sicherheitshalber ein bißchen mehr gemacht habe, falls doch jemand was abhaben will). Die Gelegenheit endlich mal diesen vielversprechenden Salat zu testen (das Rezept stammt aus dem Juni 2013 Heft von Lecker):

Couscoussalat mit Avocado, Erdbeeren und karamelisierten Karotten

Zitronenvinaigrette:
  • Die abgeriebene Schale von 2 Zitronen,
  • den Saft einer Zitrone (im Rezept: von beiden Zitronen),
  • ein Schuß Öl (im Rezept 6 EL), 
  • eine Prise Zucker sowie 
  • Salz und Pfeffer in ein Schraubglas füllen und gut verschütteln.
Für den Salat
  • 300 ml Wasser mit
  • 1/2 TL Salz und
  • 1 EL Öl zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und
  • 300 g Couscous einrühren. Zugedeckt 5 min quellen lassen, anschließend gut mit einer Gabel auflockern.
  • 3 Möhren fein würfeln und zusammen mit etwas Öl für 2-3 min in einer Pfanne andünsten.
  • 1 gehackte Zwiebel mit in die Pfanne geben, kurz weiterdünsten und dann mit
  • 2 EL Zucker betreuen.
Unter rühren leicht karamelisieren lassen, anschließend die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer weiteren kleinen Pfanne ohne Fett
  • 50-60 g Pinienkerne leicht anrösten lassen.

Nun in einer großen Schüssel den leicht abgekühlten Couscous mit den Karotten, den Pinienkernen, etwas Petersilie (TK oder frisch gehackt) und der Zitronenvinaigrette gut vermischen. Zum Schluß noch
  • 1 reife, in Stücke geschnittene Avocado sowie
  • 350 g gestückelte Erdbeeren unterheben.



Fazit: Der Salat schmeckt so gut und so frisch wie er aussieht! :-) Besonders begeistert bin ich davon, wie gut die karamelisierten Karotten zu den Erdbeeren passen! Zum Glück habe ich auch die Vinaigrettemenge etwas reduziert, die ist nämlich so perfekt und der Salat so auch schön krümelig und nicht matschig. Das Zitronenaroma rundet alles wunderbar ab.

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Scones mit Pistazien und Cranberries

Zur Zeit komme ich vor lauter Backen und Feiern gar nicht zum posten, deshalb heute nur schnell ein kleiner Post zur xten (aber sehr leckeren) Scones-Variante. Ich habe schlicht die wunderbaren Pistazien-Cranberries-Catuccini mit dem oft erprobten Scones kombiniert:

Scones mit Pistazien und Cranberries
  • 250 g Mehl mit
  • 1,5 TL Backpulver,
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker,
  • 25 g gehackten Pistazien,
  • 50 g gehackter weißer Schokolade sowie
  • 50 g getrockneten Cranberries mischen.
  •  
  • 60 g Butter (kalt in kleinen Stückchen) unterkneten.
  • 100 ml Milch zugeben und zu einem festen Teig verkneten.
Aus dem Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech einen runden Fladen formen, dieser sollte ca. 2 cm hoch sein. Anschließend aus dem Kreis 8 Tortenstücke schneiden und diese auseinanderziehen, damit sie beim Backen genug Abstand haben. Bei 200 Grad 12 Minuten backen.



Fazit: Ich liebe diese Kombination! :-) Sie kamen auch bei den Testessen sehr gut an. Vorteil gegenüber den Cantuccini: sie gehen viel schneller!

Bewertung

Die Scones bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Red Berries and White Chocolate Cookies / Confetti-Cookies

Ich habe mal wieder ein paar leckere Kekse verschenkt (zum Glück nicht alle). Dieses Mal sind es Cookies geworden (das Rezept stammt von der Kekstesterin), sie schmecken toll und man kann den Teig wunderbar im Tiefkühler bevorraten. So kann man in ein paar Minuten duftende Plätzchen zaubern...

Red Berries and White Chocolate Cookies
  • 120 g Butter mit
  • 50 g brauen + 50 g weißem Zucker cremig rühren.
  • 1 Ei und
  • etwas Vanille untermengen. Anschließen
  • 190 g Mehl,
  • 1 TL Backpulver und
  • 1 großzügige Priese Salz dazu geben.
  • Zu guter Letzt noch 100 g getrocknete Beeren (Cranberries) sowie
  • 100 g gehackte weiße gute Schokolade unterheben.
Den Teig in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und diese im Tiefkühlschrank ca. 1 Stunde zwischen lagern. Wenn sie schon zu hart geworden ist, etwas akklimatisieren lassen und dann mit einem Messer 0,5 bis 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Die Kekse bei 180 Grad ca. 12-14 min backen, rausnehmen bevor sie am Rand braun werden.



Ich kannte die Kekse schon und sie sind auch dieses Mal wieder sehr lecker geworden. Die Kombination aus Mürbeteig mit ganz leichtem Schokoschmelz ist wunderbar! :-)


Edit:

Für einen Kuchenbasar im Kindergarten habe ich die Kekse nochmal gebacken. Dabei aber die Cranberries durch bunte Zuckerperlen (größere und ganz kleine) ersetzt: nun wurden es Konfetti-Kekse. Gekostet habe ich sie auch: die weiße Schokolade kam sogar noch besser raus, sehr lecker! :-)



Bewertung

Die Kekse bekommen von mir ***.

*** Angel Food Cake

Ok, was macht man mit einem Haufen Eiweiß? Einen Eiweißkuchen! Den gibt es sogar als amerikanischen "Klassiker": den Angel Food Cake. Beim Rezept habe ich mich an der Variante von Enie orientiert, allerdings mit dünner Blaubeermarmeladee anstatt Erdbeerpüree.

Angel Food Cake
  • 70 g Mehl zusammen mit
  • 100 g Puderzucker und
  • 1 gest. TL Weinsteinbackpulver gut mehrmals durchsieben, die Masse soll ganz fein werden.
  • 7 Eiweiße mit einer Priese Salz fast steif schlagen.
  • 140 g Zucker einrieseln lassen und dabei weiter richtig steig schlagen.
Mit einem Löffel die Mehl-Puderzuckermasse vorsichtig unterheben und das ganze in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (fetten geht natürlich auch) füllen und bei 180 Grad etwa 40 min backen. Die erste halbe Stunde nicht die Tür öffnen, damit der Kuchen nicht zusammmen fällt.

Nach dem Auskühlen habe den Kuchen noch mit Blaubeermarmeladensoße gefüllt und Marshmallow-Creme überzogen.



Fazit: Leider habe ich den Kuchen einen Tick zu früh rausgenommen, denn so ein bißchen feucht war er schon noch. Trotzdem war die Konsitenz schon mal toll: ganz ganz weich, megafluffiger Biskuit. :-)

Nur das mit der Füllung und dem Topping war dann etwas viel des Guten. Sahne (wie im Rezept) wäre das aber glaube ich auch. Ich werde da nochmal eine andere Kombi testen.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Chocolate-Raspberry-Cookies

Mal wieder Zeit für Kekse! Dieses Rezept musste nicht lange warten, ich habe es gesehen und wollte sofort losbacken, so lecker sah das Ergebnis aus (Lecker 12/2014).

Chocolate-Raspberry-Cookies
  • 125 g weiche Butter mit
  • 150 g braunem Zucker,
  • etwas Vanille,
  • 1 Ei und
  • 1 Priese Salz cremig rühren.

  • 200 g Mehl mit
  • ca. 4 EL Backkakao sowie
  • je 1/2 TL Backpulver und Natron mischen. Nach und nach unter den Teig rühren.

  • 100 g gehackte Zartbitter Schokolade und
  • 125 g gefrorene Himbeeren (bei mir waren es ein paar mehr) unter den Teig heben.

Mit einem Esslöffel kleine Teigklumpen aufs Backpaier geben, etwas flach drücken und bei 175 Grad ca. 10-12 min backen.




Fazit: Sie sind sooo lecker! So ganz mein Geschmack, schokoladig, nicht trocken, aber auch nicht browniemäßig klietschig und dunkle Schokolade mit Himbeeren - mmmmhhhhh! Ok, nichts zum Abnehmen, aber was zum glücklich sein!

Bewertung

Die Kekse bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lachs mit herbsüßer Blaubeersoße

Diese Soße habe ich schon eine ganze Weile auf meinem Merkzettel. Ich habe sie bei Gourmet Guerilla entdeckt gehabt und sie hat mich sofort angesprochen, weil ich fruchtige Aromen in herzhaftem Essen sehr liebe.

Da es heute eh Lachs geben sollte und ich noch genug Blaubeeren im Tiefkühlfach hatte, hat sich das Nachkochen endlich mal angeboten. Lediglich den Ingwer vom Originalrezept hatte ich nicht da.

Lachs mit herbsüßer Blaubeersoße
  • 1 Packung Blaubeeren auftauen lassen (oder frische Beeren waschen und abtrocknen) und in einem kleinen Topf zusammen mit
  • 100 ml trockenem Rotwein,
  • etwas abgeriebener Zitronenschale,
  • einem Schuß Zitronensaft,
  • 50 g Zucker und
  • 1 Pr Salz bei geringer Hitze zum Kochen bringen.
Die Soße solange köcheln lassen, bis die Beeren leicht zerfallen (so 5-10 min etwa). Mit einem Mixer fein pürieren. Etwas abkühlen lassen und die Soße durch ein feines Sieb in einen weiteren Topf geben. Dadurch wird das Ganze schön sämig. Mit einem Stich Butter nochmal erwärmen und zu gebratenem Lachs servieren.

Dazu gab es bei uns Pommes frites und einen gemischten Spinatsalat mit Kirschtomaen und Balsamicodressing.



Fazit: Lecker! :-) Ja wirklich, es hat super geschmeckt, unbedingt mal testen! Leider waren die anderen hier nicht experimentierfreudig und wollten nicht mal kosten. Ihnen war das "Blut" nicht ganz geheuer. Selber Schuld. Nun ist noch was da, aber zu Vanillieeis soll die Soße auch ganz hervorragend schmecken, also starte ich morgen einen neuen Versuch als Nachtisch. ;-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Pappardelle mit Entenbrust in Cranberrysoße

Nachdem unser erstes Weihnachtsfestessen ein erprobtes Gericht war (das leckere Wildstifado), wurde heute ein neues Rezept getestet. Es stammt aus der November 2012 Ausgabe von Lecker:

Pappardelle mit Entenbrust in Cranberrysoße
  • Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  • 3 Entenbrüste waschen, abtupfen und die Haut kreuzweise mit einem scharfen Messer einritzen, mit Pfeffer & Salz würzen. Eine ofenfeste Pfanne (notfalls den Griff mit Alufolie umwickeln) ohne Fett erhitzen und das Fleisch erst auf der Hautseite ca. 5 min scharf anbraten, dann auf der Fleischseite nochmals 2-3 Minuten. Ab in den Ofen und 15 min backen. Jetzt die Entenhaut mit 2 EL Ahornsirup oder Honig einpinseln und weitere ca. 10 min im Ofen fertig backen.
  • 200 g Schalotten schälen und klein schneiden.
  • 500 g breite Bandnudeln (z.B. Pappardelle) in ausreichend kochendem Salzwasser al dente kochen.
  • Das fertige Fleisch aus der Pfanne nehmen und in Alufolie gewickelt noch etwa 6-8 min ruhen lassen.
  • Das reichliche Entenfett in der Pfanne bis auf einen kleinen Rest abschöpfen. Im übrigen Bratenfett die Schalotten für 3 min braten und anschließend mit
  • 150 ml trockenem Rotwein und
  • 400 ml Entenfont (aus dem Glas) ablöschen. Aufkochen und 2-3 min weiter köcheln lassen.
  • Zwischendurch das Fleisch aus der Alufolie nehmen und den darin entstandenen Bratensaft auch noch zur Soße gießen.
  • 1 geh. TL Stärke mit etwas Soße glattrühren und die Soße damit abbinden. Jetzt noch
  • 5 EL Sahne sowie
  • 100 g Cranberries dazu geben und alles nochmals kurz köcheln lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. 
Die Soße kann auch noch mit einem Mixstab etwas püriert werden, wenn man nicht so große Stücke in der Soße haben möchte. Zum Servieren die Entenbrüste in Streifen schneiden und portionsweise auf den Nudeln anrichten. Mit der Soße begießen. Dazu gabe es unseren Lieblingssalat.



Fazit: Die Soße fand ich vom Durchlesen spannend, war aber unsicher, ob sie mein Fall sein wird. Und sie war es - auch die anderen Mitgenießer (bis auf die Kinder, die Tomatensoße verlangten ^^ ) waren begeistert! Die Ente wurde schön zart und kann so zubereitet noch für andere Gelegenheiten vorgemerkt werden!

Einzig die Bandnudeln sind nicht mein Favorit. Man muss sie punktgenau fertig bekommen, sonst kleben sie so leicht. Aber an Pasta gibt es ja noch reichlich weitere Auswahl.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Cranberry-Pistazien-Shortbread

In einer Zeitschrift (Schrot & Korn 12 I 2014) habe ich ein interessantes Shortbread-Rezept entdeckt. Wie schon meine Lieblings-Cantuccini-Rezept wird es mit Trockenfrüchten und Pistazien gebacken, also musste es natürlich unbedingt mal ausprobiert werden. Das Rezept musste allerdings etwas den zur Verfügung stehenden Vorräten angepasst werden:

Cranberry-Pistazien-Shortbread
  • 40 g Pistazienkerne zusammen mit
  • 40 g Cranberries (im Original Datteln) im Mixer etwas klein hacken und mit
  • 200 g Vollkornmehl,
  • 100 g Speisestärke (im Original 100 g Vollkorn-Reismehl),
  • 1 TL abgeriebener Zitronenschale,
  • 1 TL Pyramidensalz (im Orinal Fleur de Sel) und
  • 100 g Puderzucker trocken vermischen.
  • 200 g weiche Butter (im Original Margarine) zugeben und alles zu einem Mürbeteig verkneten. 
Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegten Spring- oder Auflaufform fest andrücken und die Form anschließend eine Stunde im Kühlschrank parken. Rechtzeitig den Ofen auf 180 Grad vorheizen und vor dem Backen das Shortbread noch mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Backzeit beträgt ca. 25 min.

Danach etwas abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden. Fertig ausgekühlt kann man diese in einer luftdicht verschließbaren Dose noch sehr gut mindestens 2 Wochen aufheben.



Fazit: Kurz nach dem Backen war mir das Shortbread persönlich viel zu bröselig, aber etwas Durchziehzeit haben das Ergebnis um ein Vielfaches verbessert. Nun ist es ein sehr mürbes Gebäck, aber nicht trocken. Und durch das Salz und die Pistazien ist der Gesamtgeschmack eher herzhaft, als süß, aber nicht nur, so dazwischen irgendwie; sehr interessant auf alle Fälle und sehr lecker! :-)


Bewertung

Das Shortbread bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Fruchtigfrischer Blattsalat mit Mango und Putenstreifen

Ich habe mal wieder einen neuen Salat ausprobiert. Das Rezept hierfür stammt aus der Juli/August 2014 Ausgabe von Lecker:

Blattsalat mit Mango und Putenstreifen
  • Eine Packung fertigen Blattsalat eigener Wahl in einer große Salatschüssel geben.
  • 150 g Himbeeren, frisch oder aufgetaut (im Original Granatapfelkerne) dazu geben.
  • 1 Mango schälen und in kleine Stückchen schneiden und ebenfalls zum Salat geben.
Das Dressing:
  • 1 rote Zweibel klein hacken und in ein Schraubglas geben.
  • 2-3 EL Weißweinessig (kommt auf Säuregehalt von Saft und Chutney an),
  • 4 EL Orangensaft,
  • 1 TL Senf,
  • 3 EL Chutney (im OriginalMangochutney)
  • Salz & Pfeffer und
  • 3 EL Öl dazugeben. Kräftig schütteln.
Nun noch 2 Putenschnitzel (á 350 g) klein schneiden und mit etwas Butterschmalz kurz braten bis das Fleisch leicht angebräunt ist. Gleich danach in die Schüssel geben und alles zusammen mit dem Dressing vermischen.




Fazit: Oh war der lecker!!! :-) Ich liebe ja Obst im Salat und hier hat sich das Ausprobieren wirklich gelohnt. Dazu gab es übrigens indisches Fladenbrot.

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Fruchtiger Beeren-Müsli-Kuchen

Ich esse jeden morgen ein leckeres Beeren-Müsli. Die Portion ist sogar extra groß, damit ich später noch weiteressen kann. Da ich die Geschmackskombination so sehr liebe, hat mich dieses Rezept in Maras Wunderland gleich angesprochen. Bis ich dazu gekommen bin, es aber mal endlich zu testen hat es doch etwas gedauert. Nun aber endlich und eine gute Gelegenheit meinen großen Marmeladenvorrat wieder etwas zu verringern:

Beeren-Müsli-Kuchen

Den Herd auf 175 Grad vorheizen und die trockenen Zutaten fix in einer großen Schüssel miteinander vermengen:
  • 180 g Vollkornmehl
  • 140 g Müsli
  • 50 g gehackte Mandeln oder Nüsse (hier Macadamianüsse)
  • 1 gestr. EL Weinsteinbackpulver
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
Jetzt mit
  • 1 Ei und
  • 180 g kalte Butterstücke
zu einem Mürbeteig verkneten. Die Hälfte davon in einer mit Backpapier ausgekleidete Auflaufform fest andrücken und für 15 min im Ofen anbacken. Herausnehmen und eine halbe Stunde abkühlen lassen.

Mit etwa 5-6 EL Marmelade bestreichen und circa 300 g Beeren darüber streuen (bei mir waren es Erd-, Him- und Heidelbeeren zu gleichen Teilen). Den restlichen Teig als Streuseln über die Früchte zupfen und nochmals für 20 min in den Ofen geben (bei Verwendung von gefrorenen Früchten nochmal 15 min mehr).



Fazit: Wunderbar! Ganz meine Kragenweite und auch bei anderen hier kam der Kuchen super an. Ursprünglich dachte ich, das wird sowas wie Müsliriegel, aber durch die feuchten Früchte ist es schon ein richtiger Kuchen, wenn auch ein kerniger. Sehr lecker jedenfalls! :-)

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Nach etlichen (und auch sehr leckeren) Versuchen seit meiner ersten Joghurttorte bin ich heute endlich endlich zufrieden mit dem Boden gewesen! :-) Das ist doch glatt einen neues Beitrag wert:

Blaubeer-Lavendel-Joghurttorte mit Ganache-Knusperboden

Zuerst das Topping: Hier habe ich selbstgemachte Blaubeerkonfitüre verwendet. Damit sie nicht zu fest und zu süß ist, etwas dünner als normal:
  • 250 g aufgetaute Blaubeeren mit
  • 50 g Gelierzucker 1:3 verrühren, aufkochen und 3 min rührend weiter kochen lassen.
Zwischendurch mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Konfitüre in ein heiß ausgespültes Schraubglas abfüllen und abkühlen lassen, dementsprechend schon im Vorfeld zubereiten.

Jetzt zum Boden:
  • 25 g Sahne kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und darin
  • 75 g dunkle Schokolade schmelzen lassen.
  • 25 g ungesüßte Cornflakes mit
  • 50 g Kekse (hier: "Hobbits") vermixen und unter die Ganache (Sahne mit Schokolade) mischen.
Eine kleine glatte Tortenplatte mit etwas Öl einreiben und einen Tortenrand darauf stellen (18 cm Durchmesser). Die Keksschokolade darin verteilen, leicht festdrücken und im Kühlschrank kalt stellen.

Fehlt nur noch die Joghurtcreme:
  • 1 kg Joghurt (hier: türkischer mit 3,5 % Fett) mit
  • 4 EL Zucker und
  • 2 TL Lavendelzucker süßen.
  • 10 Blätter Gelantine in kaltem Wasser 5 min einweichen.
  • 3 EL vom Joghurt abnehmen und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig erwärmen bis sich die Gelantine aufgelöst hat. Sofort in den restlichen Joghurt einrühren.
Etwa 10-15 min im Kühlschrank andicken lassen, anschließend in den Tortenring geben und glatt streichen. Darauf wird die vorbereitete Blaubeerkonfitüre in kleinen Kleksen auf der Oberfläche verteilt. Mit einer Gabel vorsichtig verteilen, gern auch noch einen zweiten Durchgang. Jetzt die Torte im Kühlschrank mindestens 4 h fest werden lassen.




Fazit: Geschmeckt hat die Torte ja, wie schon geschrieben, jedes Mal. Am meisten hat mich an den bisherigen Böden gestört, dass sie zu spröde waren und meist zerbröselten, beim Versuch ein Stück vom Tortenteller zu nehmen. Auch war der Boden öfter zu stark hervorschmeckend, so dass es insgesamt nicht so harmonierte.

Beides ist hier anders: Durch die Sahne ist der Boden wesentlich anwendungsfreundlicher und anstatt Amarettinis oder Trockenfrüchte habe ich relativ neutral schmeckende Krümelware verwendet. Die Schokolade passt sehr gut zum frischen Joghurt.

Nur leider war ich noch etwas zu zögerlich mit dem Lavendelzucker. Den habe ich nicht sehr hervorgeschmeckt. Allerdings geht mir das bei Vanille auch oft so, ich bin wohl nicht Gourmet genug. ^^°

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Zitronen-Heidelbeer-Kuchen

Ich hatte wegen defektem Kühlschrank eine Menge angetauter Früchte zu "Marmeladensoße" verarbeiten müssen (das Obst mit 1:3er Gelierzucker im Verhältnis 1:5 verkocht). Zum einen eine Mischung aus Erd-, Him-, Brom-, und Heidelbeeren und zum anderen extra kleine Heidelbeeren pur.


Einen Teil der Heidelbeersoße konnte ich heute für diesen lecker aussehenden Zitronenkuchen verwenden. Das Rezept hatte ich schon vor einer Weile entdeckt und wollte es seit dem gern mal testen, da Zitronenkuchen hier immer sehr gut ankommen.

Zitronen-Heidelbeer-Kuchen
  • 150 g geschmolzene Butter mit
  • 150 g Joghurt,
  • 200 g Zucker
  • 4 Eiern,
  • dem Saft und dem Abrieb von zwei Zitronen verrühren.
  • 300 g Mehl sowie
  • 1 Pk. Backpulver dazu geben.
Den Teig in eine Backform füllen. Soweit so gut und klassisch. Jetzt
  • 200 g aufgetaute Heidelbeeren mit
  • 50 g Zucker pürieren.
Diese dickliche Soße direkt auf den Teig in der Backform geben und mit einer Gabel leicht verteilen (dabei die Gabel drehen).



Bei 160 Grad circa 50 min durch backen.

Das mit dem Marmorieren hat bei mir zwar gut geklappt, aber während des Backens ist die ganze Heildebeersoße von oben nach unten geflossen und wie sich beim Aufschneiden herausstellte, hat diese sich geschlossen im unteren Teil angesammelt.




Fazit: Der Kuchen ist ok und kam bei den Kindern auch gut an. Er ist aber nicht ganz das, was ich mir von den Bildern erhofft hatte. Mal sehen, ob ich ihn noch mal antesten werde (dann in einer Gugelhupfform wie im Link), da bin ich mir noch unschlüssig. Genug Heidelbeersoße ist jedenfalls noch da.


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Schokokuchen mit Heidelbeerstreuseln

Gestern bekamen wir mal wieder ein Körbchen Heidelbeeren geschenkt. Die allermeisten wurden gleich so bzw. mit leckerer Vanillesahne weggefuttert, aber einen kleinen Rest konnte ich doch zum Backen abzweigen.

Die Muffins letztens waren zwar ganz mein Geschmack, aber leider nicht ganz der der kurzen Mitbewohner hier. Musste also was Neues her. Da entdeckte ich dieses Rezept, wobei ich kurz entschlossen einfach mein erprobtes Kladdkaka-Rezept gemacht habe, weil schneller und unkomplizierter.

Im Prinzip düfte es aber fast egal sein, welchen Schokokuchen man unter die Streusel packt, da kann man seinen persönlichen Favoriten nehmen.

Schokokuchen mit Heidelbeerstreuseln
  • 75 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen.
  • 150 g Zucker und
  • 3 EL Backkakao unterühren. Vom Herd nehmen.
  • 1 großes Ei (hier: XL) dazugeben und weiterrühren.
  • 55 g Mehl unterühren.
Eine kleine Auflaufform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen.
  • 60 g Mehl mit
  • 25 g Zucker und
  • 40 g Butter verkneten und zum Schluß noch reichlich
  • Heidelbeeren dazugeben.
Die Streusel auf dem Schokoteig verteilen und das Ganze bei 175 Grad backen. Hier haben 30 min noch nicht ausgreicht, es sei denn man mag flüssige Schokolade im Kern. ^^ Also einfach immer mal schauen.




Dunkle Schokolade macht sich wahnsinng gut zu Heidelbeeren! Sehr zu empfehlen! Beim nächsten Mal werde ich auch etwas geduldiger sein, wobei der flüssige Kern hier durchaus ankam, da er wie Schokosoße schmeckt.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)