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*** "Spiegelei"-Kuchen

Hier ist er endlich, der Pfirsichkuchen; hat doch noch etwas gedauert... Sky hatte ja letztens schon einen sehr leckeren hier gezeigt. Nun also meine Variante, die bei uns schon seit vielen Jahren sehr geliebt wird, ganz einfach und schlicht:

"Spiegelei"-Kuchen
  • 100 g weiche Butter mit
  • 120 g Zucker,
  • 3 Eiern,
  • 200 g Mehl,
  • 1/2 Pk. Weinstein-Backpulver und
  • 1 Pr. Salz zu einem glatten Rührteig verarbeiten.
Den Teig in einer gebutterte Auflauf- oder Springform füllen und mit gut abgetropften Pfirsich- der Aprikosenhälften belegen.

Das Ganze wird bei 180 Grad etwa 25 min gebacken. Nach dem Auskühlen kann auch optinal noch klarer Tortenguß über das Obst gegeben werden, dann ist der Spiegeleieffekt stärker. Wir essen ihn aber immer gleich so.


Leider "musste" ich dieses Mal die doppelte Teigmenge backen, da der Zucker etwas zu schwungvoll in der Rührschüssel landete. ^^° Sonst wird der Kuchen nicht so hoch.



Fazit: Lockerer fluffiger Kuchenteig und süße Pfirsiche - eine wunderbare Kombination! :-)

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Pfirsich-Kokos-Kuchen

Das hier is der zweite Kuchen von gestern. Der war superlecker und richtig schön saftig! Die Kombination Kokos und Pfirsich ist echt toll! Er ist noch besser als der Far Breton - irgendwie kuchiger. x)
Das Originalrezept stammt von hier: "Miri's Kitchen - Kokos-Pfirsich-Kuchen".

Zutaten

  • 1/2 Dose Pfirsiche + 100ml Saft
  • 50g Kokosraspeln
  • 2 Eier
  • 110g Zucker
  • 75g Butter
  • 150g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Anleitung

  • Kokos goldbraun RÖSTEN
  • Form mit etwas Kokos  AUSSTREUEN
  • Eier + Zucker schaumig SCHLAGEN
  • Butter SCHMELZEN und DAZU
  • Saft DAZU
  • Mehl + Kokos + Backpulver DAZU
  • in Form GEBEN
  • Pfirsiche DARAUF (die versinken beim Backen bis zum Boden)
  • bei 200°C für 40mins BACKEN

Nährwert

  • Menge: 10 Stück
  • pro Stück: 226kcal

Bewertung

Der Kuchen bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Leckeres Tahini-Dressing zu einem Pfirsich-Walnuss-Salat

Ich hatte mal wieder Lust auf einen richtig großen Salatteller und da es grad frisches Obst in Massen gibt, bietet sich natürlich eine leckere Kombination an. Die Wahl fiel auf Feldsalat und frische Pfirsiche.

Bei der Suche nach einem schönen Dressing dazu wurde ich auf der letzten Seite in der März 2013 Ausgabe von Lecker fündig. Das Tahini-Dressing gibt es dort zwar zu einem ganz anders gearteten Salat aber es passt auch hier super:

Tahini-Dressing (für einen 2 Personen-Salat)
  • 1 Knoblauchzehe mit etwas Zitronensalz zerdrücken und mit
  • 1 EL Sesampaste (Tahini),
  • einem kleinem Schuss Zitronensaft
  • einem kleinem Schuss Orangensaft
  • einer Löffelspitze Honig und
  • frisch gemahlenem Pfeffer in einem Schraubglas verrühren.
  • 1 EL Walnussöl (im Original Olivenöl) hinzufügen und zugedreht kräftig schütteln, bis eine homogene sämige Flüssigkeit entstanden ist.
Das Dressing mit Feldsalat und gerösteten Walnüssen vermischen. Auf einem großen Teller einen Teil des Salats anrichtigen mit Pfirsichspalten (wer die Haut nicht mag, kann die Pfirsiche auch wie Tomaten vor dem Schneiden häuten) belegen und nochmals einige Tropfen des Dressings über die Pfirsiche träufeln.

Übrigens kann man die Tahini-Paste auch prima selber machen, wenn man einen guten Mixer hat. Dazu einfach Sesam solange zerkleinern und zermusen, bis das Öl austritt und eine Paste entsteht. Zwischendurch immer mal Pausen zum Abkühlen lassen.

Zum Salat passt auch super eine Fleischbeilage. Im Prinzip alles mögliche an Kurzgebratenem auch Champignons kann ich mir gut vorstellen. Ich habe mich dieses Mal für Teriyakifleisch entschieden. Auch die Parmesan-Biskuitrolle schmekcte sehr gut dazu.


Fazit: Das Dressing hat mir super gut gefallen. Das fruchtige mit dem Sesamgeschmack und vor allem auch die sämige Haptik fand ich sehr lecker. Ganz leicht süß, was gut zu dem mit Obst aufgepeppten Salat passt.

Bewertung

Der Salat bekommt von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)

*** Couscous-Variationen

Heute mal wieder eines meiner Lieblingsessen. Im Gegensatz zu Sushi und Risotto ist Couscous eine ähnlich schnelle Angelegenheit wie das Pesto, zu dem ja immer noch Nudeln gekocht werden in der Regel.

Außerdem ist es wunderbar wandelbar und den Erfordernissen (Beilage? Hauptgericht? Geschmacksrichtung?) anpassbar. Ich fange hier mal mit drei Variationen an, die sowohl als Hauptgericht geeignet sind, als auch eine prima Beilage zum Beispiel zu kurz Gebratenem (Fleisch, Spieße, Shrimps, Fisch, Tofu) sind.


Couscous mit Curry und Pfirsichen
  • 5 halbe Dosenpfirsiche würfeln
  • eine gute Tasse TK Erbsen in etwas Butter bißfest garen
  • Cranberrys dazu geben (Menge nach Wunsch/Augenmaß)
  • gestiftete Mandeln ebenso
  • in einem mittelgroßen Topf Knoblauch in etwas Öl anschwitzen
  • Curry dazugeben kurz anbraten und mit 250 ml Wasser aufgießen
  • 1 TL Salz dazu geben
  • wenn das Wasser kocht 250 g Couscous unterühren
  • ohne Hitze ca. 2 min zugedeckt ziehen lassen
  • etwas Butter unterühren 
  • alle vorbereiteten Zutaten dazu geben
Fertig! Dazu schmeckt mir am besten Naturjoghurt und Feta. :-)



Couscous mit Shitakepilzen und Garnelen
  • zuerst einige Shitakepilze mit kochendem Wasser übergießen und einige Zeit quellen lassen
  • diese dann abgießen und in einem kleinen Topf in etwas Brühe und Sojasoße so lange kochen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist und die Pilze schön weich sind
  • ca. 150 bis 250 g (je nach Gier ^^) Garnelen auftauen lassen und in einer Pfanne mit Knoblauch anbraten
  • nun wieder 250g Wasser mit 1 TL Salz versehen und zum kochen bringen, 250 g Couscous dazu und quellen lassen
  • etwas Butter, abgeriebene Zitronenschale und Thymian unterrühren
  • jetzt noch die Garnelen und die in Scheiben geschnittenen Shitakepilze unterheben


Couscous mediterran mit Walnüssen
  • eine Handvoll Walnüsse hacken
  • Champignons (wer mag) vierteln und anbraten
  • in Kräuteröl eingelegte Tomaten kleinschneiden (1/2 Glas)
  • 100 g Feta klein würfeln
  • Knoblauch andünsten
  • mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen
  • etwas Rosmarinsalz dazu geben
  • den Couscous wieder wenn die Brühe kocht mit rein und ohne Hitze 2 min quellen lassen
  • wenn die Butter schon an den Champignons dran ist, kann man sich diese hier sparen und nur etwas TK Kräuter dran geben (zum Beispiel Kräuter der Provence oder ital. Kräuter)
  • jetzt noch alle vorbreiteten Zutaten unterheben und alles kurz ziehen lassen
Wer es mag (wie ich :-) ) kann vor der Zugabe der Brühe auch einen Schuß Weißwein mit zugeben und verkochen lassen.



Couscous mit Champignons und Tomaten

hier einfach mal die Zutaten, Mengen nach Gusto
  • Champingnons
  • gewürftelte Tomaten
  • ital. Kräuter
  • Knoblauch
  • geröstete Sonnenblumenkerne
  • geriebenen Parmesan
Erstaunlich ist, dass die Zutaten ja nicht soviel anders sind, als in der Variante davor, aber der Geschmack war völlig anders. Wesentlich milder aber auch unheimlich lecker. Mir hat es sehr gut geschmeckt! :-)


Letztendlich sind das aber alles nur Vorschläge. Man kann quasi machen was man will und da hat. Ich versuche immer zwei/drei verschiedene Zutaten mit reinzubringen und gern auch was mit Biss (Nüsse/Mandeln/Kerne). Kräuter und Gewürze so wie ich denke, dass es zu den Zutaten passt. Außerdem ist Couscous natürlich ein prima Restverwerter von Dingen, die weg müssen. Achja günstig ist das Zeug auch noch, also los ausprobieren!


Edit:

Heute noch mal eine neue Variante. Irgendwie war ich heute beim Einkaufen experimentierfreudig und habe meine Champingnons mal stehen lassen und statt dessen Austernpilze mitgenommen.


Etwas schwierig war das Abschätzen, welche Sachen dazu passen könnten. Ich habe mich neben Knoblauch und Zwiebeln für Apfelstücke und geröstete Sonnenblumenkerne entschieden.

Couscous mit Austernpilzen
  • Pilze klein schneiden und mit
  • einer in Scheiben geschnitteten Schalotte und Knoblauch in
  • etwas Butter anbraten.
  • Pfanne vom Feuer nehmen und 
  • kleine Apfelstücke sowie
  • TK Kräuter (8 Kräuter Mischung) unterrühren.
  • 250 ml Wasser mit 
  • 1 TL Salz zum Kochen bringen und
  • 250 g Couscous unterrühren.
  • Vom Herd nehmen und kurz quellen lassen.

Die Pilzmischung zum Couscous geben und gut durchmischen. Anschließend noch geröstete Sonnenblumenkerne dazugeben. Wer mag kann Nathurjoghurt oder einen anderen Dip seiner Wahl (bei mir war es heute etwas vom Sonnendip) dazu geben. Außerdem passt ein gemischter Salat dazu.


Wieder einmal super lecker!!! Hat mich sehr gefreut, wie das alles zusammen gepasst hat! :-) 


Das nächste Edit:
 

Nachdem es vor kurzem einen kalten Couscoussalat gab, hatte ich heute mal wieder Lust auf eine warme Beilage. Vorlage hierfür war ein Rezept für einen Couscoussalat aus der April 2012 Ausgabe von Lecker, dass ich ein wenig abgeändert habe:

 

Couscous mit Kräuteraprikosen

  • 150 g Softaprikosen klein schneiden (die Hälfen vierteln) und mit Orangensaft aufgießen (10 min einweichen lassen).

  • Einige gehackten Mandeln in einer Pfanne anrösten und danach in einer Schüssel abkühlen lassen.
  • In der Pfanne nun eine klein geschnittene Schalotte in etwas (Walnuss-) Öl andünsten, die Aprikosen dazugeben und alles zusammen erwärmen.
  • Pfanne vom Feuer nehmen und frische Thymianblätter,
  • TK-Basilikum,
  • 4 EL Zitronensaft,
  • eine gehackte Knoblauchzehe,
  • etwas Chili, Koriander sowie Kreuzkümmel (alle drei gemahlen) unterrühren.
  • 250 ml Wasser mit 
  • 1 TL Zitronensalz zum Kochen bringen und
  • 250 g Couscous unterrühren.
  • Vom Herd nehmen und kurz quellen lassen. 
In einer großen Schüssel den Couscous mit den Kräuteraprikosen, den Mandeln und zusätzlich noch 100 g zerkrümelten Feta gut vermischen. Fertig! :-)




Auch dieses Mal war es wieder sehr lecker! Ich kann mir auf diese Weise auch noch andere Trockenfrüchte im Coucous vorstellen, das Einweichen hat sie sehr zart und lecker gemacht. Aber auch frische Aprikosen hätten hier sicher gut geschmeckt.

Bewertung

Die Couscous-Variationen bekommen von mir ***.
(* - nicht meins | ** - gut | *** - super, auf jeden Fall wieder!)