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*** Malakkisches Teufelshuhn

Dieses Rezept wollte ich schon lange mal posten, weil es eines unser langjährigsten Begleiter ist. Ursprünglich stammt es von einer Rezeptkarte, die ich von meiner Mutter geschenkt bekam. Die Zutatenkombination schien mir damals vom ersten Lesen her nicht sehr ansprechend, da ich keine große Senfliebhaberin bin, aber es ist saulecker und der Schärfegrad läßt sich ganz einfach variieren.

Malakkisches Teufelshuhn

Zuerst stellt man die Gewürzpaste mit einem Mixer oder Pürierstab her:
  • 2 TL Senfsamen fein zermalen und anschließend zusammen mit
  • 6-8 getrockneten, eingeweichten Chilischoten  (ohne Kerne, wenn es nicht so scharf werden soll),
  • Schalotten oder 2 großen Zwiebeln (je grob zerteilt),
  • 3 TL gehacktem Knoblauch,
  • 3 TL gehackter Ingwerwurzel vermixen.
Ein küchenfertiges Huhn oder ca. 1,25 kg entsprechende Hühnerteile in grobe Stücke schneiden (und die Haut entfernen, wenn man das lieber mag) - zusammen mit 4 EL der Würzpaste sowie 2 EL dunkler Sojasoße vermischen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. Es sollen etwa 350 bis 500 g Kartoffelspalten dabei herauskommen. Außerdem werden noch grobe Zwiebelscheiben von 2 mittelgroßen Zwiebeln benötigt.

Anschließend das Fleisch im heißen Wok in Öl kräftig braun anbraten und wieder herausnehmen. Jetzt werden die Zwiebelscheiben zusammen mit der restlichen Würzpaste bei mittlerer Hitze ein paar Minuten leicht angebraten. Das Fleisch wieder zugeben und mit einem halben Liter Wasser ablöschen. Jetzt 1,5 TL Salz zugeben, aufkochen lassen und dabei gut den Bodensatz mit einrühren.

Kartoffelspalten mit dazu geben und das ganze fertig garen lassen, anfangs mit Deckel, später ohne, so dass die Soße gut einkochen kann. Immer wieder gut umrühren! Wer mag, kann zum Schluß noch mit ein wenig Essig abschmecken.



Fazit: Unbedingt zusammen mit viel Reis und erfrischender Gurke servieren! Es ist ein sehr aromatisches Gericht, aber durch die intensive Schärfe braucht es auch ein wenig Ausgleich.


Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Cremige Kürbissuppe mit leckerer Mango

Pünktlich zum Herbstanfang letzte Woche gab es bei uns eine leckere Kürbissuppe. Bis jetzt hatte ich hier nur eine Suppe mit Kürbisstücken gezeigt, hier wird aber alles schön sämig püriert:

Cremige Kürbissuppe mit leckerer Mango
  • 1 Hokkaidokürbis mit Schale in grobe Stücke schneiden und die Kerne entfernen.
  • 3 Möhren, 
  • 3 Pellkartoffeln (falls vorhanden, es geht auch ohne),
  • 2 Knoblauchzehen,
  • 1 Zwiebel sowie
  • 1 kleines Stück Ingwer schälen und ebenfalls stückeln.
In einem Großen Topf zu erst alles mit etwas Öl kurz anbraten und anschließend mit Brühe aufgießen bis alles gut bedeckt ist. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren und das Gemüse köcheln lassen.

In der Zwischenzeit eine reife Mango schälen und den Kern entfernen, mit in den Topf geben. Den Topf vom Herd nehmen wenn das Gemüse weich genug ist. Nun alles gut durchpürieren.

Ich habe die Suppe mit Salz, Chili und ordentlich Orangensaft abgeschmeckt. Ganz nach gusto ist aber auch nach mehr Brühe oder Sahne denkbar.

Mir selbst schmeckt auch ein Schuß Kürbiskernöl dazu. Das würde ich aber individuell erst am Tisch anbieten.



Fazit: Eine lecker fruchtige Kürbissuppe! Sie war mir dann doch etwas zu dickcremig, das habe ich beim zweiten Mal essen dann einfach durch etwas weitere Flüssigkeit angepasst.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Biryani: Würziger Reis mit Lamm, Kräutern und Mandeln

Hier gab es mal wieder ein (für uns) neues Gericht, das Rezept dazu stammt aus Indien:

Biryani
  • In einem Wok eine große gewürfelte Zwiebel in etwas Öl anschwitzen.
  • Etwa 400 g mageres gewürfeltes Lammfleisch dazu geben und kräftig anbraten bis es braun ist. 

  • 3 dünne fein gehackte Scheiben Ingwer, 2 Lorbeerblätter, 1/2 TL Kardamom, 1 Gewürznelke (bei mir schon fertig gemahlen), 1/2 Zimtstange,
  • 250 g stückige Tomaten aus der Dose,
  • 1 TL Tomatenmark und 
  • soviel Wasser zugeben, dass das Fleisch bedeckt ist. Alles aufkochen lassen und bei mittlerer Temperatur 25 Minuten offen köcheln lassen, bis das Lamm zart und die Flüssigkeit reduziert ist. Anschließend mit Salz und Pfeffer salzen.

Würzreis
  • In einem Topf Zwiebelringe (oder -würfel, wer das lieber mag) von 2 Zwiebeln bei mittlerer Tempertaur in etwas Butter oder Ghee bräunen.
  • 380 g Langkornreis dazu geben, gut umrühren.
  • 1 TL Schwarzkümmel sowie
  • 425 g Wasser hinzufügen und alles zum Kochen bringen. Zugedeckt bei geringer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluß den Würzreis zum Lamm dazu geben, alles nochmal einige wenige Minuten köchelnd ziehen lassen, bis der Reis die Flüssigkeit gut aufgenommen hat.

Vor dem Servieren noch circa 40 g Mandelblättchen/-stifte und je nach Geschmack gerupfte Minz- oder Korianderblättchen (beides bei uns nicht) unterrühren.



Fazit: Mir hat das Gericht gut geschmackt, in der restlichen Familie waren die Meinungen geteilt (was ich aber nicht anders erwartet habe). Auf alle Fälle schön herzhaft-würzig im Geschmack. Die Tomaten schmeckt man aber kaum raus, man bräuchte also schon noch eine frische Salatbeilage der was ähnliches. Nur die Mandelnblättchen waren unpassend. Besser wäre richtige Nüsse oder zumindest festere Mandeln, halt nichts so zartes.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)


*** Japanische herzhafte Hefeklöße

Wie schon vor einiger Zeit hier angekündigt, habe ich nun die Hefeklöße auch mal mit herzhafter Füllung probiert. Und sie sind großartig! Das passt perfekt zusammen - wir sind echt begeistert davon. Sie sind saftig und herzhaft und oberlecker!
Die Füllung kann man leicht variieren, statt dem Rosenkohl einfach anderes Gemüse nehmen, wir hatten sonst gerade nix da und der Rosenkohl passt echt super.

Zutaten für 2 Personen

Teig
  • 180g Mehl
  • 50ml lauwarmes Wasser
  • 1EL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2EL Öl
  • 60ml Milch 
Füllung
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 Rosenkohlköpfchen
  • 1 Prise Ingwer
  • 100g Hackfleisch
  • 1 kleine Chili
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4EL Sojasauce
  • 1/2 EL Zucker
  • 2EL Sesam 
  • 1/2 EL Mirin

Anleitung

Teig
  • Hefe + Wasser + Zucker MISCHEN
  • 10mins RUHEN lassen
  • Mehl + Öl + Milch + Hefegemisch VERKNETEN
  • 30mins GEHEN lassen
  • Teig in 6 Portionen TEILEN
  • Kugeln FORMEN, zu flachen Fladen DRÜCKEN
Füllung
  • Rosenkohl + Zwiebel WÜRFELN
  • Sesam MÖRSERN
  • Knoblauch + Chili sehr klein SCHNEIDEN
  • Ingwer + Chili + Knoblauch + Sojasauce + Zucker + Sesam + Mirin MISCHEN
  • Rosenkohl + Hackfleisch DAZU
  • 1EL Füllung auf jeden Teigfladen GEBEN
  • oben zusammen DRÜCKEN und so Säckchen FORMEN
  • 20 mins DÄMPFEN

Bewertung

Die Klöße bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Lebkuchengewürz

Mal wieder etwas ohne Bild, aber das ist hier auch nicht notwendig. =)
Ich hab neulich Lebkuchen gebacken und hatte kein Lebkuchengewürz mehr im Haus, aber zum Glück alle Zutaten, die man dafür braucht! Also habe ich es kurzerhand selbst zusammen gemischt und finde es super! Man kann genau die Menge mischen die man braucht.

Man muss nur diese Zutaten zermörsern und mischen:
  • 1 Teil Sternanis
  • 1 Teil Muskatblüte
  • 2 Teile Ingwer
  • 1 Teil Kardamom
  • 2 Teile Koriander
  • 1 Teil Muskatnuss
  • 2 Teile Piment
  • 5 Teile Nelken
  • 10 bis 30 Teile Zimt
Sollte im Rezept, in dem man das Gewürznutzen möchte, weder Pottasche noch Hirschhornsalz genutzt werden, so muss man noch 3 Teile von einem von beidem hinzufügen.

*** Gewürzkuchen

Weihnachten ist toll weil man so in Backstimmung kommt, aber das ist gleichzeitig auch voll problematisch... ich hoffe im Frühling wird mein Speiseplan wieder etwas luftiger x) Ich hab heute Gewürzkuchen ausprobiert, das Rezept dafür stammt von hier: "Maras Wunderland - Weihnachtlich & würzig: Gewürzkuchen". Und was soll ich sagen, ich bin begeistert! Der Kuchen ist super saftig und super lecker. Für die Saftigkeit habe ich extra einen Apfel in den Teig geraspelt, das bringts total. ^^° Kann ich nur empfehlen!
Ansonsten hatte ich kein Lebkuchengewürz mehr da, aber (fast) alle Zutaten um selbst eins zu machen, was ich dann auch nach nem Rezept auf Wikipedia getan habe. Insgesamt könnte es aber ruhig etwas intensiver schmecken, vielleicht lass ich beim nächsten Mal noch mehr Zimt weg.
Insgesamt bin ich aber mit beiden Sachen (Kuchen & Gewürz) hochzufrieden! =)

Zutaten

Lebkuchengewürz (ergibt ~4TL)
  • 10g Zimt
  • 5g Nelken
  • 2g Piment
  • 1g Muskatnuss
  • 2g Koriander
  • 2g Ingwer
  • 1g Muskatblüte
  • 1g Sternanis
Teig
  • 210g Milch (1,5%)
  • 1 Ei
  • 45g Öl
  • 1 Apfel
  • 180g Mehl
  • 80g Rohrzucker
  • 3TL Backkakao
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50g Zartbitterschokolade
  • 1TL Lebkuchengewürz
  • 1/2TL Zimt
  • 1Prise Muskat
Glasur
  •  45g Puderzucker
  • 1 Schwapp Milch (1,5%)
  • 1/2 TL Zimt

Anleitung

Lebkuchengewürz
  • alles in den Mörser PACKEN
  • MAHLEN ^^°
Teig
  • Apfel RASPELN
  • Schokolade HACKEN
  • Milch + Ei + Apfel + Öl MISCHEN
  • Mehl + Zucker + Kakao + Backpulver + Salz + Schokolade + Gewürze UNTERHEBEN
  • bei 160°C für 20-30mins BACKEN
Glasur
  • Zucker + Milch + Zimt MISCHEN
  • auf Kuchen STREICHEN

Nährwert

  • Menge: 8 Stück
  • pro Portion: 267kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Japanische Hackbällchen

Unser Fleischbestandteil beim heutigen japanischen Menü: Hackbällchen. =) Sie schmecken echt toll und wenn man etwas von der Marinade mitisst, dann schmecken sie auch asiatisch, ansonsten sind sie aber auch super für den europäischen Gaumen geeignet. ^^
Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch".

Zutaten

  • 250g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 4EL Paniermehl
  • 1EL Milch
  • 1 Ei
  • 15g Mehl
  • 1 Prise Ingwer
  • 1EL Öl
  • 5TL Sojasauce
  • 3TL Mirin
  • 3TL Wasser

Anleitung

  • Zwiebel + Möhre SCHÄLEN + WÜRFELN
  • Hack + Zwiebel + Möhre + Paniermehl + Milch + Ei + Ingwer MISCHEN
  • Kugeln FORMEN
  • in Mehl WÄLZEN
  • in Öl von allen Seiten ANBRATEN
  • Sojasauce + Wasser + Mirin DAZU
  • KÖCHELN bis Flüssigkeit fast verdampft ist

Nährwert

  • Menge: 10 Bällchen
  • pro Bällchen: 107kcal

Bewertung

Die Bällchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

* Kalter Tofu

So, jetzt hatte der Tofu genug Chancen, wir werden einfach keine Freunde. Heute gab es ihn als Salat in ziemlicher Reinform. Aber Tofu schmeckt halt einfach nach nix und die Konsistenz ist für mich so absolut nicht einordenbar - gefällt mir gar nicht. =/
Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch". 

Zutaten

  • 150g Seidentofu
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1cm Ingwer
  • Sojasauce
  • Zitronensaft

Anleitung

  • Ingwer + Zwiebel ganz klein SCHNEIDEN
  • auf Tofu LEGEN
  • Sojasauce + Zitronendaft MISCHEN separat SERVIEREN

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 65kcal

Bewertung

Die Pralinen bekommen von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Teriyaki-Fleisch

Als Hauptgericht des 2. Tages der japanischen Woche heute gab es Fleisch in Teriyakisauce. Das war superlecker und schön zart. Wir hatten Schweineschulter, die hatte leider ein paar Sehnen und Fett, beim nächsten Mal probieren wir anderes Fleisch. Laut Kochbuch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch" geht alles von Hühnchen über Rind bis Tintenfisch. ^^°
Oni fand dieses Gericht das Beste des heutigen Tages.

Zutaten

  • 200g Schweineschulter
  • 1EL Öl
Teriyakisauce
  • 1EL Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25ml Sojasauce
  • 1TL Reiswein
  • 1TL Zucker

Anleitung

  • Saucenzutaten MISCHEN
  • Fleischscheiben 1h in der Sauce MARINIEREN
  • Fleisch von beiden Seiten ca 3mins heiß BRATEN
  • nach dem Wenden mit der Marinade ÜBERGIEßEN
  • 10mins in Alufolie gewickelt RUHEN LASSEN
  • in Streifen SCHNEIDEN

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen (eine Beilage sollte noch dazu gemacht werden)
  • pro Portion: 225kcal

Bewertung

Das Fleisch, bzw. die Sauce bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Gebackenes Hühnchen

Als Auftakt der japanischen Testwoche gab es gebackenes Hühnchen aus dem Buch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch". Es war sehr, sehr lecker und so wie man es auch vom Asiaten kennt. Die Zubereitung ist ziemlich einfach und war dennoch schon die Aufwendigste aller Menükomponenten. Während Oni das Hühnchen gemacht hat, hab ich mich um den Rest gekümmert.

Zutaten

  • 400g Hühnerschenkel
  • 4EL Speisestärke
  • Öl zum Ausbacken
Marinade
  • 3EL Sojasauce
  • 1EL Reiswein
  • 1EL geriebener Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz + Pfeffer

Anleitung

  • Marinadezutaten MISCHEN
  • Fleisch vom Knochen LÖSEN
  • kalt ABSPÜLEN
  • in kleine Stücke SCHNEIDEN
  • 30mins MARINIEREN
  • mit Küchenpapier ABTUPFEN
  • in Stärke WENDEN
  • überflüssige Stärke ABSTREIFEN
  • Öl auf 180°C ERHITZEN (wir haben es mit einem Zuckerthermometer gemessen)
  • Huhn 4-5mins goldbraun BACKEN
  • auf Küchenpapier ABTROPFEN LASSEN
  • nach jedem Backen die Öltemperatur PRÜFEN

Nährwert

  • Menge: 2 sehr sättigende Portionen
  • pro Portion: etwa 450kcal (schwer zu sagen wieviel Fett am Huhn bleibt)

Bewertung

Die Hühnchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Rotes Kokosmilch-Curry

Seit der Kokosmilch-Suppe letztens stand noch der Rest Kokosmilch der angebrochenen Packung bei uns im Kühlschrank. Einige Zentimeter daneben stand ein kleines Gläschen, welches ich mal spontan zum Testen beim Einkaufen mitgenommen hatte: Rote-Thai-Curry-Paste von Alnatura.

Also hab ich einfach noch ordentlich Frischkrams dazugekauft und dann konnte es losgehen:

Rotes Kokosmilch-Curry

Zuerst kommt das Schnippeln:
  • 1 Zucchini in Viertelscheiben schneiden, 
  • 2 Karotten schälen in lange Scheiben schneiden,
  • 2 Tomaten (eigentlich etwas mehr, aber ich hatte vergessen noch welche nachzukaufen) häuten und achteln,
  • 1 Handvoll Champingnons vierteln,
  • 1 Handvoll chinesiche Morchenln in heißem Wasser einweichen lassen und in mundgerechnete schneiden,
  • ca. 300 g Schweinefleisch und ca. 300 g Hühnchenfleisch in Streifen schneiden,
  • 1 große Knoblauchzehe, eine Zwiebel und ein 3 cm großes Ingwerstück schälen und mit etwas Fischsoße und Sesamöl im Mixer fein zerkleinern.
Außerdem noch
  • 250 g Garnelen auftauen und abtropfen lassen (mit Küchenkrepp trocknen), 
  • eine kleine Packung Mungosprossen, 
  • Sojasoße, 
  • Rote-Thai-Curry-Paste (oder alternativ einmal quer durch die asiatischen Gewürze im Gewürzregal ^^ ) und 
  • ca. 300 ml Kokosmilch breitstellen. 
Ach ja und natürlich nebenher einen Topf Basmatireis kochen.


Einen Wok mit etwas Öl kräftig anheizen. Das Fleisch und die Garnelen kurz einzeln abraten und jeweils wieder herausnehmen. Dann die Knoblauch-Zwiebel-Ingwer-Mischung anraten und mit der Kokosmilch ablöschen. Jetzt 1/2 Glas Rote-Thai-Curry-Paste und etwas Sojasoße dazugeben und umrühren.

Wenn die Kokosmilch kocht, das Fleisch, die Garnelen und die Morcheln (wieder) in den Wok geben und bei mittlerer Hitze und zugedeckt kurz durchziehen lassen. Wenn der Reis schon soweit ist, als erstes die Champingnons, dann die Zucchini und die Karotten ein paar Minuten mitkochen - nicht zu lange!

Dann die Herd ausschalten bzw. bei E-Herden den Wok von der Platte nehmen und die Tomaten im Curry kurz heiß werden lassen. Direkt vorm Servieren kommen noch die Sprossen dazu.


Ich habe mir auch noch ein paar Cashewkerne drüber getreut, mögen meine Kinder leider nicht so, sonst hätte ich sie gleich ins Curry gegeben. Wobei sie dadurch auch schön knackig bleiben, was auch ganz schön ist.




Fazit: Es hat super geschmeckt und das sogar den Kindern, womit ich fast nicht mehr gerechnetet hatte (zuviele Zutaten auf einen Haufen schrecken sie sonst ab).

Ob man nun diese Curry-Paste braucht? Naja keine Ahnung, ehrlich gesgat. Schnell geht so ein Curry eh nicht, weil man soviel Vorarbeit hat und wenn man die Gewürze da hat, kann man diese auch einfach verwenden. Wirklich rot war das Curry auch nicht, wie man sieht, aber besser so als mit Farbstoffen. Lecker war es ja wie gesagt. :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Fruchtig frische Orangen-Karotten-Ingwer-Konfitüre

Dieses Rezept habe ich vor einigen Tagen bekommen und wollte es unbedingt bald mal testen. Immer nur (die hier allerdings heißgeliebte) Himbeerkonfitüre ist mir etwas zu öde.

Orangen-Karotten-Ingwer-Konfitüre
  • 9 Teile frisch gepressten Orangensaft = 90 ml
  • 5 Teile 3:1 Gelierzuckern = 50 g
  • 4 Teile geraspelte Möhren = 40 g
  • klein gehackter Ingwer (hier eine 0,5 cm dickes Ingwerstückchen)
  • Vanille (großzügige Priese Vanillepulver)
Alles zusammen auf- und 3 min weiterkochen. Bei Bedarf noch mit einem Mixstab im Topf fein pürieren. Die Konfitüre anschließend sofort in ein heiß abgespültes Schraubglas füllen, dieses einige Minuten kopfüber stellen und dann wieder richtig rum gedreht ganz auskühlen lassen. Richtig fest wird die Konfitüre im Kühlschrank.

Die oben angegebenen Mengenangaen reichen genau für ein Minischraubglas, wie es auf den Bildern zu sehen ist. Bei der 5-fachen Menge Zutaten sind die Mengenangaben für die Gewürze wie folgt: ein flacher TL Ingwer und das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote.




Fazit: Ich finde sie sehr lecker und schön frisch. Ich hatte etwas Bedenken, ob man den Ingwer penetrant rausschmeckt und die Karottenstücke zu stark spürbar sind, aber beides trifft nicht zu. Ich werde sie bald mal wieder machen und vor allem als Geschenk eignet sie sich sehr gut. :-)

Bewertung

Die Konfitüre bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Backforelle mit * Mangosalat

Neulich war mal wieder Fischtag! Mir läuft noch das Wasser im Mund zusammen wenn ich jetzt das Foto sehe! Die Forelle nach Onis Rezept war so unglaublich lecker und da 4 in der Packung waren, gibt es morgen nochmal eine! =D
Da liegen noch ein paar Stängelchen Spargel aufm Teller, weil wir den noch da hatten und er weg musste, mit dem Gericht hat er eigentlich nix zu tun. ^^
Dazu gab es nämlich eigentlich einen Mango-Rucola-Salat, dessen Rezept von hier stammt: "man kann's essen - Seeteufel mit Mangosalat und Kokos-Limetten-Reis". Ich hab mich an die Anleitung gehalten, aber es waren viel zu viele Frühlingszwiebeln im Salat, ich denke mit wesentlich weniger oder gar ganz ohne wär der Salat sehr lecker (vielleicht sogar 3 Sterne) gewesen, so aber schmeckte er mir gar nicht, weil viel zu scharf und brennend und auch zu viel Knoblauch!

Zutaten

  • 2 Forellen
  • 1 Zwiebel
  • 10g Butter
  • Dill

Anleitung

  • Forellen SALZEN
  • Dill + Zwiebeln in die Forelle GEBEN
  • Butter oben auf die Forelle LEGEN
  • bei 180°C für 30 mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Fisch: 360kcal

Bewertung

Der Fisch bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Zutaten

  • 2 Mangos
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 125g Rucola
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2cm Ingwer
  • 4 EL Weißweinessig
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • Getrocknete Chili (aus der Gewürzmühle)

Anleitung

  • alles SCHNEIDEN und MISCHEN

Nährwert

  • Menge: 6 Portionen
  • pro Portion: 124kcal

Bewertung

Der Salat bekommt von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** 3 mal Braten(suppe)

Hach, dieses Wochenende war mittagstischtechnisch wundervoll! =D Oni hat 2 Braten gekauft aus denen er Aufschnitt, einen Mittagsbraten und eine Suppe gekocht hat. Alles Dreies ist saulecker. ^^°
Er hat dafür 2 verschieden fette Stücke Fleisch verwendet, damit der Braten schön saftig ist und der Aufschnitt schön mager. Sie wurden beide zusammen im Ofen stundenlang geschmort und aus dem Sud ist dann die Suppe entstanden.



Der Braten und der Aufschnitt

Das Fleisch war wunderbar saftig und zerfiel förmlich beim Scheibenschneiden. Mir hat es sogar besser geschmeckt als der Wildschweinbraten, den wir vor kurzem hatten, weil ich es lieber nicht ganz so herb mag.

Zutaten

  • 2EL Olivenöl
  • 500g Schweinenacken (Braten)
  • 500g Schweinelachs (Aufschnitt)
  • 1 Möhre
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Porree
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 5 Zweige Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 8 Wachholderbeeren
  • 2EL Senfsaat
  • 1EL Salz
  • 1EL Pfeffer
  • 1EL Szechuanpfeffer
  • 1TL Fenchelsamen
  • 1 Prise Sternanis
  • 3cm Ingwer
  • 150g passierte Tomaten
  • 100ml Rotwein
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1 getrocknete Chilischote

Anleitung

  • Fleisch in Öl ANBRATEN
  • Möhre + Zwiebeln + Porree + Knoblauch + Petersilienwurzel + Senfsaat + Fenchelsamen + Pfeffer + Sternanis + Ingwer mit ANBRATEN
  • mit Tomaten + Rotwein + Brühe ABLÖSCHEN
  • Rest DAZU
  • für 2 1/2h bei 180°C im Ofen SCHMOREN



Die Suppe 

Die Suppe entstand aus dem Sud der oberen Braten.

Zutaten

  • Bratensud von oben
  • 1EL Speisestärke
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Fenchelknolle
  • 10g Butter
  • Pfeffer + Salz
  • 150ml Wasser
  • 4 kleine Pak Choi

Anleitung

  • Sud SIEBEN und AUFKOCHEN
  • mit Stärke ABBINDEN
  • Butter + Fenchel + Zwiebeln ANBRATEN
  • mit Sud + Wasser ABLÖSCHEN
  • WÜRZEN
  • Pak Choi in extra Salzwasser KOCHEN
  • Pak Choi auf Teller LEGEN und mit Suppe ÜBERGIEßEN
 



Funfact: Wir haben in unserem Schrank eine vergessene Chili gefunden, die inzwischen getrocknet war. Die kam kurzerhand mit an den Braten und sah so aus:



Bewertung

Der Braten bekommt von mir ***.
Der Aufschnitt bekommt von mir ***.
Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

* | ** Möhrenkuchen - Der Test

Und wieder habe ich meine Nachbackliste mit einem Backvorhaben um 7 Posten verkleinert. ^^ Da ich den perfekten Möhrenkuchen suche, gab es heute wieder ein großes Testbacken. Das Ergebnis waren 6 mal 2 muffingroße Küchlein und 8 Kekse. Und leider kein Ergebnis für den perfekten Möhrenkuchen, da wir von allem Gebackenen nur semi-begeistert waren.
Ich habe alle Rezepte gezehntelt, da ich nicht so recht wusste wie ich einheitliche Mengen hinbekommen soll und alle Rezepte für andere Formgrößen waren. Daher gibt es sehr verschiedengroße Möhrenmuffins. ^^

Außerdem gab es keine Walnüsse zu kaufen, also haben wir in allen Rezepten Walnüsse durch Haselnüsse ersetzt. Und wann immer ich bislang Frischkäse gekauft habe, war er gesalzen und hat den Kuchen verdorben. Deswegen habe ich Magerquark genommen und ihn ausgedrückt um möglichst viel Wasser zu entfernen.
So sah der Quark danach aus. =)


Und hier ein paar Bilder des Werdegangs der Küchlein.Es war schon sehr erstaunlich wie unterschiedlich sich die Teige verhalten haben und auch wie unterschiedlich die Zutaten sind. =)

Und hier die detailierten Ergebnisse von meinem und Onis Test. 

GeschmackMöhrigkeitKonsistenzGlasurBewertungNährwert
Penne im Topfgut, aber sehr nussig, recht süßwenig bis mittelklitschig, klebrig, stückig, sehr gutsehr buttrig, fettig, Frische fehltgutTeig: 518kcal
Glasur: 85kcal
KuLasehr nussig, sonst recht geschmacklosweniggut aber recht trocken und brockigdie Glasur geht geschmacklich unter, schmeckt wie buttriger QuarkunspektakulärTeig: 237kcal
Glasur: 50kcal
Crockyblogsehr würzig, gut, aber nicht wie Möhrenkuchen eher wie Lebkuchen oder Brot mit Zuckergusswenigviel zu trockenschmeckt allein nicht gut, nur nach buttrigem Zucker, Kuchen überdeckt die GlasurOni: okay
Sky: schmeckt mir gar nicht
Teig: 261kcal
Glasur: 37kcal
Der muss haben sieben SachenOni: super, sehr frisch
Sky: zu nussig
wenig bis mittellocker, fluffig und mit Stückchen, sehr gutGlasur passt gut dazu, schmeckt einzeln schön nach Zitrone, aber sehr fettigokay, aber nicht wie MöhrenkuchenTeig: 621kcal
Glasur: 88kcal
agut, aber sehr nussigwenig bis mittelrecht fest, aber schön feucht und stückigGlasur ergänzt den Kuchen sehr gut, ist leider sehr flüssig und muss erst lang fest werdengutTeig: 742kcal
Glasur: 62kcal
lecker.de (Seite 14/15)schmeckt nach kaum etwaswenigwie ein Rührkuchen ohne Stückchen und recht trockenGlasur ergänzt Kuchen sehr gut und hat die optimale Konsistenz und schmeckt auch einzeln sehr gut nach zitroniger Schlagsahneokay, aber nicht wie MöhrenkuchenTeig: 377kcal
Glasur: 53kcal
Der muss haben sieben Sachenzu süß und sonst nach nichtswenignicht wie Kekse, eher locker fluffig, man erwartet was knusprigesGlasur geht unter, man müsste viel mehr reinfüllen, dann kann man sie aber nicht stapelngar nicht wie Möhrenkuchen, unspektakulärTeig: 440kcal
Glasur: 92kcal

Und noch ein paar genauere Auflistungen zu den Kuchen. =)


Penne im Topf - Carrot Cake

Der Orangensaft macht den Teig schön feucht und die gehackten Nüsse bieten gute Stückchen zum Kauen.

Zutaten 

Teig
  • 25g Butter
  • 25g Vollrohrzucker
  • 0,5 Eier
  • 2EL Saft einer Orange
  • 2TL Orangenextrakt
  • 17g Mehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 10g gehackte Mandeln
  • 10g gehackte Haselnüsse
  • 25g Möhren
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
Glasur
  • 20g Frischkäse
  • 10g Butter
  • 20g Puderzucker
  • 1 Prise Vanillezucker 

Anleitung

Teig
  • Butter + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Eier DAZU
  • Zimt + Salz + Saft + Extrakt DAZU
  • Mehl + Backpulver DAZU
  • Möhren + Nüsse DAZU
Glasur
  • alles MISCHEN 

Nährwert

  • Menge: 2 Muffins
  • pro Muffin: 301kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



Kleiner Kuriositätenladen (KuLa) - Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting

Durch die gemahlenen Nüsse wird der Teig zu trocken. Der Kuchen ist mir so einfach zu "staubig". ^^

Zutaten

Teig
  • 0,3 Eier
  • 15g Vollrohrzucker
  • 15g Möhren
  • 15g gemahlene Haselnüsse
  • 15g Mehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Prise Salz
Glasur
  • 12g Frischkäse
  • 4g Butter
  • 4g Puderzucker

Anleitung

Teig
  • Form mit Haselnüssen AUSTREUEN
  • Ei TRENNEN
  • Eiweiß + Salz steif SCHLAGEN
  • Eigelb + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Möhren + Haselnüsse MISCHEN und UNTERHEBEN
  • Mehl + Backpulver DAZU
  • Eischnee UNTERHEBEN
Glasur
  • Butter + Frischkäse MISCHEN
  • Zucker DAZU 

Nährwert

  • Menge: 2 Muffins
  • pro Muffin: 144kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



Crockyblog - Aus dem Crockpot: Möhrenkuchen

Ich habe den Hinweis, dass dieses Rezept ausschließlich für den Crockpot (eine Art Dampfkochtopf) ist mal übergangen, da die Zutaten den anderen Kuchen sehr ähnelten und ich keinen Grund sah, dass es misslingen könnte.
Die Ananas schmeckt man nicht raus und seltsamerweise wird dieser Teig trotz des Saftes sehr trocken. Aber dies waren auch die kleinsten Küchlein, vllt lag es einfach nur an der zu langen Backzeit für die Größe.

Zutaten

Teig
  • 25g Mehl
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Natron
  • 1 Prise Backpulver
  • 8ml Dosenananassaft
  • 0,2 Eier
  • 13ml Speiseöl
  • 10g Vollrohrzucker
  • 15g Karotten
  • 5g Dosenananas
Glasur
  • 10g Frischkäse
  • 10g Puderzucker

Anleitung

Teig
  • Mehl + Zimt + Muskat + Natron MISCHEN
  • Saft + Eier + Öl + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Möhren + Ananas DAZU
  • Mehl DAZU
Glasur
  • alles MIXEN 

Nährwert

  • Menge: 2 Muffins
  • pro Muffin: 149kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)




Der muss haben sieben Sachen - [017] Carrot Cake

Es ist wirklich erstaunlich wie unterschiedlich die Kuchen geworden sind, wie luftig und fluffig dieser hier war. Dennoch mag ich es lieber etwas klitschig, daher hatte der hier nicht die optimale Konsistenz für mich. =)

Zutaten

Teig
  • 13g Haselnüsse
  • 33g Möhren
  • 33g Mehl
  • 1 Prise Natron
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Prise Zimt
  • 0,4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 38g Zucker
  • 25g Öl
  • 2TL Vanilleextrakt
Glasur
  • 3g Butter
  • 20g Frischkäse
  • 15g Puderzucker
  • 2TL Zitronenextrakt

Anleitung

Teig
  • Nüsse ANRÖSTEN dann HACKEN
  • Mehl + Backpulver + Natron + Zimt MIXEN
  • Eier + Salz + Zucker 4mins RÜHREN
  • Öl + Vanille DAZU
  • ab sofort WENIG RÜHREN
  • Mehl DAZU
  • Möhren + Nüsse DAZU
Glasur
  • Butter + Frischkäse schaumig SCHLAGEN
  • Zucker + Zitrone DAZU 

Nährwert

  • Menge: 2 Muffins
  • pro Muffin: 355kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



a - Das ist ein Rezept, das eine Freundin von mir in einem irischen Cafe bekommen hat

Dieses Rezept musste ich aus dem Englischen übersetzen und die cup-Angaben in ml/g umrechnen. Für das Umrechnen habe ich dise Seite benutzt: USA kulinarisch.
Die Glasur ist sehr flüssig, aber wird fest nach dem Trocknen.
Von der Konsistenz her war dieser Kuchen der überzeugenste für mich. Schön saftig, klitschig und gleichzeitig gut was zu beißen. Er war etwas trockener als der erste von Penne im Topf. Man schmeckt weder die Kokosflocken noch die Ananas heraus.

Zutaten

Teig
  • 36g Mehl
  • 18g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Prise Zimt
  • 35ml Öl
  • 0,4 Eier
  • 2TL Vanilleextrakt
  • 20g gehackte Haselnüsse
  • 12g Kokosflocken
  • 26g Möhren
  • 13g Dosenananas
Glasur
  • 11g Frischkäse
  • 3g Butter
  • 15g Puderzucker
  • 1TL Vanilleextrakt
  • 1TL Zitronensaft

Anleitung

Teig
  • Mehl + Zucker + Salz + Zimt + Backpulver MISCHEN
  • Öl + Eier + Vanille DAZU
  • Nüsse + Möhren + Ananas + Kokos DAZU
Glasur
  • Frischkäse + Butter SCHLAGEN
  • Zucker DAZU
  • Vanille + Zitrone DAZU 

Nährwert

  • Menge: 2 Muffins
  • pro Muffin: 402kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



lecker-Zeitschrift April 2014 - Möhren-Apfel-Torte

Dieser Kuchen hatte irgendwie gar nichts von Möhrenkuchen. Er schmeckte nach fast nix und war recht trocken. Quasi wie ein Standardrührkuchen nur ohne Schokolade.
Was bei diesem Kuchen aber mit Abstand am besten war von allen, ist die Glasur. Sie schmeckte einzeln schon sehr gut nach zitroniger Schlagsahne und ließ sich wunderbar verteilen udn streichen. Ihre Konsistenz war einfach perfekt. Beim nächsten Möhrenkuchen gibts definitiv diese Glasur. ^^

Zutaten

Teig
  • 15g Möhren
  • 15g Apfel
  • 1TL Zitronensaft
  • 20g Butter
  • 20g Zucker
  • 0,3 Eier
  • 22g Mehl
  • 5g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Backpulver
Glasur
  • 30g Frischkäse
  • 2TL Schlagsahne
  • 15g Puderzucker

Anleitung

Teig
  • Zitrone + Apfel + Möhren MISCHEN
  • Butter + Zucker + Salz 5mins RÜHREN
  • Eier DAZU
  • Mehl + Mandeln + Backpulver MISCHEN dann DAZU
  • Möhrenmix DAZU
Glasur
  • Frischkäse + Sahne MISCHEN
  • Zucker DAZU 

Nährwert

  • Menge: 2 Muffins
  • pro Muffin: 215kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



Der muss haben sieben Sachen - [007] Carrot Cake Cookies

Von der Konsistenz her gehen sie als Plätzchen durch auch wenn sie sehr weich sind. Aber das wäre schon ok. Aber geschmacklich hatten sie irgendwie nichts zu bieten. Sie schmeckten nur nach Rührkuchenteig ohne irgendwas und die Glasur konnte es auch nicht retten, weil sie zu dezent vorhanden war. Hätte ich mehr in die Mitte gemacht, wär sie aber rausgeglaufen. =(

Zutaten

Teig
  • 23g Butter
  • 0,2 Eier
  • 20g Zucker
  • 2TL Vanilleextrakt
  • 28g Mehl
  • 1 Prise Natron
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise gemahlener Ingwer
  • 1 Prise Muskat
  • 18g Haferflocken
  • 35g Möhren 
Glasur
  • 23g Frischkäse
  • 10g Butter
  • 1TL Vanilleextrakt
  • 13g Puderzucker

Anleitung

Teig
  • Butter + Eier + Zucker 4mins luftig SCHLAGEN
  • Mehl + Natron + Backpulver + Zimt + Ingwer + Muskat MISCHEN
  • dann DAZU
  • Eier DAZU
  • Möhren + Haferflocken DAZU
  • KÜHLEN
Glasur
  • Butter + Frischkäse SCHLAGEN
  • Zucker + Vanille DAZU
  • 2 Kekse damit ZUSAMMENKLEBEN

Nährwert

  • Menge: 8 Kekse
  • pro Keks: 65kcal

Bewertung

Die Kekse bekommen von mir *.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)



Fazit: Die Suche wird weitergehen. So richtig hat uns keiner der Kuchen überzeugt und auch die Kekse waren eher enttäuschend. =(

** Thaisuppe mit Pelmeni

Diese Suppe mache ich sehr oft. Anfangs habe ich mich mehrfach vergeblich daran versucht eine Wantansuppe nachzukochen (und dabei schon die Pelmenis als Wantan Ersatz benutzt - man muss im Alltagsessen halt auch zeitlich sehen, das es passt).

Nach etlichen Veruschen gab ich auf, und benutzte als Grundlage die Thai-Suppe von Erasco als Grundlage, verdünnte sie und peppte sie Gemüse auf. Ja ich weiß, Wantan-Suppe ist nicht aus Thailand, aber ich ignoriere das jetzt mal, so schmeckte es jedenfalls. ^^

Nachdem ich nun aber seit Weihnachten Besitzer der tollen Kaffir-Limettenblätter bin (danke, Sky :-) ), wollte ich nochmal einen Versuch wagen. Richtlinie war hierfür dieser Blogeintrag, der auf einem Rezept von Jamie Oliver beruht. Ich hatte dann aber leider nicht alles da, deswegen ein paar Änderungen:

Thaisuppe mit Pelmeni
  • In etwas Sesamöl
  • Knoblauch und Ingwer andünsten.
  • Etwas braunen Zucker dazu geben und mit
  • Hühnerbrühe aufgießen.
  • Die köchelnde Brühe mit Kaffir-Limettenblättern,
  • abgeriebener Zitronenschale,
  • Zitronensaft,
  • Fischsoße und
  • geriebenen Chilieschoten würzen.
Während die Brühe vor sich hin köchelt kann schonmal das Gemüse geschnitten werden:
  • eine kleine Zucchini (Viertel)
  • eine Karotte (längliche Scheiben)
  • eine Handvoll Chamignons (Scheiben)
  • 2 Tomaten (Achtel)
Die Brühe abseihen, um Ingwer und Co rauszufischen. Danach das Gemüse dazu geben und kurz köcheln lassen, aber nur kurz, damit das Gemüse noch knackig ist.

Die Pelmeni werden nebenher einfach in kcohendem Wasser gekocht, bis sie hochsteigen und dann mit einem Schaumlöffel herausgenommen. Zum Servieren 4-5 Pelmeni auf einem tiefen Teller geben und mit der Suppe übergießen.


Fazit: Oh man ist das Abschmecken schwer, ich weiß wieder, warum ich auf das Convenience-Zeug umgeschwenkt war. Es schmeckte aber trotzdem gut. Nächste Mal sollte ich mir mal mehr Zeit nehmen und nicht soviel parallel machen, dann wird sicher noch besser. Die Suppe an sich liebe ich aber sehr. Teigtaschen in klarer Brühe mit knackigem Gemüse (leider heute etwas weniger als sonst, weil ich abgelenkt war) sind wunderbar!

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

* | ** | *** Pralinen - Der Test

Da ich zu Weihnachten selbstgemachte Schokolade geschenkt bekam, war ich spontan inspiriert mal eigene Schokoladenpralinen zu machen. Entstanden sind 2 Fuhren: Eine mit ganz viel Kombinationen um alles mögliche mal testen zu können und eine mit den Siegern des Tests als Geschenk zu einem Geburtstag. Die ersten wurden mit kleinen Förmchen von Ikea gemacht, die zweiten mit megaknuffigen aber etwas zu großen Eulensilikonförmchen.

Die erste Fuhre


Wir haben bis heute nicht geschafft alle zu kosten, es waren wohl einfach zu viele Kombinationen. Und es macht einen enormen Unterschied, ob man etwas verkostet und die Ergebnisse aufschreibt, oder ob man einfach eine leckere Praline isst. Verkosten ist tatsächlich Arbeit. :O

Hier sind alle Zutaten mal aufgereiht. Als Basis wurde sowohl weiße als auch Zartbitter-Kuvertüre genommen. Wir haben folgende Dinge kreuz und quer miteinander kombiniert, mit maximal 3 Zutaten pro Praline:
  • Mousse (geschmolzene Schokolade + Sahne + Backkakao)
  • Zimt-Mousse (Mousse + Zimt)
  • Ingwer-Chili-Mousse (Mousse + pürierter Ingwer + gemahlene Chili)
  • Pfeffer-Zitrone-Mousse (Mousse + gemahlener Pfeffer + Zitronenextrakt)
  • Orange-Mousse (Mousse + Orangenextrakt)
  • Kokos-Mousse (Mousse + Kokosflocken)
  • Kaffee-Mousse (Mousse + gemahlene Kaffebohnen)
  • Hollundergelee
  • Preiselbeergelee
  • Toffee (karamelisierter Zucker)
  • Marshmallow
  • Mokkabohne
  • Nougat
  • Marzipan
  • Rum-Rosinen
  • Haferflocken
  • getrocknete Aprikosen
  • Salzbrezeln (die wurden ausschließlich mit dunkler Schokolade kombiniert)

Anleitung

  • Kuvertüre im Wasserbad SCHMELZEN
  • 1/2 TL in jede Form geben
  • mit Zahnstocher die Kuvertüre bis an den Förmchenrand verteilen
  • 1/4 bis 1/2 Stunde ins Eisfach
  • Füllung DAZU
  • mit Kuvertüre AUFFÜLLEN
  • mit Spachtel glatt STREICHEN
  • ins Eisfach bis es fest ist
  • vorsichtig aus den Förmchen DRÜCKEN

Ergebnisse

_ bedeutet ein halbes Plus
wK bedeutet weiße Kuvertüre
zK bedeutet Zartbitterkuvertüre

ZutatenKonsistenzGeschmackHarmonieBewertung
Kaffee + Aprikose + wK++_+++++++++
Mousse + zK+++++_++_+++
Aprikose + Marzipan + wK++_++_++++++
Hollunder + Ingwer + zK+++++_+++++
Rum + Hollunder + zK++++_+++++
Nougat + zK++_++++_+++
Ingwer + zK++_++++++++
Nougat + Marzipan + zK++_+++++++++
Marzipan + zK++_++_++++++
Nougat + Marzipan + Aprikose + zK+++++++_+++
Mokkabohne + wK+++++++++++
Mousse + Hollunder + zK++_++_++_++_
Nougat + Marzipan + zK+++++++++_
Kaffee + zK++_++_++_++_
Rum + Kokos + wK+++++++++
Rum + Marzipan + zK++++_++_++
Mousse + Preiselbeer + zK++++++++
Toffee + wK+++++++_++
Marzipan + Orange + zK+++++_++++
Rum + Marzipan + wK++++++++
Preiselbeer + Ingwer + zK++++++_++
Preiselbeer + Rum + zK+_++++_++
Mousse + Preiselbeer + zK++++_++++
Preiselbeer + zK+++++++_++
Orange + zK++++++++
Nougat + wK++_++++++
Toffee + wK+++_+_++
Toffee + Nougat + zK+++++_++
Ingwer + wK++_++++++
Pfeffer + wK++_+++_++
Mousse + Nougat + zK++_++++++
Kokos + zK++_++++++
Toffee + Marzipan + zK++_+++++
Kokos + wK+++++_++
Ingwer + wK+++++_++
Pfeffer + wK+_++_++
Aprikose + wK++++++++
Preiselbeer + Pfeffer + zK++++++++
Rum + wK+++_++_
Rum + zK++++++_+_
Rum + Nougat + zK+++++_+_
Marzipan + wK++++_+_
Kokos + wK++++++_
Kokos + Preiselbeer + zK+++_++_
Mousse + Toffee + zK+++++_+_
Zimt + wK++_++++_
Marshmallow + zK+++_+
Marzipan + Zimt + zK++_+_++
Kokos + Nougat + wK+++++
Nougat + Haferflocken + wK_+_+_+
Salzbrezeln + zK++___

Die zweite Fuhre


Unsere Favoriten der bisher gekosteten ersten Fuhre sind:
  • weiße Schokolade - getrocknete Aprikosen + Marzipan
  • weiße Schokolade - getrocknete Aprikosen +Kaffee
  • weiße Schokolade - Mokkabohne
  • dunkle Schokolade - Kakaomousse + Hollundergelee
  • dunkle Schokolade - Kakaomousse + Orangenextrakt + gemahlener Chili
  • dunkle Schokolade - Kaffee
  • Und eine neue Variante: weiße Schokolade - Kakaomousse + Erdbeersirup
 Die Eulenformen sind super gut angekommen, geschmacklich waren die hier nicht ganz so gut wie die erste Fuhre, weil sie viel größer sind und der Schokoladenanteil nicht im selben Verhältnis wie bei den kleineren war. Die meisten Aromen waren einfach zu schwach um gegen die Masse an Schokolade anzukommen.