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*** Cannelés

Die wollte ich shcon länger mal posten, aber aufgrund der zeitlich schwierigen Zubereitung, kann ich immer keine Fotos machen. Auch diesmal musste ein Handy ran...
Eigentlich sind sie nicht aufwendig oder schwierig, aber da man den Teig 24h stehen lassen muss und sie am besten auch direkt aus dem Ofen essen sollte, muss das schon ziemlich durchgeplant werden...

Jedenfalls sind sie total lecker! Sie sind außen schön knusprig und innen wie Pudding. Schmecken tun sie nach Karamell-Vanille-Pudding. Und sie müssen ein kleines bissel angebrannt sein - so wie auf meinen Fotos finden wir sie perfekt!

Ideal sind Metallförmchen, damit sie wirklich schön knusprig werden. =)

Das Rezept habe ich aus dem Buch "Home Baked" von Yvette van Boven.


Zutaten

  • 500ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 50g Butter
  • 250g Zucker
  • 125g Mehl
  • 3 Eigelb
  • 1 Ei
  • optional: 50ml Rum

Anleitung

  • ausgekratzte Schote + Milch + Butter AUFKOCHEN
  • Schote RAUSNEHMEN
  • Mehl + Zucker MISCHEN
  • Milch DAZU
  • Eigelb + Ei + Rum DAZU
  • den flüssigen Teil 24h im Kühlschrank KÜHLEN
  • Formen EINFETTEN
  • bei 220°C für 30 mins BACKEN

Menge

  • 48 Cannelés in Minimuffinförmchen


Edit

Hier noch aktuelle Fotos von den kleinen Köstlichkeiten von heute:

 




 

Bei uns kamen sie übrigens besser nicht ganz so dunkel an.
In unserem Gasherd reichten 15-20 Minuten.

 

 

Bewertung

Die Cannelés bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Wölkchen-Pudding-Suppe

Wir hatten vor einiger Zeit ja schon mal 1 Woche - 1 Kochbuch gemacht und machen es jetzt wieder! :D
Das Buch der Wahl ist "Vampirküche - Schaurig-Delikates aus der Gruft". Darin sind rumänische, ungarische und serbische Gerichte, Cocktails, Aufstriche und und und...

Das erste Rezept ist Wölkchen-Pudding-Suppe. Im Prinzip recht flüssiger Vanillepudding mit Eischaumwölkchen. Wir haben uns ans Rezept gehalten, aber das ist viel zu süß, wenn wir sie nochmal machen, dann mit deutlich deutlich weniger Zucker. Die Eiwölkchen waren viel fester als wir gedacht haben und sind sehr cool auf der Zunge zergangen. Aber sie waren auch extrem eiig und das passte nur so suboptimal zum Pudding. Insgesamt aber trotzdem ganz lecker, aber wahrscheinlich bleibts bei dem einen Mal. ^^

Zutaten

  • 2 Eier
  • 70g Zucker (besser nur 30 wenn überhaupt)
  • 1/2 Päckchen Vanillepudding
  • 1/2 l Milch

Anleitung

  • Eier TRENNEN
  • Eiweiß mit 2EL Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Milch AUFSETZEN
  • kurz vor dem Kochen teelöffelweise den Eischnee DAZU
  • die Wolken gehen total auf, also Platz lassen
  • ca. 40 sek SCHWIMMEN lassen
  • HERAUSFISCHEN, in einer warmen Schüssel beiseite STELLEN
  • alles Eiweiß so aufbrauchen
  • Eigelb + Puddingpulver + Zucker VERRÜHREN
  • in die Milch EINRÜHREN, bis es anzieht
  • mit Wölkchen garniert SERVIEREN

Menge

  • 2 Portionen, aber so richtig satt macht sie nicht

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Weißer saftig leckerer Schokoladenkuchen als kleines Vogelnest

Im Kindergarten wurde jetzt schon mal das Osterfest vorgefeiert. Nachdem es von mir schon einmal ein kleines Karottenfeld gab, wollte ich dieses Jahr ein kleines Vogelnest backen (die Idee dazu hatte ich irgendwann mal in einem Lecker-Heft gesehen). Fehlte nur noch das passende Rezept für den Kuchen an sich. Fündig bin ich hierfür mal wieder auf dieser tollen Seite geworden: Tortentante.

Weißer Schokoladenkuchen
  • 250 g Butter in einem kleinen Topf zusammen mit
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 200 g weißer Schokolade und
  • 1/2 geriebenen Tonkabohne (alternativ etwas Vanille oder 2 TL geriebene Zitronenschale) schmelzen und anschließend wieder etwas abkühlen lassen.
Nun den Ofen auf 160 Grad vorheizen und eine Spring- bzw. runde Auflaufform mit Backpapier auskleiden.
  • 260 g Mehl in einer großen Rührschüssel mit
  • 40 g Vanille-Puddingpulver oder Speisestärke sowie
  • 1 Päckchen Backpulver erst trocken und dann mit der nur noch lauwarmen Schokoladenbutter verrühren.
Zum Schluß noch zügig
  • 100 g Quark und
  • 5 Eier mit dem Teig vermixen, dabei nicht zu lange rühren.
Den leicht flüssigen Teig in die vorbereitete Form füllen und gut 40-50 min backen, unbedingt eine Stäbchenprobe machen um festzustellen, ob der Kuchen schon durch ist.





 




Fazit: Boah! Der Kuchen ist sooo lecker. Er sieht ja so schön unschuldig schlicht aus, aber super saftig, aromatisch und überhaupt! :-) Man kann ihn durch die Wahl der Gewürze auch super variieren und er passt sicher auch als Tortenboden hervorragend! Durch die Tonkabohne kommt es einem fast so vor, als sei Marzipan mit im Teig.


Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Fruchtiger Mandelkuchen ohne Mehl, Milch und Butter

Auf diesen Kuchen war ich schon eine Weile sehr gespannt, aber irgendwie hat es doch gedauert, ehe ich ihn endlich mal ausprobieren konnte.

Das Prinzip das Mehl durch Nüsse (bzw. Mandeln) zu ersetzen, ist ja nicht neu und eines meiner Standardrezepte funktioniert fast genauso. Die Verbindung mit leckeren Himbeeren, wie in meinem Lieblingskuchen, versprach nur Gutes. Das Rezept stammt übrigens aus dem Mai 2015 Heft von Lecker.

Mandelkuchen mit Himbeeren
  • 300 g TK-Himbeeren auf einem Küchenpapier etwa 15 min antauen lassen.
  • Eine Kuchenform mit Papier auslegen oder fetten und
  • den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  • Von je einer Zitrone und einer Orange die Schale abreiben.
  • 8 Eier trennen.
  • Das Eiweiß mit
  • etwas Salz steif schlagen.
  • Die Eigelbe zusammen mit
  • 250 g Zucker und
  • etwas Vanille oder Vanillezucker cremig rühren bis es schön hell geworden ist. 
  • 300 g gemahlene Mandeln (ohne Haut),
  • 1/2 TL Zimt und die
  • Zitrusschale unterrühren. 
  • Den Eischnee portionsweise unterheben und zum Schluß noch
  • die Himbeeren vorsichtig unterrühren. 
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und etwa 40 min backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker und eventuell noch angerösteten gehackten Mandeln bestreuen.



Fazit: Ein netter leicht und schmeckender Kuchen, die Struktur ist feiner als beim Nusskuchen. Dennoch ist die Kombination nicht ganz meins. Die Zitrusnote fand ich etwas zu viel zu der leichten Säure der Himbeeren. Zusammen mit weißer Schokolade wie im Himbeerkuchen gefallen sie mir viel besser. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und es gab auch Befürworter des Kuchens.

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Streuselkuchen mit Pudding

Manchmal sind die einfachsten Kuchen die Besten! Daher haben Oni und ich jetzt beschlossen öfter mal dieselben Kuchen zu machen und etwas daran herumzutüfteln bis die perfekt sind. ^^
Dieser hier ist einer davon: Hefeboden mit Pudding und darüber Streusel. Hmmm...


Zutaten für eine Form die etwas größer ist als eine Springform

Hefeteig
  • 75ml Milch (1,5%)
  • 25ml Wasser
  • 1/2 Tüte Trockenhefe
  • 200g Mehl
  • 25g Butter
  • 1 Ei
Pudding
  • 3 Eigelb (das nächste Mal nur 2)
  • 60g Stärke
  • 600ml Milch (3,5%)
  • 200g Schlagsahne (das nächste Mal ohne)
  • 30g Zucker (das nächste Mal 20)
  • 1 Vanilleschote
Streusel
  • 60g Mehl (das nächste Mal mit Haferflocken)
  • 90g Butter
  • 60g Zucker

Anleitung

Hefeteig
  • Hälfte Mehl in Schüssel GEBEN
  • Hefe DAZU
  • Milch + warmes Wasser DAZU, mit Hefe VERRÜHREN
  • Hälfte Mehl DARAUF
  • zugedeckt 30mins GEHEN LASSEN
  • Butter + Ei DAZU
  • 8mins KNETEN
  • 1h zugedeckt GEHEN LASSEN
  • auf ein Backblech drückend VERTEILEN
  • 30mins GEHEN LASSEN
Pudding
  • 50ml Milch + Stärke + Eigelb MISCHEN
  • Restmilch + Zucker + Vanillemark AUFKOCHEN dann vom Herd NEHMEN
  • beides MISCHEN unter rühren
  • nach ausreichendem Andicken auf Boden VERTEILEN
Streusel
  • alles VERKNETEN bis die richtige Krümelgröße erreicht ist
  • auf dem Pudding VERTEILEN
  • bei 175°C für 45mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 1 großer Kuchen mit 16 Stücken
  • pro Stück: 187kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Köstliche kleine Sünde: Groom´s Cake

Diesen "Kuchen" habe ich schon eine ganze Weile auf meiner Nachbackliste gehabt und nun endlich gab es mal eine gute Gelegenheit, ihn auszuprobieren und gleichzeitig möglichst viele Mitverkoster da zu haben: eine Geburtstagsparty.



Die Zubereitung ist simpel und ganz ohne Backofen zu bewerkstelligen. Nur Herd und Kühlschrank braucht man dann doch:

Groom´s Cake

Vorbereitungen
  • Pistazienkerne schälen (ca. 110 g sollten die Kerne auf die Waage bringen)
  • 100 g getrocknete Feigen von ihren Stilen befreien und in schmale Streifen schneiden
  • 450 g (Vollkorn-)Kekse grob zerkleinern (Da ich zu wenig Kekse da hatte, habe ich mit ungesüßten Cornflakes und Schoko-Crunchy-Müsli aufgefüllt.)
  • 340 g Butter in einem großen Topf zusammen mit
  • 240 g Zuckerrübensirup schmelzen (nicht kochen) lassen. Vom Herd nehmen und
  • 1 TL Vanillepulver/extrakt,
  • 1 Prise Salz (oder wer mag auch 1-2 TL Fleur de sel),
  • 55 g Trinkschokolade,
  • 55 g Backkakao und
  • 115 g dunkle Schokolade einrühren bis eine glatte Masse entstanden ist.
Nun nur noch die Pistazien, die Feigen und die Kekse (im Original: Digestif Biskuits von McVitie´s) unterrühren. Eine feste Back- oder Auflaufform mit Backpapier oder Frischhaltefolie auslegen und den "Teig" einfüllen, fest andrücken. Wenn die Masse Zimmertemperatur erreicht hat, die Form für mindestens 2-3 h in den Kühlschrank stellen.

Zum Schluß kann man noch nach belieben mit Kuvertüre, Pistazienkernen usw. dekorieren.



Da ich die große Form mitnehmen wollte, habe ich für die zu Hause bleibenden noch eine kleine Form gefüllt:






Fazit: Ein "Cake" würde ich es nun nicht nennen, aber es ist trotzdem eine wunderbar schokoladige Köstlichkeit. Ich persönlich mag grade die Pistazien, ansonsten ist es am ehesten mit einem kalten Hund zu vergleichen (wer das nicht kennt: das sind in Schokolade aufgetürmte Kekse), aber weniger massiv.

Bewertung

Die Süßigkeit bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Quarkpilze

Die sind ganz anders geworden, als sie sollten *_* Aber sehr lecker! Der Hefeteig ist so wunderbar fluffig und sanft und die Quarkhaube ist eine leckere Abwechslung dabei. Eigentlich sollten es flache Schnitten werden wie hier: "Hefe und mehr - Quark-Ecken". Ich glaube ich habe den Teig einfach zu gut geknetet und zu viel Zeit zum Gehen gegeben und vielleicht etwas zu viel Hefe genommen. Aber das hat sich gelohnt... Da Oni Hefegeschmack liebt hat das alles super gepasst und es war auch nicht ganz ungeplant. ^^°


Zutaten für 18 Stück

Poolish
  • 200g Mehl
  • 200g Wasser
  • 1 Prise Hefe
Water Roux
  • 30g Mehl
  • 150g Wasser
Quarktopping
  • 1 Ei
  • 180g Magerquark
  • 35g Zucker
  • 12g Stärke
  • 1/2 Vanilleschote
  • 65g Sahne
Teig
  • Poolish
  • Water Roux
  • 450g Mehl
  • 3 Eier
  • 10g Salz
  • 1 große Prise Hefe
  • 65g Zucker
  • 200g Butter

Anleitung

Poolish
  • alles MISCHEN
  • 12 bis 16h GEHEN lassen
Water Roux
  • Wasser + Mehl VERRÜHREN
  • auf 65° ERHITZEN oder bis es andickt, bei mir war die Konsistenz wie Pudding
  • ABKÜHLEN
Quarktopping
  • alles MISCHEN
Teig
  • Hefe + Ei + Salz + Mehl + Poolish + Water Roux 15mins VERKNETEN
  • Butter + Zucker EINKNETEN
  • 1h GEHEN lassen
  • 2cm dick AUSROLLEN
  • ca 10cm² Stücke in Muffinformen GEBEN
  • 1h GEHEN lassen
  • 1EL Quarktopping pro Muffin DARÜBER
  • 1h GEHEN lassen
  • bei 175°C für 15mins mit Dampf BACKEN

Bewertung

Die Pilze bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Zitronenkuchen

Gestern sollte es fix gehen und so fiel meine Wahl auf einen Rührkuchen. Genauer gesagt einen Zitronenkuchen. Irgendwie ging bei der Herstellung alles schief. Man sollte Eiweiß steif schlagen und unter die Teigmasse heben, aber emine Teigmasse war eher ein Teigklumpen, wie bei Keksen. So machte sich das Unterheben schwer, ich habe keine Ahnung was da schief lief, aber zum Glück hat's trotzdem funktioniert, die Konsistenz war super am Ende. Das Eiweiß habe ich vorsichtig eingeknetet, damit es nicht zu sehr zerstört wird.
Ich ahbe Yana's Trick genutzt und mit einem Stäbchen Löcher in den Kuchen gestochen in die cih die Glasur ahbe laufen lassen. Das war super, um diese Stellen herum war er superlecker zitronig und wunderbar. Abseits der Stellen fehlte mir persönlich etwas Geschmack. Allerdings wurde von einem Testesser gesagt, dass er fast zu zitronig wäre. Die Stärke hab ich wieder unangenehm rausgeschmeckt, vielleicht bin cih da auch überempfindlich, aber demnächst mache ich keine Stärke mehr in Rührkuchen rein!
100% überzeugt hat er mich nicht, vielleicht wenn doch noch ein paar Früchte oder irgendein anderer Geschmack mit dabei wären. Das Originalrezept stammt von hier: "Deichrunners Küche - Zitronenkuchen".

Zutaten

  • 250g Butter
  • 100g Zucker
  • 100g Vanillezucker
  • Zesten 2er Zitronen
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 30g Stärke
  • 1TL Backpulver
  • 50g Puderzucker
  • Saft einer halben Zitrone

Anleitung

  • Butter + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Eigelbe einzeln UNTERRÜHREN
  • Zesten DAZU
  • Mehl + Stärke + Backpulver UNTERHEBEN
  • Eiweiß + Salz steif SCHLAGEN + UNTERHEBEN
  • bei 180°C für 10mins BACKEN
  • oben längs EINSCHNEIDEN
  • weitere 40mins BACKEN
  • mit Stäbchen Löcher in den Kuchen STECHEN
  • Puderzucker + Saft MISCHEN, über Kuchen GIEßEN

Nährwert

  • Menge: 1 Kastenform mit ~14 Scheiben
  • pro Scheibe: 300kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Zwetschgenkuchen mit Butter-Orangen-Streuseln

Ja ich weiß, nicht wirklich passend zur Jahreszeit gerade, aber ich hatte schon eine ganze Weile noch einige Zwetschgen im Tiefkühlfach und wenn netter Besuch ansteht, ist so ein saftiger Kuchen als Nachspeise genau das Richtige. Das Rezept stammt übrigens aus dem Oktober 2013 Heft von Lecker.

Zwetschgenkuchen mit Butter-Orangen-Streuseln

für die Streusel
  • 150 g Mehl mit
  • 75 g Zucker,
  • etwas Vanille,
  • 1 Pr. Salz,
  • 1 Eigelb,
  • etwas abgeriebene Schale einer Orange und
  • 85 g kalte Butterstückchen verkneten.
für den Belag
  • 750 g Zwetschgen waschen, enstielen, halbieren und entsteinen. (oder auftauen lassen ^^ )
für den Rührteig
  • 100 g weiche Butter mit
  • 85 g Zucker,
  • etwas Vanille und 
  • 1 Pr. Salz cremig rühren.
  • 2 größere oder 3 kleine Eier einzeln unterrühren.
  • 185 g Mehl mit
  • 50 g gem. Mandeln (mit Haut) und
  • 1/2 Pk. Backpulver mischen und unter den Teig rühren.
Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und glattstreichen. Die Zwetschgenhälften einschichten und mit dem Streuseln bedecken. Bei 160 Grad ca. 40 min backen, eventuell am Ende mit Alufolie gegen zu starkes braun werden schützen.





Fazit: Die Orangenschale kann man weglassen, sie kommt irgendwie gar nicht gegen das Zwetschgenaroma an (die sogar leicht zimtartig geschmeckt haben), aber der Kuchen ist sehr leckerer und saftig. Er kam sehr gut an, selbst jetzt unterm Weihnachtsbaum. ;-)

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Das große 4. Adventsessen - Dessert

Zum Dessert gab es beim großen Adventsessen Apfelstrudel und Vanilleeis. Das Vanilleeis war super, ich ahb mich nur mit dem Zucker nicht so getraut, da ich beim letzten Eis zuviel genommen hatte, diesmal hat etwas gefehlt. Der Apfelstrudel hat geschmeckt, aber hat noch viel Verbesserungspotenzial.

*** Vanilleeis

Das Rezept für das Eis stammt von hier: "Kleiner Kuriositätenladen - Vanilleeis, das weltbeste!". Es ist wunderbar cremig und vanillig und passt perfekt zu warem Apfelgebäck! ^^ Beim bächsten Mal etwas mehr Zucker und es ist perfekt. :D

Zutaten

  • 250g Sahne
  • 250g Milch
  • 40ml Invertzucker
  • 2 Vanilleschoten
  • 3 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 25g Rohrzucker

Anleitung

  • Sahne + Milch + Invertzucker + Vanillemark + Vanilleschoten AUFKOCHEN
  • über Nacht ABKÜHLEN
  • Eigelbe + Salz + Rohrzucker MISCHEN
  • über Wasserbad SCHLAGEN bis es andickt
  • Milchsahne wieder ERHITZEN
  • in dünnem Strahl Eier hinein füllen
  • im Wasserbad SCHLAGEN bis es wieder andickt
  • über Nacht ABKÜHLEN
  • 30mins in der Eismaschine LAUFEN lassen

Bewertung

Das Eis bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Apfelstrudel

Das Rezept für den Strudel stammt von hier "Hefe und mehr - Apfelstrudel". Es machte an sich alles einen sehr guten Eindruck, aber das Ergebnis war nicht ganz überzeugend. Die Semmelbrösel stören irgendwie und der Teig ist nicht so knusprig wie ich erwartet hatte. Und vielleicht irre ich mich ja, aber ich dachte es kommen Rosinen in einen Apfelstrudel... =/

Zutaten

  • 150g Mehl
  • 70g Waser
  • 5g Essig
  • 25g Öl
  • 1 Prise Salz
  • 900g Äpfel
  • 30g Butter
  • 60g Semmelbrösel
  • 30g Zucker
  • 1EL Öl

Anleitung

  • Mehl + Wasser + Essig + Öl + Salz VERKNETEN
  • 30mins RUHEN lassen
  • Äpfel SCHÄLEN und in feine Scheiben RASPELN
  • Butter SCHMELZEN
  • Semmelbrösel darin RÖSTEN
  • Zucker darin KARAMELLISIEREN
  • ABKÜHLEN lassen
  • Teig mit den Händen hauchdünn PLÄTTEN
  • sollte er reißen, wieder zusammen kneten, nochmal 30misn ruhen lassen und neu versuchen
  • dicke Ränder ABSCHNEIDEN
  • Teig mit Öl BESTREICHEN
  • Brösel + Äpfel auf eine Teighälfte LEGEN
  • AUFROLLEN
  • bei 175°C für 45mins BACKEN

Bewertung

Der Strudel bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Wahnsinnig leckere Bratapfel-Muffins / Bratapfelkuchen

Ja, ich bin grad mal wieder etwas im Bachfieber. ^^° Der November mit seinen nasskalten dunklem Nachmittagen macht es einem aber auch leicht.

Heute wollte ich was zum Seelewärmen... Grundlage ist ein oft erprobter Rührkuchenteig, den ich nur wenig abgewandelt habe, in Verbindung mit herrlich duftenden Zimt-Äpfelchen.



Bratapfel-Muffins (6 Stück)
  • 1 Apfel entkernen, in Spalten und dann in schmale Stückchen schneiden.
  • 15 g braunen Zucker
  • etwas Vanille sowie
  • 1/2 bis 1 TL Zimt (bzw. Zimtgewürzmischung bei mir) zu den Äpfeln geben und gut durchrühren.
  • 35 g gehackte Mandeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten.
Nun in die heiße Pfanne etwas Butter und die Zimtäpfel geben. Bei niedriger Pflamme einige Minuten dünsten und dann auskühlen lassen.

Jetzt zum Teig, zuerst werden folgende trockene Zutaten gemischt:
  • 150 g Mehl,
  • 50 g Zucker,
  • 1 kl. Priese Salz,
  • 1 geh. TL Backpulver,
  • ca. 35 g gemahlene weiße Schokolade.
In einem Messbecher werden davon getrennt die feuchten Zutaten verquirlt:
  • 100 ml Milch,
  • 1 TL Apfelsaft,
  • 1 Ei,
  • 3 TL Öl.
Erst jetzt den Inhalt des Messbechers mit einem großen Löffel unter die Mehlmischung rühren. Noch die Zimt-Äpfel aus der Pfanne dazu geben und den fertigen Teig auf 6 Muffinmulden verteilen (mit entsprechenden Muffinpapierförmchen).

Wenn man möchte, kann man nochmal etwas Butter schmelzen und diese mit etwas weiteren braunen Zucker und Mandelblättchen vermischen. Oben auf dem Teig verteilt, werden daraus leckere Karamelmandeln.

Das Ganze im 160 Grad heißen Ofen für 20 min goldbraun und lecker duftend backen.




Fazit: Sie sind einfach wunderbar! Fluffig, apfelfrisch und mit dem Zimt genau das richtige für diese Jahreszeit. Ich werde sie nochmal als Minimuffins ausprobieren oder als Kuchen? Mal sehen. :-)


Edit:

Und hier mit der doppelten Zutatenmenge als Kuchen (für ein Laternenfest):


Bewertung

Die Muffins bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Geburtstagstorte: Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

Vor kurzem bin ich auf den "berühmten" Red Velvet Cake gestoßen. Einen Klassiker aus Amerika, der -und das ist das was mich sofort gereizt hat, es mal auszuprobieren- aufgrund einer chemischen Reaktion rot werden soll. Bei Wikipedia ist das ganz gut kurz erklärt und auch, dass die meisten heutigen Red Velvet Kuchen nur dank exorbitanter Farbstoffzugabe so leuchtend rot sind. Aber außer der Farbe hat mich die Haptik interessiert, die ja auch ganz besonders samtig sein soll.

Die Frischkäse-Frostings in den meisten Red Velvet Cake Rezepten fand ich allerdings so gar nicht ansprechend. Da ich aber schon länger ein Auge auf dieses Rezept geworfen habe, war das die Gelegenheit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Red Velvet Cake mit Pistazien-Schokocreme

-alle Teigzutaten sollten zimmerwarm sein-
  • 115 g Butter mit
  • 200 g (eigentlich 300 g) Zucker aufschlagen.
  • 2 gr. Eier,
  • 1/2 TL Salz und
  • 1 TL Vanillepulver/Mark unterrühren. 
  • Nun 250 g Mehl,
  • 2 EL Backkakao sowie
  • 240 ml Buttermilch dazu geben.
  • 1 TL Natron seperat mit
  • 1 TL Essig vermischen (Achtung, das schäumt!) und schnell unter den Teig rühren.
Das Ganze habe ich dann in eine gefettete 18er Springform und drei Muffinförmchen gefüllt. Bei etwa 160 Grad in den Ofen und dann immer mal wieder geschaut, ob der Kuchen schon durch ist. Da er in der kleinen Form so hoch wurde, hat das ein Weilchen gedauert.

Damit er sich besser schneiden läßt, habe ich den Kuchen schon einen Tag eher gemacht. Nach der Ruhezeit dann einfach mit einer Angelsehne drei gleichmäßig hohe Böden abgetrennt. Die Kappe oben auf konnte ich dann schon mal wegnaschen und tatsächlich hat der Kuchen eine sehr angenehme samtige Struktur.

Nun zur Creme: Ich hatte gegenüber dem Originalrezept den Sahneanteil etwas erhöht, weil ich Bedenken hatte, die Creme wäre sonst zu fest für die Torte, es handelt sich ja eigentlich um Dessert zum Löffeln. Diese waren aber unbegründet, deswegen lasse ich es hier mal bei den ursprünglichen Angaben.
  • 100 g weiße Schokolade vorsichtig schmelzen lassen.
  • 1,5 Blatt weiße Gelantinie 5 min in kaltem Wasser einweichen lassen.
  • 40 g Pistazien fein zermahlen.
  • 250 g Schlagsahne aufschlagen und mit 
  • etwas Vanille würzen.
  • 75 g Naturjoghurt unterrühren.
Nun 2-3 EL der Sahnemischung in einen kleinen Topf geben und mit der ausgedrückten Gelantine vorsichtig leicht erhitzen. Wenn alles homogen geworden ist, den Topfinhalt in die restliche Sahne rühren. Noch fix die geschmolzene Schokolade und die Pistazien dazugeben.

Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden lang festwerden lassen. Ich habe dann die Tort erst am Zielort zusammengebaut. Leider hat die Creme mir den Transport etwas übel genommen (auch aufgrund des erhöhten Sahneanteils). Aber so halbswegs ging es dann doch. Hier ein Foto aus dem WG Kühlschrank:


Die restliche Pistaziencreme machte dann aus den Red Velvet Muffins kleine Red Velvet Cupcakes.. ;-)



Fazit: Rot ist er, wie man sieht, nun nicht wirklich geworden. Die Chemie zwischen Kakao und Säure aus Buttermilch/Essig hat scheinbar nicht ganz gestimmt. ^^ Trotzdem lohnt sich der Kuchen. Mir hat er gut geschmeckt und ich werde ihn bald nochmal ohne Zwischentransport probieren.

Bewertung

Die Torte bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kirsch-Vanille-Küchlein & Blechkuchen

Zum Geburtstag meines Bruders wollte ich ihm nen Kuchen backen nach seinem Geschmack. Also hab ich mich für Kirsche mit Vanille entschieden. Zusätzlich wollte ich Mürbe- und Rührteig kombinieren. Der erste Versuch, war eine Torte mit total misslungenem Mürbeteig und einer Matschpampe aus Rührteig udn Vanillepudding - man hätte ihn beinahe trinken können. *_* Geschmacklich war er aber gut, wenn auch etwas süß für meinen Geschmack. Er kam sogar so gut an, dass ich mich entschloss den Kuchen fürs nächste Event nochmal zu backen. Diesmal als muffingroße Küchlein und als Blechkuchen. Der Mürbeteig hat diesmal super geklappt, nur vom Rührteig hatte ich zu wenig, so dass der ziemlich unterging. Dafür hatte ich zuviel Mürbeteig und hab gleich noch nen Blech Plätzchen draus gemacht! Der Pudding is diesmal fest geworden und so sind beide Varianten so ziemlich so geraten wie ich es wollte. Auch diesmal kamen sie gut an und waren das erste was vom Buffet vernichtet wurde. ^^


Zutaten

Mürbeteig

  • 500g Mehl
  • 160g Zucker
  • 2 Eier
  • 300g Butter
Rührteig
  • 130g Butter
  • 130g Zucker
  • 1 Ei
  • 4 EL Zitronensaft
  • 150g Mehl
  • 1 Prise Backpulver 
Pudding
  • 1/2l Milch (3,5%)
  • 1 Vanilleschote
  • 5EL Speisestärke
  • 2EL Zucker
Belag
  • 3 Gläser Kirschen
  • Schokoraspeln

Anleitung

Mürbeteig

  • Mehl + Zucker + Ei + Butter rasch VERKNETEN
  • 1h KÜHLEN, dann AUSROLLEN
  • 12 Muffinformen und 1 Blech damit AUSLEGEN 
  • 20mins BACKEN
  • ABKÜHLEN LASSEN
Rührteig
  • Butter schaumig SCHLAGEN
  • Zucker DAZU, SCHLAGEN bis es nicht mehr knirscht
  • Ei + Mehl + Backpulver DAZU, kurz UNTERRÜHREN
  • mit Zitronensaft STRECKEN bis die richtige Konsistenz erreicht ist
  • 1TL auf jedes Küchlein, Rest auf das Blech
  • für 20mins bei 180°C BACKEN 
Pudding
  • Milch AUFKOCHEN
  • Vanillemark DAZU
  • Milch ABNEHMEN mit Stärke VERRÜHREN bis es flüssig wird
  • zurück in die Milch damit
  • Zucker DAZU
  • KÖCHELN bis es andickt
  • Kirschen am Rand der Küchlein im Kreis LEGEN
  • restliche Kirschen auf den Blechkuchen LEGEN
  • 1TL Pudding in die Mitte jedes Küchleins
  • Restpudding auf dem Blechkuchen VERSCHMIEREN
  • Schokoraspeln drauf STREUEN

Bewertung

Die Küchlein und der Blechkuchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)