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*** Malakkisches Teufelshuhn

Dieses Rezept wollte ich schon lange mal posten, weil es eines unser langjährigsten Begleiter ist. Ursprünglich stammt es von einer Rezeptkarte, die ich von meiner Mutter geschenkt bekam. Die Zutatenkombination schien mir damals vom ersten Lesen her nicht sehr ansprechend, da ich keine große Senfliebhaberin bin, aber es ist saulecker und der Schärfegrad läßt sich ganz einfach variieren.

Malakkisches Teufelshuhn

Zuerst stellt man die Gewürzpaste mit einem Mixer oder Pürierstab her:
  • 2 TL Senfsamen fein zermalen und anschließend zusammen mit
  • 6-8 getrockneten, eingeweichten Chilischoten  (ohne Kerne, wenn es nicht so scharf werden soll),
  • Schalotten oder 2 großen Zwiebeln (je grob zerteilt),
  • 3 TL gehacktem Knoblauch,
  • 3 TL gehackter Ingwerwurzel vermixen.
Ein küchenfertiges Huhn oder ca. 1,25 kg entsprechende Hühnerteile in grobe Stücke schneiden (und die Haut entfernen, wenn man das lieber mag) - zusammen mit 4 EL der Würzpaste sowie 2 EL dunkler Sojasoße vermischen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. Es sollen etwa 350 bis 500 g Kartoffelspalten dabei herauskommen. Außerdem werden noch grobe Zwiebelscheiben von 2 mittelgroßen Zwiebeln benötigt.

Anschließend das Fleisch im heißen Wok in Öl kräftig braun anbraten und wieder herausnehmen. Jetzt werden die Zwiebelscheiben zusammen mit der restlichen Würzpaste bei mittlerer Hitze ein paar Minuten leicht angebraten. Das Fleisch wieder zugeben und mit einem halben Liter Wasser ablöschen. Jetzt 1,5 TL Salz zugeben, aufkochen lassen und dabei gut den Bodensatz mit einrühren.

Kartoffelspalten mit dazu geben und das ganze fertig garen lassen, anfangs mit Deckel, später ohne, so dass die Soße gut einkochen kann. Immer wieder gut umrühren! Wer mag, kann zum Schluß noch mit ein wenig Essig abschmecken.



Fazit: Unbedingt zusammen mit viel Reis und erfrischender Gurke servieren! Es ist ein sehr aromatisches Gericht, aber durch die intensive Schärfe braucht es auch ein wenig Ausgleich.


Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Cremige Kürbissuppe mit leckerer Mango

Pünktlich zum Herbstanfang letzte Woche gab es bei uns eine leckere Kürbissuppe. Bis jetzt hatte ich hier nur eine Suppe mit Kürbisstücken gezeigt, hier wird aber alles schön sämig püriert:

Cremige Kürbissuppe mit leckerer Mango
  • 1 Hokkaidokürbis mit Schale in grobe Stücke schneiden und die Kerne entfernen.
  • 3 Möhren, 
  • 3 Pellkartoffeln (falls vorhanden, es geht auch ohne),
  • 2 Knoblauchzehen,
  • 1 Zwiebel sowie
  • 1 kleines Stück Ingwer schälen und ebenfalls stückeln.
In einem Großen Topf zu erst alles mit etwas Öl kurz anbraten und anschließend mit Brühe aufgießen bis alles gut bedeckt ist. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren und das Gemüse köcheln lassen.

In der Zwischenzeit eine reife Mango schälen und den Kern entfernen, mit in den Topf geben. Den Topf vom Herd nehmen wenn das Gemüse weich genug ist. Nun alles gut durchpürieren.

Ich habe die Suppe mit Salz, Chili und ordentlich Orangensaft abgeschmeckt. Ganz nach gusto ist aber auch nach mehr Brühe oder Sahne denkbar.

Mir selbst schmeckt auch ein Schuß Kürbiskernöl dazu. Das würde ich aber individuell erst am Tisch anbieten.



Fazit: Eine lecker fruchtige Kürbissuppe! Sie war mir dann doch etwas zu dickcremig, das habe ich beim zweiten Mal essen dann einfach durch etwas weitere Flüssigkeit angepasst.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

***/** Toskanisches Hähnchen zu Blumenkohl-Kartoffel-Püree

Mal wieder ein neues Hühnchengericht, entdeckt habe ich es in der März 2013 Ausgabe von Lecker, das Garen des Fleisches in Tomatensoße klang für mich sehr vielversprechend:

Toskanisches Hähnchen zu Blumenkohl-Kartoffel-Püree

Vorbereitungungen:
  • 750 g Kartoffeln schälen und in grobe Stücke zerschneiden
  • einen kleines Blumenkohl in einzelne Rößchen zerteilen
  • 100 g Panchetta (italienischer Bauchspeck, ersatzweise Bacon) in Streifen schneiden
  • 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 EL Fenchelsaat (ich nahm statt dessen Oregano und Thymian) und die Nadeln von 4 Rosmarinzweigen in einem Mixer zerkleinern
  • Ofen auf 200 Grad vorheizen

  • 800-900 g Hähnchenfilets in etwas Mehl wälzen und in heißem Öl etwa 2-3 von beiden Seiten anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen.
  • Im heißen Bratfett den Panchetta anbraten, die Zwiebel-Knobauch-Masse dazugeben und mitbraten.
  • Mit 1/8 l Rotwein und 3 EL Balsamico-Essig ablöschen. Die Flüssigkeit bei starker Hitze um die Hälfte einkochen lassen und danach
  • 2 Büchsen Dosentomaten hinzufügen. Bei geringer Hitze ca. 15 Minuten weiterköcheln lassen.
Jetzt wird es Zeit die Kartoffeln und den Blumenkohl aufzusetzen.
  • Zu der Tomatensoße 250 g halbierte Kirschtomaten dazu geben und weitere 5 min köcheln lassen. In dieser Zeit mit Salz, Pfeffer und einer Priese Zucker abschmecken.
Die Soße in eine Auflaufform gießen und die Hähnchenfilets oben auflegen, im heißen Ofen etwa 25-30 min backen.

Die weichgekochten Kartoffeln und Blumenkohlrößchen mit 175 ml Milch und 3-4 EL Butter zerstampfen. Das Püree mit Salz und geriebenem Muskat abschmecken, zusammen mit dem fertigen Tomatenhähnchen servieren.






Fazit:

Das Hähnchen war super, ganz wunderbar zart! :-) Die Tomatensoße ist auch sehr lecker. Das Püree wollte hier leider keiner außer mir probieren und auch ich fand es nur ok, lieber mag ich Kartoffelbrei und Gemüse getrennt.

Bewertung

Das Hühnchen bekommt von mir ***, das Püree **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Altberliner Kartoffelsalat

Ich mag keine Mayonnaise. Entsprechend selten habe ich mich an diverse Kartoffelsalate herangewagt und wenn doch, fand ich es im besten Fall erträglich. Dann entdeckte ich dieses Rezept und wagte einen Versuch. Seitdem habe ich ihn immer wieder gern gemacht und noch lieber weggefuttert. Er schmeckt herrlich frisch, grad wenn man noch etwas großzügiger mit Äpfeln und Gurken umgeht, als im Originalrezpt angegeben.

Altberliner Kartoffelsalat
  • 1,5 kg Kartoffeln mit Wasser bedeckt aufsetzten.
  • 1 EL Salz und
  • 1 EL Kümmel dazugeben und ca. 20 min kochen. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken, etwas abkühlen lassen. Anschließend die Kartoffeln lauwarm pellen und dann in Scheiben schneiden.
Vinaigrette
  • 100 ml Öl mit
  • 100 ml Gurkenflüssigkeit,
  • 50 ml Weinessig,
  • 2 TL Senf,
  • 3 TL Zucker,
  • Salz + Pfeffer,
  • 1 großen gehackten Zwiebel und
  • 2 zerkleinerten Knoblauchzehen in ein hohes Gefäß geben. Etwas durchziehen lassen, so lange man den Rest vorbereitet und danach fein vermixen. So ergibt sich eine leicht cremige Emulison.
Außerdem noch 1-2 Äpfel in kleine Stückchen und ca. 4-6 Gewürzgurken und feine Scheiben schneiden.

Nun immer eine Schicht Kartoffelscheiben mit etwas Gurken und Äpfeln bedecken, einige Löffel der Vinaigrette darüber geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach die nächste Lage Kartoffeln...


Sind alle Zutaten verbraucht, kommt oben auf eine Lage Schnittlauchröllchen (am schnellsten geht das mit TK Schnittlauch). Den Salat nun zugedeckt mindestens 3-4 Stunden durchziehen lassen, am besten noch länger.


In dieser Zeit saugen die Kartoffel die Flüssigkeit auf, deshalb auch erst nach dem Ziehenlassen umrühren. Ja und dann einfach genießen!




Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Wild-Stifado mit gebackenen Kartoffelscheiben

Gestern konnte ich mal wieder ein neues Rezeot aus der Lecker-Zeitschrift (Ausgabe Oktober 2013) ausprobieren. Es handelt sich um eine Abwandlung eines Stifado (griechischer Eintopf, im Original mit Kaninchen):

Wild-Stifado mit gebackenen Kartoffelscheiben
  • 1 kg Wild-Gulasch (hier: Hirsch) abtupfen und in einer goßen Pfanne in zwei Portionen und insgesamt
  • 3 EL Öl kräftig braun anbraten. Am Ende noch kurz
  • 6 gewürfelte Zwiebeln,
  • 3 gehackte Koblauchzehen sowie
  • die abgeriebene Schale einer Zitrone hinzufügen und ca. 5 min mitbraten.
Alles in einen großen Bräter oder Topf füllen und
  • 400 g Tomaten (bei mir aus der Dose),
  • 2-3 TL Zimt bzw. Zimtmischung hinzufügen (eigentlich auch noch Lorbeerblätter & Piment).
Nun das Stifado mit etwas Mehl bestäuben, kurz anschwitzen lassen und mit
  • 500 ml trockenem Weißwein und
  • 500 ml Wasser ablöschen.
Kurz Aufkochen und nun alles zugedeckt 1,5 h bei mittlerer Hitze schmoren lassen, danach noch weitere 30 min ohne Deckel und mit gelegentlichem Umrühren weiter schmoren.

Für die Kartoffelscheiben einfach nach ca. 75 min Schmorzeit 750 g geschälte Kartoffeln in dicke Scheiben schneiden und diese mit
  • 3 El Öl und
  • 1/2 TL Salz gut durchmischen.
Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und bei 200 Grad 30 min backen. Als Beilage gab es bei uns dazu einen Feldsalat mit Walnüssen und Walnuss-Balsamico-Dressing.



Fazit: Wunderbar! :-) Schon der Duft in der Küche war herrlich! Ich habe noch Preiselbeeren dazu gegessen, weil das sehr herzhafte Fleisch dadurch noch besser schmeckt, finde ich. Auch die Kartoffeln kamen gut an.

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Fluffiger Kartoffelkuchen

Ich habe ein bißchen Probegebacken. Denn zum anstehenden Herbstfest wollte ich einen Kartoffelacker beisteuern, war mir aber nicht sicher, ob das so funktioniert, wie ich mir das gedacht habe.


Als Basis hatte ich mir ein Rezept für einen glutenfreien Kartoffelkuchen herausgesucht. Hinein kamen außerdem noch einige Marzipankartoffeln mit Kakaoumhüllung und oben drauf guter "Ackerboden" in Form von Schokostreuselteig:

Kartoffelkuchen (mit Marzipankartoffeln inside)
  • 4 Eiweß steif schlagen und beiseite stellen.
  • 4 Eigelb mit
  • 200 g Zucker cremig rühren.
  • Schale und Saft einer halben Zitrone,
  • 50 g gehackte Mandeln,
  • 2 EL Polenta sowie
  • 500 g gekochte und zerstampfte Kartoffeln unterrühren.
Zum Schluß das Eiweiß unterheben und 2/3 des Teiges in eine mit Backpapier ausgekleidete Auflaufform füllen. Einige Marzipankartoffeln setzen und den restlichen Teig darüber geben.

Bei ca. 160 Grad 15 min vorbacken.

In der Zwischenzeit
  • 175 g weiche Butter mit
  • 175 g Mehl,
  • 175 g Zucker und
  • 30 g Backkakao verkneten.
Den Streuselteig auf dem vorgebackenen Teig verteilen und den Kuchen fertig backen (weitere 15 bis 20 min etwa).




Fazit: Den Kuchen finde ich überraschend lecker (was man vom rohen Teig noch nicht sagen konnte ^^° ). Er schmeckt so ähnlich wie Zupfkuchen und der helle Teig ist sehr fluffig, ganz ohne Backpulver. Die Streusel passen auch super, für eine ganz glutenfreie Variante müsste man diese mit einer Kakaodecke oder Schokokuvertüre ersetzen.

Einzig die Marzipankartoffeln passen nicht so ganz. Sie sind zu süß und kamen bei meinen Testkindern gar nicht gut an. In sofern muss ich nochmal überlegen, ob ich es wirklich so machen werde. Vielleicht mit selbstgemachten und nicht so süßen Marzipankartoffeln? Aber der Kuchen an sich ist jedenfalls super und schmeckt auch heute noch einen Tag später sehr frisch und locker! :-)

Bewertung

Der Kuchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Süßkartoffelauflauf mit Himbeeren

Ich hab mal wieder gekocht. ^^ Aber leider kein Foto gemacht, allerdings sah das Essen nicht soo berauschend aus, ein Foto hätte sich nicht wirklich gelohnt. Dafür hat es aber supergut geschmeckt!
Die Himbeeren bilden mit ihrer Säure ne gute Verbindung zwischen dem Süßen und dem Herzhaften. Oni war auch ganz angetan. x)

Zutaten

  • 1 Süßkartoffel
  • 1TL Öl
  • 1/4 Kopf Wirsingkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 2EL Zucker
  • 1TL Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Becher Sahne
  • 50g Himbeeren

Anleitung

  • Zwiebeln WÜRFELN
  • in Öl ANBRATEN bis sie goldbraun sind
  • Zucker DAZU und KARAMELLISIEREN
  • Wirsind in Streifen SCHNEIDEN, in Auflaufform LEGEN
  • Salz + Pfeffer DARÜBER
  • Himbeeren DARAUF
  • Kartoffel in Scheiben SCHNEIDEN
  • Kartoffel + Sahne zu den Zwiebeln DAZU, andicken lassen
  • über Wirsing GEBEN
  • bei 180°C, abgedeckt für 1 1/2 h BACKEN

Bewertung

Der Auflauf bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen (à la Tom Ga Gung)

Ich esse sehr gern thailändische Kokosnussuppen und wollte mich heute mal selbst an einer probieren. Die Zutaten habe ich mir aber einfach nach eigenen Vorlieben zusammen gesucht, so dass es nicht wirklich eine echte "Tom Ga Gung" geworden ist:

Kokosnusssuppe mit Gemüse und Garnelen


Zuerst habe ich in einem Mixer die Würzpaste zusammengemixt:
  • 1 geschälte große Kartoffel
  • 1 geschälte Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • jeweils ein wenig Curry, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Kurkuma & Kaffernlimettenblätter
  • etwas Sesamöl
Die Paste mit etwas Öl kurz in einem Topf anschwitzen und mit ca. 500 ml Kokosmilch ablöschen. Weitere 500 ml Wasser dazugeben. Wer mag kann noch mit einem Stabmixer ganz fein pürieren, dann wird die Suppe schön homogen.

Alles aufkochen und 10 min weiterköcheln lassen. In der Zwischenzeit kann schon mal das Gemüse vorbereitet werden:
  • 2 Tomaten häuten und in Achtel schneiden,
  • 1 Karotte schälen und in schmale Streifen schneiden,
  • 1 Zuchini ebenfalls in schmale Streifen schneiden und
  • eine Handvoll Champingnons achteln.
Das Streifenschneiden geht mit einem Spiralschneider super schnell. alternativ kann man auch einfach schmale Scheiben schneiden.

Nun 500 g aufgetaute Garnelen in die Suppe geben und weitere 5 min kochen lassen. Die Champingnons dazu geben und nach weiteren 5 min das restliche Gemüse.

Mit Zitronensaft, Zitronenschale, Sojasoße/Salz und gegenbenenfalls noch dem ein oder anderen Gewürz (z.B. Curry oder Chili) abschmecken.

Zum Schluß kann noch Sesam darüber gestreut werden.


Fazit: Eine leckere Suppe, aber wie erwartet keine Tom Ga. Macht aber nichts, dafür kann man von dieser hier richtig satt werden. Noch mehr, wenn man den Kartoffelanteil erhöht, dann wird sie noch sämiger.

Bewertung

Die Suppe bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Apfel-Koteletts mit Schwedenkartoffeln

Um das älteste Kind hier glücklich zu machen gab es mal wieder etwas Fleisch auf den Tisch. In diesem Fall Koteletts, das "Apfelgedöns" eher für uns Eltern ;-) und dazu noch leckere Ofenkartoffeln schwedischer Art:

Apfel-Koteletts mit Schwedenkartoffeln

Den Ofen auf ca. 220 Grad vorheizen und mehrere möglichst große Kartoffeln schälen. Anschließend mit einem Messer einschneiden, damit man sie auffächern kann. Ganz bequem und schnell geht dies, wenn man die Kartoffel zwischen zwei Kochlöffelstiele legt, damit man sie nicht versehentlich durchschneidet.


In einer kleinen Schüssel etwas Öl mit Paprika und Salz würzen und damit die Kartoffelfächer einpinseln. Dabei auch zwischen die Fächerteile pinseln, um so knuspriger werden die Kartoffeln später.


Die Kartoffeln nun im Ofen etwa 40 bis 50 min knusprig goldbraun backen. Währenddessen einen großen leicht säuerlichen Apfel schälen, in feine Spalten schneiden und luftdicht in einer Dose zwischenlagern.

20 min vor Ende der Backzeit der Ofenkartoffeln in einer großen Pfanne etwas Butterschmalz heiß werden lassen und etwa 4 Koteletts von beiden Seiten braten. Das Fleisch herausnehmen und abgedeckt zur Seite stellen.

Die Apfelspalten kurz in dem Bratfett anbraten und mit 200 ml Apfelsaft ablöschen. Den Saft etwas reduzieren lassen und dabei mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Wenn der Saft leicht karamelisert etwas davon abnehmen, einen knappen TL Speisestärke glattrühren und nochmal alles zusammen aufkochen.

Zum Schluß die Kotellets in der Apfelsoße wenden und zusammen mit den Kartoffeln servieren.



Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Herbstauflauf mit Kürbis und Champignons

Endlich Kürbiszeit! Leider stehe ich mit meiner Freude diesbezüglich hier etwas allein da, deshalb gab es den Auflauf nur in halber Menge, ich schreibe aber mal die vollen Mengen auf, denn es war viel zu wenig! Ein Nicht-Kürbis-Esser futterte den leckeren Auflauf einfach mit weg. Ach ja, das Rezept ist, wie der Nachtisch dazu, aus der Oktober 2012 Ausgabe von Lecker:

Herbstauflauf mit Kürbis und Champignons
  • 1 Hokkaidokürbis (ca. 750 g) waschen, entkernen und in schmale Schnitze schneiden.
  • 500 g Kartoffeln ebenfalls waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Kürbis und Kartoffeln abwechselnd in eine Auflaufform schichten, anschließend 2 Becher Sahne salzen und pfeffern und über das Gemüse gießen. Im Ofen bei 200 Grad ca. 20 bis 30 min vorbacken.

In der Zwischenzeit
  • 500 g Champignons in Scheiben schneiden und mit etwas Öl anbraten.
  • 1 Zwiebel sowie
  • 1 Knoblauchzehe fein hacken, beides zu den Pilzen dazu geben und kurz mitbraten.
  • Noch etwas TK-Petersilie unterühren, vom Herd nehmen.
  • 100 g Feta oder Ziegenfrischkäse klein schneiden.
Ist die erste Backzeit rum, einfach die Pilze und den Käse über den Auflauf geben und nochmals 15-20 min weiterbacken.





Fazit: Super schnell weggefuttert! Das sagt alles, oder? Kürbis und Kartoffeln sind wunderbar weich geworden und das Gericht ist ein herrlicher Bauch- und Seelewärmer! :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Gnocchi mit *** Olivensoße

Ich hab mich mal wieder an Gnocchi versucht! Ich glaube diesmal sind sie perfekt gelungen. Im Originalrezept "Lamiacucina - Gnocchi di patate, ma perfetto ?" ist die Rede davon, dass es sehr fluffige und softe Gnocchi sind und das waren meine auch, also hab ich's wohl richtig gemacht! ^^ Sie schmecken mir auch echt gut, aber ich glaube es gibt andere Kartoffelbeilagen, die ich noch lieber mag, so oft wird's also Gnocchi nicht geben.
Da sie pur etwas karg sind, hat Oni eine Eigenkreation-Soße dazu gezaubert. Es sollte eine Paprikasoße mit Oliven werden. Geworden ist es eine Olivensoße mit einem Touch Paprika. x) Schmecken tut sie aber super, wer Oliven mag wird sie lieben!

Zutaten

Gnocchi
  • 500g Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 1 Prise Muskat
  • Salz
  • 50g Hartweizengries
  • 40ml Olivenöl
Olivensoße
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 20g schwarze, gesalzene Oliven
  • 1 Chili
  • 100g eingelegte Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 Schluck Balsamico
  • 100ml Gemüsebrühe

Anleitung

Gnocchi
  •  Kartoffeln mit Schale KOCHEN
  • noch heiß SCHÄLEN, in Scheiben SCHNEIDEN
  • bei 120°C für 8mins TROCKEN, zwischendurch Tür ÖFFNEN
  • STAMPFEN, dabei 20g Gries EINARBEITEN
  • Ei + Muskat + Salz vorsichtig UNTERHEBEN
  • auf restlichem Gries in Stangen ROLLEN, dann Stücke SCHNEIDEN
  • in Salzwasser portionsweise KOCHEN bis sie aufsteigen und ncoh 2mins länger
  • in Öl SCHWENKEN
Olivensoße
  • Paprika + Zwiebel + Oliven + Chili + Tomaten WÜRFELN
  • in Öl ANBRATEN
  • Zucker + Balsamico DAZU
  • Brühe DAZU und KÖCHELN
  • ABSCHMECKEN dann PÜRIEREN

Nährwert

  • Menge: 3 Portionen
  • pro Portion:394kcal

Bewertung

Die Gnocchi bekommen von mir ***.
Die Soße bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Paunzen und *** Porree-Schinken-Röllchen

Ich hab mal wieder gekocht! =D Ganz ohne Oni, der hat mir nur Tipps gegeben, wenn ich Fragen hatte, aber ansonsten war alles ich!
Es gab Kartoffelpaunzen, nach einem Rezept von "New Kitch on the Blog - Österreichische Leckerei: Kartoffel-Paunzen", mit Porree-Schinken-Röllchen nach einem Rezept von "Penne im Topf - Überbackener Lauch im Schinkenmantel". Oni und ich fanden beides super! Mich hat vor allem der Porree schwer begeistert - mit dem Schinken und der Sauce zusammen - ein Traum! Die Sauce war auch ideal, weil man sie für die Paunzen nutzen konnte, ohne Sauce wären sie zu trocken. Aber sie sind ja auch als Beilage gedacht. Und im gleichen Atemzug muss ich sagen, ohne die Paunzen hätte der Porree zu viel Sauce gehabt - also summa summarum die beiden Sachen ergänzen sich perfekt. ^^
Bei den Paunzen ahbe ich übrigens die dreifache Quarkmenge genommen, als im Rezept stand, weil ich ihn verbrauchen wollte, man schmeckt den Quark dezent raus, hat nen Touch von Kartoffelpuffer. Ohne Quark wären sie wohl etwas mehr wie Backkartoffeln.


Paunzen

Zutaten

  • 300g Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 120g Mehl
  • 250g Quark
  • 1 Prise Muskat
  • Salz + Pfeffer
  • 1EL Butter

Anleitung

  • Kartoffeln weich KOCHEN dann STAMPFEN, etwas ABKÜHLEN
  • Quark AUSDRÜCKEN
  • Ei + Mehl + Quark + Salz + Pfeffer + Muskat zu Kartoffeln DAZU
  • VERKNETEN
  • Butter in Pfanne SCHMELZEN
  • mit einem Teelöffel Klümpchen nehmen und in der Pfanne platt DRÜCKEN
  • bei geringer bis mittlerer Hitze goldbraun BRATEN

Nährwert

  • Menge: 4 Portionen
  • pro Portion: 284kcal

Bewertung

Die Paunzen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

Porree-Schinken-Röllchen

Zutaten

  • 1 Stange Porree
  • 1EL Butter
  • 1TL Mehl
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 50ml Sahne
  • 20g Parmesan
  • Salz + Pfeffer
  • 4 Scheiben Schwarzwälder Schinken

Anleitung

  • Porree in 4 Teile SCHNEIDEN, dann weich KOCHEN
    am besten mit Schnur fixieren, dass er beim Kochen nicht auseinanderfällt
  • Butter in Topf SCHMELZEN
  • Mehl DAZU
  • Brühe + Sahne DAZU
  • AUFKOCHEN, dann 5mins unter RÜHREN KÖCHELN
  • 10g Parmesan DAZU + SCHMELZEN
  • je eine Scheibe Schinken um einen Teil Porree WICKELN
    dabei Kochwasser AUSDRÜCKEN
  • Porree in Auflaufform, Sauce DAZU
  • 10g Parmesan darüber REIBEN
  • bei 200°C für 15mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 244kcal

Bewertung

Die Röllchen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Japanischer Kartoffelsalat

Unsere Sättigungsbeilage von Tag 4 der japanischen Woche. Kartoffelsalat nach einem Rezept aus dem Kochbuch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch"! Sehr lecker, aber nicht so wirklich asiatisch. Hätte man mir auch als deutschen Kartoffelsalat vorsetzen können, ich hätt's geglaubt. ^^° Nichtsdestotrotz, er hat uns überzeugt!
Wir haben hier übrigens 4 Portionen statt 2 gemacht, weil man ein halbes Ei nicht kochen kann und unsere Kartoffeln eh weg mussten. =)

Zutaten

  • 3 kleine Kartoffeln
  • 1 Möhre
  • 1/4 Salatgurke
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Ei
  • Salz + Pfeffer
  • 1 Schuss Zitronensaft
Dressing
  • 3 EL Mayonnaise
  • 1/2 TL Senf
  • 1TL Zitronensaft
  • 2TL Zucker
  • Pfeffer

Anleitung

  • Kartoffeln SCHÄLEN, grob SCHNEIDEN, in Salzwasser 9mins KOCHEN
  • Möhre WÜRFELN, nach den 9mins für 3mins MITKOCHEN
  • Gurke SCHÄLEN, in dünne Scheiben SCHNEIDEN
  • Gurke SALZEN, KNETEN, 5mins RUHEN LASSEN
  • Ei hart KOCHEN, Schälen
  • Zwiebel WÜRFELN 
  • Ei + Kartoffeln + Möhren MISCHEN, mit Gabel grob ZERDRÜCKEN
  • mit Salz + Pfeffer + Zitronensaft ABSCHMECKEN
  • Zwiebel + Gurke DAZU
  • Dressingzutaten MISCHEN, DAZU, VERRÜHREN

Nährwert

  • Menge: 4 Portionen
  • pro Portion: 145kcal

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Japanische Kroketten

Als Beilage gab es heute japanische Kroketten aus dem Kochbuch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch". Allerdings habe ich das Japanische daran vermisst, die schmecken so, wie man ein europäisches Gericht erwarten würde. Der einzige Unterschied zu "normalen" Kroketten ist, dass einfach viel mehr Kram reingehauen wird. Find ich aber gut, schmeckt super! Dazu passt Soja- oder Worcestersauce.

Zutaten

  • 1 Schalotte
  • 1EL Butter
  • 75g Rinderhack
  • Salz + Pfeffer
  • 2 Kartoffeln
  • 1EL Tiefkühlerbsen
  • 2EL Öl
  • Mehl, 1 Ei, Paniermehl (am besten Japanisches, geht aber auch normales) zum Panieren

Anleitung

  • Schalotte WÜRFELN
  • in Butter glasig ANBRATEN
  • Hack DAZU
  • mit Salz + Pfeffer ABSCHMECKEN
  • Kartoffeln SCHÄLEN, weich KOCHEN, STAMPFEN
  • Erbsen + Hack DAZU
  • Kroketten FORMEN (besser geht plattgedrückte Bällchen)
  • in Mehl, dann Ei, dann Paniermehl WENDEN
  • goldgelb BRATEN

Nährwert

  • Menge: 5 große Kroketten (Frikadellengröße)
  • pro Krokette: 156kcal

Bewertung

Die Kroketten bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

**/*** Scharfe Kartoffelschnitzel mit warmem Steaksalat

Dieses Rezept stammt aus der September 2013 Ausgabe von "Lecker". Mich haben vor allem die Kartoffelschnitzel interessiert, weil naja gebratetenes Fleisch ist ja nun nix besonderes, oder? Das Fleisch (im Übrigen Schweinefleisch, keine Steaks wie im Rezept angegeben) fand ich aber sogar besser als die Kartoffelschnitzel, so kanns gehen. ^^

Scharfe Kartoffelschnitzel mit warmem Steaksalat
  • 12 mittelgroße Kartoffeln mit Schale kochen bzw. dämpfen und lauwarm abkühlen lassen.
  • Vorsichtig breit drücken, bis sie Fladen bilden und in
  • etwas Butterschmalz von jeder Seite ca. 2-3 min knusprig braten.
  • Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.
  • 400 g Cherry-Tomaten waschen und halbieren.
  • 6 EL Weißweinessig mit
  • 2 gewürfelten Schalotten und
  • etwas Salz, Pfeffer und Zucker würzen.
  • 500 g Schweine oder Rindfleisch in sehr dünne Scheiben schneiden und mit etwas Öl portionsweise in einer sehr heißen gußeisernen Pfanne jeweils kurz braten (45 s sind angegeben, ich hab es nach Gefühl gemacht).
Die Tomaten nun kurz im heißen Bratfett schwenken, den Schalottenessig und noch etwas Basilkum dazugeben und kurz aufwärmen. Fleisch wieder dazugeben und alles gut verrühren.

Dazu gibt es noch eine frische Joghurtsoße: Joghurt mit etwas Schmand, Salz, Pfeffer und frischen oder TK-Kräutern (Petersilie & Schnittlauch) verrühren. Ich hatte aber noch Soße da und hab die genommen, auch wenn Dill mit dran war.



Fazit: Die Kartoffelschitzel sind eine ganz nette Alternative wenn man keine Lust hat, richtige Bratartoffeln zu machen. Hätte ich aber die Wahl, würde ich eher die Bratkartoffeln wählen, deshalb 2 Sterne. Ansonsten sind es halt gebratene Kartoffeln, keine große Überraschung also.

Der warme Steaksalat ist aber dafür eine leckere Entdeckung. Der Essig gibt dem ganzen was besonderes, das Fleisch ist wunderbar zart (erst recht die Reste heute Abend!) und die warmen Tomaten passen super dazu. Schlicht, aber gut! :-) Auch die Joghurtsoße ist sehr lecker als Abrudung des Ganzen.


Bewertung

Die Kartoffelschnitzel bekommen ** und der Steaksalat *** von mir.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Kartoffelrieska

Heut gab's zum Mittag Rieska. Ich bin ja eh Kartoffelfan und hab daher nen Haufen Rezepte mit Kartoffeln auf meiner Nachbackliste. Allerdings mag ich Kartoffelpuffer nicht  so gern, entsprechend skeptisch bin ich an dieses Rezept herangegangen, aber die Skepsis war unbegründet. Sie schmecken super. Schön kartoffelig und man kann sie sowohl herzhaft als auch süß essen, wobei Oni und ich uns für süß entschieden haben. Er mit Apfelmus und Zucker, ich mit Marmelade.
Ich kann mir auch vorstellen, dass man sie super variieren kann. Als Basis dient ja Kartoffelbrei, den kann man schon vorher würzen und mit Petersilienwurzel, Karotten, Pastinaken, Knollensellerie... erweitern. Dann könnte man auch kleinere Cracker oder Stangen draus machen. Ich glaube dieses Rezept bietet noch viele Möglichkeiten. ^^ Es gibt dennoch "nur" 2 Sterne weil ich Kartoffelbrei noch lieber mag und der schneller geht!
Das Original stammt von meinem Lieblingsblog: "Hefe und mehr - Rieska".

Zutaten

  • 300g Kartoffeln
  • 100g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Anleitung

  • Kartoffeln weich KOCHEN dann STAMPFEN
  • Mehl, Ei, Sazu DAZU, VERKNETEN
  • 4 Taler auf Backpapier FORMEN
  • bei 220°C für 20mins BACKEN
  • mit beliebigen Zutaten SERVIEREN

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 322kcal (ohne Zusatzzutaten)

Bewertung

Die Rieska bekommen von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Eier mit grüner Joghurtsoße

Noch ein Rezept aus dem September 2013-Lecker-Heft, welches mich sofort ansprach weil ich 1. wachsweich gekochte Eier liebe, 2. Kartoffeln sowieso und 3. leider die klassische Senfsoße so gar nicht mag. Hier also eine schöne frische Alternative dazu:

Eier mit grüner Joghurtsoße

Zuerst kleine Pellkartoffeln und Eier in gewünschter Menge kochen (Kartoffeln ca. 20 min, Eier ca. 8 min). Als Mengenangabe waren im Rezept 200 g Kartoffeln und 1,5 Eier je Person vorgesehen, find ich ja etwas knapp. ^^°

Nun zur Soße:
  • 150 g Naturjoghurt mit
  • 200 g Schmand und
  • 50 g Sahne verühren. Dazu kommen jetzt noch
  • großzügig TK Kräuter: Dill, Petersilie, Basilikum.
  • Kräftig mit Salz & Pfeffer abschmecken. Fertig! :-)
Eigentlich vorgesehen sind 250 g Schmand, dafür keine Sahne, aber Sahnejoghurt und ach ja noch 1 EL Mayonaise, sowie die Kräuter in der "frisch" Variante. Ich musste das etwas unseren Vorräten anpassen...

Zum Servieren zuerst die Soße auf den Teller geben, darin die gehäuteten Kartoffeln und die gepellten Eier (in Hälften geschnitten). Alles noch mit Schnittlauchröllchen bestreuen. Wer mag kann sich noch einen Gurkensalat dazu machen, aber wir hatten heute schon eine andere Beilage.


Fazit: Ich fands toll! Und auch beim kleinen Verkoster kam das Gericht super an. Die Soße schmeckt schön frisch, ideal jetzt im Sommer. :-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Rinderfilet mit *** Bratkartoffeln und *** Gemüsepfanne

Ich hatte heute total großen Appetit auf ein richtig schön saftiges Stück Fleisch mit Bratkartofflen. Und eigentlich ist ja klar, wenn es um Fleischbatzen geht ist Oni immer mit dabei. ^^ Wir haben es dann gleich richtig aufgezogen und Rinderfilet vom Fleischer geholt. Unser Ziel war ein Garpunkt um medium herum, aber eher in Richtung durch als roh. Es ist etwas durcher geworden als gehofft, aber nichtsdestotrotz noch super. Das Fleisch war butterzart und innen noch schön rosa. Es ist natürlich um einiges teurer als unser sonstiges Mittagessen, aber ich denke wir werden das bald mal wiederholen. =)
Dazu gab es Bratkartoffeln, die super knusprig waren und einfach nur genial schmeckten, wie bei meiner Omi früher, so wie ich sie liebe. Ebenfalls total lecker war die Gemüsebeilage ala Oni, auch wenn die bei der Konkurenz etwas unterging.

Rinderfilet

Zutaten

  • 2 150g Rinderfilets
  • 1/2EL Butterschmalz
  • Salz + Pfeffer

Anleitung

  • Pfanne STARK ERHITZEN, es muss wirklich krass heiß sein!
  • Butterschmalz REIN
  • Filets auf einer Seite WÜRZEN und in die Pfanne
  • ca 4mins BRATEN dann WENDEN und andere Seite WÜRZEN
  • BRATEN bis die Druckprobe den gewünschten Gargrad zeigt (http://youtu.be/ET6FQrx4jE4)

Bratkartoffeln

Zutaten

  • 400g Kartoffeln
  • 1EL Butterschmalz
  • Salz + Pfeffer
  • 3 Schalotten

Anleitung

  • Kartoffeln SCHÄLEN, Scheiben SCHNEIDEN
  • in Salzwasser KOCHEN (bis durch)
  • Pfanne stark ERHITZEN
  • Butterschmalz REIN, Kartoffeln DAZU
  • 4mins BRATEN ohne WENDEN!, dann WENDEN und Hitze REDUZIEREN
  • nach weiteren 3mins gewürfelte Schalotten DAZU
  • WÜRZEN

Gemüsepfanne

Zutaten

  • 1 rote Paprika
  • 1/2 Knolle Fenchel
  • 1/2 große Zucchini (oder eine Kleine) 
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2EL weißer Balsamico
  • 1EL Olivenöl
  • italienische Kräuter

Anleitung

  • Gemüse SCHNEIDEN
  • Öl leicht ERHITZEN
  • Fenchel DAZU
  • immer mal RÜHREN
  • nach 5mins Paprika DAZU
  • nach 5 weiteren mins Rest, außer Balsamico, DAZU
  • nach 5 weiteren mins Balsamico + Pfeffer + Salz DAZU

Nährwert

  • Menge: 2 Portionen
  • pro Portion: 620kcal

Bewertung

Das Filet bekommt von mir ***.
Die Bratkartoffeln bekommen von mir ***.
Die Gemüsepfanne bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

** Glasierte Fleischbällchen mit Chilikartoffeln und Tomatensalsa

Dieses Gericht stammt aus der Januar/Februar 2014 Lecker-Ausgabe. Da ich auf der Suche nach einem neuen Familien-Lieblingsessens war, sprach mit die Kombi Ofenkartoffeln mit Bouletten an (sowas mögen die lieben Kleinen hier sehr gern). Ingesamt ist es aber ganz schön viel Schnippel- und Vorbereitungsarbeit:

Glasierte Fleischbällchen mit Chilikartoffeln und Tomatensalsa

Tomatensalsa
  • 4 entkernte und fein gewürfelte Tomaten mit
  • 1/2 gehackten Zwiebel,
  • 1 gehackten Knoblauchzehe,
  • 1 TL Chilipaste,
  • 1 EL Olivenöl sowie
  • etwas Salz, Pfeffer und
  • 1 Prise Zucker vermengen.

Kartoffelspalten
  • 3 EL Öl mit
  • 1/2 TL Salz, 
  • 1/2 TL Chiliflocken und
  • 50 g Semmelbröseln mischen.
  • 800 g Kartoffelspalten in eine Plastiktüte geben und mit der Bröselmischung gut vermengen.
Im Backofen bei ca 180 g 40 bis 50 min backen und zwischendurch die Spalten ein bis zweimal wenden.


Glasierte Fleischbällchen
  • 1 altbackenes eingeweichtes Brötchen mit
  • 1/2 gehackten Zwiebel,
  • 1 gehackten Knoblauchzehe,
  • 2 kleinen Eiern,
  • 2 gestr. TL Senf sowie
  • Salz & Pfeffer in einer großen Schüssel vermengen.
Mit einem Mixstab fein pürieren und anschließend 1 kg Hackfleisch dazugeben und alles verkneten. Aus der Masse lauter Hackfleischbällchen formen, in etwas Öl von allen Seiten gut anbraten und aus der Pfanne nehmen.
  • 2 EL Zucker in die heiße Pfanne geben und im Bratfett karamelisien lassen, anschließend mit
  • 400 ml klarem Apfelsaft und 5 EL Sojasoße ablöschen und etwa 10 min einkochen lassen.
Zum Schluß die Fleischbällchen im eingedickten Saft wenden und dabei nochmal erwärmen.


Avocado-Topping
  • 1 reife Avocado fein würfeln und mit
  • 1 EL Zitronensaft und
  • dem in Ringe geschnittenen Grün einer Lauchzwiebel vermengen.


Fazit: Die Bällchen fand ich gut, hatte mir aber mehr davon versprochen. Der Unterschied zu unseren normalen Bouletten war jetzt nicht so gravierend. Dafür war das Salsa und die Avocado sehr lecker. Allerdings sind die Kartoffelspalten nicht wirklich der Bringer. Die Panade ist viel zu krümelig und hat die Kartoffeln nicht wie erhofft knusprig gemacht. Selbstgemachte Pommes sind im Gasherd bei uns immer schwierig, aber Brösel sind zumindest keine Lösung, wie ich jetzt weiß.

Ingesamt schmeckte es gut, aber nicht gut genug um den Aufwand zu rechtferigen. ;-)

Bewertung

Das Gericht bekommt von mir **.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Kartoffel-Rucola-Pesto-Salat


Das Rezept für diesen Salat stammt aus der Maiausgabe von "lecker" und da ich Kartoffeln sehr liebe, hat es mich direkt angesprochen. Wir hatten Besuch und der war begeistert vom Salat und wollte sogar das Rezept. =D
Insgesamt war er allerdings recht ölig... Inzwischen habe ich ihn nochmal gemacht und dafür Janas Variante des ölfreien Pestos verwendet, passt super! =)


Zutaten

  • 1kg Kartoffeln
  • 2 TL Meersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • 100ml Olivenöl oder 100g Joghurt (1,5%)
  • 30g Parmesan
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Topf Basilikum
  • 100g Rucola
  • 3EL Weißweinessig
  • 500g Tomaten

Anleitung

  • Kartoffeln HALBIEREN oder VIERTELN
  • 4EL Öl + Meersalz DAZU
  • auf Blech VERTEILEN 
  • bei 200°C für 40mins BACKEN, dann ABKÜHLEN
  • Parmesan REIBEN
  • Knoblauch + Basilikum + 50g Rucola + Restöl oder Joghurt DAZU
  • alles PÜRIEREN
  • mit Essig + Salz + Pfeffer ABSCHMECKEN
  • Tomaten klein SCHNEIDEN
  • alles MISCHEN und 1h DURCHZIEHEN LASSEN

Nährwert

  • Menge: 4 große Portionen
  • pro Portion mit Öl: 453kcal 
  • pro Portion mit Joghurt: 371kcal

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)